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Panasonic Lumix FZ2000 im großen Traumflieger-Test

Panasonic Lumix FZ2000 im großen Traumflieger-Test

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Entscheiden Sie selbst:

Panasonic Lumix FZ2000 im großen Traumflieger-Test!

Auf der Photokina 2016 wurde sie vorgestellt, jetzt die ist Panasonic Lumix FZ2000 zum Winterbeginn 2016 im Handel verfügbar. Dabei zielt die Bridgekamera als Hybrid mit umfangreichen Foto- und Videofunktionen und einem Superzoomobjektiv von 24 - 480mm (KB) auf den mobilen Kompletteinsatz ab, bietet dabei aber durch einen großen Body und viele Direktzugriffe eine DSLR-Haptik. Gegenüber dem Vorgänger FZ1000 verspricht die Neue, jetzt sämtliche Schwachstellen ausgemerzt zu haben, legt im Videomodus nochmals ordentlich zu, kostet dafür aber gegenüber dem Vorgänger (699 EUR) mit einer UVP von 1.249 EUR fast das Doppelte. Ob und für wen sich der Kauf lohnt, zeigen wir im ausführlichen Test!

Body - Bildqualität - VideomodusFazit - technische Daten - Rangliste - Leserkommentare  

Die Lumix FZ1000 haben wir seinerzeit als Bridgekamera-Knüller bezeichnet und sie auch in einem ausführlichen Reisetagebuch vorgestellt. Eingeführt wurde sie im Sommer 2014 mit einer moderaten UVP von 849 EUR - mittlerweile ist sie für 699 EUR ausgewiesen. Dafür bekommt der Anwender einen ausgereiften Body mit vielen Direktzugriffstasten, Schwenkmonitor, großem Sucher, eine hohe Serienbildgeschwindigkeit, Wifi-Fähigkeiten und obendrauf noch einem großen, elektronischen Sucher nebst 4K-Video. Geliefert wird der Vorgänger mit einem fest verbauten Objektiv mit auf Kleinbild umgerechnet 25-400mm/2,8 - 4,0 und einem 1''-Sensor (2,7x-Crop) mit nominell 20 Megapixel. Und nicht nur die Ausstattung ist nahezu komplett sondern auch die Bildqualität stimmt.

Was kann also der Nachfolger besser machen? Es sind - je nach individueller Gewichtung und Anwendung - mehr oder weniger störende Details, die an der FZ1000 an der einen oder anderen Stelle nerven können. Angefangen beim Objektiv, das nicht nur ein permanentes Betriebsgeräusch von sich gibt und so die Videoaufzeichnung mit dem internen Mikrofon stören kann sondern auch der etwas kratzig laufende Scharfstellring bzw. unruhige Zoomfahrten. Die FZ2000 löst sämtliche Probleme mit einem parfokalen Objektiv, das die Fokusebene im Zoom nicht verliert, mit optimierten, laufruhigen Fokus- bzw. Zoomringen und einem jetzt flüsterleisen Betriebsgeräusch. Statt 25-400mm erweitert es den Zoombereich etwas auf 24 - 480mm. Dabei hält es die Offenblende im Weitwinkel von f2,8 verliert mit f4,5 aber im Telebereich schließlich eine Drittel-Lichtstufe. Dafür trumpft das Objektiv mit einem mehrstufigen ND-Filter sowie gleich drei programmierbaren, zusätzlichen Funktionstasten auf (wobei insgesamt zwei neue hinzukommen).

Ambitionierte Videofilmer werden frohlocken, denn jetzt sind Ausstattungsmerkmale wie in der gehobenen Camcorder-Klasse zu finden! Dazu gehört auch jetzt eine Kopfhörer-Kontrollmöglichkeit und ein - nach wie vor verbauter - externer Mikrofoneingang. HDMI wird jetzt auch parallel zum Livebild ausgegeben was am Vorgänger nicht möglich ist. Natives Cine 4K-Video mit 4.096 x 2.160/24p oder UHD-Video mit 3.840 x 2.160 wahlweise mit 30 oder 25p sind jetzt sogar mit unbegrenzter Laufzeit nutzbar. Der Vorgänger bot zwar auch UHD-Video aber in der europäischen Version ausschließlich mit 25 B/Sek. Wer hier im Mischbetrieb z.B. mit Handyvideos arbeiten will, kommt schnell in die Ruckelfalle, weil letztere vielfach ausschließlich mit 30p arbeiten und sich bei Bewegtmotiven schwer mit 25p mischen lassen. Stabilisierte Kamerafahrten sind jetzt zumindest bis Full HD mit einem internen, softwarebasierten Stabilisator möglich.

Abgestellt werden auch Nicklichkeiten, wie ein vormals geteiltes Akku- und Speicherkartenfach mit erschwertem Zugriff vor allem, wenn noch eine Kameraplatte untermontiert ist. Jetzt ist das Speicherkartenfach seitlich im Zugriff und es wird mehr Platz für eine größere Kameraplatte gelassen. Vorteilhaft ist auch ein jetzt touchfähiger Monitor, der nach wie vor frei dreh- und schwenkbar ist, der aber zusätzlich auch beim Sucherblick als Touchpad genutzt werden kann. Beim Blick durch den Sucher erwartet den Anwender ein noch größerer Blick, da jetzt anstelle von 0,68x großzügige 0,74x geboten werden. Neue Funktionen für Makroanwender sind ein Fokus-Bracketing, wo die Schärfe automatisch mit einstellbarer Schrittweite verlagert und die Kamera automatisch ausgelöst wird. Auch Fokus-Stacking mit interner Verrechnung der Schärfentiefe wird geboten, dann allerdings nur in UHD-Größe und einem resultierendem 8 Megapixel-JPEG-Foto.

Ansonsten bietet die FZ2000 den gewohnten Komfort mit interner Wifi- und Smartgerätesteuerung, Sonderfunktionen wie einen ausgebauten Timer incl. Erstellung von internen 4K-Zeitraffer-Videos, Stop-Motion sowie eine hohe Serienbildgeschwindigkeit mit einem deutlich ausgebohrten Puffer. Der Fotomodus greift nach wie vor auf einen 20 Megapixel-Bildsensor mit 2,7x-Crop (1'') zurück.

Die Alternativen

Alternativen aus eigenem Hause bestehen nicht nur mit dem günstigeren Vorgänger FZ1000 sondern durch eine ebenfalls mit einem Superzoom aber mehr Lichtstärke und Brennweite ausgestattete Lumix FZ300 (25-600mm/2,8 KB), die jedoch über einen kleineren 2,3''-Bildsensor (5,5x Crop) bei 12 Megapixel Nennauflösung verfügt. Damit verliert man in Lowlight gut zwei Stufen an Rauscharmut was den Lichtvorteil im Telebereich praktisch wieder aufzehrt. Auch Sony bietet mit der RX10-Reihe derzeit bis zur Mark 3 hinauf ein ähnliches Konzept mit 1''-Sensor und 20 Megapixel incl. 4K-Video und einen Bildwinkel von 24-600mm/2,4 - 4,4 (KB), liegt dort aber mit rund 1.600 Euro schon in einer höheren Preisklasse. Auch Canon bietet einen Superzoomer mit 20 Megapixel und 1''-Sensor mit der Canon G3x, verzichtet aber auf einen internen Sucher (als Aufrüstoption möglich) und bietet im Telebereich mit f5,6 etwas weniger Lichtstärke.

wesentliche Neuerungen an der Lumix FZ2000

  • neues Objektiv mit 24 - 480mm (KB) / 2,8 - 4,5
  • ND-Filter in drei Stärken plus Auto-Funktion aktivierbar
  • Endblende f11 (statt f8)
  • 3 zusätzliche Fn-Tasten (am Objektiv), insgesamt wurden zwei neue Fn-Tasten ergänzt (Wegfall einer auf der Kameraoberseite)
  • seitliches Speicherkartenfach für SD-Karte (UHS I)
  • größerer, elektronischer Sucher mit 0,74x
  • Kopfhörer-Kontrollbuchse
  • Monitor ist jetzt touchfähig incl. Touchpad-Funktion beim Sucherblick
  • Post Focus, Focus Stacking, Focus Bracketing
  • Objektiv ist für Zoomfahrten erheblich optimiert, 9 Blendenlamellen
  • Video mit Cine 4K 4.096 x 2.160 (24p), hohe Speicherraten bei Full HD bis 200MBit/s
  • variable Framerate bis 5x Zeitlupe
  • optionales VLOG für Videomodus (kostenpflichtiges Software-Upgrade)
  • parallele Ausgabe des Videosignals via HDMI (mit 4:2:2, 8bit), optional auch 4:2:2 10bit
  • mit ca. 971gr. (incl. Akku) gegenüber der FZ1000 mit 858gr. schon spürbar schwerer (von uns nachgewogen)
  • UVP mit 1.249 EUR gegenüber 849 EUR (mittlerweile abgesenkt auf 699 EUR) spürbar höher

 > Die Lumix FZ 2000 in dreidimensionalen Bilder betrachten (VR-Brille via Handy)

 

Der Body


 

Ausgewachsen mit einer Haptik auf DSLR-Niveau aber mit fest verbautem Objektiv 8,8 - 176mm/2,8 - 4,5 (entspricht vom Bildwinkel 24 - 480mm KB) kommt die Lumix FZ2000 als Bridgekamera daher.

