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neue Power LED-Taschenlampen im Test, Teil 2

neue Power LED-Taschenlampen im Test, Teil 2

Aufrufe: 91.594

8 von 8 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Eagtac SX25L3 - Eagtac MX25L3 - Eagtac MX25L4 Turbo - Fenix RC40 - Fenix TK35 - Fenix TK51 - Fenix TK75 - Fenix TK76 - Firefoxes FF4 (HID)

Test Teil 1 - Test Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Beamshots (Mitglieder)



Die obere Leistungsklasse

neue Power-LED-Taschenlampen im Test, Teil 2


 

EagTac SX25L3 (MT-G2 P0)


Die Eagtac SX25L3 ist noch sehr mobil und liegt satt in der Hand

Mit 14cm Länge und rund 450gr (incl. Akku) zählt die EagTac SX25L3 noch zu den sehr mobilen LED-Lampen.

Die EagTac vom amerikanischen Hersteller EagleTac (Tac steht für tactical) gibt es in mehreren Varianten. Hier haben wir die SX-Version mit der warmtönigen LED von Cree mit der Bezeichnung MT-G2 P0 im Test. Neuere Versionen wie die MX25L3 oder MX25L4 bieten noch mehr Throw aber weniger Winkel und der Hotspot ist schärfer gezogen, was sie unseres Erachtens als Allrounder nicht mehr ganz so gut eignet wie die hier vorgestellte SX25L3. Bedauerlicherweise stehen die Amerikaner eher auf das kühlere "cool white", während in Deutschland das wärmere "neutral white" zunehmend populärer wird. Bedauerlich deswegen, weil für die warmtönige SX25L3 generell mit etwas längeren Lieferzeiten zu rechnen ist.

Auch wenn unsere Messergebnisse etwas geringer als vom Hersteller angegeben ausfallen, kann uns die EagTac insgesamt überzeugen, ja sogar begeistern. Um die vier verschiedenen Helligkeiten auszuwählen, dreht man den ganzen Lampenkopf. Man muss dafür also mit zwei Händen aktiv werden. Natürlich merkt sich die SX25L3 beim Einschalten die letzte Stufe und man kann den Taster auch voll durchdrücken und erreicht so temporär stets die hellste Powerstufe als Momentlicht. Insoweit kommt man oft auch nur mit dem Taster in Einhandbedienung klar.

SX25L3: links der wundschön spill- und spotfreie Beam mit guter Reichweite, rechts die Montage auf der Pro1-Halterung (die so gerade noch passt).

Die Helligkeitsstufen sind mit 100%, 45%, 8% und 1% angegeben. Alternativ wird auch ein Tactical Mode geboten, der dann 100%, 12%, Strobe I und Strobe II nutzt. Um ihn zu erreichen, muss der Lampenkopf in die hellste Position gestellt werden und innerhalb von 5 Sekunden 10x auf die Zweithellste gedreht werden. Wer den taktischen Modus nicht braucht, sollte sich diese hektische Fingerhantel-Arbeit ersparen, denn ein Wechsel zurück in den Normalmodus ist ziemlich anstrengend. Ein ähnliches aber weit weniger anstrenges Procedere ist nötig, um den PowerSave-Modus zu deaktivieren. Damit die Leistung nicht standardmässig nach 200 Sekunden im hellsten Modus um 25% reduziert wird, wechselt man den Kopf drehend von der dunkelsten auf die nächsthellere ebenfalls innerhalb von 5 Sekunden 10x. Jetzt reduziert die SX25L3 die Leistung nurnoch um 10% nach 200 Sekunden.


obere Reihe: 1/30s - f1,4 - ISO 1.000 - AWB - EOS 5D III - 24mm - Distanz zum Fahrrad am Baum: 100m
untere Reihe: 1/30s - f1,4 - ISO 2.000 - AWB  - EOS 5D IIII - 24mm - Distanz zum Wegende ca. 100m

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Die Eagtac ist vor versehentlichem Einschalten nicht gesichert, man kann aber hinten die Kappe um ein Viertel andrehen, um den Stromkontakt zu unterbrechen.

Das Licht wird recht weitwinklig geworfen und bildet dabei keinen allzuengen Spot (weiche Kernzone auf 1m = 17cm, Spill = 1m-Durchmesser) , dennoch bringt die EagTac ordentlich Helligkeit auch auf grössere Entfernungen. Der Kompromiss aus Thrower und Flooder scheint uns im Allroundbetrieb geradezu ideal. Im Betrieb mit schwachen Akkus (<= 3V) tritt  ca. jede Minute ein Blinken auf, das offenbar auf die niedrige Akku-Restladung hinweist, eine praktische Kapazitätswarnung!

Kritik verdient die SX25L3 durch einen im Dunkeln nur schwer auffindbaren Taster, der zwar elegant eingelassen aber weder leicht zu ertasten noch zu erkennen ist.

Fazit


Insgesamt ist die EagTac SX25L3 eine der besten Allrounder-Powerlampen. Sie leuchtet noch recht weit, bildet dabei aber praktisch keinen Hotspot. Die Farbtemperatur ist für Fotografen und Videofilmer geradezu ideal, weil sie konstant über den gesamten Beamshot reicht und keine farblichen Zonen bildet. Begeistert sind wir auch von der überzeugenden Fertigungsqualität, sie liegt einfach satt in der Hand!

Wer eine noch neutralere und noch sonnenlichtähnlichere Variante beim Licht benötigt, für den könnte auch die SX25L3 mit NIchia-LED interessant sein.

Traumflieger-Wertung: super  - 5 Sterne

> Eagtac SX25L3 hier kaufen / passende Akkus (3 erforderlich) / Akku-Ladegerät / passende Stativhalterung mit Kugelkopf auch für Kamerablitzfuss!

Kurzfazit: Die Eagtac liegt gut in der Hand, ist für die Leistung nicht allzuschwer und hat eine angenehme Farbtemperatur und einen klasse Beamshot. Das Bedienkonzept kann uns insgesamt überzeugen, auch wenn der Kopf für die höchste Powerstufe etwas schwer hinzudrehen und der Taster im Dunkeln nicht ganz leicht zu finden ist.

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EagTac MX25L3 (MT-G2 P0)


Die Eagtac MX25L3 ist eine Idee grösser als die oben vorgestellte SX25L3

Mit rund 17cm Länge und 520gr (incl. Akku) zählt die EagTac MX25L3 noch zur mobilen LED-Lampen-Klasse.

Die MX25L3 ist der etwas grössere Bruder der oben vorgestellten SX25L3. Die MX-Version bietet einen etwas grösseren Kopf, der für mehr Reichweite sorgt, dafür jedoch nicht ganz so hotspotfrei bleibt wie die SX-Version.

