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Panasonic Lumix G81 im Test

Panasonic Lumix G81 im Test

Aufrufe: 38.857

34 von 35 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

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Panasonic Lumix G81 im Test

Die seit Herbst 2016 erhältliche Panasonic Lumix G81 kann man als Nachfolger der Lumix G70 bezeichnen. Letztere gilt als sehr gut ausgestattetes aber mit rund 600 Euro vergleichsweise günstiges m4/3-Modell. Jetzt legt Panasonic nach und spendiert der G81 einen etwas größeren Sucher, einen dualen, kamerainternen Bildstabilisator sowie Metall am Gehäuse. Zudem sind Sonderfunktionen wie Fokus-Stacking verbaut. Der Preis liegt bei einer UVP von 900 EUR!

Body - Bildqualität - Fazit - Makro-Bildbeispiele - technische Daten - alle Micro 4/3-ObjektiveRangliste - Leserkommentare  

Als wir die Lumix G70 seinerzeit für Testzwecke in den Händen hielten, war unsere Begeisterung groß. Grund war die komplette Featureliste mit 4K-Video (UHD), integrierte Wifi-Funktion, Schwenkmonitor mit Touchfähigkeiten und einen sehr schnellen Autofokus. Das ganze in einer erreichbaren Preisklasse um 600 Euro. Der Kompromiss: das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt und vermittelte uns nicht den allerbesten Wertigkeitseindruck. Der Nachfolger G81 macht es besser, denn jetzt sind zumindest Teile des Gehäuse aus Magnesium gefertigt. Neben einem kamerainternen Bildstabilisator, der mit einigen Objektiven auf dualer Basis mit deren optischen Stabilisierungseinheit zusammenarbeitet (Dual IS Mark 2), ist auch der Sucher mit 0,74x vergrößert worden. Schwenkmonitor mit Touchfähigkeiten, eine gut ausgestattete Anschlussbuchsen-Sektion incl. Fernauslöser- und Mikrofoneingängen, UHD-Video aber auch integrierte Wifi-Funktion sind ebenfalls verbaut. Neu sind Sonderfunktionen, die Makrofotografen besonders entgegenkommen wie internes Fokus-Stacking und Fokus-Backeting. Die Sensorauflösung ist mit 16 Megapixel nominell gleich geblieben, auch wenn die Neue jetzt auf einen Antialiasing-Filter verzichtet. Optimiert wurde jedoch der 1. elektronische Verschluss.

 

Der Body


 

Die Lumix G81 wiegt mit Akku und Speicherkarte lt. unserer Waage 504gr. Der Body bietet immerhin auf der Kopfplatte Metall. Der Bildsensor bringt 16 Megapixel im m4/3-Format mit 17,3 x 13mm (2x-Crop).

 

Frontal zeigt sich linksseitig die Objektiventriegelung. Ein Ausklapp-Blitz kann für Aufhell-Zwecke genutzt werden (LZ 6,3).

 

Rückseitig bietet die G81 Pfeiltasten, programmierbare Fn-Tasten, einen touchfähigen Schwenkmonitor (3''), den AF-Betriebswahlschalter sowie einen elektronischen Sucher mit Annäherungssensor. Letzterer ist praktischerweise oben angebracht, so dass bei der Bedienung des Touchscreens die automatische Sucherumschaltung nicht so schnell ungewollt aktiviert wird.

 

Der Sucher ist mit 0,74x (KB) vergleichsweise groß und nativ im 4:3-Seitenverhältnis ausgelegt. Ändert man das Bildformat z.B. auf 3:2, dann ändert sich das aktive Sucherbild automatisch und würde sich hier etwas verkleinern. Im Sucher sind eine optionale Wasserwaage, Gitterlinien aber auch Infos zu Bildformat, Weißabgleich, Serienbildmodus, Blende, Zeit etc. einsehbar. Auch Lupenfunktionen (u.a. Picture in Picture mit verschiebbarem Feld), Fokuspeaking u.a. in roter Farbe sowie eine Zebrafunktion als Überstrahlungserkennungshilfe sind aufrufbar.

 

Wie bei den meisten Panasonic-Systemkameras lässt sich auch an der G81 der Monitor ausschwenken. So sind Bildkontrollen auch vor der Kamera bequem möglich. Für Schutzzwecke kann er auch vollständig eingeklappt werden. Dank Touchfähigkeiten kann man nicht nur den Autofokus schnell verlagern sondern auch die Menübedienung per Fingertouch durchführen oder in der Bildwiedergabe wie mit einem Smartgerät Bilder durchscrollen bzw. im Livebild AF-Feldgrößen ändern oder Lupenansichten via Spreizgeste aktivieren. Der Monitor kann auch beim Sucherblick als Touchpad genutzt werden, um dann per Daumen das AF-Feld zu verschieben!