 

Das Objektiv fährt stets aus, verändert dann aber die Baulänge nicht mehr, egal ob man in den Weitwinkel oder erweiterten Telebereich zoomt. Im linken Bild ist die Kamera ausgeschaltet, recht eingeschaltet.

 

Seitlich finden sich am Objektiv drei Funktionstasten sowie ein mehrstufiger ND-Filter. Der ND-Filter wird für helle Umgebungen interessant, wenn man mit kleiner Blendenzahl für Freistell-Effekte noch aufnehmen möchte. Mit dem mechanischen Verschluss wird die kürzeste Verschlusszeit von 1/4.000s sonst schnell erreicht. Auch Abblenden (max bis f11) führt nicht immer zum Ziel. Alternativ kann man zwar den Silent-Modus mit elektronischem Verschluss und bis zu 1/16.000s nutzen, muss dann aber bei Bewegtmotiven mit Verzerrungen wegen des Rolling Shutter-Effektes rechnen. Insoweit macht der ND-Filter also durchaus einen praktischen Sinn. Wer vom Stativ aus arbeitet, kann so auch Verschleierungseffekte z.B. an Wasserfällen bei Tage leichter realisieren. Jede der drei wählbaren Stufen des ND-Filters vervierfacht die Belichtungszeit, in Stellung 1 also z.B. statt 1/1000s wird eine 1/250s erzielt, in Stellung 3 dann 1/15s.

Die Fn-Tasten lassen sich umfangreich programmieren. So sind jetzt auch ruhige Zoomfahrten auf die FN-Tasten ablegbar. Sie lassen sich aber auch wie die weiteren FN-Tasten mit umfangreichen, weiteren Funktionen individuell belegen. Etwa um die weiter unten beschriebenen, neuen Fokus-Braketing-Funktionen direkt aufzurufen, den Wifi-Modus direkt aufzurufen etc. Insgesamt sind jetzt 7 Hardware FN-Tasten und 5 Software-FN-Tasten mit jeweils 41 Menübefehlen konfigurierbar.

Seitlich links am Gehäuse finden sich noch Anschlussbuchsen hinter den Gummilaschen, die einen 3,5mm (Stereo-)Mikrofonanschluss, 3,5mm-Klinken-Kopfhöreranschluss, HDMI-Out sowie USB 2.0 bieten.

 

Im Lieferumfang ist eine Streulichtblende aus Kunststoff enthalten, die allerdings seitlich noch Aussparungen aufweist. Sie lässt sich auch für Transportzwecke verkehrtherum aufstecken und lässt so noch Platz für den Objektivschutzdeckel. Die Frontlinse bietet zudem einen Filteranschluss anstelle von bislang 62 jetzt mit 67mm.

 

Im Direktvergleich: links die neue FZ2000 ähnelt dem Vorgänger vom generellen Design, ist aber etwas kräftiger gebaut und wiegt betriebsbereit mit von uns gewogenen 971gr gegenüber der FZ1000 mit 858gr etwas mehr. Das Objektiv wird beim Einschalten an beiden Modellen ausgefahren, an der FZ2000 bleibt es - wie erwähnt - jedoch stets in dieser Position, während es an der FZ1000 die Baulänge je nach Zoomstufe ändert (zu sehen unten rechts mit der Endbrennweite).

 

Rückseitig fällt an der FZ2000 das breite Deckglas am Kameramonitor auf. Der ist jetzt zudem touchfähig geworden. Ansonsten sind die wesentlichen Rückseitenelemente mit 4-Wege-Wippe und Funktionstasten bzw. AF-MF-Umschalter praktisch identisch geblieben. Auf der Oberseite zeigen sich statt lediglich am Vorgänger eines jetzt zwei Drehrädchen. Dafür ist die Druckfunktion entfallen, mit der man an der FZ1000 die mittlere Belichtungsstufe schnell ansteuern kann. Die Recordtaste hat die Position getauscht. Am Drivewahlrad links ist eine neue Betriebsart 4K-Foto hinzugekommen und am Programmwahlrad sind jetzt statt zwei nurnoch ein Customprogramm anwählbar (kann aber im Menü erweitert werden).

 

Vergleich rechts zu einer Lumix G81, die mit einem Wechselobjektiv Lumix 14-140mm bestückt noch etwas schlanker wirkt, ansonsten aber ähnliche Bedienelemente und ein ähnliches Konzept aufweist - sieht man von der Möglichkeit ab, dass man hier Objektive wechseln kann. Die G81 (siehe unseren Testbericht zur G81) wirkt eine Idee hochwertiger vom Material her, da noch Metall verbaut ist, während die FZ2000 in unseren größeren Händen wegen mehr Volumen noch satter liegt. An ihr findet auch unser kleiner Finger noch Halt.
 

Die FZ2000 liegt schlicht satt in unserer Hand. Hier kommt DSLR-Feeling auf, wobei wir aus haptischen Gründen zumindest im Querformat keinen Batteriegriff vermissen, da auch unser kleiner Finger Halt findet. Auch einhändig ist die FZ2000 noch gut ausbalanciert, wenngleich man das schon spürbare Gewicht von knapp 1KG nicht unbegrenzt lange wird halten können.

Die Bedienung des Fokus- bzw. Zoomringes (jeweils getrennt) ist eine wahre Freude. Die sind beide aus Metall gefertigt, laufen butterweich, stufenlos und vermitteln einen echten Mehrwert. Ergebnistechnisch spürbar spätestens, wenn man ruhige Zoomfahrten machen möchte. Die geniale Laufruhe stört auch nicht beim Verstellen die Videoaufzeichnung. Zoomen lässt sich auch über die erwähnten FN-Tasten am Objektiv dann noch laufruhiger als dies mit dem optionalen Zoomhebel beim Auslöser möglich ist.

 

Die Rückseite der FZ2000 im Detail zeigt hier den touchfähigen Monitor (3'' mit 1,04k) und das typische Panasonic-Menü. Letzteres lässt sich jetzt auch per Fingertouch bedienen was manchmal in Zweihandbedienung durchaus schneller und komfortabler funktioniert als per Tastensteuerung. Die automatische Augenerkennung ist jetzt- statt unten - oberhalb in der Augenmuschel angebracht was bei Monitor-Touchbedienung eher ein ungewolltes Umschalten in den Sucherbetrieb verhindert. Der Monitor kann auch beim Sucherbetrieb als Touchpad genutzt werden. Damit kann das Fokusfeld direkt verschoben werden. Am Vorgänger muss man dafür die Tastensteuerung nutzen und diese vorher noch aktivieren oder - bei Direktbelegung - auf die Funktionen wie beschriftet (ISO/WB etc) verzichten.

Durch die Touchbedienung gewinnt die FZ2000 deutlich an praktischem Nutzwert, zumal man auch im laufenden Video Fokusbereiche direkt ansteuern kann. Unterstützt werden auch Spreizgesten, um sich im Livebild oder bei der Bildwiedergabe einzuzoomen oder Wischgesten, um im Playmodus weitere Bilder anzuzeigen oder im Livebild eine Sucherlupe (z.B. auch eine PiP - Picture in Picture-Lupe) zu verschieben. Man kann via Touchscreen auch die Programmlogik im Videobetrieb z.B. von P / A / T / M direkt umschalten was am Vorgänger nur mühsam via Menübefehl möglich ist.

 

Der Monitor lässt sich ausschwenken und um 270 Grad drehen. So sind auch Operationen vor der Kamera zu kontrollieren und - dank Touchfähigkeiten - kann man beim Stativeinsatz sogar noch Werteänderungen vornehmen.

 

Beim Blick durch den elektronischen FZ2000-Sucher erwartet einen mit 0,74x (KB) eine vergleichsweise großflächige Ansicht. Auch im schummrigen Licht zeigt (2,36MP) sich ein praktisch unverrauschtes, sehr klares Bild. Pixelstrukturen sind ebenfalls so gut wie nicht erkennbar. Auch bei schnelleren Schwenks kommt die Sucheranzeige nicht ins Stocken, sondern zeigt ein flüssiges Bild an. Einblendoptionen bestehen mit einer zweiachsigen, grafischen Wasserwaage und Gitterlinien. Nativ zeigt der Sucher bei 4:3 die größte Ansicht, dann maskiert aber der Kameramonitor, da letzterer auf natives 3:2 ausgelegt ist. Außer, dass der FZ2000-Sucher schon spürbar größer daherkommt, können wir ansonsten aber zum ebenfalls mit 2,36 Megapixel auflösenden FZ1000-Sucher keine qualitativen Unterschiede ausmachen.