Anstelle mit von uns gemessenen 26.100 Lux bei der SX-Version erzielt die MX25L3 rund 42.000 Lux und somit mehr Throw. Der Lumenwert weisst in unserer Messung 1.800 aus und damit schon etwas weniger, als vom Hersteller mit 2.375 angegeben. So oder so ist das ein hoher Gesamtlichtoutput, der in der kompakteren Klasse nur von wenigen Lampen erreicht wird.

Vom Bedienkonzept ist die MX-Version zur SX-Version praktisch identisch. D.h. nachdem der Daumentaster zum Einschalten gedrückt wurde, wird der ganze Kopf gedreht, um die 4 verschiedenen Leuchtstufen zu erreichen. Zwar lässt sich die Turbo-Stufe früher als bei der SX25L3 und ohne grössere Mühen einstellen, dafür haben wir Schwierigkeiten, die zweithellste Stufe sicher zu treffen. Ein Dreh um wenige Millimeter reicht, um sie zu überspringen. Unpraktischerweise aktivieren wir so recht schnell den Auxiliary-Modus, der dann verschiedene Stroboskop- bzw. SOS-Modi anbietet. Auf Rückfrage beim Vertrieb wird uns mitgeteilt, dass die Eagtac schonmal dazu neigen, die Leuchtstufen etwas eigenwillig via Kopfdreh einzustellen. Geraten wird uns, den Kopf mal etwas kräftiger anzudrehen und somit einzutunen. Viel geholfen hat das bei unserem Exemplar allerdings nicht.

Alternativ zum Standard-Modus kann man auch an der MX25L3 den Tactical Mode einstellen, der dann Turbo, Med, Strobe I und Strobe II nutzt. Erreicht wird er, indem man von Turbo auf Med innerhalb von 5 Sekunden 10x schnell wechselt. Es ist auch an der MX-Version möglich, die automatische Leistungsminderung im Turbomodus nach 200 Sekunden von 25% auf 10% zu reduzieren. Dafür wechselt man den Kopf drehend von der dunkelsten auf die nächsthellere Stufe ebenfalls innerhalb von 5 Sekunden 10x (Wiederholung für den Ursprungsmodus).

Neu ist der oben bereits angesprochene Auxiliary-Modus, der 7 verschiedene Sonderblinkmodi mit Strobe I, Strobe II, SOS schnell, SOS langsam, Beacon und Flash (langsam) anbietet. Man schaltet ihn aktiv, indem vom Turbo auf Med und zurück innerhalb von einer Sekunde gewechselt wird. Jetzt wird der Turbo-Modus gegen einen der genannten Blinkmodi ersetzt. Um weiterzuschalten, wird das Procedere erneut durchgeführt. Um den Modus zu verlassen, einfach die Lampe aus- und wieder einschalten.

1/30s - f1,4 - ISO 2000 - AWB  - 24mm - EOS 5D Mark 3 - Distanz zum Wegende ca. 100m
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Fazit


Die Gesamtlichtleistung entspricht an der MX25L3 praktisch der oben vorgestellten SX25L3-Version. Nur der Throw wird etwas weiter geworfen. Dafür muss man einen etwas grösseren Kopf und mehr Gesamtlänge aktzeptieren. Schade, dass wir die Med-Leuchtstufe nur schwer erreichen und so schnell mit den Sonderblink-Modi konfrontiert sind. Das mag aber ein Einzelfall mit unserem Exemplar sein.

Gegenüber der SX25L3 wurde der Daumentaster etwas verbessert, denn er steht jetzt etwas hervor und lässt sich so einfacher im Dunkeln finden. Auch die MX25L3 ist noch mit schlanken Taschenlampenhalterungen kompatibel. Geboten wird auch ein Momentlicht bzw. via langem Tastendruck aus jeder Leuchtstufe der Turbomodus. Damit kommt man häufiger mit der praktischen Einhandbedienung aus, ohne mit der zweiten Hand erst noch den Kopf drehen zu müssen.

Insgesamt schrammt die MX25L3 wegen des etwas grösseren Gewichts und Länge aber auch wegen der schwer zu erreichenden mittleren Leuchtstufe knapp am "Super" in unserer Wertung vorbei. Wer jedoch mehr Throw wünscht, für den ist die MX25L3 eine empfehlenswerte Alternative zur SX-Variante. Die Lichtfarbe ist auch hier mit der MT-G2 LED sonnenähnlich warm und daher angenehm zu betrachten. Wegen der hohen Leistung kann sich die Eagtac nach einiger Zeit nicht unerheblich erwärmen.

Die MX25L3 ist auch in einer kühleren Licht-Variante mit weniger Lumen (XM-L2 U2) und in einer etwas teureren Kit-Version erhältlich. Letztere bietet im Lieferumfang 4 Farbfilter sowie einen Aufschraub-Diffusor. Ausserdem ist im Kit ein Holster enthalten sowie eine Forward-Clicky-Bedienung, die optional als Endkappe montierbar ist.

Traumflieger-Wertung: sehr gut  - 4,5 Sterne

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Kurzfazit: Die Eagtac MX25L3 bietet etwas mehr Throw, ist dafür aber auch etwas länger und schwerer als die SX25L3. Insgesamt eine tolle Lampe mit Reichweite aber noch weichem Hotspot in der hier getesteten MT-G2-Version.

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Neu im Test: Eagtac MX25L4 Turbo (Luminus SBT-70)


Die Eagtac MX25L4 Turbo ist für einen Ultra-Thrower noch angenehm mobil aber - des großen Refelktors wegen - schon etwas länger gebaut!

Die MX25L4 bringt es auf eine Länge von 20cm und wiegt - mit Akkus - rund 940 Gramm.

Die Eagtac MX25L4 Turbo ist auf Reichweite getrimmt und ein lupenreiner Ultra-Thrower. Der Hersteller gibt eine fulminante Reichweite von rund 900m sowie einen Wert von 203.000 Lux auf 1m-Distanz an. Dabei nutzt auch die MX25L4 eine Luminus SBT70, wie sie auch in den Ultra Throwern von Nitecore (TM36) bzw. Olight (SR95S UT) verbaut sind. Alternativ ist auch eine Version mit einer Luminus SST 90 erhältlich, die dann allerdings eine andere Lichtcharakteristik mit deutlich weniger Reichweite (611m) bietet. Wir stellen hier die Version mit der SBT70 P8 vor.

