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Neue Bridgekamera Sony RX10 II mit 4K Video und Superzeitlupe

Neue Bridgekamera Sony RX10 II mit 4K Video und Superzeitlupe
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visueller Vergleich RX10 II / RX10 - technische Daten - Traumflieger-Meinung - kaufen ja oder nein? - Stativ-Empfehlungenweiterführende Links - Leserkommentare



Neue Bridgekamera Sony RX10 II jetzt mit 4K-Video und Superzeitlupe


Sony überarbeitet sein Bridgekameramodell RX10 und stattet es in der Mark II-Version mit 4K Video, 14 B/Sek., kurzen Verschlusszeiten bis 1/32.000s und 40x-Slow Motion aus. Die Sensorauflösung mit 20 Megapixel sowie das 24 - 200mm/2,8-Objektiv sind gleich geblieben.


Zum Sommer 2015 kündigt Sony eine neue RX10 II an. Die neuen Features zielen dabei vor allem auch auf Videofilmer ab. So verfügt die RX10 II jetzt über 4K Video sowie High Speed-Fähigkeiten, die mit bis zu 1.000 fps Slow Motion-Aufnahmen ermöglichen. Dabei hilft ein Loopmodus, der die Aufzeichnung bereits startet, bevor der Anwender den Record-Taster drückt, um auch spontane Actionaufnahmen sicher einzufangen.

Neu ist auch eine kürzeste Verschlusszeit von 1/32.000s, mit der sich vor allem in hellen Umgebungen kleine Blendenzahlen ohne Überbelichtungsgefahr nutzen lassen. Der Vorgänger bietet hier max 1/3.200s. Die neue RX10 II erlaubt so außerdem, auch sehr schnelle Bewegungen besser einzufrieren. Hilfreich ist dabei auch der jetzt bis zu 14 Bilder/Sek. ermöglichende Serienbildmodus, wenn man die Geschwindigkeit priorisiert und auf eine kontinuierliche Schärfennachführung beim AF verzichtet.

Die Performancesteigerungen werden u.a. durch einen neuen EXMOR RS-Sensor realisiert. Das „S“ steht dabei für „stacked“ und verweist auf einen DRAM-Chip, der im Sensor integriert ist und der lt. Hersteller im Vergleich zum Vorgänger in der Lage sein soll, mehr als die 5-fache Datenrate auszulesen. Ein Front End LSI sorgt für ein schnelles Full-Pixel Readout im Videomodus, was auch die Verzerrung sich schnell bewegender Objekte im Bild (bekannt als Rolling Shutter-Effekt) vermeiden soll.

4K Video

Bei der Aufnahme in 4K (UHD 3.840 x 2.160) wird das XAVC S-Format unterstützt, das Sony erst vor kurzem entwickelt hat und das höhere Speicherraten ermöglicht als am vormals von Sony verwendeten AVCHD. 4K wird mit bis zu 100Mbps aufgezeichnet. Daneben steht aber auch in Full HD das AVCHD-Format zur Verfügung. Zeitlich ist eine Aufzeichnung - wie üblich - aus zolltechnischen Gründen auf 29min 59s begrenzt.

Parallel zur neuen RX100 IV wird auch an der RX10 II das S-Log2 Gamma-Profil zur Verfügung gestellt. Dieses Profil ermöglicht eine Dynamikerweiterung bei Videoaufnahmen, die allerdings idR eines Postprocessings im Videoschnitt bedarf.
Neu ist auch eine Dual Rec-Shooting-Funktion, bei der während einer Videoaufnahme Fotos parallel mit bis zu 17MB aufgenommen werden.

Slowmotion

Zeitlupen-Videos werden an der RX10 II mit bis zu 1.000 Bildern/Sek. ermöglicht. Dafür ist am Programmwahlrad das Programm HFR zuständig (High Frame Rate). Aus einem 2 Sek.-Video mit höchster Framerate von 1000B/S. wird dann z.B. ein Video von 80 Sekunden aufgezeichnet, das Bewegungen 40x langsamer abspielt.

Der Anwender hat die Wahl, in NTSC 240, 480 oder 960 B/Sek. oder in PAL 250, 500 oder 1000 Bilder/Sek. und eine Aufzeichnungszeit von jeweils 2 oder 4 Sek. zu wählen. Aufgezeichnet wird das Zeitlupen-Video dann in der in den Videooptionen hinterlegten Qualität, die fest mit 1.920 x 1.080 vorgegeben jedoch mit variablen Frameraten von 60p / 50p / 30p / 25p / 24p  einstellbar ist.

Auch wenn das Zeitlupen-Video letztlich in Full-HD ausgegeben wird, hängt die tatsächliche Bildqualität von der Aufzeichnungszeit (2 oder 4 Sek.) und gewählten Zeitlupengeschwindigkeit ab. Tatsächlich wird der Sensor nicht in 1.920 x 1.080 Pixel sondern wie folgt ausgelesen:

Aufzeichnung 2 Sekunden (Qualitäts-Priorität)

  • 240 / 250 B/Sek: 1.824 x 1.026 Pixel
  • 480 / 500 B/Sek: 1.676 x 566 Pixel
  • 960 / 1.000 B/Sek: 1.136 x 384 Pixel

Aufzeichnung 4 Sekunden (Zeit-Priorität)

  • 240 / 250 B/Sek.: 1.676 x 566 Pixel
  • 480 / 500 B/Sek.: 1.136 x 384 Pixel
  • 960 / 1.000 B/Sek.: 800 x 270 Pixel


Body & Objektiv

Der Body ähnelt stark dem Vorgänger und unterscheidet sich praktisch weder in den Abmaßen noch im Gewicht von seinem Vorgänger. Der Monitor ist nach wie vor klappbar, der elektronische Sucher dafür allerdings mit 2,36 Megapixel höher auflösend als am Vorgänger (1,44 Megapixel).

Wie bereits die RX10 ist auch der Nachfolger mit dem gleichen Zeiss Vario-Sonnar T* Objektiv ausgestattet. Wie bei Bridgekameras üblich, kann das Objektiv nicht gewechselt werden sondern ist fest in den Body integriert. Der Brennweitenbereich deckt 24 - 200mm (auf KB gerechnet) ab und hat durchgehend eine Offenblende von f2.8.

Wie bei Canon DSLR kann jetzt auch die RX10 II eine automatische Belichtungsreihe via Selbstauslösermodus triggern. Das dürfte besonders auch für HDR-Fotografen interessant sein, die sonst oft auf einen Fernauslöser ausgewichen sind.

schneller AF und Wifi


Sony hat den kontrastbaiserten Fast Intelligent AF überarbeitet. Der AF soll jetzt eine Fokussiergeschwindigkeit bis zu 0,09s ermöglichen (allerdings bei einem Weitwinkel gemessen). Der Bildstabilisator ist wie beim Vorgänger optisch realisiert, im Videomodus kann zusätzlich aber auch ein digitaler Stabilisator hinzugeschaltet werden, der Schrittbewegungen besser ausgleicht, dafür die Brennweite durch ein Überformat etwas erhöht (nicht in 4k verfügbar).

Wie bei Sony üblich ist auch die RX10 II mit WiFi ausgestattet. Hinzu kommt die NFC-Unterstützung, die einen Austausch von Daten mit entsprechenden Smartgeräten, Festplatten oder Fernsehgeräten noch einfacher und schneller machen soll. Mittels der kostenlosen Software Remote Camera Control kann die RX10 II auch vom Computer aus ferngesteuert werden. Dafür ist allerdings eine Kabelverbindung via USB erforderlich.