 

Die Oberseite zeigt ein für Einhandbedienung optimiertes Design. Rechts am Programmwahradl findet sich praktischerweise der Einschalter. Vorne am Auslöser findet sich ein hochwertiges Rändelrad z.B. für die Blendenverstellung. Vorne rechts wird ein programmierbares Daumenrädchen geboten, das ebenfalls angenehm leichtgängig verstellbar aber hochwertig ausgeführt ist. Es lässt sich im Menü über "Rad-Einstellungen" auch so konfigurieren, dass die mittlere Belichtungsstufe (bzw. der Weißabgleich) aktivierbar sind. Linksseitig das typische Drivemodus-Wahlrad u.a. für den Serienbildmodus.

 

Auf der linken Seite findet sich das Speicherkartenfach im leichten Zugriff. Hier werden von uns gemessene Speicherraten von 51 MB/Sek. (UHS I) unterstützt und rund 50 RAW in unverzögerter Folge im schnellen Serienbildmodus unterstützt. Letzter bringt lt. unserer Messung eine Geschwindigkeit mit dem 1. elektr. Verschluss von 6,7 Bildern bei voller Bildauflösung. Dabei bedient sich die G81 einer Zwischenvorschau, mit der man ein Bewegtmotiv durchaus noch verfolgen kann, die aber kein echtes Livebild darstellt. Im mittleren Serienbildmodus wird dann eine echte Liveview geboten, die jedoch durch wahrnehmbare Dunkelphasen begleitet wird.

 

Mikrofoneingang (stereo, 3,5mm Klinke), Fernauslöserbuchse (2,5mm Klinke) sowie HDMI-Out nebst USB 2.0 sind Schnittstellen der G81. Wird der Monitor ausgeklappt, kann allerdings ein Fernauslöser- bzw. externes Mikrofonkabel die Drehfunktion blockieren.

 

Die Unterseite bietet ein auf der Drehachse zentriertes 1/4''-Anschlussgewinde, das alleridngs recht weit nach vorn eingelassen ist (Schnellwechselplatten können so ggf. bei Objektiven mit Schelle blockieren, wenn man die Schelle selbst nicht nutzen möchte bzw. eine Montage in der Breite ist mit einem nicht ganz eleganten Überstand der Schnellwechselplatte verbunden). So macht die G81 Platz für Anschlusspins eines optionalen Batteriegriffs BGG1E. Das Akkufach nimmt einen bei Panasonic weit verbreiteten und im Lieferumfang enthaltenen DMW BLC 12E (1.200 mAh, ca 330 Aufnahmen) entgegen, auch ein Ladegerät ist im Lieferumfang enthalten.

 

Die G81 liegt satt in der Hand und wirkt gut ausbalanciert.

 

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Bildqualität


Die G81 bietet das bei Panasonic gewohnte Niveau mit nominell 16 Megapixel, verzichtet jedoch auf einen Antialiasing-Filter. Derzeit bietet nur die Lumix GX8 nominell etwas mehr mit 20 Megapixel. Auch eine Olympus OMD EM1 Mark 2 ist statt auf 16 auf 20 Megapixel im Micro 4/3-Format upgegradet.

Die Auflösung der G81 haben wir mit dem Lumix 12-35mm/2,8 (bei 12mm) mit maximal 2.620 Linien in der Bildhöhe im RAW-Format ermittelt. Damit liegt sie etwas oberhalb einer G70 (max 2.408 Linien), während eine GX8 mit 2.902 Linien eine Idee höher auflöst.

Hinweis: bitte mit der Maus über die Bilder fahren bzw. mit linker Maustaste drücken, um die jeweiligen 100%-Ansicht in nativer Größe zu sehen!

 

Mit 2.620 Lnien erreicht die Lumix G81 ein gutes, für den 16 Megapixel-Sensor zu erwartendes Auflösungsniveau.

 

ISO-Werte werden von 100 - 25.600 angeboten. Noch voll nutzbar sind 100%-Ansichten (soweit kein Nachoptimierungsbedarf besteht) noch etwa bis ISO 6.400. Darüberhinaus schlägt eine sichtbare Körnung zu, doch der Farberhalt ist beim ISO-Endwert etwas besser als z.B. der G70. Auch wenn man einen solch hohen ISO-Wert in der Praxis wohl kaum nutzen wird.

 

Im JPEG-Format zeigt sich ein ähnliches Bild wobei höhere ISO-Werte kameraintern weichgespült werden. Ab ISO 3.200 setzt hier die Weichzeichnung zunächst ganz dezent und dann zunehmend deutlicher ein. Die generelle JPEG-Auflösung ist überzeugend.