Nachgemessen zeigt unser Luxmeter noch sehr gute 160.000 Lux an, bleibt damit aber etwas unter der Hersteller-Angabe. Beim Betrachten der Beamshots ist allerdings erkennbar, dass die Eagtac MX25L4 Turbo nicht ganz an die Reichweiten-Rekordler Nitecore TM36, Olight SR95S UT oder auch einer Acebeam K40S heranreicht. Die Unterschiede sind aber relativ gering. In der Praxis wird man auch mit der MX25L4 Turbo mit einem schlicht umwerfenden Throw bedient, der entfernte Motive bis auf ca. 300m gut erkennbar macht.

Stärken hat die Eagtac besonders in der Fertigungsqualität. Das Shaping aber auch das etwas zurückhaltene Design wirken schlicht sehr edel. Wir haben bislang kaum eine andere LED-Powerlampe erlebt, die einem unterschwellig permanent signalisiert: Hier hast du ein hochveredeltes Werkstück in der Hand. Das liegt sicherlich auch am schon spürbaren Gesamtgewicht und der dickwandigeren Rohrstärke.

Funktional bietet die MX25L4 Turbo das von Eagtac gewohnte Bedienkonzept. Dabei wird für 4 Leuchtstufen der ganze Kopf gedreht. Das gelingt an der MX25L4 Turbo jedoch nicht mehr einhändig, sondern fordert die zweite Hand ein. Die geringste Leuchtstufe ist mit nominell 10 Lumen dabei aber noch so hell gebündelt, dass es sich keineswegs empfiehlt, hier direkt in den Reflektor zu blicken, wenn man nicht erblinden will. Einen alternativen Tactical-Modus erreicht man mit Turbo, Med und zwei Stroboskop-Modi, wenn man innerhalb von 5 Sekunden von der Turbo auf die High-Stufe und zurück 5x wechselt. Möchte man die normalen 4 Leuchtstufen wieder herstellen, wiederholt man die Procedure. Einen separaten Auxiliary-Modus mit 7 unterschiedlichen Stroboskop-Arten erreicht man, wenn man vom Turbo-Modus in die dritte oder vierte Leuchtstufe und zurück innerhalb von einer Sekunde wechselt. Jetzt zeigt die vormalige Turbostufe einen Blinkmodus. Will man ihn ändern, wiederholt man den Vorgang. Um direkt einen Stroboskop-Modus zu aktivieren, kann man den Einschalter auch doppelt antippen und dann festhalten.

An Akkus benötigt die MX25L4 vier 18650'er oder alternativ können auch 8 x CR123A-Batterien genutzt werden. Letztere bringen dann nicht ganz die Performance der Akkus. Beachten sollte man, dass die Eagtac Button-Top-Akkus fordert, die nicht zu dick gebaut sind. Entsprechende Akkus von Nitecore (z.B. die Nitecore 3.400 mAh) bzw. Acebeam (z.B. diese hier) konnten wir problemlos nutzen.

 


Aufnahmeparameter: 1/30s - f1,4 - ISO 2.000 - AWB  - EOS 5D IIII - 24mm - Distanz zum Wegende ca. 100m

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Fazit


Die Eagtac MX25L4 Turbo ist auf Reichweite spezialisiert und konkurriert hier mit den Throw-Rekordlern wie einer Nitecore TM36, Olight SR95S bzw. einer Acebeam K40S.  In der Praxis sind die Reichweitenunterschiede gering, wenngleich letztere noch einen letzten Kick mehr an Distanz bringen. Dafür punktet die MX25L4 Turbo durch ein besonders edlen Gesamtauftritt. Sie wirkt schlicht nobel, dickwandig und solide.

Das Bedienkonzept ist - wie generell bei Eagtac - an der MX25L4 Turbo etwas eigenwillig, da die Leuchtstufen über Dreh am Kopf erreicht werden. Dabei besteht allerdings nicht die Gefahr, den Kopf ganz abzudrehen. Da aber die MX25L4 schon einen schweren Kopf nutzt, muss man die zweite Hand zur Hilfe nehmen. Im Eifer des Gefechts besteht durchaus einmal die Gefahr, dass man unfreiwillig in einen Blinkmodus gerät, wenn man zu schnell verschiedene Leuchtstufen abruft. Im Normalbetrieb ist man damit aber regelmäßig nicht konfrontiert. Immerhin kann man den Turbomodus auch direkt via Forward-Funktion beim Einschalter einhändig erreichen.

Etwas Kritik muss sich Eagtac auch an der MX25L4 Turbo wegen unterschiedlicher Einlege-Richtung der 18650'er-Akkus gefallen lassen. Hinzu kommt noch eine definierte Richtung, um die Endkappe mit exakter Pinübereinstimmung aufzuschrauben, was bei Dunkelheit wenig elegant ist.

Unterm Strich nehmen wir die Eagtac als Ultra-Thrower wahr, der noch etwa mobiler als die Nitecore- bzw. Olight-Konkurrenzmodelle bleibt, dabei aber durch einen schlichten aber sehr edlen Gesamt-Auftritt überzeugt. Wer allerdings einen noch etwas schlankeren Ultra-Thrower möchte, sollte sich ggf. auch eine dann warmtönigere Acebeam K40S ansehen.

In unserer Wertung schwanken wir zwischen 4 und 4,5 Sternen, haben uns aber letztlich für die höhere Wertung entschieden, weil die MX25L4 Turbo einfach insgesamt sehr hochwertig, dickwandig und in der Praxis gut bedienbar auftritt.

Traumflieger-Wertung: sehr gut  - 4,5 Sterne

> Eagtac MX25L4 Turbo hier kaufen / passende Akkus (4 erforderlich) / Akku-Ladegerät

Kurzfazit: Die Eagtac MX25L4 Turbo ist ein reichweitenoptimierter Thrower mit viel Distanz. Der Gesamtauftritt ist schlicht sehr edel, man fasst die Eagtac einfach gerne an!

 

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Fenix RC40


Die Fenix RC40 ist schon etwas länger gebaut und vor allem mit einem riesigen Kopf ausgestattet, lässt sich aber auch einhändig noch vernünftig halten.

Mit 30cm Länge und 1310gr (incl. integriertem Akkupack) zählt die Fenix RC40 zu den mächtigeren LED-Lampen.

Die Fenix RC40 zählt ohne Frage zu den leistungsstärksten, noch tragbaren LED-Lampen. Gut 3.280 Lumen haben wir gemessen. Die Leuchtcharakteristik ist ein Thrower mit noch recht hellem Umfeld (Spill). Der Hersteller gibt über 700m Leuchtweite an, die wir mit den ermittelten 109.800 Lux im Prinzip auch nachvollziehen können, auch wenn der Entfernungs-Teststandard auf wirklich nurnoch schemenhaftem Licht (von 0,25 Lux) basiert. Dank integriertem Akkupack kann man die RC40 direkt via mitgeliertem Netzgerät aufladen. Vier LED-Segmente geben Auskunft über den Akku-Ladestand, ebenfalls in der Endkappe ist eine Ladebuchse zu finden.