 

Das Speicherkartenfach ist jetzt endlich seitlich zu finden. Damit ist der Zugriff vor allem beim Stativeinsatz deutlich erleichtert. Schade, dass Panasonic es nicht auch noch geschafft hat, dass man die SD-Karte seitenrichtig einlegen kann. Im Serienbildmodus schaffen wir im Test mit einer schnellen SD-Karte 37 unverzögerte RAW in Folge, die dann anschließend in rund 20 Sek. gespeichert werden. Damit lässt sich eine Speicherrate von rund 43 MB/Sek. erzielen. Wird RAW+JPEG parallel genutzt, dann wird nach 32 Aufnahmen eine Speicherzeit von 35 Sek. fällig. Währenddessen kann man die Kamera weiterhin z.B. im Menü bedienen, nach kurzer Zeit sind auch schon erste Bildkontrollen möglich. Wird das feine JPEG-Format gewählt, dann können wir mit einer schnellen SD-Karte (im Test eine Sandisk 64GB Extreme 90MB/S.) 103 JPEG unverzögert in Serie aufnehmen, bevor die FZ2000 langsamer wird. Die Speicherzeit beträgt jetzt nur 8,3 Sek. was einer beachtlichen Speicherrate von 77 MB/Sek. entspricht.

Im schnellen Serienbildmodus schaffen wir die 33 unverzögerten RAW in 3,78s was einer Serienbildgeschwindigkeit von 8,7 B/Sek. entspricht. Die 103 JPEG sind nach 10,6Sek. im Kasten. Somit sind hier rund 9,7 B/Sek. aufnehmbar. Wird im Menü die Stummschaltung und damit ein vollelektronischer Verschluss aktiviert, dann speichert die FZ2000 20 RAW unverzögert in Folge und benötigt für die Aufnahmen 1,67 Sek, was der vom Hersteller in Aussicht gestellten 12 B/Sek entspricht. Am Vorgänger werden hier in 1,78s 14 unverzögerte RAW aufgenommen (8,3 B/Sek.), der Buffer ist also etwas kleiner.

Währenddessen wird das Sucher- oder Monitorbild zwar laufend aktualisiert, so dass sich noch moderat bewegte Motive nachverfolgen lassen allerdings greift die FZ2000 jetzt auf die interne Bildrückschau zurück, so dass ein gewisser Lag entsteht, der aber meist nicht störend wirkt. Zumindest wenn man keine sehr schnellen Actonmotive wie schnell fliegende Vögel oder Rennwagen nachverfolgen möchte. Alternativ kann man auch den mittleren Serienbildmodus wählen, wo wir nach 6,8s 41 RAW messen, was einer Geschwindigkeit von 6 B/Sek. entspricht. Hier wird zwar das Livebild laufend aktualisiert aber man muss eine Dunkelzeit zwischen den Einzelbildern hinnehmen die mit rund 1/8s viel länger als an typischen DSLR ausfällt und die uns doch eher stört als beim kontinuierlichen Bilderstream im schnellen Serienbildmodus.

Alternativ kann man jedoch auch in die 4k-Fotobetriebsart wechseln und jetzt mit 30 B/Sek. praktisch unbegrenzt aufnehmen. Dabei nutzt die FZ2000 jedoch die interne UHD-Videofunktion und extrahiert daraus intern die Einzelframes. So sind dann nur JPEG mit 8 Megapixel nutzbar - immerhin aber auch in unterschiedlichen Formaten wie 4:3, 3:2 oder 16:9 bzw. 1:1

 

Die Kameraoberseite ist rechtsseitig jetzt mit den erwähnten zwei Einstellrädern bestückt. So kann man mit dem Daumen z.B. die mittlere Belichtungsstufe und dem vorderen die Blende im Programm A verstellen. Per Preset sind sie aber zunächst doppelt mit der Blendensteuerung belegt. Hier kann man sich aber mit dem Menübefehl "Rad-Einstellungen>Belichtungsausgleich" weiterhelfen (zu finden im Custom-Menükarteireiter Seite 9). Möchte man weitere Funktionen abrufen, kann man eine Funktionstaste mit dem Befehl "Wahlrad-Funktion" belegen (zu finden im Custom-Menükarteireiter Seite 7 unter "FN-Tasteneinstellungen") und jetzt über das Daumenrad ISO und über das vordere Rad den Weißabgleich steuern. Optional kann man aber auch andere Befehle wie z.B. AF-Modus, Bildstil, Filtereffekt, Blitzbelichtungskorrektur abrufen (einzustellen unter "Radeinstellungen>Einstell.Wahlrad").

Am Auslöser ist noch ein Zoomhebel, mit dem man schnell den Zoom des Objektivs ändern kann, wenn man nicht den Zoomring am Objektiv nutzen möchte. Letzterer lässt sich leider nicht umprogrammieren (z.B. mit einer ggf wünschenswerten Blendensteuerung) so dass sich der Zoomhebel mit dem Zoomring am Objektiv etwas doppelt.

Programmwahlrad incl. Schwenkpanorama

Am Programmwahlrad finden sich die typischen Kreativmodi mit Buchstaben PASM sowie ein Moviemodus. Letzterer bietet dann schon vor der Videoaufzeichnung eine 16:9-Vorschau. Mit einem Panoramamodus kann man einzeilige Schwenkpanoramen mit fixierter Starbrennweite wie an einem Handy im JPEG-Format durchführen, wird dann seitlich aber auf ca. 180 Grad beschränkt. Auch Hochformatpanoramen sind so möglich. Über das SCN-Icon sind insgesamt 24 Szeneprogramme abrufbar wie z.B. "freigestelltes Portrait", "Gegenlicht weich", "Kindergesicht", "Landschaft", "Sonnenuntergang", "leckere Speisen", "Nachtportrait", "Sport", "Monochrom" etc. Vermisst haben wir hier einen Makromodus, der sich im Prinzip aber hinter der Szene "weiches Bild einer Blume" bzw. "leckeres Dessert" verbirgt. Über das Paletten-Icon lassen sich Bild-Looks aufrufen wie z.B. "Retro", "High Key", "Low Key", "Sepia", verschiedene Schwarz-Weiss-Stile, "Spielzeugeffekt", "Miniatureffekt", "Sterneneffekt", "Sonnenschein". Die Effekte lassen sich auch auf das RAW-Format anwenden, werden aber dann z.B. beim Import mit externen RAW-Konvertern ignoriert (nur eingebundenes Vorschaubild zeigt den Effekt). Eine Videoaufzeichnung mit den Effekten ist nicht möglich. Zu Guterletzt ist noch eine Vollautomatik für Schnappschüsse einstellbar.

Oben ist noch unter einer Abdeckung der Blitzschuh zu finden. Davor ist das internen Stereomikrofon platziert. Ausklappbar ist auch ein interner Popup-Blitz, der über einen Hebel seitlich am Okular ausklappt und sehr weit nach vorne springt, um möglichst wenig zu vignettieren, wenn das Objektiv ausgefahren ist.

Drive-Modi im Fokus-Stacking

Links findet sich das Drive-Wahlrad, wo Einzelaufnahme, Serienbildmodus, 4K-Foto (greift auf UHD-Video zurück, hier ist auch eine Preburst-Funktion abrufbar) aber auch Post-Fokus. Letztere Funktion ist vor allem für Makro bzw. teils auch für Landschaftsaufnahmen interessant, um eine möglichst durchgehende oder hohe Schärfentiefe zu erreichen. Dabei durchfährt die FZ2000 alle Fokusebene selbständig und filmt sie dabei intern mit der UHD-Videofunktion ab. Anschließend kann der Anwender per Fingertouch nachträglich fokussieren und einen entsprechenden Einzelframe kameraintern extrahieren lassen oder auch einen Schärfenbereich definieren von wo nach wo die Schärfentiefe laufen soll ("Fokus-Stacking"). Dabei wird stets auf die UHD-Videofunktion zurückgegriffen, so dass das resultierende Foto stets als JPEG-Foto mit 8 Megapixel vorliegt. Probleme können bei schwachen Motivkontrasten entstehen, wenn das AF-Feld Bildbereiche überspringt, was gelentlich passiert. Diese lassen sich dann später nicht mehr nachfokussieren oder in die Schärfentiefe-Verrechnung einbeziehen. Alternativ kann aber per Menübefehl "Bracketing>Focus" gewählt werden, wobei auch RAW in voller Auflösung nutzbar ist. Hier kann der Anwender bis zu 999 Einzelschritte und einen definierbaren Spreizabstand wählen. Die Kamera löst dann automatisch aus und verschiebt den Fokus selbständig. Später muss sich der Anwender aber um eine nachträgliche Schärfenverrechnung selbst kümmern (z.B. mit einem Programm wie Helicon Focus Pro). Die Ergebnisse sind so idR qualitativ hochwertiger als mit der internen Post-Focus- bzw. Fokus-Stacking-Funktion. Sinn macht hier auch eine Belegung einer FN-Taste mit dem Bracketing, um die Funktion nur bedarfsweise schnell zu aktivieren.

In den hinteren Driverädchen-Enstellungen ist noch ein Selbstauslösermodus und ein ausgewachsener Timer aktivierbar.