 

Die Dynamik kann überzeugen und zeigt vor allem bei starken Aufhellungen im RAW-Format einen überzeugenden Struktur- und Farberhalt (siehe Elefanten), der auch in höheren ISO-Werten besser als an bisherigen m4/3-Modellen arbeitet. Das Dynamikpotenzial liegt zwar nicht ganz auf dem branchenführendem Niveau wie man es z.B. bei Sony A7-Vollformat-Modellen angeliefert bekommt aber der Unterschied ist nicht allzu groß, etwa vergleichbar zu einer diesbezüglich sehr guten EOS 80D bzw. einer Samsung NX1.

 

ISO 100 ist allerdings an der G81 bereits ein Erweiterungsmodus. Erst ISO 200 stellt den nativen ISO-Wert dar. Das zeigt sich im RAW-Format bei Lichterkorrekturen, die bei ISO 100 nicht so weit möglich wie bei ISO 200 sind. Grund ist ein bereits kameraintern durchgeführtes Tonwertmapping (die Kamera führt bei ISO 100 eine Überbelichtung durch was die Belichtungszeit verdoppelt und nimmt intern die dann resultierende Überbelichtung wieder zurück, was Korrekturpotenzial kostet).

 

Wird bei ISO 100 das Bild immer weiter abgedunkelt aufgenommen und anschließend nachträglich im RAW-Konverter aufgehellt, dann zeigt die Lumix G81 bei bis zu 5 Stufen nachträglicher Aufhellung ein noch weitgehend rauscharmes Aufhellpotenzial. Wird allerdings der vollelektronische Verschluss (Geräuschlos-Modus) genutzt, dann schlägt das ISO-Korn in den Tiefen stärker zu.

 

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Fazit


Perfektes Midrange-Modell: Panasonic begeistert mich seit vielen Jahren mit stets sehr entgegenkommenden, ergonomisch überzeugenden Systemkameras. Und die G81 macht da keine Ausnahme, im Gegenteil, sie ist die ausgereifteste Kamera, die sich perfekt so konfigurieren lässt, dass alle wichtigen Funktionen stets optimal im Griff sind. Und die Fertigungsqualtiät stimmt einfach.

 

Das Beste ist aber die Wifi-Funktion, die ich im Makrobereich nutze. So kann ich sogar die neue Fokus-Bracketing-Funktion mit der kostenlosen Panasonic Image-App verwenden und nicht nur sehr schnell (bis 5 B/Sek.) den Fokus automatisch verlagern lassen sondern auch externe Apps wie die günstige App GSimplerelease nutzen, die ein noch größeres Livebild bereitstellt und mir Start- und Endpunkt definierbar macht. Eine bessere Makromaschine kenne ich derzeit nicht (auf die allerdings auch sehr potente OMD EM1 Mark 2 gehen wir in einem späteren Testbericht näher ein), da sollte sich Olympus eine Scheibe von abschneiden, denn im Wifi-Modus sind sämtliche Sonderfunktonen (u.a. Fokus-Bracketing) leider abgeklemmt, die Kamera ist nicht mehr direkt ansprechbar. Bei Panasonic kann ich die Kamera noch parallel vollständig bedienen, was ich häufig mache!

 

Wünschen würde ich mir zwar in der Tat einen 24 Megapixel-Sensor aber auch mit 16 Megapixel kann ich noch großformatige Poster ausdrucken, für Bildbeschnitt steht dann allerdings nicht mehr allzu viel Potenzial bereit. Klasse ist auch der Videostabilisator und der treffsichere Autofokus, der einem Dual Pixel von Canon kaum nachsteht. Alles in allem bin ich mit der G81 durchweg sehr zufrieden und ein besseres Kompliment kann man einer Kamera kaum machen.

Die Lumix G81 kann uns praktisch in jeder Beziehung überzeugen. Der Body lässt sich so konfigurieren, dass jede wichtige Funktion optimal angesteuert werden kann. Dafür ist allerdings das Daumenrädchen im Menü über die Rad-Konfiguration noch umzuprogrammieren, um dort die mittlere Belichtungsstufe abzulegen. Ansonsten verstellt man redundanterweise mit beiden Rädchen im Programm A die Blende. Die Fn1-Taste haben wir via FN-Tastensteuerung mit der ISO-Werte-Steuerung (bzw. Weißabgleich) belegt. Dabei gefällt uns eben auch die Haptik der Drehrädchen, die schnelle Einhandbedienung und dass - im Gegensatz zur G70 - auch noch Metall verbaut ist. Die G81 liegt nicht ganz so satt wie eine teurere GH4 in der Hand aber wirkt dafür noch eine Idee schlanker und noch immer sehr hochwertig. Der praktische, seitliche Zugriff auf das SD-Kartenfach, der geniale Touchscreen, der auch als Touchpad beim Sucherblick genutzt werden kann, sind dabei weitere Faktoren, die uns begeistern.