Die RC40 wird über zwei Tasten mit dem Daumen in Lampenköpfnähe bequem gesteuert. Sie bietet 5 Leuchtstufen, die mit der zweiten Taste durchgesteppt werden. Die Taste darüber schaltet die Lampe ein oder aus. Eine Einschaltsicherung fehlt zwar aber ein Dreh der Endkappe um 1 1/4 kann den Stromkontakt dauerhaft unterbrechen. Der Ladestand wir über vier LED-Segmente im Tail der Fenix angezeigt, dafür drückt man einfach den Akkustands-Taster. Diese Segmente zeigen auch beim Ladevorgang via Akku die gerade vorhandene Akkuspannung an, so dass man während des rund 3,5 Stunden dauernden Ladevorganges zwischendurch den akutellen Akkustand abschätzen kann.

Die Laufzeit gibt Fenix mit maximal 1,5 Stunden für die Turbo-Stufe an (3.500 Lumen), wählbar sind noch Hell (1.500 Lumen), Mittel (550 Lumen), Dunkel (150 Lumen) und Eco (35 Lumen, 160 Stunden Laufzeit). Auch ein Stroboskop-Modus ist via langem Tastendruck abrufbar. Beim Wiedereinschalten der Fenix merkt sie sich die zuletzt genutzte Stufe.

Aufnahmeparameter: 1/30s - ISO 2000 - f1,4 - Canon 24mm/1,4 II - EOS 5D III / Distanz zum Wegende ca. 100m

Im Lieferumfang ist neben dem Netzgerät noch ein 12V-KFZ-Adapter, Ersatz-Dichtungsring und Ersatz-Abdeckkappe für das Ladedock dabei. Ausgeliefert wird die Fenix in einem Kunststoff-Köfferchen, den man einer schmucken Umverpackung entnimmt.

Fazit


Mit der Lichtleistung und als Thrower sind wir mit der RC40 rundum zufrieden, allerdings gibt es mit der Fenix TK75 eine günstigere und mobilere Alternative, so dass wir mit der RC40 nicht so ganz warm werden. Dafür ist sie in der Praxis auch wegen des riesigen Kopfes mit 10,5cm Durchmesser doch ziemlich sperrig und gerne hätten wir noch das eine oder andere Sonderausstattungsmerkmal wie einen Stativanschluss oder eine Einschaltsicherung gesehen. Wer sich an der Grösse nicht stört, bekommt allerdings eine leistungsstarke LED-Lampe, deren Kaufpreis sich dank integriertem Akkupack incl. Netzgerät relativiert.

Traumflieger-Wertung: gut  - 4 Sterne

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Kurzfazit: Die Fenix RC40 bietet ordentlich Power und einen extrem weiten Throw, zudem noch reichlich Umgebungslicht. Sonderfunktionen werden aber kaum geboten. Immerhin relativiert sich der Kaufpreis dank integriertem Akkupack!

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Fenix TK35


Die Fenix TK35 ist noch sehr handlich und macht einen hochwertigen Eindruck.

Mit 16cm Länge und 350gr (incl. Akku) zählt die Fenix TK35 zu den schlankeren LED-Lampen im Testfeld.

Die Fenix TK35 ist wohl eine der erfolgreichsten Power-LED-Lampen weltweit. Auch wenn sie hier im sehr leistungsstarken Testfeld nicht zu den hellsten Lampen zählt, so ist sie doch mobiler als die meisten der hier getesteten Lampen. Und sie macht einen extrem robusten Eindruck, fast wie ein Panzer. Fenix hat sie auch sehr gut geregelt, wir konnten sie nach einer ersten Erwärmung ziemlich genau 2 Stunden ohne wesentlichen Leistungsabfall in der höchsten Lichtstufe betreiben. 

TK35-Beam: Dank tiefem Reflektor bringt die TK35 einen weit leuchtenden Throw, beleuchtet aber noch reichlich Umfeld!

Das Bedienkonzept ist simpel: Am Tail sind zwei gummierte Taster, einer schaltet die Fenix ein, der andere schaltet die vier Leuchtstufen durch. Gut dabei, dass der Einschalter etwas weiter absteht, so kann man die Taster noch gut unterscheiden, auch wenn wir uns im Eifer des Gefechts manchmal durchaus einmal vertuen. Die Steuerung an der Endkappe ist zwar recht eindeutig, aber einen feinen Daumentaster in Kopfnähe hätten wir auch nicht verachtet, weil er einfach direkter ohne umzugreifen im Zugriff läge.

Aufnahmeparameter: 1/30s - f1,4 - ISO 2000 - AWB - Canon EOS 5D Mark 3 - Distanz zum Wegende: ca. 100m
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Die TK35 kann man zwar noch auf den Tail aufstellen und so gegen die Decke leuchten lassen aber man muss sie schon etwas ausbalancieren, da der lange Einschalter etwas absteht. Erfreulich, dass sie sowohl zur besonders schlanken Pro1-Halterung als auch mit Aufsteckdiffusor kompatibel ist und so auch als Videoleuchte oder Fotolampe genutzt werden kann.

Fazit


Die Fenix TK35 zählt fraglos zu den interessantesten und robustesten Power-LED-Taschenlampen, die am Markt zu finden sind. Sie bietet ordentlich Reichweite und ist noch einigermassen kompakt, so dass man sie auch in Jackentaschen mitführen kann.

Erfreulich ist zudem die Kompatibilität zu Aufsteckdiffusoren und kleinen Stativhalterungen. Wir nutzen sie hier oft z.B. beim nächtlichen Aufbau des Equipments oder als Aufhell-Licht für Videokommentare, wenn uns mal wieder die Videoleuchte ausgefallen ist (was häufiger leider mal vorkommt). Hier zeigt sich die TK35 als äusserst zuverlässig mit sehr langer Lichtlaufzeit. Aber auch als Thrower kann die TK35 mit reichlich Dampf überzeugen. Das Bedienkonzept über die zwei Clicky am Tail hat Vor- und Nachteile. Sie sind im Dunkel recht eindeutig zu bedienen, hier stellt sich nie die Frage, wo die Taster eigentlich zu finden sind. Andererseits muss man schon mit der zweiten Hand für Leuchtstufen-Änderungen beigehen.