Der Funktionsumfang der Kamera kann durch Apps, die teilweise kostenpflichtig sind, erweitert werden.

Auch die RX10 II hat wieder Custom-Tasten, die individuell belegt werden können.

Wer nicht auf den elektronischen Verschluss zurückgreifen möchte (der 1/32.000s ermöglicht), kann auch den dreistufigen ND-Filter nutzen.

Ab Sommer 2015 soll die RX10 II im Handel erhältlich sein. Der UVP ist mit € 1.600,- angesetzt.



 

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Traumflieger-Meinung


für Filmer spannend: Was ist bloß mit den Sony-Preisen auf einmal los? Erst wird ein Preis für eine Sony A7R II mit 3.500 Euro ausgerufen und jetzt auch noch 1.600 EUR für die neue Bridgekamera RX 10 II.

 

Schaut man sich die RX10 II näher an wird aber schnell klar, dass man hier eine wirklich hervorragende Ausstattung nutzen kann. Nicht nur ein separates LC-Display sondern auch ein manueller Scharfstell- und Blendenring steht jetzt 4k-Anwendern zur Verfügung. Schnelles Umschalten von AF auf MF ist hier problemlos möglich. Gepaart mit Superzeitlupen, hoher Lichtstärke am Objektiv sowie aktivem Bildstabilisator und Kopfhörer-Kontrolle sind schon mächtige Features, die man so kaum woanders bekommt.

 

Kein Wunder, dass Sony sich den Luxus vergüten lassen will. Wer 4k-Video nutzen will, kommt derzeit an kaum einem anderen Modell an so viele professionelle Features heran. Einer Lumix FZ1000 fehlt z.B. ein separates Speicherkartenfach und Kopfhörer-Kontrollmöglichkeiten.

 

Dafür bietet die FZ1000 mehr Telebrennweite. Ich bin nicht sicher, ob ich nicht doch lieber mit einer FZ1000 unterwegs sein möchte, wenn ich im Mischbetrieb Fotos und Videos aufzeichne. Im Fotomodus mit 400mm bzw. in 4K mit 593mm kann ich auch scheuere Naturmotive schön nah heranholen und das in einer ausgezeichneten Qualität bei Tageslicht. Bei Priorität auf Videos würde ich aber der RX10 II womöglich den Vorzug geben. Aber letztlich muss ein Test zeigen, was alles in der RX10 II steckt. Ein Testexemplar haben wir bei Sony bereits angefordert!

 


Sony bietet an der RX 10 II eine ganze Menge an Innovationen. Allen voran ist der 4K-Videomodus zu nennen, der UHD-Qualität mit 3.840 x 2.160 Pixeln unterstützt. Erfreulicherweise ist die Aufzeichnungszeit nicht wie an der RX100 IV auf 5 Min. begrenzt sondern kann - wie sonst üblich - 29 Minuten betragen.

Nebenwirkungen bei der Zeitlupe

Spannend ist auch der neue Zeitlupen-Modus mit bis zu 1000 Bilder/Sek., wobei eine zweisekündige Sequenz als Full HD-Video mit 80 Sekunden ausgegeben wird. Dann muss man allerdings deutlich Abstriche in der Wiedergabequalität machen, da jetzt nur noch max. 384 Pixel in der Höhe ausgelesen werden. Oben in den Slowmotion-Videos erscheint uns die Qualität teils schon grenzwertig (z.B. auf den Schmetterlingen bzw. der Biene), wenn man sie in HD anschaut. Immerhin wird das Full HD-Format bei 250 Bilder/Sek. fast voll genutzt und mit 1.026 Pixel ausgelesen. Und generell ist es schon faszinierend, dass so extreme Zeitlupen überhaupt geboten werden!

Die Aufnahmezeit ist allerdings mit 2 oder 4 Sek. relativ kurz, so dass man bei Actionmotiven sicherlich gerne den Loop-Modus (End Trigger Mode) nutzen wird, damit die entscheidende Szene nicht angeschnitten wird. Man sollte auch dran denken, dass mit dem Crop im Zeitlupenmodus die Brennweite erhöht wird. Bei 1.000 B/Sek. und 2 Sek. wird aus der 24mm-Startbrennweite 41mm, bei 4 Sek. bereits 59mm!

14 Bilder /Sek. ohne Schärfennachführung

Im Fotomodus mit 14 Bildern / Sek. legt die RX10 II ein rasantes Tempo vor und liegt damit auf dem Niveau einer professionellen Canon 1Dx. Ähnlich wie diese kann der AF dabei die Schärfe aber nicht mehr nachführen. Während die Canon immerhin mit 12 B/Sek. auch die Schärfe nachführen kann, fällt die RX10 II auf das Niveau des Vorgängers zurück und schafft dann nurnoch 5 Bilder/Sek. Wie lange die RX10 II eine unverzögerte Sequenz z.B. im RAW-Format durchhält, wird von Sony leider nicht angegeben. Das könnte auf einen eher kleinen Buffer hindeuten, dem die Puste womöglich bereits nach wenigen Bildern ausgeht.

Autofokus ohne Phasenverfahren

Da der Autofokus nur als Kontrast-AF ausgeführt ist, wird man im Videomodus keine überragende Schärfenachführung erwarten dürfen. Die Geschwindigkeit mit 0,09 Sekunden ist auch nur für den Weitwinkel vom Hersteller angegeben, wo die Fokussierung wegen hoher Schärfentiefe und kleiner Stellwege meist recht hoch ist. An einer Lumix FZ1000 haben wir hingegen bereits in mittleren Brennweiten noch Zeiten von 0,04 Sek. gemessen (Unendlich auf rund 1m).

Verschluss-Zeit 1/32.000s

Sony stellt mit einem elektronischen Verschluss eine extrem kurze Zeit von 1/32.000 Sek. bereit. Die ermöglicht auch kleine Blendenzahlen im Gegenlicht oder hellen Umgebungen. Um schnelle Bewegungen einzufrieren, wird die Zeit allerdings kaum benötigt, da reichen Zeiten um 1/2.500 - 4.000 Sek. in aller Regel völlig aus.

Warum so teuer?

Wer jetzt einen moderaten Preis erhofft, ist mit einer ausgerufenen UVP von 1.600 Euro konfrontiert. Ein Preis, der sicherlich einige Kunden abschrecken dürfte. Eine Panasonic Lumix FZ1000 bietet ebenfalls einen 4K-Modus, zwar lässt die Lichtstärke des Objektivs ab 175mm (KB) mit f4,0 nach, dafür geht's in der Endbrennweite bis auf 400mm hoch. Und die FZ1000 ist aktuell ab 720 Euro zu haben.

Alles in allem werden nicht nur anspruchsvollere Videofilmer an der RX10 II zu schätzen wissen, dass Zeitlupenvideos, eine Kopfhörer-Abhörmöglichkeit, ein vom Akkufach separiertes Speicherkartenfach und Fokuspeaking in roter Farbe geboten werden. Dazu wird ein manueller Einstellring für Blende und Fokus am Objektiv offeriert. Features, die so derzeit an keiner anderen Bridgekamera vorhanden sind. Und wer sich 4k-Camcorder anschaut, landet in ähnlicher Preisregion und muss dann deutliche Abstriche im Fotomodus machen bzw. - um an Superzeitlupen heranzukommen - in noch wesentlich höheren Preisklassen investieren.