 

Der schon vom Vorgänger gewohnte Akku DMW-BLC12E mit 1.200mAh findet im Akkufach der FZ2000 Platz. Er wird über ein separat im Lieferumfang enthaltenes Ladegerät aufgeladen. Die Laufzeit ist mit 270 Aufnahmen (lt. CIPA-Standard, Sucherbetrieb) nicht überragend, so dass ein Ersatzakku empfehlenswert ist. Erfreulicherweise ist der Abstand vom zentrierten Anschlussgewinde zum Akkufach mit 3,3cm relativ weit, so dass auch größere Kameraplatten letzeres nicht blockieren. Wie schon am Vorgänger ist auch an der FZ2000 kein separater Akkugriff vorgesehen.

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Bildqualität


Vor einem Labortest machen wir auch mit der Lumix FZ2000 zunächst erste Testbilder aus unserem Bürofenster auf den Parkplatz. Ziehen dann aber auch eine Lumix FZ1000 für Vergleichszecke hinzu und untersuchen später auch den Nahbereich.

Hier wird die Bildwirkung mit Weitwinkel 8,8mm (24mm KB) und im End-Telebereich 176mm (480mm KB) jeweils bei Offenblende im JPEG-Format deutlich. Der 100%-Ausschnitt im Weitwinkel gelingt überzeugend detailliert während uns die Feinzeichnung in Teleendstellung nicht so ganz überzeugt (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Hier eine weitere Analyse im Weitwinkel bei Offenblende f2,8 im JPEG-Format und mit Randbereichen. Sowohl das Zentrum als auch die Randbereiche empfinden wir bei 100%-Ansicht als gut aufgelöst. Zwar fällt der Rand eine Idee weicher aus aber er kann uns dennoch überzeugen. Zwar bietet der Vorgänger mit 25mm KB eine Idee weniger Weitwinkel aber ansonsten fallen die Ergebnisse vergleichbar aus (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Bei 100mm (KB) ziehen wir die Lumix FZ1000 für einen Direktvergleich hinzu jeweils bei Offenblende und mit Standardeinstellungen im JPEG-Format. Rechts oben im zentralen Bereich sind zu Gunsten der FZ1000 schon Vorteile erkennbar, die auch im Randbereich deutlich werden (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Bei 300mm (KB) sieht der Offenblend-Vergleich ähnlich aus. Die 100%-Ansichten der FZ2000 wirken erkennbar softer als am Vorgänger (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Auch bei 400mm (KB) sind Vorteile für die FZ1000 erkennbar.

 

Der Vergleich mit dem Vorgänger ist bei 480mm (KB) nicht mehr möglich, daher haben wir eine Systemkamera Olympus OMD EM1 Mark 2 (20 Megapixel) mit einem Lumix 100-300mm bei 240mm und Offenblende im JPEG-Format hinzugezogen. Das Objektiv fällt zwar oberhalb von 250mm deutlich von der Schärfeleistung ab aber bis 250mm lassen sich gute Ergebnisse erzielen, wenngleich die Offenblende mit f5,6 fast eine Lichtstufe schwächer als an der FZ2000 mit f4,5 ausfällt. Der Direktvergleich zeigt, dass die FZ2000 von der Feinzeichnung nicht ganz mithalten kann.

 

Für einen Direktvergleich mit der FZ1000 haben wir im Studio noch unser Standardtestchart bei 400mm und jeweiliger Offenblende (FZ1000 = f4, FZ2000 = f4,5) im RAW-Format untersucht. Dabei schneidet die FZ1000 deutlich besser ab. An der FZ2000 hat ein weiterer Test gezeigt, dass es keinen Schärfenunterschied durch aktivierten, vollelektronischen Verschluss oder einen abgeschalteten Stabilisator gibt (Bel.-Zeit 1/160s). Für 100%-Ansicht bitte mit Maus auf das Bildbeispiel klicken.

 

Hier demonstrieren wir eine Telestudie vom Handling. Links die FZ2000 ist deutlich schlanker als rechts eine spiegellose Systemkamera, die via Automatik-Adapter mit einem Canon 300mm/4L IS USM bestückt wurde. So kommt man noch weiter in den Telebereich hinein, kann auch mehr Lichtstärke nutzen und eine sichtbar bessere Feinzeichnung realisieren. Die Kehrseite ist mehr Volumen und Gewicht und die Anschaffungskosten übersteigen die Investition in eine FZ2000. 

 

Wie gut ist das Freistellpotenzial z.B. im Portraitbereich mit der FZ2000? Durch den kleineren Sensor mit 2,7x-Crop steigt auch die Schärfentiefe bei gleichem Bildwinkel im Vergleich zu größeren Sensor, da nur ein Bildausschnitt aufgezeichnet wird. Links haben wir mit der FZ2000 und einer typischen Portraitbrennweiteneinstellung bei 85mm und f4 (Offenblende) eine Skulptur abgelichtet, die etwa Kopfgröße hat. Obwohl der Hintergrund mit dem Regal noch weit entfernt ist (ca. 7m), ist kaum eine Freistellung erreichbar. In größeren Telebrennweitenstellungen verdichtet sich aber der Hintergrund, so dass wir schließlich in der Endbrennweite einen guten Freistellungseffekt erreichen, benötigen dafür aber vor dem Motiv viel Platz mit rund 8 - 9m! Rechts ist zum Vergleich eine m4/3-Systemkamera mit einem lichtstarken Leica 42,5mm/1,2 bestückt und erreicht so bei einem vergleichbaren KB-Bildwinkel von 85mm einen deutlich besseren Freistelleffekt.

Im Vergleich zum Vorgänger verhält sich die Offenblend-Brennweitenabhängigkeit wie folgt

BW nach KB Lumix FZ2000 BW nach KB Lumix FZ1000
24mm f2,8   -
25 - 26mm f2,9 25 - 26mm  f2,8
27 - 28mm f3,0 27 - 29mm  f2,9
29 - 31mm f3,1 30 - 33mm  f3,0
32 - 34mm f3,2    
35 - 37mm f3,3 34 - 39mm  f3,1
38 - 42mm f3,4    
43 - 47mm f3,5 40 - 46mm  f3,2
48 - 54mm f3,6 47 - 51mm  f3,3
55 - 63mm f3,7 52 - 55mm  f3,4
64 - 69mm f3,8 56 - 64mm  f3,5
70 - 78mm f3,9 65 - 72mm  f3,6
79 - 87mm f4 73 - 83mm  f3,7
88 - 99mm f4,1    
100 - 147mm f4,2 84 - 104mm  f3,8
148 - 207mm f4,3 105 - 169mm  f3,9
208 - 249mm f4,4 >= 170mm  f4
>= 250mm f4,5    

Dabei erreicht die FZ2000 etwas früher höhere Offenblendwerte, generell wird aber auch am Vorgänger bereits bei 170mm (KB) die höchste Offenblendzahl genutzt. Auch wenn die FZ2000 nicht ganz so lichtstark ist, der Unterschied ist in der Praxis sehr klein, denn zwischen f4 und f4,5 liegt lediglich eine Drittelstufe, die kaum wahrnehmbar ist.

 

Wie gut arbeitet der Bildstabilisator an der FZ2000? Die FZ2000 bietet einen neuen Hybrid OIS, der auf 5 Achsen stabilisieren soll. Hier wird also eine Kombination aus optischem und kamerainternem Stabilisator (Sensorshift) genutzt, der sehr effektiv greift. Im Weitwinkel können wir mit rund 1/2s noch scharfe Aufnahmen bei Dunkelheit realisieren, allerdings bringt 1s dann schon leichte Unschärfen in die 100%-Ansicht. Im Telebereich erreichen wir - im Rahmen der Objektivabbildungsleistung - mit bis zu 1/25s noch detaillierte Aufnahme frei aus der Hand. Macht man sich klar, dass man hier eigentlich die Faustformel mit 1/480s zu Grunde legen müsste, dann liegt die Effektivität bei rund 4 EV. Da aber die Faustformel regelmäßig für 100%-Ansichten am Monitor zu lang ist, kann man noch gute 2 EV hinzurechnen. Die tatsächliche Effektivität liegt also bei rund 6EV und damit wildert die FZ2000 schon in Regionen einer diesbezüglich den Rekord proklamierenden Olympus OMD EM1 Mark II in Kombination mit optisch stabilisierten Objektiven (mit 6,5 EV-Ausgleich).

Bedauerlicherweise lässt sich an der FZ2000 (wie an anderen Lumix-Modellen) leider Auto-ISO nicht dynamisch anpassen, so dass man hier an ruhenden Motiven regelmäßig Potenzial verschenkt. Immerhin schaltet die FZ2000 im Telebereich bei Auto-ISO auf rund 1/80 bis 1/60s herunter, so dass der Stabilisator noch mit einem sehr guten Effekt genutzt wird. An der FZ1000 erreichen wir aber in der Endbrennweite bei 400mm (KB) immerhin auch noch mit 1/30s scharfe Freihandaufnahmen und sind somit kaum schlechter aufgestellt. (Für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

Auf die Stabilisierung im Videomodus gehen wir weiter unten ein.