Sehr ähnlich von der Leuchtcharakteristik ist die etwas sperrigere Fenix TK51 mit ergänzendem Fluter oder die deutlich lichtstärkere Fenix TK75. Beide sind allerdings nurnoch mit grosser Superklemme aufs Stativ zu bringen und es gibt derzeit auch keine Diffusoren für diese. Wer es schlanker als bei der TK35 mag, aber dennoch Diffusoren-Kompatiblität wünscht, für den könnte z.B. die mit etwas weniger Throw/Laufzeit ausgestattete Nitecore EC25 eine spannende Alternative sein. Zumal diese auch noch über Komfortfunktionen wie Akku-Standsanzeige und Daumentaster verfügt. In der Baugrösse sehr ähnlich zur TK35 ist die EagTac SX25L3, deren praktisch spotfreie Lichtcharakteristik idR für fotografische Zwecke noch etwas besser als die TK35 (ohne Diffusor) geeignet ist.

Die Fenix TK35 gibt es mittlerweile mit der aktuellen Cree XM-L2, die noch eine Idee heller als die ältere XM-L  (ohne 2) leuchtet. Bei sehr günstigen Angeboten also aufgepasst, dass man nicht ungewollt die ältere Version erwischt. Die Lampe ist auch in zwei verschiedenen Farb-Lichtvarianten erhältlich - cool white mit der Cree XM-L2 U2 oder im wärmeren Lichtton mit der Cree XM-L2 T6.

Traumflieger-Wertung: sehr gut  - 4,5 Sterne

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Kurzfazit: Robust und sehr gut gereglt mit langer Laufzeit - die Fenix TK35 ist zu recht ein Welterfolg. Mit ein paar Sonderausstattungsmerkmalen wie Ein-Taster-Bedienung und vernünftigem Tailstand gäbe es 5 Sterne aber auch 4,5 Sterne sind noch hervorragend!

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Fenix TK51


Die Fenix TK51 passt nicht mehr in jede Tasche, dafür bietet sie aber reichlich Power und ein unabhängig schaltbares Umgebungslicht!

Mit 19cm Länge und 580gr (incl. Akku) zählt die Fenix TK51 schon zu den etwas impressiveren LED-Lampen im Testfeld.

Fenix kombiniert mit der TK51 ein Throw- und Flooder-Konzept durch zwei unterschiedliche LEDs. Das sieht zwar designtechnisch etwas gewöhnungsbedüftig aus aber in der Praxis lässt sich das Licht hervorragend steuern. Möchte man keinen harten Spot sehen und sich allgemein orientieren oder eine Szene weitwinklig, dezent ausleuchten, nutzt man die kleine, seitliche LED. Für den Throw in die Ferne wird die grosse Cree genutzt. Beide Lampen sind getrennt regelbar und können auch in beliebigen Leuchtstufen miteinander kombiniert werden. Ein dritter Taster schaltet die TK51 ein oder aus.

TK51-Beam (Dual geschaltet): Ordentlich Dampf im Throw und dank Zweit-LED mit reichlich Umgebungsaufhellung!

Erfreulich ist die hohe Leistung mit einem starken Throw von gemessenen 43.400Lux (auf 1m) und einer starken Gesamthelligkeit von 1.770 Lumen, die ganz nah bei den Herstellerspezifikationen von 1.800 Lumen liegen. Das Spotlicht bietet im Turbomodus solo lt Hersteller 900 Lumen (3h 30min), kombiniert mit beiden Lampen liegt die Laufzeit im Turbomodus bei 1h und 45min. Die drei weiteren Modi sind High (800/400/1200 Lumen), Mid (300/150/450 Lumen) und Low (20/10/30 Lumen, Laufzeit max. 210h).

Aufnahmeparameter: 1/30s - f1,4 - ISO 2000 - AWB - Canon EOS 5D Mark 3 - Distanz zum Wegende: ca. 100m
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Die zuletzt genutzte Helligkeitsstufe merkt sich die TK51 beim Wiedereinschalten. Hält man den Einschalter eine Sekunde gedrückt, leuchtet die Fenix im Instandmodus bei voller Leistung mit beiden LEDs solange, bis sie wieder losgelassen wird. Einen Stroboskop-Modus erreicht man, wenn man entweder die Spotlight- oder Flood-Taste eine Sekunde lang drückt und festhält. Beim Loslassen endet der zwischen 6 und 15hz wechselnde Stroboskopmodus wieder.

Das Flutlicht bildet auf eine Distanz von 1m eine weitgehend homogene Kernzone von rund 50cm ab mit einem Spill von rund 1m-Durchmesser. Daher ist die TK51 mit der Umgebungslampe durchaus als Videoleuchte z.B. in Interviewszenarien einsetzbar, auch wenn man dafür einen leider nicht vorhandenen Stativanschluss sehr gut hätte nutzen können. So muss man ggf. auf etwas sperrige Superklemmen ausweichen, die den Rohrdurchmesser von 5cm aufnehmen können. Die Kernzone beim Spot liegt hingegen auf 1m bei nur 5cm Durchmesser.

Im Turbomodus schaltet sich die TK51 bei Überhitzung automatisch um eine Stufe zurück, erhöht diese aber wieder, sobald sie sich etwas abgekühlt hat. Ist der Akkustand sehr gering, dann blinkt die Fenix 3mal alle 5 Minuten, um an den Austausch der Akkus zu erinnern.

Betrieben wird die TK51 entweder mit 3 x 18650 Lithium-Akkus oder 6 x CR123A Batterien (auch 16340). Notfalls kann man bei verkürzter Laufzeit auch nur einen oder zwei 18650'er Akku oder auch 2 bzw. 4 CR123A-Batterien nutzen. Der Lieferumfang ist zur Fenix TK 75 identisch.

Fazit


Die Fenix TK51 ist mit knapp 19cm schon etwas länger gebaut und zählt daher nicht mehr zur ganz mobilen aber noch gut mitführbaren Leistungsklasse. Der Throw bietet noch ordentlich Dampf und das seitliche Peripher-Licht kann solo als Fluter separat geschaltet werden. Allerdings bietet erst die (deutlich sperrigere) Fenix TK76 ein noch breiter ausleuchtendes, gänzlich spotfreies Peripher-Licht.

Wer beide Lichtcharakteristiken lieber einzeln als Solo-Lampen mitnehmen möchte, erhält mit der Fenix TK35 im Throw und fürs Umgebungslicht mit einer Fenix PD35 (oder einer allerdings deutlich teureren Lupine Piko TL Max) eine sehr ähnliche Performance. Vorteil: man kann beide Lampen auf schlanken Stativhalterungen nutzen, bedarfsweise auch nur eine Lampe mitnehmen oder die Lampen aus unterschiedlichen Perspektiven einsetzen. Nachteil: beide Lampen gleichzeitig eingesetzt fordert zwei Hände und geht auch mit zwei leicht unterschiedlichen Bedienkonzepten einher - und etwas teurer wirds dann auch.