Und wer sich fragt, wozu eigentlich 4k-Video, möge einmal in unseren Beitrag "wozu 4k-Video" reinschauen!


  • 4K-Video (UHD 2.160p)
  • Superzeitlupen mit bis zu 1000B/Sek
  • S-Log2 Gamma-Profil
  • durchgehend lichtstarkes Superzoom-Objektiv mit 24 - 200mm / f2,8 (KB)
  • eingebauter, mit 2,4 Megapixel hochauflösender elektronischer Sucher mit 0,7 ähnlich groß wie an Vollformat DSLR
  • schneller Serienbildmodus mit bis zu 14 B/Sek. (Schärfepriorität)
  • RAW-Format, auch RAW + JPEG parallel
  • zwei Custom-Tasten mit einer umfangreichen Konfigurationsmöglichkeit
  • kamerainterne Apps (teils kostenpflichtig)
  • Wifi-Fähigkeiten
  • eingebaute Sucherlupe (DMF-Funktion)
  • separate Mikrofon- und Kopfhörer-Buchse
  • vom Akku getrenntes Speicherkartenfach erleichtert Zugriff vom Stativ aus
  • automatische Reihenbelichtung mit Selbstauslöser kombinierbar
  • klappbarer Monitor, auch vor der Kamera einsehbar
  • Per USB-Kabel Kamera-Fernsteuerung vom PC aus
  • Duale Aufzeichnung von Video und Foto (mit bis zu 17 Megapixel = 5.472 x 3.080 Pixel)
  • geringe Mindestdistanz (3cm WW, 25cm Tele Motiv-Frontlinse)
  • elektronischer Verschluss mit bis zu 1/32.000sek.
  • eingebauter ND-Filter (3-stufig)
  • schneller Autofokus
  • Zeitlupen nur für kurze Zeiten von 2 oder 4 Sek.
  • Telebereich endet bei 200mm (KB), alternative Bridgekameras kommen auf 400mm (Lumix FZ1000) oder 600mm (Canon G3 X)
  • Fernsteuerung per App nur im vollautomatischem Videomodus (keine manuelle Parametersteuerung)
  • beim AF-Betrieb nur Kontrastverfahren, was bei Videoaufzeichnungen idR nachteilig ist
  • Hersteller macht weder Angaben zur AF-Empfindlichkeit noch zur Anzahl der unverzögerten Reihenaufnahmen, das lässt möglicherweise auf keine allzu guten Werte schließen
  • preislich mit einer UVP von EUR 1.600 recht ambitioniert

 

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Kaufen ja oder nein?


 

Die RX10 II oder die günstigere Lumix FZ1000 kaufen?

Von den grundsätzlichen Features sind beide Modelle sehr ähnlich ausgestattet. Beide bieten einen 1''-Sensor mit 20 Megapixel (2,7x Crop), einen eingebauten, elektronischen Sucher, klappbaren bzw. schwenkbaren Monitor (FZ1000), eingebauten Blitz und viele Direktzugriffstasten auf Systemkamera-Niveau.

FZ1000: Die Lumix FZ1000 liebe ich, weil sie unterwegs extrem flexibel und bei Tageslicht hervorragende Ergebnisse liefert. Sie ist deutlich günstiger als eine RX 10 II.

Beide bieten eingebautes Wifi und Fernsteuerung per Smartgerät. Das fest verbaute Objektiv geht von Weitwinkel in den Telebereich, wobei die FZ1000 25 - 400mm und die RX10 II 24 - 200mm unterstützt. Die FZ1000 startet mit f2,8 und geht dann ab 26mm stufenweise bis 175mm auf f4 hoch. Die RX10 II bietet hingegen durchgehend f2,8.

Vorteile bietet die RX10 II durch ein Flüssigkeitskristall-Display und vom Akkufach getrenntes Speicherkartenfach, wobei an der FZ1000 das Speicherkartenfach vor allem bei montierter Schnellwechselplatte bwz. vom Stativ aus schwerer erreichbar ist.

Die Lumix FZ1000 bietet ebenfalls 4k-Video (UHD 3.840 x 2.160) ist allerdings lokalisiert und somit in Europa auf 25/24p festgeschrieben. Die RX10 II kann hingegen offenbar auf 30p umgestellt werden. Außerdem bietet die RX10 II einen Kopfhörer-Ausgang, der einer FZ1000 fehlt.

Der FZ1000 fehlen auch Zeitlupen-Möglichkeiten, da sie in Full HD oder kleineren Format max. mit 50 B/Sek. aufzeichnet. Da ist die RX 10 II mit ihrem Zeitlupenmodus schlichtweg stärker.

Wer auf S-Log2-Gamma einer RX10 II schielt sollte wissen, das die FZ1000 zumindest kameraintern auch fürs Video zahlreiche Parameter wie Dynamikanpassung und Gradationskurven bietet. So kann man das Video zwar nicht mehr im Postprozessing so gut optimieren dafür aber Schatten und Lichter bereits bei der Aufnahme ähnlich gut korrigieren.

Vorteile sehen wir auch im aktiven Bildstabilisator an der RX10 II, die so durch ein Überformat im Video Schrittbewegungen besser ausgleichen kann als lediglich über den optschen Stabilisator. Allerdings kostet das insbesondere in höheren Brennweiten sichtbar an Bildqualität. Im Weitwinkel kann man aber den Stabilisierungsvorteil durchaus nutzen und zumindest teilweise ein Schwebestativ ersetzen. Den technischen Daten ist allerdings zu entnehmen, dass die RX10 II den aktiven Stabilisator nicht in 4k-Video sondern nur bis Full HD bietet. Ansonsten greift der optische Stabilisator, den man auch an einer Lumix FZ1000 nutzen kann. An der FZ1000 wird das 4k-Video allerdings gecroppt, so dass man statt 25- 400mm jetzt 37 - 593mm nutzt. An der RX10 II sind es 28 - 233mm. Also ist mehr Weitwinkel aber deutlich weniger Tele in 4k nutzbar.

Wer weniger Wert auf Video und die Priorität auf den Fotoeinsatz legt, kann auch an einer FZ1000 20 Megapixel auf einem 1''-Sensor nutzen. Die Geschwindigkeit liegt dabei immerhin bei beachtlichen 10 B/Sek. Die RX10 II kommt aber auf 14 B/Sek. wenn man vorfokussiert. Vorteile verbucht die FZ1000 allerdings durch einen vollständig herausschwenkbaren Monitor, während die RX10 II nur klappbar ist. Dafür hat die RX10 II mit 0,7fach einen etwas größeren Sucher gegenüber der FZ1000 (0,67).


Camcorder Sony AX100: Die Sony FDR-AX100 liegt als Camcorder sehr gut in der Hand, bietet saubere Zoomfahrten und aktiv stabilisiertes 4k-Video. Die RX10 II ist aber insgesamt schlanker und verfügt über Superzeitlupen!

Auch die FZ1000 bietet einen elektronischen Verschluss, der sich immerhin bis zu 1/16.000 Sek. nutzen lässt. Damit kann die FZ1000 absolut geräuschlos ausgelöst werden. Die RX10 II schafft nochmal eine Stufe kürzer mit 1/32.000 Sek. und bietet zudem einen 3stufigen ND-Filter. Bei wenig Licht verbucht die FZ1000 aber Vorteile, da sie bis 60 Sek. außerhalb des Bulb-Modus messen kann, während die RX10 II bis 30 Sek. unterstützt. Wer hingegen Langzeitbelichtungen bei Tageslicht nutzen will, um z.B. Wasserläufe oder Wasserfälle zu verschleieren, der wird an der RX10 II nicht nur den aktivierbaren ND-Filter schätzen sondern auch die Möglichkeit, bis auf f16 abzublenden, während die FZ1000 eine Blende von maximal f8 zulässt.