 

Jetzt geht es zum Labortest und einer genaueren Auflösungsmessung bei ISO 100 und bei 24 bzw. 25mm (KB). Die FZ2000 und FZ1000 erreichen bei dieser Brennweite im Zentrum praktisch die gleiche Detailzeichnung während die Lumix G81 eine ganz kleine Idee weniger auflöst. Der Unterschied ist aber so gering, dass wir keine wirkliche Praxisrelevanz sehen. Brennweitenbedingt ist an der G81 auch eine Idee mehr Winkel zu sehen, der im Testchart etwas Auflösung kostet, dies liegt am Zoom, der für 12mm (24mm KB) auf Unendlich und nicht den Nahbereich kalibriert ist. (Für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Die Linienauflösung an der FZ2000 messen wir nach unserem typischen Kamera-Messverfahren. Dabei stellen wir auf 24mm (KB) ab. Hier erreicht die FZ2000 eine gute Auflösung bei f4 von 2.845 Linien, die beim typischen 20 Megapixel-Niveau liegt. Abblenden führt dann zu Beugungsunschärfen wegen der kleinen Pixel von lediglich 2,4 Mikrometer (Pitch), da jetzt ein Beugungsscheibchen schnell mehr als ein Pixel miterfasst. Gegenüber der FZ1000 legt die FZ2000 messtechnisch um 43 Linien zu, die innerhalb der Messtoleranz liegen und daher irrelevant sind. Wie gezeigt, verliert die FZ2000 gegenüber dem Vorgänger aber an Auflösung im Telebereich! Das ISO-Rauschniveau liegt etwas unterhalb des Vorgängers, dazu aber weiter unten mehr.

 

Wie gut ist der Nahbereich an der FZ2000? Hier machen wir bei 112mm eine Testaufnahme von einer Insektenschautafel. Die zentrale Auflösung überzeugt uns hier bei 100%-Ansicht, auch der Randbereich geht noch sehr in Ordnung (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

In der Endbrennweite kann man sich einem Motiv bis auf rund 1m nähern (Sensor-Motiv) und dann in der Breite formatfüllend 10cm erfassen. Wird weiter ausgezoomt kann man sich bis auf ca. 50cm Sensor-Motiv annähern. Hier bei einem Hornissenpräparat haben wir die Mindestdistanz ausgeschöpft und sie in der Endbrennweite bei Offenblende und im JPEG-Format abgelichtet. Der 100%-Ausschnitt könnte feiner aufgelöst sein, so ganz glücklich sind wir mit dem Ergebnis nicht. Wer noch näher ran möchte, kann z.B. eine Raynox DCR 150-Snapnahlinse nutzen. Jetzt können vignettierungsfrei in den höheren Zoomstufen von 5 - 2cm in der Breite formatfüllend abgelichtet werden. In den kleineren Brennweitenstufen kommt es dann aber mit der Nahlinse zu einer teils deutlichen Vignettierung - das Vignettierungsverhalten ist praktisch identisch wie am Vorgänger. Hier sind also noch gewisse Lücken bei der Makroanwendung bei einer Motivbreite von 10 - 5cm hinzunehmen.

 

Auch das ISO-Verhalten untersuchen wir. Hier zu sehen im RAW-Format und in allen ISO-Stufen, wovon ISO 80 und ISO 100 als Erweiterung ausgeführt sind. Bis ISO 3.200 sehen die 100%-Ausschnitte gut brauchbar aus  (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Im JPEG-Format mit Standardkameraeinstellung zeigt sich ein ähnliches Verhalten, wo uns die 100%-Ansichten bis ISO 3.200 als voll nutzbar erscheinen, während die höheren ISO-Werte zunehmend verwaschen. ISO 6.400 sehen wir als noch brauchbar an, darüberhinaus dürfte die Anwendung nur im Ausnahmefall interessant sein (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Im Direktvergleich zeigt links die FZ2000 bei ISO 6.400 und im RAW-Format, dass sie eine kleine Idee rauschärmer als der Vorgänger arbeitet. Rechts ist für Vergleichszwecke eine Panasonic Lumix G81 ebenfalls mit einem 20 Megapixel-Sensor zu sehen, der aber mit 2x-Crop größer als der 2,7x-Crop-Sensor der FZ2000 / FZ1000 ausfällt. Erwartungsgemäß fällt auch das Rauschniveau hier bei ISO 6.400 etwa um eine Stufe geringer aus, zudem bleiben Farben besser erhalten (für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Hier vergleichen wir ähnliche Rauschstufen mit Referenz der FZ2000 bei ISO 6.400. Der Vollformat-Sensor an einer Canon EOS 5D Mark 3 rauscht erst zwei Stufen höher bei ISO 25.600 ähnlich stark, während eine Lumix G81 (oder auch andere Micro 4/3-Modelle mit 16 oder 20 Megapixel-Sensor) etwa bei 12.800 ein ähnliches Rauschverhalten zeigt. Der Unterschied fällt in den niedrigeren Stufen noch etwas stärker aus, da höhere ISO-Stufen proportional etwas stärker rauschen. Bei ISO 800 der FZ2000 wird man also am Vollformatsensor in der 20 - 30 Megapixel-Klasse erst ein ähnliches Rauschniveau etwa bei ISO 6.400 erreichen. Im Hinterkopf sollte man aber behalten, dass man am Vollformatsensor 480mm mit f4,5 nur mit teuren und schweren Superteleobjektiven erreicht, die sich selten für spontane Motive eignen. Auch ein 24mm/2,8-Weitwinkel ist am Vollformatsensor eine teure und schon etwas schwergewichtigere Angelegenheit (etwa mit einem Canon 24-70mm/2,8L).

 

Bei der Dynamik legt die FZ2000 eine kleine Idee gegenüber der FZ1000 zu, wenn man tiefdunkle Bildbereiche im RAW-Format aufhellt, riesig sind die Unterschiede aber nicht. Ähnlich wie beim ISO-Rauschvergleich gewinnt man an aktuellen spiegellosen Systemkameras (wie z.B. einer Lumix G81) hier ebenfalls ca. eine Stufe mehr an Rauscharmut. Da erst ISO 200 nativ sind, lassen sich die Lichter erst ab ISO 200 weitergehend korrigieren. (Für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

Wie gut lassen sich Bilder nachträglich aufhellen, wenn man sie unterbelichtet hat? Dafür wurde eine Graukarte bei ISO 100 und im RAW-Format zunehmend dunkler abgelichtet und nachträglich im RAW-Konverter (Adobe Lightroom) um bis zu 6EV aufgehellt. Korrekturen bis 3EV lassen sich hier weitgehend nebenwirkungsfrei durchführen. Die rechte Spalte zeigt den geräuschlosen Modus, wo ein 1. und 2. elektronischer Verschluss angewendet wird. Hier sind die Nachteile bei starken Aufhellungen ab 3EV erkennbar, die schließlich spürbar stärker rauschen! So angenehm der Geräuschlosmodus mit seiner unhörbaren Aufnahme und u.a. einem dann noch schneller arbeitendem Serienbildmodus (bis 12 B/Sek. statt 8,7) bzw. einer mit bis 1/16.000s und bis zu vierfach kürzeren Verschlusszeit; wenn man Unterbelichtungen später korrigieren möchte, ist mit einem erhöhten Rauschniveau zu rechnen. (Für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

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Videomodus


Wenngleich der Vorgänger schon eine sehr gute Videoausstattung mit UHD-Modus (3.840 x 2.160) bringt, so fehlen doch ein paar Extras, die ambitionierte Videofilmer schätzen. Dazu gehören ruhige Zoomfahrten, ein guter Videostabilisator, zuverlässiger AF-Betrieb (wenn man nicht szenisch arbeitet) und bei Lichtwechsel eine flimmerfreie Blendenanpassungsmöglichkeit. All diese Punkte verspricht die FZ2000 zu erfüllen. Zudem sind Eingriffe am Zoom- bzw. Scharfstellring jetzt flüsterleise; auch das ziemlich laute, permanente Betriebsgeräusch wurde erheblich abgemildert. Nur mit direktem Ohr am Objektiv ist es jetzt zu hören. Somit stört es die Tonaufzeichnung auch in sehr leisen Umgebungen praktisch nicht mehr. Tonkontrollen können jetzt zudem via Kopfhörer auch während des laufenden Videos vorgenommen werden. Und der neue Touchscreen bewährt sich jetzt, da man Motive direkt per Fingertouch ansteuern kann, ohne dabei ungewollte Bildbereiche zu überfahren. Da die FZ2000 zudem die DFD-Technologie nutzt, ist der Autofokus im Videobetrieb regelmäßig zielsicher, nur gelegentlich können noch minimale Pumpbewegungen auffallen.