Der Preis scheint uns für die TK51 um 150 Euro als fair, wenngleich wir uns noch ein paar Sonderfunktonen wie Einschaltsicherung und Akkustands-Anzeige gewünscht hätten. Ans Design muss man sich auch etwas gewöhnen, was uns nicht so ganz leicht fällt - die Leistung stimmt aber unterm Strich!

Traumflieger-Wertung: sehr gut - 4,5 Sterne

> Fenix TK 51 hier kaufen / passende Akkus (3 erforderlich) / Akku-Ladegerät / passende Stativhalterung

Kurzfazit: Gewöhnungsbedürftiges Design aber eine tolle Trennung von weichem Umgebungslicht und leistungsstarkem Throw. Dazu noch mobil, wirklich eine klasse Lampe die ansonsten aber ohne grosse Komfortfunktionen daherkommt!

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Fenix TK75


Die Fenix TK75 ist für die Power-Thrower-Klasse überraschend mobil, als "Immerdabei"-Lampe aber sicherlich schon etwas gross gebaut!

Fenix TK75: Rund 19cm Länge und ein Gewicht von 700gr (incl. Akku) sind für die oberste Leistungsklasse sehr akzeptabel!

Wer eine noch gut mitführbare aber extrem leistungsstarke LED-Lampe sucht, der wird an der Fenix TK75 kaum vorbeikommen. Über 100.000 Lux wirft der Throw und gibt dabei noch einen guten Schuss Aufhellung ins Umfeld ab. Insgesamt haben wir eine Lichtabgabe von 2.920 Lumen gemessen, die praktisch identisch zur Herstellerangabe ist.

Fenix TK75-Beam: Megathrow mit reichlich Umgebungsaufhellung!

Die TK75 lässt sich dank zwei gut erreichbarer Taster per Daumen in Kopfnähe einfach bedienen. Der rechte schaltet sie ein oder aus, der linke steppt die 4 Leuchtstufen durch, wobei die zuletzt genutzte Stufe auch nach dem Wiedereinschalten gespeichert bleibt. Simpel aber gut, da gibt es keine Fragen, selbst wenn man sie nicht regelmässig benutzen sollte. Und die gummierten Taster sind gut zu ertasten in der Dunkelheit.

Geboten wir der Turbomodus (2.900 Lumen, 1Std15min.), High (1.200 Lumen, 4 Stdn.), Mid (450 Lumen, 12 Stdn) und Low (25 Lumen, 200 Stunden). Hält man den Modustaster für eine Sekunde gedrückt, wechselt die TK75 in den Stroboskopmodus mit abwechselnd 6 und 15Hz. Wird die Taste 5 Sekunden gehalten, aktiviert sich der SOS-Modus. Im laufenden Betrieb ist man normalerweise nicht mit den Strobe-Modi konfrontiert.


obere Reihe: 1/30s - f1,4 - ISO 1.000 - AWB - EOS 5D III - 24mm - Distanz zum Fahrrad am Baum: 100m
untere Reihe: 1/30s - f1,4 - ISO 2.000 - AWB  - EOS 5D III - 24mm - Distanz zum Wegende ca. 100m

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Im Turbomodus schaltet die TK75 nach rund 20min automatisch eine Helligkeitsstufe zurück, um einem Überhitzungsschaden vorzubeugen. Man kann aber dennoch gleich wieder in den Turbo schalten, der Hersteller empfiehlt dazwischen jedoch eine Abkühlungsphase.

Betrieben wird die Fenix entweder mit 4 x 18650'er-Akkus, wobei der Käfig fast alle Längen und Formate zu erkennen scheint. Alternativ kann die TK75 auch mit 8 CR123A-Batterien oder das Akku-Pendant 16340 genutzt werden.

Impressionen von der Fenix TK75 - teils ausnahmsweise mit etwas längeren Belichtungszeiten. Auch auf einer Superklemme am Stativ zu sehen.

Im Lieferumfang findet sich in einer Umverpackung ein kleines Kunststoff-Köfferchen und eine Handschlaufe. Ausserdem noch eine mehrsprachige (auch deutsche), ziemlich kleingedruckte Bedienungsanleitung. Ladestandanzeige und Transportschutz sind nicht vorhanden. Gegen versehentliches Einschalten beim Transport kann man aber die Endkappe um 1 1/4 andrehen und so die Stromzufuhr unterbinden.

Fazit


Fenix liefert mit der TK75 einen sehr leistungsstarken LED-Thrower, der viel Leuchtweite aber noch reichlich Umgebungslicht abgibt. Die TK75 ist auch noch in grösseren Manteltaschen mitführbar und wiegt für die Leistungsklasse incl. Akkus mit rund 700gr nicht übermässig viel. Dennoch: der Kopf hat mit 8,75cm schon einen grossen Durchmesser, der beim Transport stören kann und Aufsteck-Diffusoren sind für diese Grösse nicht verfügbar.  Die Farbtemperatur tendiert im Hotspot etwas Richtung gelblich, was bei vielen Lampen mit einer Cree XM-L(2) der Fall ist. Will man sie für fotografische Zwecke nutzen, fällt das - je nach Motiv und Brennweite - nicht immer auf.

Die TK75 war bis vor einiger Zeit in ihrer Klasse noch konkurrenzlos in Sachen Lichtleistung und Throw, ist aber mittlerweile von einer Acebeam K60 und auch einer K40M überholt worden. Insoweit stufen wir die TK75 etwas herunter. Dennoch bleibt die TK75 ein Kauftipp und die Lichtleistung bleibt so oder so schlicht eindrucksvoll!

Traumflieger-Wertung: sehr gut  - 4,5 Sterne

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Kurzfazit: Wer eine wirklich leistungsstarke Power-LED sucht hat sie mit der TK75 gefunden. Sie hat einen unglaublichen Throw, leuchtet dafür aber noch reichlich vom Umfeld aus.

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Fenix TK76


Die Fenix TK76 ist schon ein kleines Raumschiff Enterprise. Obwohl sie eigentlich nicht wesentlich länger als die TK75 gebaut ist, wirkt so doch eine Idee kopflastiger.

Bei 23cm Länge und einem Gewicht von 1KG (incl. Akku) fällt es bei der TK76 schwer, von einer Taschenlampe im eigentlichen Wortsinn zu sprechen.