Ansonsten gibt es an der FZ1000 noch Sondermodi wie z.B. einen eingebauten Timer, der auch Stop-Motion unterstützt. Bei der RX10 II kann man einen Timer im Rahmen der PlayMemories App als In-App nachrüsten, der kostet dann allerdings eine Kleinigkeit (ca. 10 Euro). Stop Motion bietet aber derzeit nur die FZ1000.

Stärken sind bei der FZ1000 die Fernsteuerung per kostenloser Hersteller-App, die nicht nur ein Fotolivebild und Kameraparameter-Eingriffe ermöglicht sondern auch den Videomodus voll mit Livebild und Parametereingriffen unterstützt. Toll ist dabei die Möglichkeit, direkt nach der Aufzeichnung auch 4k-Video auf ein Android-Smartgerät zu streamen und so direkt kontrollieren zu können. Die RX10 II bietet zwar auch eine App-gesteuerte Kamerafernsteuerung mit Parameterzugriff, der Videomodus kann jedoch nur gestartet und gestoppt werden. Offenbar ist der Videomodus per Smartgerät nur vollautomatisch zu betreiben, wie dies z.B. auch an der AX100 (oder Sony A7, A7R) der Fall ist.

Für Fotografen und Videofilmer mit Präferenz auf den Telebereich empfehlen wir eher die Lumix FZ1000, für Lowlight-Anwender, Portraitfotografen oder Freunde von Zeitlupen dürfte die RX10 II wegen mehr Lichtstärke und eingebauter Slowmotion attraktiver sein. Leider ist der RX 10 II Preis mit der UVP von 1.600 EUR ziemlich hoch angesetzt.
 

Welche Alternativen gibt es noch zu kaufen?

RX10 II oder Camcorder AX100

Wer auf 4k-Video Wert legt, findet bei Sony den 4k-Camcorder AX100, der ebenfalls auf einen 1''-Sensor zurückgreift und - im Gegensatz zum günstigeren 4k-Camcorder Sony APX-33 - zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten bietet. Das Objektiv bietet einen ähnlichen Bereich von 9,3 - 111,6mm (25 - 301mm) aber die Lichtstärke sinkt auf f4 in den höheren Brennweiten. Besondere Stärken sind ein absolut gleichmäßiger Zoom und Parfokalität, so dass man beim Zoomen keine Schärfeschwankungen oder Ruckeln hinnehmen muss. Diese Möglichkeiten sind uns von Bridge- oder Systemkameras so nicht bekannt. Wir müssen erst einen Test an der RX10 II abwarten, ob man hier ähnliche Zoomergebnisse erzielen kann. Manuelles Fokussieren ist via Einstellring am Objktiv an beiden Modellen möglich, an der AX100 allerdings etwas umständlich, da der AF-MF-Umschalter ungünstig erreichbar ist.

Preislich liegen beide Modelle auf einem ähnlichen Niveau. Die AX100 ist aber deutlich größer beim Transport, bietet auch einen aktiven Stabilisator, der - im Gegensatz zur RX10 II - zudem auch in 4k genutzt werden kann. Ein Fotomodus ist mit 20 Megapixel auch an der AX100 vorhanden aber dort wird kein RAW-Format geboten. Professioneller orientierten Filmern, die auf Superzeitlupen verzichten wollen, empfehlen wir eher die AX100, zumal ein Camcorder von der Ergonomie z.B. mit breiter Zoomwippe und von der Bodybalance besser aufs Filmen ausgelegt ist. Fotografen oder wenn eine Superzeitlupe erwünscht ist, raten wir eher zur RX10 II.

RX10 II oder RX100 IV

Sony RX100: Die Sony RX100-Modelle sind extrem kompakt. Die RX100 IV bietet 4k-Video und Superslomo wie die RX10 II - dafür sind der RX100 Grenzen im Telebereich und bei der Aufzeichnungslänge gesetzt (im Bild die RX100 II).

Die RX100 IV ist von den Features praktisch zur RX10 II identisch ausgestattet. Beide bieten 4k-Video, die RX100 IV muss allerdings das Video nach 5min temperaturbedingt stoppen, während die RX10 II 29min. aufzeichnen kann. Das Objektiv ist an der RX100 IV vom Brennweitenbereich mit 24 - 70mm eingeschränkter dafür ist mehr Lichtstärke mit f1,8 - f2,8 nutzbar. Die RX10 II bietet außerdem einen Zubehörschuh und Kopfhörer-Kontrolle sowie einen Mikrofoneingang, der einer RX100 IV fehlt.

Beide Modelle sind zwar ähnlich ausgestattet aber zielen dennoch auf unterschiedliche Einsatzzwecke ab. Die RX100 IV ist auf Kompaktheit getrimmt und kann locker in einer Jacken- oder größeren Hemdtasche mitgenommen werden. Die RX10 II bietet den besseren Gripp und mehr Telebrennweite und zielt so auf den etwas professionelleren aber im Transport nicht ganz so simplen Einsatz ab.

RX10 II oder Lumix LX100

Die Panasonic Lumix LX100 ist ähnlich wie die FZ1000 mit 4k-Video, Wifi, Stopmotion etc. aber auch von der Menübedienung nahezu identisch ausgestattet. Abgespeckt ist sie durch einen fehlenden Mikrofoneingang und erschwerten Zugang beim gedoppelten Akku- und Speicherkartenfach. Sie bietet ein fest verbautes Objektiv mit 24-70mm (KB) f1,8 - f2,8 und ist daher als Kompaktkamera aber nicht mehr als Bridgekamera zu bezeichnen. Insoweit sind die RX10 II und LX100 kaum mehr zu vergleichen. Allerdings bietet die LX100 einen größeren Bildsensor mit einem Cropfaktor von 1,9x während die oben besprochenen Alternativen alle über einen 1''-Sensor mit 2,7x Crop verfügen.

Die LX100 ist derzeit sicherlich noch immer eine der attraktivsten Kompaktkameras und deutlich größer als eine RX100 IV aber vom Handling mit einem Bridgemodell wie der RX10 II oder FZ1000 eigentlich nicht mehr zu vergleichen.

RX10 II oder Canon G3 X

Die neue Canon G3 X bietet weder 4k-Video noch einen eingebauten Sucher. Dafür liefert die Canon auch einen Kopfhörer-Anschluss und ein Superzoomobjektiv, das von 24 - 600mm (KB) deutlich mehr Endbrennweite liefert. Dafür ist es mit f5,6 in den höheren Brennweiten nicht mehr ganz so lichtstark. Der Sensor löst nominell mit 20 Megapixel auf einer Fläche von 1'' nominell identisch auf. Separater Mikrofon-Eingang und Fokuspeaking wird wie an der RX10 II geboten.  Die Bildstabilisierung dürfte nach unserer Erfahrung insgesamt ähnlich gut ausfallen, wenn man die Canon mit dem aktiven Stabilisator einer RX10 II vergleicht.