Wichtig war uns auch ein guter Stabilisatorbetrieb. Die G81 bietet hier einen neuen Dual IS Mark 2, der allerdings nur mit neuen Objektiven wie etwa dem Lumix 12-60mm funktioniert und für einige Objektive als Firmwareupdate in Aussicht gestellt wird. Bei unserem Test konnten wir allerdings zwischen Dual IS und Dual IS II keine Unterschiede erkennen und bei 35mm (KB = 70mm) bei Zeiten um 1/2 Sek. scharfe 100%-Ansichten erzielen während in beiden Fällen 1 Sek. schon zu leichten Verwacklern führt. Interessant ist jedoch die elektronische Stabilisierung im Videomodus, die bis Full HD arbeitet und Kamerafahrten überzeugend stabilisiert. Hier konnte uns auch ein weitgehend pumpfreier und sauber nachführender Autofokus begeistern, der allerdings in UHD nicht mehr ganz so treffsicher arbeitet. 

Man sollte sich jedoch nicht an dem permanenten Betriebsgeräusch stören, das der kamerainterne Stabilisator erzeugt. Ein leichtes Rauschen ist ständig hörbar, wenn man direkt mit dem Ohr an der Kamera horcht. Dieses sanfte Rauschen kann in sehr ruhigen Umgebungen auch mit dem internen Mikrofon im Videomodus mit aufgezeichnet werden und lässt sich nicht deaktivieren. Hier empfiehlt es sich, ggf. auf externe Mikrofone zu setzen. Der Stabilisator arbeitet auch bei Kamerafahrten bis UHD, dann ist zwar kein elektronischer Stabilisator - wie bis Full HD- aufrufbar, aber der IBIS sorgt hier dennoch für eine idR überzeugende Beruhigung.

Die neuen Funktionen wie Fokus-Stacking sind für Makrofotografen praktisch und können im Menü über den Punkt "Bracketing" aktiviert werden. Wie schon bei einigen Olympus-Modellen (OMD EM1 nach Firmwareupdate, EM5 II, EM10 II) lässt sich hier ein Fokusabstand in 10 Schritten sowie eine Auslösezahl von bis zu 999 Bildern hinterlegen. Jetzt wird der Fokus automatisch verlagert und die Kamera ausgelöst. Das geht mit bis zu 5 B/Sek. Wer eine kamerainterne Verrechnung der Schärfentiefe wünscht, kann auf Basis eines erweiterten 4K-Fotomodus dann jedoch nur mit 8 Megapixel JPEG das Bild stacken lassen. Die Ergebnisse sind bei unserem Test jedoch durchwachsen und können bei weitem nicht mit externen Progammen wie etwa Helicon Fokus Pro mithalten. Für unverfängliche Motive kann man aber mit guten Ergebnissen rechnen. Hier wird jedoch ein stets ruhendes Motiv vorausgesetzt.

In Sachen Fotobildqualität bleibt es beim Gewohnten mit einem 16 Megapixelsensor, der keinen großen Sprung nach vorn bei der Auflösung macht. Immerhin ist die Dynamik bei Tiefenaufhellungen im RAW-Format erkennbar verbessert, was man auch in höheren ISO-Werten z.B. durch einen besseren Farberhalt erkennt. Hier ist die G81 sogar eine Lumix GX8 überlegen. Wer das 3:2-Format bevorzugt, wird jedoch von 16 auf 14 Megapixel zurückgeworfen. Viel Potenzial bleibt da nicht mehr, wenn man nachträglich Bildausschnitte bzw. Kompositionsoptionierungen durchführen möchte.

Alles in allem bringt die G81 einen optimierten Body, der sich - entsprechend konfiguriert - optimal und professionell bedienen lässt. Die Bildqualität stimmt im Rahmen der Möglichkeiten, die man im Mikro 4/3-Format realisieren kann. Dazu liefert die G81 eine Top-Austattung mit Touchscreen, großem Sucher, Wifi mit einer sehr guten App incl. Videolivebild, UHD-Video, das allerdings mit einem leichten 1,2x-Crop einhergeht. Extras wie einen voll ausgebauten Timer, Stop-Motionfunktionen, Mehrfachbelichtungen, internen Blitz mit Drahtlosfähigkeiten sind bei der G81 selbstverständlich.

Und eine große Stärke sind auch die Vielzahl der verfügbaren Objektive, die mit derzeit 82 Linsen (incl. Drittanbietern) die breiteste Auswahl bei den spiegellosen Systemkameras bereitstellt. Darunter sind echte Highlights etwa von Leica, die mit Panasonic kooperieren. Aber auch Olympus hat kompatible Objektive und echte Schmankerl auf Lager! Wer möchte, kann sogar mit einer sehr hohen Autofokusgeschwindigkeit Canon-Objektive über einen Automatik-Adpater nutzen.