Wie gut der Stabilisator im Videomodus auch im Vergleich zum Vorgänger arbeitet und wie Zoomfahrten funktionieren, zeigen wir in nachfolgendem Demovideo (Dauer 10min):

 

 

An Videoformaten besteht jetzt auch eine deutlich größere Auswahl, zumal die Systemfrequenz von PAL auf NTC bzw. auf 24p umgestellt werden kann. So stehen nicht nur verschiedene Codecs (MOV / MP4 / AVCHD) sondern auch verschiedene Codierungsverfahren wie etwa ALLIntra bzw. Megabitwerte mit 50 oder 100MBit bereit. Eine Aufzeichnungslängenbegrenzung wurde aufgehoben, jetzt kann man am Stück mit einer 64GB-Karte bis über 2,5h aufzeichnen (in Full HD 50 oder 25p). An der FZ1000 ist man hier deutlich eingeschränkter und kann in UHD lediglich 25p anwählen. Ein Wechsel auf NTSC (30 oder 60p) ist nicht möglich, genauso wenig lässt sich 24p nutzen. Letzteres bietet die FZ2000 sogar als Cine 4K mit 4.096 x 2.160/24p an. Einblendbar sind auch Fokuspeaking und Zebra-Funktionen. Zeitlupen lassen sich mit Hilfe des neuen Menübefehls Variable Bitrate realisieren, wo mit bis zu 120B/Sek und 5xZeitlupe gefilmt werden kann. Die steht allerdings nicht in allen Videoformaten zur Verfügung sondern nur für Full HD 25/30p im MOV-Format bzw. bei 1080 50/60i in AVCHD. Wer ein flaches Gamma-Log-Profil nutzen möchte wird allerdings auf ein kostenpflichtiges Softwareupgrade verwiesen, das mit 99 Euro zuschlägt. Dies ist an der Lumix GH4 genauso.

 

Die Auflösung kann uns an der FZ2000 in den Full HD-Formaten und auch in UHD mit knackscharfen 100%-Ansichten überzeugen, solange man sich im Weitwinkel bewegt. Eingezoomt (im Beispiel auf 400mm KB) sind die Full HD-Formate weiterhin top scharf, in UHD bzw. Cine 4K wird es dann schon deutlich weicher. Letzteres wundert nicht, denn hier werden 100%-Crops des Bildsensors genutzt und die sind schon im Fotomodus nicht mehr so ganz knackscharf. (Für 100%-Ansicht bitte Bild mit Maus anklicken).

 

 

Fazit


Nur fast perfekt: Panasonic liefert mit der FZ2000 das aktuelle Hersteller-Komplettpaket ab, das mich schlicht begeistert. So intuitiv ist kaum ein anderes Kamera- oder Camcordersystem. Egal ob bei der Touchsteuerung, der kompletten Wifi-Steuerung, beim Timerbetrieb, bei manuellen Eingriffen etc. Zugegeben, auch bei Panasonic ist noch Luft nach oben, etwa durch ein paar Subkategorien im Menü oder ein Favoritenmenü, durch einen Ausbau von Auto-ISO oder bei der automatischen Reihenbelichtung (nur 1EV Spreizabstand). Aber echte Hakeleien sind ausgemerzt. Und dazu kommt ein satter Body mit allen wichtigen Direktzugriffen und mit manuellen Einstellringen am Objektiv, die die wahre Freude sind.

 

Ich wäre wirklich hin und weg, wenn die Lumix FZ2000 einem noch eine gute Feinzeichnung im Telebereich anliefern würde. Genau das macht der Vorgänger - zwar nicht ganz auf dem Niveau, wie man es mit adaptieren Festbrennweiten oder guten Zooms über einen Automatikadapter an m4/3-Modellen erreicht (z.B. mit einem Canon 300mm/4L IS USM) aber sie liegt hier nicht allzu weit weg. Die FZ2000 bringt hier aber erkennbar weniger Feinzeichnung. Schade. Und darüber kann ich persönlich schwer hinwegsehen.

 

Wer aber eher im Weitwinkel operiert oder in Full HD filmt, für den ist die FZ2000 ein tolles Upgrade und voll zu empfehlen - wenn man mit dem etwas höheren Gewicht und Volumen umgehen mag bzw. auch den deutlichen Aufpreis akzeptiert!

Die FZ2000 zeigt sich als äußerst potente Bridgekamera, die auch in unseren größeren Händen perfekt liegt. Dabei bietet sie alle Ausstattungsmerkmale, die einen geschmeidigen Umgang mit vielen Direktzugriffen ermöglicht. Die klassischen Fotofunktionen lassen sich genauso gut wie an den professionellsten DSLR bedienen. Darüberhinaus hält jetzt endlich ein Touchscreen Einzug, der zudem beim Sucherblick eine praktische Touchpad-Funktion bietet. So kann das Autofokusfeld direkt und intuitiv gelegt werden, ohne dabei auf die Vierwege-Wippe auszuweichen - bei vollem Funktionstasten-Erhalt. Letzteres ist am Vorgänger so nicht möglich, wenn man die AF-Feld-Steuerung direkt belegt. Der Touchscreen erleichtert aber auch die allgemeine Bedienung in vielen Bereichen. Nicht nur um den AF-Punkt unmittelbar zu setzen sondern durch Wisch- und ziehende Gesten auch im Livebild oder in der Bildwiedergabe. Unterstützt wird auch die vollständige Menübedienung.

Beim Blick durch den elektronischen Sucher erwartet den Anwender ein riesiges Livebild - flüssig, unverpixelt und mit zahlreichen Einblendoptionen. Allerdings sind die Unterschiede zum Vorgänger - mit Ausnahme der Größe - gering. Gut so, denn so ist er weitgehend perfekt.

Gefällig ist auch das seitlich angebrachte Speicherkartenfach, mehr Platz an der Kameraunterseite vom Anschlussgewinde zum Akkufach und auch ein größerer Serienbildpuffer, der teils bis zu 37 unverzögerte RAW ermöglicht. Beachtliche Speicherraten bis zu 77 Megabyte/Sek. konnten wir messen. Vom Einschalten bis zum Foto im Weitwinkel vergehen noch moderat kurze 1,4s, in Telestellung sind dann aber 5 Sek. schon etwas länger. Der Autofokus benötigt sensationell kurze 0,08s sowohl im Weitwinkel als auch in mittleren Telestellungen von unendlich auf 1m und zielsicher ist er auch regelmäßig!

Ansonsten liegt der Body nicht nur gefällig in der Hand sondern wirkt auch von den Fokus- und Zoomringen optimiert. Sie sind qualitativ in der obersten Liga angesiedelt und laufen leise, butterweich und geschmeidig mit genau dem richtigen Widerstand. Das wertet die FZ2000 gegenüber dem Vorgänger von der gefühlten Anfassqualität nochmals auf. Aber dennoch ist noch immer zu spüren, dass man einen Kunststoff-Body in der Hand hält. So ist unser Qualitätsempfinden etwas zwiegespalten. Die allerhöchste Klasse vermittelt uns die FZ2000 so noch nicht, kommt dem Optimum aber schon recht nahe.

Die inneren Werte stimmen nicht nur durch ein etwas rauschärmeres Bildergebnis, wo die realisierbaren Vorteile gegenüber dem Vorgänger allerdings in der Praxis kaum ins Gewicht fallen. Auch im Weitwinkel stimmt die Welt an der FZ2000 mit im Zentrum scharfen 100%-Ansichten, wo der Rand nur moderat abfällt. Sobald es aber in den Telebereich hineingeht, kann die FZ2000 nicht mehr so ganz überzeugen, hier fällt die Auflösungsleistung leider etwas ab und liegt sichtbar hinter der FZ1000 zurück bzw. auch alternativen Lösungen an den Panasonic M4/3-Modellen etwa mit einem 14-140'er oder einem 100-300mm-Teleobjektiv bestückt. Das fällt nicht immer in der Praxis ins Gewicht ist aber letztlich doch etwas schade. Panasonic bzw. Leica hat das Objektiv grundlegend neu designt und hier Videofunktionen priorisiert, um laufruhige, und flackerfreie Kamerafahrten zu ermöglichen. Offenbar hat das die gezeigten Nebenwirkungen.

Der Videomodus ist von der Ausstattung jetzt hochprofessionell incl. Kopfhörer-Abhörmöglichkeiten, langsamer Zoomfahrten, die vor allem schön laufruhig ausfallen. Auch der Autofokus spricht auch in UHD überzeugend und unauffällig an. Hier sind deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger auszumachen. Zoomfahrten mit Autofokus sind jetzt kein Problem, während hier die FZ1000 ungenießbar ist. Auch das teils als lästig empfundene, permanente Betriebsgeräusch wurde weitgehend - wenn auch nicht ganz - eliminiert.

Hinzu kommen neue Funktionen wie 4K-Foto, Fokus-Stacking und Fokus-Bracketing. Letztere sind vor allem im Makrobereich spannend und praktisch, auch wenn die FZ2000 - wie die FZ1000 - zwar als guter Allrounder bis etwa 10cm Motivbreite im Nahbereich einsetzbar ist, darüber hinaus aber eine Lösung wie an spiegellosen Systemkameras mit nativen Makroobjektiv nicht so ganz mithalten kann. Nahlinsenlösungen sind dann noch mit Vignettierungen verbunden zumindest zwischen 10 - 5cm (mit einer Raynox DCR 150).