Wer etwas günstiger einkaufen möchte. kann bei der Canon G3 X mit einer UVP von 899 EUR sparen und deutlich mehr Telebrennweite nutzen. Ein optionaler Aufstecksucher schlägt aber mit rund 250 EUR nochmals extra zu. 4k-Video und Zeitlupen fehlen der Canon, dafür ist sie mit Canon Speedlites Aufsteckblitzen weitgehend kompatibel. Der ebenfalls eingebaute ND-Filter wird in helleren Umgebungen schneller Pflicht, da die Canon als kürzeste Verschlusszeit 1/2000s bietet.

RX10 II oder eine Systemkamera kaufen?

Lumix GH4: Als spiegellose Systemkamera kann die Lumix GH4 auch Wechselobjektive nutzen (hier mit Fischauge), sie bietet ähnlich viele Ausstattungsmerkmale wie die RX10 II, verfügt jedoch über keine Superzeitlupe.

Egal ob spiegellose Systemkamera oder DSLR, diese Modelle haben die Möglichkeit, Wechselobjektive zu nutzen. Die RX10 II hat ein fest verbautes Objektiv und ist damit bei spezielleren Anwendungen weniger geeignet. An den Systemkameras kann man Fischaugen, dedizierte Makroobjektive, superlichtstarke Teleobjektive, Tilt-Shift-Linsen etc. nutzen und somit Bereiche erobern, die einer RX10 II (oder anderen Bridge- oder Kompaktkameras) vorenthalten sind.

Trotzdem sind viele Anwender zum Großteil im an der RX10 II gebotenen Brennweitenbereich mit 24 - 200mm (KB) bei einer sehr guten Lichtstärke von f2,8 unterwegs und somit sehr gut bedient. Auch die Nahbereichsfähigkeiten sind an der RX10 II mit einem Mindestanstand in der Telebrennweite von 25cm (Frontlinse-Motiv) noch sehr gut ausgebaut.

Die Bildqualität ist an Systemkameras wegen des größeren Sensors jedoch höher, was sich vor allem bei wenig Umgebungslicht in rauschärmeren Bildergebnissen zeigt. Bei Tageslicht wird man hingegen keine oder kaum Unterschiede ausmachen. Wer sich allerdings auf Portraits spezialisiert wird ein entsprechend lichtstarkes Objektiv (z.B. 85mm/1,8 oder f,4) an der Systemkamera ansetzen und kann auch in dunkleren Umgebungen wie z.B. in Kirchen etc. auch ohne Blitzlichteinsatz hervorragende Ergebnisse erzielen. An einer RX10 II kann man hingegen nicht mehr ganz so gut freistellen oder muss eine größere Distanz zum Portraitierten einnehmen, um im Telebereich mit f2,8 noch Freistellpotenzial zu nutzen. Der 1''-Sensor ermöglicht aber dennoch deutlich weniger Preistellpotenzial als an den größeren Systemkamera-Sensoren.

Für Videofilmer, die mit 4k, Superzeitlupe, einem sehr guten Bildstabiisator und guten Eingriffsmöglichkeiten umgehen wollen, ist die RX10 II den Systemkameras gegenüber bei Standardanwendungen mindestens ebenbürtig. Man muss sich schon bei einer Lumix GH4 umsehen, um hier eine ähnlich gute Ausstattung geliefert zu bekommen. Preislich ist eine Lumix GH4 sogar noch etwas höher als eine RX10 II angesiedelt, wenn man die GH4 mit dem 14-140mm-Zoomobjektiv (ab ca. 1.700 EUR) erwirbt. Die Lichtstärke ist dann an der RX10 II noch immer besser, dafür ist der Sensor an der GH4 größer, allerdings croppt er in 4k, so dass hier der Weitwinkel eingeschränkt wird. Der Bildstabilisator ist an der GH4 nur optisch, insoweit kann man an der RX10 II zumindest bis Full HD bessere Ergebnisse bei Kamerafahrten erwarten.  Beim Autofokus erwarten wir an der GH4 wegen DFD-Verfahren im Video etwas bessere Ergebnisse, da es sich um ein verfeinertes Kontrastverfahren handelt.

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Stativ-Empfehlungen für die Sony RX10 II


Früher oder später brauchen Sie ein Stativ für die RX10 II. Spätestens, wenn Sie in besonders stimmungsvollen Momenten wie der Abend- oder Morgendämmerung oder auch in dunkleren Innenräumen Aufnahmen durchführen, ohne oft kühl wirkendes Blitzlicht einsetzen zu wollen, fehlt ein Stativ.

Ambitionierte Makros, die Sie z.B. an der RX10 II bei 200mm und der geringen Nahdistanz von 25cm (Frontlinse-Motiv) durchführen können, lassen sich erheblich besser vom Stativ aus durchführen.

Langzeitbelichtungen mit dem integrierten oder einem externen 62mm-ND-Filter und hoher Blendenzahl ermöglichen z.B. im Landschaftsbereich stimmungsvolle Verschleierungen von Wasserläufen oder Wasserfällen. Auch nützliche Polfilter verlängern die Belichtungszeit. Ohne Stativ würde Ihnen die Aufnahme gnadenlos verwackeln.

Die RX10 II ist nicht besonders schwer mit 813gr (betriebsbereit) und daher für den mobilen Einsatz und auf Reisen geradezu prädestiniert. Der beste Partner dürfte hier ein möglichst leichtes aber stabiles Carbon-Stativ sein.

Ein Stativ erleichtert unterwegs vielfältige Fotoaufgaben, etwa, um hochwertige Panoramen durchführen zu können!

Warum ein Carbon-Stativ?

Wir erleben es immer wieder: Die meisten Hobby-Fotografen sind der Meinung, ein Stativ ist eher mühsam und eigentlich selten notwendig. Zeigen wir ihnen unterwegs unser Carbonstativ und nennen den Preis, erscheint es ihnen auf Sicht teuer, sie bleiben eher skeptisch. Nehmen sie es in die Hand, dann staunen sie ob des Leichtgewichts nicht schlecht. Kaufen werden sie es wohl erst, wenn sie von der Reise zurückkommen und entdecken, dass ihre Aufnahmen sich aus der Masse der Bilder nicht besonders hervorheben. Dann ist es für die letzte Reise allerdings zu spät.

Warum Carbon? Der Werkstoff ist leichter als das ansonsten übliche Aluminium, verwindungssteifer und damit für Erschütterungen unanfälliger. Es fasst sich auch angenehmer als das kühle Aluminium an.

Verzichten Sie lieber auf etwas Aufbau-Höhe!

Wählen Sie am besten ein Stativ, das Ihnen ausreichend Höhe bietet aber incl. Kopf nicht schwerer als 1,5 KG wiegt. Es lohnt sich generell, eher auf etwas Höhe zu verzichten und dafür weniger Gewicht und Transportvolumen in Kauf zu nehmen. Oft ist es kein Problem, sich etwas zu beugen, um dann auch etwas konzentrierter durch den Sucher oder auf den Monitor zu blicken. Ein Stativ mit einer Höhenangabe von 130 - 140cm ist auch bei größeren Personen meist ausreichend. Hinzu kommt nämlich noch die Bauhöhe des Stativkopfes sowie der Kamera und die Augen liegen auch gut 10cm unterhalb der Schädeldecke. Wenn Sie das Gewicht incl. Stativkopf auf ein 1 - 1,2 KG bringen, werden Sie es beim Transport kaum spüren und gerne mitnehmen.