Wünsche bleiben dennoch an Panasonic offen, wie z.B. einen höheren Spreizabstand bei der automatischen Reihenbelichtung (jetzt max 1EV), eine längere Verschlusszeit im Bulbmodus (jetzt max 2min), Auto-ISO mit anpassbarer mittlerer Belichtungsstufe und auch dynamisch anpassbares Auto-ISO. Ja und Wifi mit optionalem 5GHz-Bereich wäre klasse, um Frequenzprobleme im überlagerten 2,4Ghz-Bereich zu vermeiden, z.B. wenn man gleichzeitig zwei Kameras im Wifi-Modus betreiben möchte.

Mit satten 85% in der Gesamtwertung katapultiert sich die G81 in höhere Regionen unserer Rangliste. Grund ist ein weitgehend perfekt abgestimmter Body ohne wesentliche Schwächen.

 

  • gute Auflösung mit dem 16 Megapixel-Bildsensor
  • optimierte RAW-Dynamik beim Aufhellen von dunklen Bildbereichen
  • überzeugender, interner Stabibilisator, der auch Kamerafahrten bis Full HD beruhigt
  • rasend schneller Autofokus im Fotomodus
  • Touchscreen mit sehr weitreichender Unterstützung incl. Menüsteuerung aber auch Touchpad-Funktion zum Setzen des AF-Punktes beim Sucherblick
  • sehr gute Lupenfunktionen mit Picture in Picture und verschiebbarem Lupenfeld
  • in unserer Messung mit rund 7B/Sek. einen noch flotten Serienbildmodus
  • sattes aber dezentes Auslösegeräusch mit einem überarbeiteten, 1. elektronischen Verschlussvorhang, auch geräuschlos auslösbar im Silentmodus (dann im RAW-Format mit Dynamikschwächen beim Aufhellen)
  • Umfangreiche Serienbildpuffer für rund 50 unverzögerte RAW
  • UHD-Videomodus
  • Fokuspeaking (auch in rot), Zebrafunktion als Überstrahlungshilfe
  • guter kamerainterne Stabilisator (allerdings mit Betriebsgeräusch)
  • internes Wifi incl. Livebildunterstützung des Videomodus bei der Smartgerätesteuerung, auch externe Apps wie GSimpleRelease nutzbar
  • Gehäuse ist wettergeschützt
  • großer 0,74x-Sucher (nativ im 4:3-Format)
  • zahlreiche, individuell konfigurierbare Fn-Tasten
  • permanentes Betriebsgeräusch durch den kamerainternen Stabilisator, der sich auch nicht abschalten lässt (hörbar, wenn man mit dem Ohr direkt am Body horcht)
  • 1,2x-Crop im UHD-Videomodus
  • Schwenkmonitor beansprucht - gegenüber Klappmonitoren - beim Ausklappen etwas Platz und kann auch durch z.B. externe Fernauslöser oder Mikrofonkabel blockiert werden
  • Kameraanschlussgewinde etwas weit nach vorn platziert
  • Auto-ISO bietet keine anpassbare Belichtungsstufe im Modus M
  • Bulb-Modus max 2min.
  • GPS nicht integriert


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Makrobilder mit der Lumix G81 aufgenommen


 

Pilzgruppe als Stack mit der Lumix G81 aufgenommen!

höher aufgelöstestes Bildbeispiel hier in der Fotocommunity oder hier bei flickr!
 

 

Gefrostete Pilzgruppe (Samtfußrüblinge) an einem Stamm mit der Lumix G81 als Stack abgelichtet!

höher aufgelöstestes Bildbeispiel hier in der Fotocommunity oder hier bei flickr!
 

 

In der blauen Stunde haben wir die Pilzgruppe Samtfußrüblinge als Stack bei ISO 400 mit der Lumix G81 aufgenommen!

höher aufgelöstestes Bildbeispiel hier bei flickr!
 

 

Anwendungsbeispiel der Lumix G81, die wir hier am Stativ mit zwei Haltearmen, Flächenleuchte und LED-Taschenlampe bei der unten zu sehenden  Pilzgruppe nutzen!

höher aufgelöstestes Bildbeispiel hier in der Fotocommunity oder ein weiteres Beispiel hier bei flickr!
 

 

gefrorene Samtfußrüblinge (essbar) mit der Lumix G81 abgelichtet. Das Gegenlicht stammt hier von einer Nextorch PA5

höher aufgelöstestes Bildbeispiel hier in der Fotocommunity oder hier bei flickr!
 

 

Mehr zur Makrofotografie finden Sie in der neuen Fotozeitschrift Traumflieger MAKROWELT (hier Ausgabe Nr. 2)!