Stark ist die FZ2000 auch im Timer- und Wifi-Betrieb. Zeitrafferanwendungen sind ein Freude und können intern gleich als UHD-Video sogar mit späterem Zugriff auf die Einzelbilder entwickelt werden. Unterstützt wird auch Stop-Motion. Letzteres sogar über die fantastisch ausgebaute Wifi-Funktion, die eine drahtlose Smartgerätesteuerung über die kostenlose Panasonic Image App ermöglicht. Hier ist Panasonic branchenführend, nicht nur, weil Foto- und Videolivebild mit Parameterzugriff ermöglicht werden sondern weil man sogar ein UHD-Video direkt drahtlos incl. Tonkontrolle streamen kann. Uns ist kein anderer Kamerahersteller bekannt, der hier ähnliches bietet. Sogar das Fokus-Bracketing wird per App unterstützt - etwas, was Olympus leider nicht einmal an der brandneuen OMD EM1 Mark 2 mit seiner App Olympus Imageshare geschafft hat (und die auch kein UHD-Video per App unterstützt). Panasonic dürfte aber in seiner App eine etwas elegantere Buttonsteuerung implementieren und so auch ein größeres Livebild ermöglichen.

Unterm Strich sind wir hellauf begeistert von der FZ2000 wäre da nicht der Lapsus mit dem leider spürbaren Einbruch in der Feinzeichnung im Telebereich. Egal ob in UHD, 4K oder bei 100%-Ansichten im Fotomodus. Das wird viele Amateure in der Praxis kaum stören und wer in Full HD filmt ist davon überhaupt nicht tangiert. Doch so ganz passt es nicht zum perfekten Update vom Vorgänger. So ist die Neue nicht nur bulliger und damit etwas weniger mobil sondern auch im Telebereich letztlich ein kleiner Rückschritt. Wer hierauf Wert legt, ist mit dem deutlich günstigeren Vorgänger besser bedient, auch wenn er ausstattungstechnisch der FZ2000 unterlegen ist.

Dennoch legt die FZ2000 insgesamt um 5 Prozentpunkte in unserer Wertung zu und gruppiert sich mit 77% in eine gefällige Wertungsregion. Ob man dafür aber derzeit deutlich über 1000 Euro investieren möchte? Uneingeschränkt zugreifen können allerdings Videofilmer, die vor allem in Full HD operieren. Einen besser ausgestatteten Camcorder wird man unterhalb von 2000 Euro kaum anderweitig finden.

Neben der FZ1000 ist die Sony RX10 Mark 3 größter Konkurrent und letztere sehen wir uns in den nächsten Tagen genauer an und werden hier in diesem Test noch Vergleichsbilder verlinken!

 > Die Lumix FZ2000 in dreidimensionalen Bilder betrachten (VR-Brille via Handy)

 

Gute 77% sind insgesamt ein Plus von 5% gegenüber dem Vorgänger. Ob einem das eine UVP von 1.249 EUR wert ist, steht auf einem anderen Blatt.

 

  • gute Auflösung im Weitwinkel
  • Bulliger Body mit perfekter Haptik auch für größere Hände mit vielen Direktzugriffen
  • leicht verbessertes Rauschniveau und Dynamikverhalten gegenüber dem Vorgänger
  • überzeugender Stabilisator, der vor allem auch im Telebereich sehr effektiv arbeitet
  • rasend schneller Autofokus im Fotomodus, sehr empfindlich bis -4EV (Mondscheinhelligkeit), treffsicherer AF ohne große Pumpeffekte im Videobetrieb, sogar in UHD
  • Touchscreen mit sehr weitreichender Unterstützung incl. Menüsteuerung aber auch Touchpad-Funktion zum Setzen des AF-Punktes beim Sucherblick
  • sehr gute Lupenfunktionen mit Picture in Picture und verschiebbarem Lupenfeld
  • mit bis zu 12 B/Sek ein sehr schneller Serienbildmodus und mit 20 - 37 unverzögerten RAW in Folge ein noch guter Puffer
  • Geräuschlosmodus
  • sehr umfassender Videomodus mit UHD, Cine 4K und verschiedenen Full HD-Formaten. Ohne Laufzeitbegrenzung. Incl. Kopfhörerkontrollmöglichkeit und paralleler HDMI-Ausgabe, Zeitlupe via variabler Bitrate bis 120 B/Sek. (5x)
  • Fokuspeaking (auch in rot), Zebrafunktion als Überstrahlungshilfe
  • permantes Betriebsgeräusch auf ein Pegel abgesenkt, der praktisch unhörbar ist (wenn man nicht direkt mit dem Ohr am Objektiv horcht)
  • internes Wifi incl. Livebildunterstützung des Videomodus bei der Smartgerätesteuerung
  • Fokus-Bracketing, Fokus-Stacking, 4K-Foto incl.
  • Umfangreicher Timer plus Stop-Motion und interne Zeitraffer-Videos
  • großer 0,74x-Sucher (nativ im 4:3-Format)
  • zahlreiche, individuell konfigurierbare Fn-Tasten
  • ND-Filter (4 - 64fach längere Bel.-Zeit)
  • zu vielen anderen Panasonic-Modellen kompatibler Akku (aber nicht besonders leistungsstark)
  • 1,4x-Crop im UHD-Videomodus, E-Stabilisator in UHD nicht aktiv
  • Schwenkmonitor beansprucht - gegenüber Klappmonitoren - beim Ausklappen etwas Platz und kann auch durch z.B. externe Fernauslöser oder Mikrofonkabel blockiert werden
  • Auflösungsschwächen im Telebereich (Fotomodus bzw. UHD- bzw. 4K-Video)
  • Auto-ISO nur rudimentär implementiert (im Modus M fehlt die Anpassung der mittleren Belichtungsstufe, nicht dynamisch anpassbar)
  • Bulb-Modus max 2min.
  • einhändig für längere Foto- oder Videosessions schon etwas schwer
  • GPS nicht integriert (nur über App)
  • Akkulaufzeit eher schwach


Lumix FZ2000 kaufen hier bei Amazon!

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Mehr zur Makrofotografie finden Sie in der neuen Fotozeitschrift Traumflieger MAKROWELT (hier Ausgabe Nr. 2)!


 

 

technische Daten


 

Technische Daten Lumix FZ2000
UVP 1.249 EUR - kaufen hier bei Amazon
Markteinführung Nov. 2016
Sensor 20 Megapixel, 1'' CMOS BSI (2,7x-Crop, 13,2 x 8,8mm), 2,4µm-Pixel (Pitch), DFD AF
Bildformate
  • bis 5.472 x 3.648 (RAW bzw. Jpeg L)
  • RAW, JPEG, RAW+JPEG parallel vorhanden
Autofokus 49 AF-Felder, -4 - 18EV, Gesichts-/Augenerkenneung, depth from defocus
ISO-Bereich 125 - 12.800 (erweitert 80 - 25.600), Auto-ISO auch im Modus M, Drittelstufen, Video: 125 - 6.400, Auto
Belichtung 60s - 1/4.000s, Bulb (bis 2min), elektr. Verschluss 1 - 1/16.000s, Korrektur +-5EV (Video +-3EV), in 1/3 Schritten, AEB bis 7 Aufnahmen maximale Spreizung bis 1EV, Belichtungsmessung: Mehrfach, Selektiv, Spot
Weißabgleich AWB, Sonne, Wolken, Schatten, Kunstlicht, Blitz, Benutzerdefiniert, Kelvin
Serienbilder bis 12 B/Sek. mit Single AF, bis 7 B/Sek. mit AF-C (und Liveview), bis 30 RAW unverzögert in Folge und 100 JPEG.
Monitor 3'' mit 1,04k, frei dreh- und schwenkbar, touchfähig (kapazitiv)
Sucher elektronisch, 0,74x (KB), 2,36k-Auflöung, 100%-Abdeckung
Blitz eingebaut, Blitzsynchronzeit und LZ: keine Angabe vom Hersteller, Drahtlossteuerung, 1. und 2. Verschlussvorhang
Video
  • 4.096 x 2.160 24p 100Mbps (Mov + MP4)
  • 3.840 x 2.160 30p/25p/24p (100Mbps)
  • 1.920 x 1.080 50p / 30p / 25p / 24p (bis 200mBps)
  • 1.280 x 720 30p, 25p
     
  • Dolly Zoom, variable Bitrate, Timecode, Cinelike D / V-Gamma, V-Log L via Softwareupgrade (kostenpflichtig)
  • eingebautes Stereo-Mikrofon
Wifi integriert, IEEE802.11b/g/n mit 2,4GHz, QR-Code, Smartgerätesteuerung mit Livebild und Parameterzugriff (auch Video)
GPS nicht vorhanden, per App möglich
Speicherkarten 1 x SD UHS I (ca. 45 MB/Sek., teils bis 77MB/Sek gemessen)
Extras integrierte Wasserwaage, Zebra, Fokuspeaking als manuelle Scharfstellhilfe, Post Fokus, Fokus-Stacking, Fokus-Bracketing (bis 999 Schritte, Schrittweite in 10 Stufen einstellbar)
Buchsen Micro-HDMI-Out (Typ D), Mini-USB 2.0 , externer Mikrofon-Anschluss 3,5mm (stereo), Fernauslöser-Anschluss 2,5mm Klinke
Akku für ca. 350 Aufnahmen, via Sucher ca. 270 Aufnahmen, 1200mAh
Stabilisierung optisch und im Videomodus 5-Achsen-Stabilisierung (nicht in 4k)
Gehäuse Kunststoff (mit Metall-Einstellringen am Objektiv), 137 x 101 x 134mm
Gewicht 971gr (incl. Akku und Speicherkarte, eigene Messung)
Anleitung vorhanden, im LIeferumfang gedruckte, sehr kurze, mehrsprachige Schnell-Anleitung, PDF-Donwload hier
Firmware ./.
Objektiv fest verbaut, 8,8 - 176mm = 24 - 480mm KB, f2,8 - 4,5

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Dieser Report wurde am Dienstag, 20. Dezember 2016 erstellt und zuletzt am Montag, 26. Dezember 2016 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Thomas Steinbach 09.01.2017 - 22:44:37
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
... ich wundere mich immer bei allen Tests und Lesermeinungen, wie viel Wert auf die Pixelschärfe in 100 Prozent Ansicht gelegt wird.