Es gibt auch Alustative in dieser Gewichtsklasse, sie sind aber im Vergleich zu den Carbon-Varianten deutlich weniger stabil oder bringen weniger Aufbauhöhe mit sich.

Verzichten Sie lieber auf das eine oder andere Feature

Es gibt Allekönner unter den Stativen, die Einbeinfunktionen, Saugnäpfe, verlängerbare Mittelsäule, umkehrbare Mittelsäule, ausdrehbare Spikes, Ministativ-Umbau, Umbau zum Bruststativ, Überklappfunktion, abneigbare Mittelsäule etc. mitbringen. Wer hier hin und her überlegt sollte wissen, ein Stativ für alle Fälle gibt es genausowenig wie ein einziges Objektiv, das alle Anwendungsbereiche optimal abdeckt.

Wer sich auf wenige Features konzentriert, spart sich nicht nur langwierige Kaufüberlegungen sondern gewinnt auch an Stabilität. Je weniger Features ein Stativ hat, umso weniger Schnittstellen reduzieren die Stabilität. Später kann man immer noch ein besonders robustes Stativ oder ein Ministativ hinzukaufen, genauso wie man auch den Objektiv- oder Zubehör-Fuhrpark an Filtern / Nahlinsen gelegentlich aufstockt, wenn man seinen Horizont erweitern will.

Ein hochwertiges Carbon-Stativ kostet mit Kopf 300 - 450 Euro

Preislich sollte man für ein hochwertiges Carbon-Stativ zuzüglich Kopf etwa 300 - 450 Euro einkalkulieren. Dafür kann man ein Eigengewicht von unter 1KG bei noch gut brauchbarer Aufbauhöhe realisieren, Die meisten Carbonstative werden mit Schnellverschluss-Schrauben gefertigt, die besonders platzsparend sind. Einige wenige haben jedoch Schnellverschluss-Clips, die besonders eindeutig und sehr schnell in der Bedienung sind. Sie kosten jedoch etwas Platz und sind etwas pflegeintensiver, da man sie ggf. per Inbusschlüssel gelegenlich nachziehen oder bei Verschmutzung etwas aufwändiger demontieren muss.

3 oder 4 Segmente sind meist ideal

Wenige Segmente erhöhen nicht nur die Stabilität, die Aufbauzeit ist auch deutlich geringer.

Wichtiger kann jedoch die Anzahl der Segmente sein. Je weniger Segmente die Stativbeine haben, umso schneller ist ein Stativ aufgebaut und generell etwas stabiler. Üblich sind 3 bis 5, manche haben auch nur 2 Segmente. Bei 5 Segmenten müssen Sie den Verschluss 15mal zuziehen, bei 2 Segmenten nur 6mal. Der Unterschied ist in der Praxis dann erheblich, wenn Sie den Stativort häufiger wechseln und das Stativ dann vollständig wieder aufbauen. Unbewusst speichert man auch die Mühe des letzten Aufbaus und will sich ggf. dann eher davor "drücken", wenn die Aktion aufwändig erschien. Wenige Segmente haben aber den Nachteil, dass die einzelnen Stativsäulen somit länger ausfallen. Das Stativ wird im Transport etwas sperriger.  Ein guter Kompromiss sind meist 4, wir nutzen aber auch sehr gerne Carbonstative mit 3 Segmenten.

Überklappfunktion ist praktisch

Eine Überlappfunktion der Stativbeine ist von den Herstellern ursprünglich für einen platzsparenden Transport entwickelt worden, da sie den Stativkopf mit umschließen und so weniger Länge beanspruchen. Man kann dabei jedoch auch das ganze Stativ umdrehen, so dass die Mittelsäule in Richtung Boden zeigt. Jetzt können Sie Reproaufnahmen vor allem aber auch gezielte Makroaufnahmen durchführen, ohne die Beine flach abspreizen zu müssen (was nicht an allen Stativ möglich ist). Oder Sie stellen eines der Beine übergenickt an eine nahe Wand, wenn die Platzverhältnisse z.B. in engeren Fluren beengt sein sollten.

Eine Überlappfunktion empfehlen wir in jedem Fall dringend, wenn Sie bodennah aufnehmen möchten und das Stativ ansonsten :

  • die Beine nicht flach abspreizen kann.
  • die Mittelsäule nicht verkürzen oder umgekehren kann
  • bei abspreizbaren Beinen sich zu sehr durchbiegt (oft schwer zu erkennen)

Ein leichter Kugelkopf ist ideal

Selten werden Carbon-Stativ incl. Kopf angeboten. Ein Stativkopf ist in 90% der Anwendungsfälle ideal, wenn er als Kugelkopf ausgeführt ist. Dabei kann er intuitiv in alle Richtungen gedreht und über eine Feststellschraube in der Position fixiert werden. So können auch sehr schnell Hochformatpositionen eingenommen werden.

Der Kopf solte zudem eine separate Panorama-Ebene besitzen, die sich auch separat fixieren lässt. So kann man nicht nur leichter Panoramen durchführen sondern auch schnell mal einen kleinen Schwenk zwecks Ausschnittskorrektur durchführen, ohne die übrige Fixierung der Kamera wieder komplett lösen zu müssen.

Eine Schnellwechselhalterung sollte unbedingt am Kopf integriert sein. Das erleichtert ein Auf- und Absetzen der Kamera enorm. Idealerweise ist die Halterung arca-swiss-kompatibel. Dies ist der Weltstandard und rund 80% aller Stativköpfe nutzt diesen Standard. Sie können so später herstellerübergreifend auf reichlich Zubehör zurückgreifen, wie längere Platten, Makroschlitten, 3D-Panoramaköpfe etc., ohne sich dann einen neuen Kopf kaufen oder aufwändig umrüsten zu müssen.

Ein Kugelkopf sollte so leicht wie möglich sein, sonst torpedieren Sie das Leichtgewicht, das Ihnen ein Carbonstativ anliefert. In der hier besprochenen Leichtklasse sollte der Kopf nicht schwerer als 350gr sein. Idealerweise noch unter 300gr wiegen.

Welches Stativ und Kopf erfüllt die Kriterien?

Nachfolgend haben wir einen kleine aber hervorragende Stativ-Auswahl zusammengestellt:

  • Sirui T-1204x: Carbon, 4 Segmente, Aufbauhöhe 140cm, Überklappfunktion, nur 900gr ohne Kopf, Packmaß 40cm, Preis um 300 EUR (kaufen hier im Traumflieger-Shop)
     
  • Kaiser Tiltall TC-224: Carbon, 4 Sgemente, Aufbauhöhe 140cm, Überklappfunktion, nur 900gr ohne Kopf, Packmaß 38cm, Preis um 330 EUR (kaufen hier im Traumflieger-Shop)
     
  • Feisol CT-3332: Carbon, 3 Segmente, Aufbauhöhe 135cm, Überklappfunktion, Teleskop-Mittelsäule nur 800gr ohne Kopf, Packmaß 40cm, Preis um 360 EUR (kaufen hier im Traumflieger-Shop)
     
  • Dörr Platin HQ1615 + Kugelkopf HQ33: Carbon, 3 Segmente, Aufbauhöhe 160cm, Gewicht ohne Kopf 1,24 KG, Kopf im Lieferumfang enthalten (nicht ganz arca-kompatibel), Packmaß 52cm, Preis mit Kugelkopf ca. 290 EUR (kaufen hier im Traumflieger-Shop)

