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Schärfentiefe (Lexikon)

Schärfentiefe (Lexikon)

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Entscheiden Sie selbst:

Als Schärfentiefe wird die Ausdehnung der Bildschärfe bezeichnet, die entweder eine einzelne Bildebene oder auch den Vorder- und Hintergrund erfasst. Bei Portrait-Aufnahmen ist oft eine geringe Schärfentiefe erwünscht, um den Portraitierten vom Hintergrund zu lösen. Bei Landschaften und Panoramen ist hingegen regelmässig eine hohe Schärfentiefe gefordert, um alle Bildelemente gleichermassen vom Vorder- bis zum Hintergrund scharf abzubilden (und es dem Betrachter zu überlassen, auf welches Bilddetail er sich konzentrieren möchte).

Dabei gilt: je grösser die eingestellte Blendenzahl, umso höher wird die Schärfentiefe. Einflussfaktoren sind dabei auch die Motiventfernung sowie die genutzte Objektiv-Brennweite. Je weiter das Motiv entfernt ist, umso mehr Schärfentiefe wird im Bild erkennbar. Gleiches gilt für die verwendete Brennweite, je kleiner die Brennweite, umso mehr Schärfentiefe weist das Bild auf.

Ein wichtiger Einflussfaktor ist zudem die Grösse des Bildsensors. Hier gilt: je grösser der Bildsensor, umso geringer wird die Schärfentiefe.

Nachfolgend ein Vergleich der Schärfentiefe mit unterschiedlichen Aufnahmesensoren im Zusammenhang mit der genutzten Blendenzahl:

 

Kompaktkamera 1:1,7'' (z.B. Powershot G12/G15)

DSLM - 2x Crop-Bildsensor:

DSLR - 1,6x Crop-Bildsensor (APS-C):

DSLR - 1x Sensor (Vollformat):

 

TIPP: den wohl besten Schärfentiefe-Rechner im Web finden Sie hier!


Der Report wurde am Dienstag, 04. Dezember 2012 erstellt.

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