Denn wenn ich mich in der realen Welt so umsehe, benötigt eigentlich kaum jemand die enormen Pixelzahlen. Ich sehe zumindest nur selten Verwertungsszenarien, die mehr als effektive 5-8 Megapixel erfordern würden.

In meinem Umfeld hängen viele DINA2 Fineart-Prints an den Wänden, denen man die einstelligen MP-Zahlen definitiv nicht ansieht

Verkleinert man die Bilddaten auf diese Maß, verschwinden eigentlich alle Artefakte. Rauschen, Unschärfen, leichte Wackler - alles weg !

Und wer andauernd heftige Ausschnittsvergrößerungen machen muss (und somit auf hohe MP angewiesen ist), der macht eventuell generell etwas falsch.

Denn damit verzichtet man auf die vielen Verbesserungen der FZ2000 auch für Fotografen. Die FZ1000 habe ich eine kurze Zeit besessen, aber das fehlende 2. Einstellrad, der schwache RAW-Serienbildbuffer sowie das nicht abschaltbare Einfahren der Oprik bei jedem Entenfurz etc hat mir den Spaß total verdorben.

Alles Geschichte bei der FZ2000 incl einiger weiterer neuen Features. Die G81 habe ich aber trotzdem behalten, die nutze ich aber nur noch mit ein paar FB, wenn lichttechnisch kaum noch was geht

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Gerd Menzel 08.01.2017 - 14:51:31
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich besitze nun seit 6 Wochen die FZ1000 und war fast versucht, mich für die FZ2000 zu entscheiden, da die die FZ1000 nicht mehr lieferbar schien. Doch Panasonic hatte ein Einsehen und so bekam ich doch noch meine Wunschkamera. Dieser Test bestärkt meine Entscheidung im nachhinein, da ich mehr Wert auf die fotografischen Qualitäten einer Kamera lege. Danke für diesen ausführlichen Test

Gerd Menzel

1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Tony Zech 29.12.2016 - 16:32:11
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Vielen Dank für den großartigen Report über die FZ2000. Vor wenigen Wochen habe ich mich schon über unbearbeitete rohe JPG Testaufnahme im Telebreich gewundert. Sie waren ständig deutlich unschärfer als vom Vorgänger der FZ1000. Dachte es wäre vielleicht eine Serienstreuung oder ein Montagefehler. Leider scheint es sich ja zu bestätigen. Schade das Panasonic es wieder nicht geschafft hat eine wirklich eierlegende Wollmilchsau zu erschaffen. Ich selbst keinne auch die FZ1000, welche mich am langen Ende der Brennweite auch nicht überzeugen konnte. Daher heißt es wieder, weiter die große 1D mit Objektiven schleppen. Die Systeme kann man zwar nicht direkt miteinander vergleichen, aber eine solide Bildqualität erwartet man als Consumer bei einer 1200 Euro "Kompaktkamera" einfach.... und das auch bei 400mm oder drüber.

2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Frank F. 25.12.2016 - 03:11:48
@anonym1: die FZ1000 ist doch als Superzoomer wirklich hervorragend in Sachen Bildqualität und einer Canon G3x diesbezüglich überlegen, nicht nur durch mehr Lichtstärke sondern auch bei 100%-Ansichten im Telebereich. Dazu hat sie einen großen eingebauten Sucher. Klar, dass sie nicht mehr ganz sohlank ist, dafür liegt sie perfekt in der Hand.
Frank F.

3 von 5 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym1 24.12.2016 - 13:58:23
Bewertung des Reports: 3 von 5 Sternen!
Gute Reserche. Die FZ2000 ist für das was sie bietet viel zu teuer. Hatte die FZ1000 und war dermassen enttäuscht, dass ich sie wieder verkauft habe. Habe dafür die Canon PowerSHot G3X, die ohne Probleme gute Bilder mit der gleichen Brenntweite bei einem Crop von 2,7 liefert und handlicher ist. Im Videobereich ist die Panasonic besser, aber wenn es um Videos geht, nehm ich ohne meine Sony A7 M2. Da kommen diese Superzoomer lange nicht ran und auch nicht die Canon Vollvormart-Kameras. Da stimmt wenigstens das Preis- Leistungsverhältnis.

3 von 7 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan Möller 24.12.2016 - 09:52:40
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Traumflieger,

erst einmal Danke für den guten Bericht.

Was ich nicht verstehen kann, ist das hier Panasonic anscheinend im Telebereich Mist gebaut hat. Die FZ1000 hatte damals Überalls sehr gute Kritiken bekommen was die Bildschärfe betrifft und dann dieses bei der FZ2000.
Frage ist halt, kann Panasonic solch Fehler durch Firmware Updates beseitigen oder liegt es an der Hardware.

Viele Anwender stellen auch im Custom die folgenden Werte ein: Kontrast +1(, Schärfe +2(, Rauschminderung -5, frage ist halt, bringt dies bei der FZ2000 bessere Bilder ?

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Autor: Anonym 23.12.2016 - 22:45:04
Bewertung des Reports: 3 von 5 Sternen!
Vielen Dank für den Test. Schade dass Panasonic die Bildqualität im Tele eher verschlechtert als verbessert hat. Dadurch ist die FZ2000 für mich uninteressant geworden (war bei der FZ300 vs. FZ200 ähnlich). Ich selber fand das Focus Bracketing als neues Feature interessant, aber wenn die Bildqualität im Tele nicht stimmt bringen alle Neuerungen nichts. Schade dass Panasonic nicht direkt eine feste Baulänge mit IF (ähnlich wie bei der Lumix FZ50) vorgesehen hat. Dann wäre die Kamera sicherlich von der Bildqualität besser und auch witterungsbeständig. Bezüglich der Vignettierung im Makrobereich (Raynox) würde ich mir von Stefan auch einmal einen Test mit der Canon 500D Nahlinse an der FZ1000 / FZ2000 wünschen. Die ist mit 58mm deutlich größer, wobei es auch noch größere Durchmesser gibt. Fährt sich das Objektiv bei einer längeren Bildbetrachtung auch schon nach 30 Sekunden (wie bei der FZ300,...) ein oder kann man endlich auch mal ein Bild genauer (länger) betrachten ?

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Autor: Konstantin 23.12.2016 - 22:03:50
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Oh, wie schade. Auf die 80mm mehr an Brennweite hab ich nicht viel Wert gelegt, aber das die Randschärfe und Feinzeichnung im Telebereich doch schon gut sichtbar gegenüber dem halb so teuren Vorgänger einbricht, das finde ich schon wirklich bedauerlich.

Hoffentlich bleibt die FZ1000 weiter im Angebot, die hat qualitativ und vom Preis schlicht keinen Konkurrenten in dem Bridge-Bereich von 699¤ und war einfach große Klasse. Ihr fehlt eigentlich nur die Focus-Bracket-Funktion und Post-Focus, damit auch kleinste Macros schnell ausführbar sind. Nur ist sie leider immer noch schwer zu bekommen. Für 1250¤ finde ich persönlich aber die G81 die deutlich bessere und vielseitigere Wahl.

Trotzdem: Ein schöner Testbericht, vielen Dank für ausführliche die Information und schöne Weihnachtsfeiertage.

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Autor: Stefan G. 23.12.2016 - 19:49:19
@Bernhard Hübener: Den Crop im UHD-Video haben wir auf 1,4x geändert (5.472/3.840). Entgegen Ihrer Aussage fokussiert die FZ2000 bei der Kamerafahrt idR sauber auf die Skulptur, das haben wir uns im Video nochmal genau Frame für Frame angeschaut. Die FZ1000 nicht. Haben Sie das Fazit überhaupt komplett gelesen? Unsere Begeisterung schränken wir doch deutlich ein.
VG Stefan_tf

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Autor: Bernhard Hübener 23.12.2016 - 19:13:54
Bewertung des Reports: 2 von 5 Sternen!
Bei UHD bleiben von 24mm nur 36mm Brennweite, dass sind wohl mehr als die von Ihnen angegebenen 1,2! Der Autofokus verliert sehr leicht seinen Schärfepunkt. Bei der Umrundung des Indianers hat die FZ2000 die schärfe auch nicht wirklich gefunden. Bei den Fotos in der 100% Ansicht, fällt besonders, dass Foto mit dem Traumflieger-Schild auf, die FZ2000 viel schlechter als die FZ1000. Ich kann ihre Begeisterung für FZ2000 nicht verstehen.

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