  • Traumflieger Kit Sirui T-1204x mit Rollei T-2S: Carbon, 4 Segmente, Aubauhöhe 140cm, Überklappfunktion, nur 900g ohne Kopf, Packmaß 40cm mit T-2S Kugelkopf: arca-swiss kompatible Schnellwechselhalterung, separat fixierbare Panoramaebene, sehr hohe Haltefähigkeiten, butterweicher Lauf, angenehm gummierte Feststellbutton, abdrehgesichert, Gewicht 275g
    Hier im Traumflieger-Shop für einen Sonderpreis von nur 339,95€

Welcher Kugelkopf passt ideal zum leichten Carbonstativ? Hier unsere Auswahl:

  • Kaiser Tiltall BH-07: arca-swiss kompatibel Schnellwechselhalterung, separat fixierbare Panoramaebene, sehr hohe Haltefähigkeiten, butterweicher Lauf, Gewicht 284gr, Preis um 100 Euro (kaufen hier im Traumflieger-Shop)
     
  • Rollei T-2S: arca-swiss kompatible Schnellwechselhalterung, separat fixierbare Panoramaebene, sehr hohe Haltefähigkeiten, butterweicher Lauf, angenehm gummierte Feststellbutton, abdrehgesichert, Gewicht 275gr, Preis um 70 Euro (kaufen hier im Traumflieger-Shop)
     
  • Sirui G-20x: arca-swiss kompatibel Schnellwechselhalterung, separat fixierbare Panoramaebene, mittlere Haltefähigkeiten, weicher Lauf, Gewicht rund 365gr, Preis ca. 115 EUR (kaufen hier im Traumflieger-Shop)

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Oder doch lieber das etwas günstigere Aluminium, wie z.B. das Rollei C5i in verschiedenen Farben.
 

Technik


Vergleich technische Daten

  Sony RX10 II
Sony RX10
Kaufpreis, ca.
UVP 1.600 EUR ca. 800 EUR (Straße Juni 2015)
Markteinführung Sommer 2015 Nov. 2013
Sensor 20,2 Megapixel, 13,2 x 8,8mm, 1" CMOS Sensor Exmor RS, 2,7x Crop 20,2 Megapixel, 13,2 x 8,8mm, 1" CMOS Sensor Exmor R, 2,7x Crop
Brennweite 24 - 200mm (auf KB-gerechnet, nominell 8,8 - 73,3mm), 4K 28 - 233mm 24 - 200mm (auf KB-gerechnet)
Blende f2.8 durchgehend f2.8 durchgehend
optischer Aufbau 14 Elemente in 11 Gruppen (7 aspärische Linsen)  14 Elemente in 11 Gruppen (7 aspärische Linsen)
Anzahl Lamellen 7 7
Mindestabstand 3cm (Weitwinkel) , 25cm (Tele) 3cm (Weitwinkel) , 25cm (Tele)
Fotoformate RAW, JPEG (max 5.472 x 3.648 Pixel) RAW, JPEG (max 5.472 x 3.648 Pixel)
Sucher elektronisch, 2,36 Megapixel, 0,7fach elektronisch, 1,44 Megapixel, 0,7fach
Monitor klappbar (107/42 Grad), 1.22 Megapixel klappbar (84 / 43 Grad), 1,22 Megapixel
Autofokus Kontrast-basiert, Direct Drive SSM ja, Direct-drive SSM
Wifi integriert, NFC -fähig,IEEE802.11 b/g/n, Eye-Fi integriert, NFC-fähig, IEEE802.11b/g/n
Belichtung 30s - 1/32.000s, bulb 30s - 1/3.200s, bulb
ISO 100 - 12.800 (erw. 80 - 12.800), Auto 100 - 12.800, Video: 100 - 12.800 (Auto 100 - 12.800) 125 - 25.600 , Auto 125 - 12.800, Video: 125 - 12.800 (Auto 125 - 6.400)
Serienbilder ca. 14 Bilder/Sek. Speed Priority sonst 5 B/Sek. max 5 Bilder/Sek.
Videoformat 4K 2.160 30p/25p/24p, Full HD 1.080 120p/100p/60p/60i/50p/50i/30p/25p/24p, HFR 1.080 50p/25p bis 1.000fps, 60p/30p bis 960fps, XAVC-S max 100Mbps Full HD 1.080 60i/60p/50i/50p/30p/25p/24p, AVCHD max 28Mbps
Bildstabilisator ja, optisch und digital (bis Full HD) ja, optisch
Fokuspeaking ja k.A.
Blitz eingebaut eingebaut
Mikrofon eingebaut eingebaut
Buchsen Kopfhörer, Mikrofon 3,5mm Klinke, USB 2.0, Micro-HDMI, Multiinterface Blitzschuh Kopfhörer, Mikrofon 3,5mm Klinke, USB 2.0, Micro-HDMI, Multiinterface Blitzschuh
Akku NP-FW50 (Alternative), ca. 360 Fotos mit Sucher, 400 mit Monitor NP-FW50 (Alternative), ca. 340 Fotos mit Sucher, 420 mit Monitor
Abmessungen 129 x 88,1 x 102,2mm 129 x 88,1 x 102,2mm
Filteranschluss 62mm 62mm
Gewicht 813gr (incl. Akku u. Speicherk.), solo 770gr 813gr (incl. Akku u. Speicherk.)
weitere Technikdaten
Datenblatt Sony (engl.)
Datenblatt Sony (dtsch.)

 

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weiterführende Links


 

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  Leserkommentare

 


Dieser Report wurde am Sonntag, 21. Juni 2015 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 02. Juli 2015 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Chris 20.03.2016 - 20:48:31
Bewertung des Reports: 3 von 5 Sternen!
Mehrfach wird mit der Lumix 1000 verglichen, besonders auch im Zusammenhang mit der Videofunktion. Es darf aber m.E. nicht verschwiegen werden, dass bei der Lumix ständig ein Motor rödelt, was sich sehr nachteilig auf die Tonqualität beim Filmen auswirkt. Das Problem wird weithin diskutiert, übrigens auch auf der Traumflieger-Seite. Einfach mal Geräusch und Lumix 1000 googlen. Ich wusste vor dem Kauf (per Versand) davon leider nichts, und habe die Kamera unter Verlust nach kurzer Zeit wieder zurückgeben müssen.
Ferner funktionierte der manuelle Fokus schlecht: Die Linsen rückten ruckartig vor und zurück, und es war sehr schwierig, den optimalen Punkt einzustellen. Die Bildqualität ist nach meiner (laienhaften)Einschätzung deutlich schlechter als bei der (m.E. hervorragenden) Bridge Lumix 150.
Viele Grüße, Chris

1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Markus 27.08.2015 - 21:31:37
Hallo Stefan,

gibt es von deiner Seite aus schon Neuigkeiten über dein beantragtes Testexemplar von seiten Sony?
Würde mich auf jeden Fall wieder über einen ausführlichen Video-Bericht ( wie bei der FZ1000 im letzten Jahr )
sehr freuen und sage mal weiter so!

Bis dahin gibt es ja erst mal aktuelles von der Canon 760D :-)

viele Grüße nach Hamburg

Markus

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Autor: Anonym1 23.06.2015 - 10:02:54
Hallo, super detaillierter Bericht.

Beim alten Modell ist es ja nicht möglich über PMM, die Videoaufzeichnung zu starten. Und auch im Fotomodus kann man nur vollautomisch auslösen. Man kann auch keine zusätzlichen APP's nutzen, wie bei anderen Modellen.