 

 

Technische Daten Panasonic Lumix G81
UVP 900 EUR, hier bei Amazon kaufen
Markteinführung Okt. 2016
Sensor 16 Megapixel, 2x-Crop, Micro 4/3 (13 x 17,3mm), 3,8µm-Pixel (Pitch), DFD-AF
Bildformate
  • bis 4.592 x 3.448 (RAW bzw. Jpeg L, auch parallel)
Autofokus Depht from Defocus, 49 Felder, auch Gruppierungen, Spot-AF (Fadenkreuz), Empfindlich bis -4EV.
ISO-Bereich 100 - 25.600 (Normbereich 200 - 25.600), Video 200 bis 6.400, Auto-ISO, intelligentes Auto-ISO (mit Bewegungserkennung)
Belichtung 60s - 1/4.000s (mit elektron. 1. Verschlussvorhang 60s - 1/2.000s, mit vollelektr. Verschluss 1s - 1/16.000s) Video 1/25s - 1/16.000s , Bulb bis 2min., Korrektur +-5EV, in 1/3 oder 1/2 Schritten, AEB 3, 5,7 Aufnahmen maximale Spreizung bis 1EV, Belichtungsmessung: Mehrfach, Mittenbetont, Spot
Weißabgleich AWB, Sonne, Wolken, Schatten, Kunstlicht, Blitz, Benutzerdefiniert, Kelvin
Serienbilder bis 7 B/Sek. lt. unserer Messung mit dem 1. elektr. Verschluss bei voller Auflösung, bis 50 RAW unverzögert
Monitor 3'' mit 1,04k - schwenkfähig, touchfähig incl. Touchpad-Funktion
Sucher elektronisch, 0,74x (4:3-Format nativ), 100%-Abdeckung, -4 bis +4 Dioptrien-Anpassung
Blitz eingebaut, externe Blitze nutzbar. Blitzsynchronzeit bis 1/160s.
Video
  • UDH-Video 3.840 x 2160 / 30p / 25p / 24p (MP4, 100 MBit)
  • 1.920 x 1.080 60p / 50p / 30p / 25p / 24p MP4 und AVCHD)
  • 1.280 x 720 30p / 25p (MP4)
  • durchgehende Videoaufzeichnung (UHD-Video bis ca. 45min) eingebautes Mikrofon (stereo)
Wifi integriert, IEEE802.11b/g/n mit 2,4GHz, Smartphonesteuerung via Panasonic Image App
GPS ./.
Speicherkarten 1 x SD UHS I (ca. 50 MB/Sek.)
Extras zweiachsige Wasserwaage, Gitterlinien, interne RAW-Konvertierung, interner Timer incl. 4k-Video-Entwicklung (Zeitraffer-Video), zwei Customprogramm erweiterbar auf 4, viele Software-FN-Tasten, 4K-Foto, Fokus-Stacking, Fokus-Bracketing, Mehrfachbelichtung, Loop-Rec-Funktion (4k-Serienbaufnahme S/S), Digitalzoom (2x)
Buchsen Mini-HDMI-Out (Typ C), Mini-USB 2, externer Mikrofon-Anschluss 3,5mm, Fernauslöser-Anschluss 2,5mm Klinke, Anschluss für Batteriegriff BGEE1
Akku DMW BLC 12E, für ca. 330 Aufnahmen, bei Stromsparmodus nach 3Sek. ca. 800 Aufnahmen
Gehäuse Magnesium, 128,4 x 89  x 74,3mm
Gewicht ca. 504gr incl. Akku und einer SD-Speicherkarte gem. unserer Messung
Anleitung Download hier
Firmware Download hier
Objektive Panasonic- und Olympus-Objektive für Micro 4/3 nutzbar. Optional auch via Automatik-Adapter Canon EF und EF-S-Objektive mit rel. schnellem AF-Betrieb, Blendensteuerung und optischem Bildstabilisator verwendbar

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Rangliste


 

 

Alle Micro 4/3-Objektive im Überblick (Liste ist nach rechts scrollbar)


 

 

 


Dieser Report wurde am Mittwoch, 07. Dezember 2016 erstellt und zuletzt am Dienstag, 07. Februar 2017 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Torsten Villnow 28.03.2017 - 15:32:26
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Zitat: "Wer das 3:2-Format bevorzugt, wird jedoch von 16 auf 14 Megapixel zurückgeworfen. Viel Potenzial bleibt da nicht mehr, wenn man nachträglich Bildausschnitte bzw. Kompositionsoptionierungen durchführen möchte."

Das volle Potenzial bleibt beim Fotografieren in RAW mit 3:2 oder 16:9 trotzdem erhalten. Denn für die Nachbearbeitung steht das Bild im vollem Sensorformat zur Verfügung. Das ist schon unmittelbar nach der Aufnahme erkennbar.

Diese tolle Funktionalität kenne ich beispielsweise von den kompakten Canon S120 oder G7X II und vermisse es "schmerzlich" bei der Panasonic GH4.