Fenix hat das zweigleisige Konzept der TK51 weiter ausgefeilt und der TK76 nicht nur eine zweite sondern gleich eine dritte Cree-LED verpasst. Jetzt kann man beliebig zwischen einem sehr breit leuchtenden Umgebungslicht, einem etwas engeren aber spotfreien Peripherlicht und einem hart gezogenen Throw für die Fernsicht wählen. Oder alle drei Modi miteinander in jeweils vier Leuchtstufen kombinieren.

TK76-Beam (Trio geschaltet): Vor den Füssen reichlich und schön weiches Licht, hinten der Throw könnte für die Grössenklasse etwas mehr Biss haben!

Erfreulich, dass die jeweilige Helligkeit mit eigenen LED-Lampen signalisiert wird. Um die Lampen einzeln abzuschalten, muss man eine der drei vorderen Tasten lange drücken, ansonsten startet die Lampe immer mit der Stufe 1. Global aus- und eingeschaltet wird über die rote Taste, wobei sich die TK76 stets die letzte Nutzungskombination merkt, sie startet dann aber stets mind. mit der geringsten Lichtstufe, selbst wenn man einzelne Lampen über langen Tastendruck vorher abgeschaltet hatte. Um sofort alle Lampen auf höchster Stufe zu betreiben, hält man die orange Taste fest. Lässt man sie los, springt die TK76 in die vorher genutzte Kombination zurück oder geht aus. Hält man die orange Taste länger als 5 Sekunden fest, dann wird die Maximalleistung auch nach Loslassen der Taste dauerhaft gehalten. Reicht die Akku-Kapazität dafür nicht, springt sie dann global auf je 3 Stufen.

Aufnahmeparameter: 1/30s - f1,4 - ISO 2000 - AWB - 24mm - Canon 5D Mark 3 - Distanz zum Wegende: ca. 100m -
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Der Throw gibt mit gemessenen 46.400 Lux noch ordentlich Dampf ab, wenngleich wir uns angesichts der recht grossen Dimensionen fast noch einen Tick mehr erhofft hätten. Dieses mittlere Spotlicht ist mit einer Maximalleistung von 933 Lumen bei einer Laufzeit von 3 Stunden 30min angegeben. Schaltet man die sehr weitwinkling ausleuchtenden beiden Umgebungsleuchten hinzu, wird die nominelle Maximalleistung von 2.800 Lumen mit einer Laufzeit von 1 Stunde und 10min aktiviert. Die geringste Helligkeit liegt bei 7 Lumen (Solo-Spot) bzw. mit Umgebungslicht bei 20 Lumen.

Eine Akku-Kapazitätsanzeige ist ebenfalls vorhanden. Dafür tippt man doppelt auf die mittlere, vordere Taste (Spot), jetzt wird die Kapazität in violet angezeigt. Bei unserem Exemplar ist das vordere LED-Segment etwas rötlicher, was aber nicht irritieren sollte, auch hier wird in vier Segmenten der Status angezeigt und offenbar farblich nicht etwa innerhalb der LED-Segmente nach Leistung abgestuft.

Auch während des Betriebes signalisiert die Fenix kurzzeitig via roter LED-Segmente, wenn die Leistung nicht mehr für die höchste Stufe ausreichen sollte (oberste LED blinkt), dann springt sie eine Stufe zurück und zeigt z.B. statt vormals 4 nurnoch 3 Segmente, anschliessend wieder in blauer Farbe an.

Fazit


Das Design der TK76 muss man schon mögen, Raumschiff Enterprise lässt grüssen. Und mit einer Länge von knapp 23cm und 800gr (ohne Akku, mit Akku 988gr) ist man ebenfalls auffällig mit ihr unterwegs. Problematisch beim Transport ist dabei der sehr ausladende Kopf, der schon grössere Fototaschen füllen kann.

Komfortmerkmale wie ein eingelassener Stativanschluss ist für Fotoprofis oder Videofilmer nützlich. Klasse auch, dass die linke Sololeuchte so breitwinklig und spotfrei leuchtet, dass sie es mit klassischen Videoleuchten aufnehmen kann. Wer auf etwas Weitwinkel verzichten kann, findet mit der Fenix TK51 eine schlankere Alternative. Zwar nicht einzeln schaltbar dafür aber im Summenlichtbild zur TK76 sehr ähnlich ist die Nitecore TM11 und die günstige Trustfire TR-J18. Letztere ist für Videofilmer aber wegen Flimmergefahr in den niedrigen Lichtstufen - ähnlich wie die LED-Lenser X21R / X21R.2 - ungeeignet.

Insgesamt hätten wir für mehr Akzeptanz an der TK76 einen noch stärkeren Throw und eine Einschaltsicherung erwartet. So muss man die Rückkappe schon 1,5x drehen, um die Kontakte abzuklemmen. Auch ein Ladedock ist in der Preisklasse üblich, zumal man noch 4 x 18650'er-Akkus zum Kaufpreis hinzurechnen muss.

Insgesamt werten wir die TK76 mit "gut", für Spezialanwender kann die Fenix allerdings ggf. drei Einzellampen oder eine Zoomlampe ersetzen und dürfte dann durchaus individuell noch deutlich höher bewertet werden.

Traumflieger-Wertung: gut  - 4 Sterne

> Fenix TK 76 hier kaufen  / passende Akkus (4 erforderlich) / Akku-Ladegerät

Kurzfazit: Ungewöhnliches Designkonzept für Science-Fiction-Freunde. Wer alles beisammen haben möchte, kann zwei verschiedene Umgebungslichter und einen Throw nutzen. Insgesamt gibt sich die TK76 allerdings schon etwas klobig und kopflastig. Wer damit klarkommt findet dennoch eine reizvolle Power-LED!

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Fire-Foxes FF4 (HID)


Die Fire-Foxes FF4 haut einen unglaublichen Throw raus und bleibt dennoch handlich. Die Griffläche hätte aber noch etwas länger gebaut sein dürfen.

Incl. Akku rund 720gr schwer und 16cm lang. Die FF4 ist für die sagenhafte Lichtleistung überraschend mobil!

Die FireFoxes hat uns zunächst auf eine echte Geduldsprobe gestellt. Die erste direkt aus China angelieferte funktionierte nicht, eine zweite nach einem ersten Einsatz ebenfalls nicht mehr. Dann kam der entscheidende Tipp, den mittleren Kontaktdraht zum Lampenkopf hin etwas herauszubiegen und schon funktionieren beide. Man braucht allerdings 4 kurze, ungeschützte (Flat Top) 18650'er-Akkus (hier kaufen), um die FF4 in Betrieb zu nehmen.

Fire-Foxes FF4-Beam: Sonne in der Nacht, aber mit orangem Farbkranz im Spill!