Laut Datenblatt, ist das mit dem neuen Modell nun möglich.
Aber wie gesichert ist eure Info hierzu und betrifft das auch den Fotomodus?:

"Fernsteuerung per App nur im vollautomatischem Videomodus (keine manuelle Parametersteuerung)"

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Autor: Markus 22.06.2015 - 22:06:31
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Stefan,

auch von meiner Seite aus super Artikel und wie immer Top recherchiert!
Schaue schon seit längerem mal auf deiner Seite vorbei und finde die Videobeiträge auch als Neueinsteiger sehr informativ und gleichzeitig gut verständlich.

Für mich ist der Vergleich deshalb so interessant, da ich beide Kameras ( die FZ1000 wie auch die noch aktuelle RX10 ) besitze.
Ürsprünglich war eigentlich nur die FZ1000 geplant( der ausführliche Videothread hier war auch sicherlich mit ein Auslöser hierfür ), aber ich konnte eine RX10 auch noch zu einem guten Kurs ergattern und letzen Endes konnten beide Kameras bleiben, da beide etwas für sich haben.

Vor ca. 2 Wochen kam dann der erste große Test für beide. Es ging für einen Kurzurlaub nach Hamburg in´s "alte Land" suuuper schöne Gegend, incl. einer Werksbesichtigung bei Airbus. Absolut empfehlenswert!!!
Anschließend noch eingige Flieger beim ersten Roll out fotografiert, was als Neuling gar nicht immer so einfach war. Serienbildmodus rein, Kamera auf AFC gestellt und los ging es. Also der Nachverfolgungs Autofokus gefällt mir hier bei der FZ 1000 etwas besser, wo hingegen die RX10 das Quäntchen mehr Feinzeichnung besitzt und gleichzeitig etwas rauschärmer ausfällt. Auch die 400mm Brennweite der FZ 1000 müssen, je nach Wetterlage, schon einmal wohl dosiert eingesetzt werden. An einem Tag (30 Grad) war es dann so heiß, dass die Konturen eines weit entfernten A380 schon anfingen zu verschwimmen, da sich die Luft über dem Flugzeugrumpf so aufgeheizt hatte. In diesem Fall war auch der 8x der RX10 völlig ausreichend.
Alles in allem bietet die FZ 1000 ein sehr großes Potential, welches ich auf jeden Fall noch längst nicht ausgereizt habe, allerdings punktet die RX10 mit mehr Handlichkeit einer hohen Lichtstärke von F2,8 über den gesamten Bereich und mit etwas mehr Feinzeichnung und weniger Rauscharmut bei identischer ISO-Zahl incl. dem besseren Bildstabi im gehen beim filmen.

Mal schauen ob die RX10 2 hier noch einen drauf setzt. Über einen ausführlichen Test mit Videobeitrag ( wie bei der FZ 1000 ) würde ich mich sehr freuen und sage nur, weiter so!!!

Viele Grüße aus dem Kreis Soest an das Traumfliegerteam
Markus



3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 22.06.2015 - 14:27:09
Bewertung des Reports: 3 von 5 Sternen!

Was will Sony eigentlich? Eine Videokamera oder eine Fotokamera?
Videokamera ist okay, aber die meisten haben keinen Bildschirm für die Wiedergabe von K4.

Für Fotokamera einfach zu teuer, weil es Kameras in dieser Preisklasse gibt und günstigere
die wesentlich bessere Bilder auf grund der Sensorgröße, Prozessor, Objektiv aufnehmen.

Diese Kameraideologie verstehe ich nicht.

Die Frage ist doch, was soll das.

2 von 10 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 21.06.2015 - 14:01:46
Hallo Jochen,

freut mich, dass Dir der Artikel gefällt und du den Aufwand dahinter erahnst. Tatsächlich schlage ich mir dafür - zusammen mit meinem Team - die Nächte und Wochenende um die Ohren.Und Danke für den ausführlichen Kommentar, der sicherlich auch für die Leser hilfreiche Infos enthält!

Ich war anfangs auch erstaunt über den ausgerufenen Preis erinnerte mich aber an die Alternativen, als ich einen 4k-Camcorder kaufen wollte. Der AX100 ist dafür klasse, kostet aber sogar noch etwas mehr (derzeit um 1.660 EUR). Was an ihm etwas nervt ist der manuelle Eingriff und die schwer erreichbare Lupentaste mit 4x-Zoom im Livebild. Gerade im Nahbereich muss man häufiger eingreifen, wenn der AF wiedermal im Hintergrund sitzt (was praktisch an allen Kameras oder Camcordern mehr oder weniger der Fall ist).

Eine Superzeitlupe hätte ich gerne schon gemacht aber auch der teure AX100 bietet höchstens 120B/Sek. in HD-Qualität. Da wäre mehr schonmal schön gewesen.
Bei der Lumix GH4 mit ähnlicher Ausstattung (Kopfhörer-Kontrolle) muss man derzeit mit Superzoom-Objektiv ähnlich viel investieren.

Aber ich stimme Dir zu, 1.600 Euro sind eine heftige Hausnummer vor allem auch für Hobby-Anwender. Mit einer FZ1000 werden viele Anwender sicherlich auch sehr zufrieden sein. Ich erwähne hier aber nochmal, dass manche über ein laufendes Betriebsgeräusch irritiert sind, wenn man das interne Mikro benutzt. Da rate ich zu einem externen, wenn es in ruhiger Umgebung genutzt wird.

VG Stefan

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: JK 21.06.2015 - 13:47:32
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
hallo Stefan,
vielen Dank für den tollen Artikel und deine Mühen. Ich kann selbst aus eigener Erfahrung sagen wie viel Zeit und Mühe es macht alles zusammen zu tragen und vernünftig,sachlich qualitativ aufs "Blatt" zu bringen.
Leider wissen dies heute viele Leute nicht mehr zu schätzen, deshalb mal ein ganz großes Lob und Danke.
Ich selbst mache fleißig Bilder mit meiner Panasonic G6 meist habe ich das 14-42er Pancake drauf weil es einfach super handlich ist und die Qualität reicht dicke aus auch noch für kleine Poster. Die G6 ist eine tolle Kamera und für den Preis fast unschlagbar mit den ganzen Features,allerdings musste ich schon oft feststellen das sie fast etwas zu klein vom Gehäuse geraten ist. Ich aktiviere immer wieder unten rechts den FN4 (WIFI) Schalter und zwar mit dem Handballen und das ist total nervig wenn dann plötzlich das Wlan Menü aufpoppt.
Die Video Quali der G6 ist einfach nur toll, allerdings bei mir eher wenig genutzt.
Ich werde mir auf alle Fälle die G7 anschauen, hoffentlich ist der Body größer. Die FZ1000 finde ich gut ist mir aber schon wieder zu klobig besonders wenn man im Urlaub den ganzen Tag on Tour ist. Ansonsten tolle Kamera und für 700 Euro was will man mehr.
Ich persönlich würde mir im Falle einer Bridgekamera die FZ1000 kaufen, 1600 Euro ist bei den meisten Leuten die ich kenne, und das sind eben keine Profifotografen, das Preis-Limit für eine Sony weit überschritten.
Auch halte ich persönlich die Preise bei Canon für zu hoch.

Viele Grüße aus dem Schwabenland

Jochen Krebs
www.pc-praktisch.de

4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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