2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan G. 07.02.2017 - 04:47:20
@anonym1: Wir haben jetzt eine Objektiv-Übersicht der Micro4/3-Linsen oben eingefügt: http://www.traumflieger.de/reports/Kamera-Tests/Panasonic-Olympus-Sony-Samsun/Panasonic-Lumix-G81/Panasonic-Lumix-G81-im-Test::1227.html#alle

VG Stefan

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Frank Becker 29.12.2016 - 12:58:04
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Euer Report ist nahezu komplett, dennoch unterschlagt ihr zwei wirklich sehr, sehr wichtige Features.

1. Die Kamera hat ein Clean HDMI Signal in 4k - man kann also externe 4k Recorder wie den Video Assist 4k von BlackMagic Design daran betreiben - ohne Beschränkung auf 30 Minuten. Der Video Assist benutzt zudem dieselben Akkus wie 5D/6D/7D.

2. Mit einem Metabones Speedbooster Ultra 0,71x kann man die meisten Canon Objektive nutzen und dabei eine ganze Blende Licht gewinnen und die Brennweite verkürzen. Die Kamera hat dann einen effektiven Cropfaktor von 1,42. Schließt man beispielsweise das Sigma 18-35mm f/1.8 Art dort an, hat man ein 13-25mm f/1.2 Objektiv (wird auch von Lightroom so angezeigt). Mit dem MFT-üblichen Crop 2 ist das Bild effektiv ein 26-50mm Bereich - aber eben mit f/1.2 (Tiefenschärfe wie f/2.4-f/2.8 an Fullframe) was die ISO klein hält. Die Kombination aus G81, Metabones Speedbooster und Sigma 18-35 liegt auch sehr satt in der Hand ...

Die Befürchtung der AF könnte darunter leiden gibt es zumindest für den von mir genutzten AF-S (AF-C geht wohl auch gar nicht gescheit, hab ich aber auch nicht probiert) NICHT, EF 50mm f/1.8 STM, EF 100mm F/2 und EF 24-70 f/4 L IS USM fokussieren nicht langsamer als an meiner 6D. Das Sigma ist ebenfalls sehr, sehr schnell.

Mit dem Speedbooster ist die G81 der perfekte Backup Body für ein Canon System und bietet gleichzeitig 4k Filmfähigkeiten (Full HD natürlich genauso!) die einem den Atem rauben.

Die G81 ist für mich nun schlussendlich der Grund endgültig aus dem Nikon DSLR-System aus- und in das Canon System umzusteigen. Denn die Canon Objektive kann ich neben EF/EF-S auch an Sony (bei Bedarf) und eben MFT mit Speedbooster betreiben und natürlich auch an EF-M.

9 von 11 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 13.12.2016 - 19:57:12
@anonym2/Thomas: der 5achsige Stabilisator arbeitet nicht in 4K sondern nur bis Full HD an der G81. Kann man leicht feststellen, indem man den Videostabilisator im Menü aktiviert. In Full HD wird der Bildausschnitt dann verkleinert (da er elektronisch mit einem Überformat arbeitet), in 4K nicht.
VG Stefan_tf

2 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym2 13.12.2016 - 07:30:33
Servus,
Ich bin bisschen verwirrt ich dachte das der 5achsen Bildstabilisator in der Kamera auch bei 4K Aufnahmen funktioniert. So steht es zumindest in diversen anderen Tests. Auf der Panasonic Seite steht auch nicht das der Stabilisierung bei 4K abgeschaltet wird.
Was stimmt denn jetzt genau ? Wenn der nämlich nicht funktioniert überlege ich mir nochmal die G81 zu kaufen.
Gruß Thomas

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym1 10.12.2016 - 09:27:18
Eine BITTE:
Habt ihr einen Link:?
Ihr schreibt ja "82 Linsen (incl. Drittanbietern)"
Das wäre mal interessant, eine Zusammenfassung zu sehen :)

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Andre Wolff 10.12.2016 - 09:25:04
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Was noch interessant wäre:
Wie ist die Leistungsdauer der Kamera, wenn ein Batteriegriff verwendet wird?
Und bei verwendung eines Batteriegriffes, sollte auch das Stativgewinde besser nutzbar sein.
(Ein Foto von der Unterseite des Batteriegriffes habe ich leider nirgendwo finden können)

Zu euren Negativpunkten kann ich nur sagen, das die mich eigentlich überhaupt nicht stören, denn:

*permanentes Betriebsgeräusch durch den kamerainternen Stabilisator, der sich auch nicht abschalten lässt (hörbar, wenn man mit dem Ohr direkt am Body horcht)

---> das scheint mir jedoch kein wirklich ernsthafter Kritikpunkt zu sein, denn dieses Problem haben wohl ALLE Kameras die über einen internen Bildstabilisator haben.
Und wer ernsthaft filmt der nimmt seinen Ton extern auf.
Der Mittelweg wäre zum Beispiel ein externes Mikrofon zu verwenden, welches auf den Blitzschuh befestigt wird.