Die Leistung ist schier unglaublich, schon auf der geringsten 24-Watt-Stufe gibt die FF4 über 2.000 Lumen und einen weiten Throw mit reichlich Umgebunglicht ab. Per Standard leuchtet die 40W-Stufe und wer den letzten Kick haben will, kann aus der 24-Watt-Stufe durch langen Tastendruck einmal pro Session den Powermodus mit 60W für ca. 5 Min. Leuchtdauer aktivieren. Hier gibt die FireFoxes FF4 von uns gemessene 270.000 Lux ab. Allerdings scheint uns der zwar messtechnisch unterlegene Throw einer Olight SR95S auf Sicht noch etwas weiter zu leuchten, wenngleich die Olight insgesamt weniger Licht abgibt. Ähnlich weit aber mit nicht ganz so viel Gesamtlichtabgabe leuchten auch die Acebeam K40S und T20! Die neue Acebeam K70 schlägt die Firefoxes allerdings im Throw sowohl messtechnisch als auch von der Leuchtleistung auf Distanz!

linke Reihe: 1/30s - f1,4 - ISO 1.000 - AWB - EOS 5D III - 24mm - Distanz zum Fahrrad am Baum: 100m
rechte Reihe: 1/30s - f1,4 - ISO 2.000 - AWB  - EOS 5D III - 24mm - Distanz zum Wegende ca. 100m

alle Beamshots im Direktvergleich (für Mitglieder)
 

Die Farbtemperatur ist sonnenähnlich, warmleuchtend und wirkt auf uns sehr angenehm. Allerdings gibt es einen recht harten, äusseren Spillkreis, der auffällig orange leuchtet und für fotografische Zwecke stören kann. Auf Sicht nimmt man ihn in der Praxis aber kaum wahr. Allerdings muss man schon etwas geduldig sein, bevor die FF4 ihre volle Leuchtleistung nach rund 30 Sekunden entfaltet. Während dieser Zeit ändert sich auch die Farbtemperatur von bläulich hin zu der sonnenähnlichen, warmen Farbtemperatur (mit ca. 3.500Kelvin).

Fazit


Die Fire-Foxes FF4 bringt mit von uns ermittelten 5.000 Lumen die höchste Lichtleistung im gesamten Testfeld. Dabei ist sie noch gut zu transportieren und lediglich 16cm lang gebaut. Mit Akkus wiegt sie zudem - gemessen an der Leistungsklasse - noch moderate 700gr. Allerdings sollte man die Kopfgrösse mit 7,5cm Durchmesser nicht unterschätzen. Nutzt man kein Holster, macht sie sich schon ziemlich breit in der Mantel- oder Fototasche.

Die FF4 leuchtet nicht nur hell sondern auch unglaublich weit. Allerdings wird sie hier optisch von einer Olight SR95S oder Nitecore TM36 noch leicht geschlagen. Konkurrenz hat die FF4 sicherlich zumindest von der reinen Leuchtweite auch durch eine Acebeam K40S und der schlanken Acebeam T20. Ungeschlagen in Sachen Throw ist derzeit allerdings die noch mobile Acebeam K70!

Aber Achtung, eine HID ist keine LED-Lampe. Eine HID will idR schon etwas länger leuchten, damit die eh schon begrenzte Lebensdauer des Brenners von 2.500 Leuchtstunden nicht weiter in den Keller geht. Mal spontan hier und da ein- und abschalten sollte man nach einem ersten Rendevous dann möglichst vermeiden. HID lassen sich auch schlechter regeln als LED-Lampen, daher bietet die FF4 auch keine Low-Light-Stufen. Man ist daher stets recht auffällig unterwegs. Und dass sie plötzlich von jetzt auf gleich einfach nicht mehr leuchtet, weil die Akkus nicht mehr die volle Leistung bringen, damit waren wir auch schon einige Male konfrontiert.

Der Fun-Faktor ist an der FF4 allerdings enorm hoch. Wem es in erster Linie auf maximale Leuchtkraft in einem noch handlichen Format ankommt, auf den wird die FF4 eine hohe Faszination ausüben. Wer praxisorientierter und eine alltagstauglichere Lampe ins Auge fast, wird mit einer LED-Lampe jedoch meist glücklicher. 

 

Traumflieger-Wertung: sehr gut  - 4,5 Sterne

> Fire-Foxes FF4 hier kaufen / passende Akkus (ungeschützt, flat top) / Akku Ladegerät

Kurzfazit: So viel mobile Leucht-Power im handlichen Format findet man derzeit nur bei der FF4. Ein Sonnen-Lichtschwert, das allerdings keine kleinen Leuchtstufen bietet und etwas Anlaufzeit braucht. Einmal auf Touren gekommen ist der Funfaktor enorm und die Farbtemperatur sehr angenehm.

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 Weiterlesen: Test Teil 1>Teil 3 - Teil 4 - Teil 5 - Beamshots (Mitglieder)


Dieser Report wurde am Freitag, 07. Februar 2014 erstellt und zuletzt am Samstag, 28. Januar 2017 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Björn 05.08.2015 - 05:49:51
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo, super Bericht, selten so einen guten Vergleich und so gut strukturiert gesehen.

Eine Sache hat mich etwas gestört, es wurden einige Fenix getestet. Leider wurde der Thrower von Fenix vergessen.
Dieser leuchtet noch weiter als die RC40 und TK75, nennt sich TK61, hat zwar nur 1000 Lumen, aber in Sachen Fernsicht absolut unantastbar bei Fenix.
Die "geringen 1000 Lumen" verursachen bei diesem scharfen Lichtstrahl einen Beam von (laut Hersteller) bis zu 824m Throw.
Mein Cousin hat dir RC40, super Teil. Leider lenkt der breite Lichtstrahl von der Entfernung ab, da, ich sag es mal so, die Augen leicht "abblenden" und man in der Ferne Details nicht mehr so gut mehr erkennen kann.
Die TK61(in Besitz) lässt das Umfeld nur schwach beleuchtet, dafür die entfernten Sachen um so mehr herausstechen!
Das beste, aufgrund der geringen Lumen, hält sie im Turbo bis zu 4Std und 20 min! Die nächste Stufe schon 14 Std und in der schwächsten bis zu 300 Std.
Leider ist dies Lampe ein unterschätzter Underdog.
Ich habe meine TK35 verkauft und mir fürs Auto (liegt im Karton hinter Rücksitz) die TK61 geholt und für Standard-Aufgaben und täglichen Gebrauch(Geocaching und Beruf), die UC40 UE geholt, ein Traumpaar.
Dazu die BC30 am Fahrrad und das Leben ist perfekt!

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