*1,2x-Crop im UHD-Videomodus, Stabilisator in UHD nicht aktiv

---> dies wird womöglich demnächst durch ein Update behoben.
Aber ich persönlich fime nicht in UHD denn ich bin nicht bereit den Rattenschwanz zu akzeptieren:
Extrem leistungsstarker Rechner mit grossem Festplattenvolumen und lange Renderzeiten.
Dann lieber in Full-HD filmen und Geld, Nerven und Zeit besser investieren ;)
Und wenn man 1,2 Crop schlecht findet, dann darf man erst gar nicht auf die 5D IV schauen :D

*Schwenkmonitor beansprucht - gegenüber Klappmonitoren - beim Ausklappen etwas Platz und kann auch durch z.B. externe Fernauslöser oder Mikrofonkabel blockiert werden

---> dazu gibt es einige Anbieter, die Adapterkabel mit kleinen- bzw. abgewinkelten-Steckern anbieten.
Diese stehen dann nicht mehr im "Weg".
Also stört das nur Nutzer, die kein entsprechendes Kabel nutzen oder aber Fotografen, die extreme Monitorschwenks machen müssten. Man kann aber auch den Monitor normal angeklappt lassen.

*Kameraanschlussgewinde etwas weit nach vorn platziert

---> nur bei Nutzer, die ausschliesslich Stative nutzen. Aber wie ich das sehe ist das nur bei grossen Platten zutreffend. Bei normalen Stativ-Platten wie zum Beispiel 200PL von Manfrotto stört das gar nicht.
Ich habe zwar noch kein Bild gefunden, aber: bei verwendung eines Batteriegriffes (DMW-BGG1E) solle das Prtoblem gar nicht auftreten. Darum denke ich mal, das Stativ-Fotografen sich eh einen Batteriegriff gönnen: MEHR POWER ;)

*Auto-ISO bietet keine anpassbare Belichtungsstufe im Modus M

---> das ist wohl eine absolute Ausnahmeeinstellung. Denn wer in M fotografier, macht ALLES in M.
Wie ich Panasonic kenne, wird aber dies auch per FW-Update schnell gefixt.

*Bulb-Modus max 2min.

---> fast alle machen 30 Sekunden! Die G81 ist also im Bulb 4x länger!!! so what?
Aber wer mehr will kann sich ja für 30 Euro einen Auslöser/Timer kaufen und dann solange Belichten bis der Arzt kommt.

*GPS nicht integriert

---> hab ich nicht irgendwo gelesen, das diese Funktion ein Stromfresser sein soll?
Mir egal, denn ich brauche das nicht.......

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Autor: Stefan_tf 09.12.2016 - 20:19:11
@anonym: Danke für den Hinweis, ja es heißt Bracketing, habe ich den Text überarbeitet.
VG Stefan

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Autor: Anonym 09.12.2016 - 18:38:01
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
einen Hinweis möchte ich geben.
Stefan schreibt von breaketing . richtig wäre bracketing...
es wird nichts "unterbrochen" sondern "in Klammern gesetzt" hier eine Reihe von Bildern unterschiedlicher Fokuspunkte oder Belichtungsstufen.

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Autor: Andre Wolff 08.12.2016 - 21:51:50
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Erstklassiger Bericht über die Kamera! Und das kann ich sagen,
obwohl ich schon vieles über die G81 (bzw. 85/G80) gelesen und gesehen habe.
Gute Arbeit vom Traumflieger-Team! :)

In Kürze wird es genau diese Kamera werden.
Denn im Moment scheint die G81, wirklich die einzige Maschine zu sein, die
ALLE meine persönlichen Wünsche voll und ganz erfüllt!
(klein, leicht, es gibt keine Ausrede mehr sie NICHT mehr mitzunehmen,
Klappdisplay/fully-articulated, Touchfokus, Dual-IS, Live-Bild etc....)

FRAGE:
Ihr schreibt: "82 Linsen (incl. Drittanbietern)"
WOW!!!!
aber:
gibt es dazu auch eine Liste/Auflistung???

Und der "AF-Adapter (EF-MFT) EF auf Micro 4/3 mit schnellem Autofokus"
ist auch sehr sehr interessant.
Denn damit könnte ich gut meine Canon Linsen wunderbar als Tele-Objektive
weiternutzen.
Ich denk an das EF 70-200mm 1:2,8 II L IS USM was dann zu einem 140-400er würde.
oder das 100L Makro was dann zu einem 200er wird...krass ;)....
(Ohne zusätzlich gross Kosten aufzuwenden)

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