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Das RAW-Format - und warum es Kamera- und Objektivtests nutzen s

Das RAW-Format - und warum es Kamera- und Objektivtests nutzen s

Aufrufe: 23.127

13 von 16 Lesern fanden diesen Report hilfreich.

Entscheiden Sie selbst:

Warum das RAW-Format so wichtig ist - und warum es von Kamera- und Objektivtests genutzt werden sollte!

 


Wer einmal die deutschsprachigen Fotofachzeitschriften durchblättert und genauer hinsieht erkennt bald, dass nahezu alle Tests lediglich im JPEG-Format durchgeführt werden.

Wir kennzeichnen mit dem rechts gezeigten RAW-Gütesiegel unsere Tests, damit Leser sofort erkennen können, dass es sich um einen RAW-Test handelt! Die Kriterien dafür finden Sie weiter unten.

Zugegeben, das JPEG-Format hat viele Vorzüge. Es braucht nicht erst im Computer entwickelt zu werden, man kann es schneller anzeigen lassen oder problemloser weitergeben.

Für informierte Anwender ist es aber längst kein Geheimnis mehr, dass die Verwendung des RAW-Formats eine ganze Reihe von Vorzügen bietet:

  • die RAW-Bilder sind im Detail höher aufgelöst. Der Unterschied ist direkt sichtbar!
  • die RAW-Bilder können in den Schattenbereichen oft fehlerfrei aufgehellt werden, ohne dass Fehlfarben oder zu starke Artefakte auftreten. Im JPEG-Format ist dies oft unmöglich!
  • die RAW-Bilder können ausgebrannte Bildbereiche rekonstruieren. Der Himmel wird wieder blau, die Sonne erkennbar - ähnlich wie man die Szene auch live vor Ort gesehen hat. Im JPEG-Format ist dies meistens nicht möglich!
  • Fehlfarben entstehen im RAW-Format in der Nachbearbeitung viel seltener als im JPEG-Format!

JPEG-Tests sind leider seit Jahren landläufig im Web zu finden aber auch in nahezu allen deutschsprachigen Testzeitschriften üblich. Man stelle sich aber vor, dass die Kamerahersteller kein RAW-Format mehr unterstützen und ihre Systemkameras nur noch mit einem JPEG-Format ausstatten würden. Ambitionierte Anwender würden auf die Barrikaden gehen und solche Kameras schlicht ignorieren! Warum aber finden wir derzeit praktisch so gut wie keine RAW-Tests in den Fachzeitschriften? Warum wird dies von den Lesern akzeptiert?

Wir möchten mit diesem Report auf den Missstand aufmerksam machen. Sie verschenken einen Großteil Ihrer Zeit, wenn Sie Testberichte lesen, die lediglich das JPEG-Format zu Grunde legen. Tests im JPEG-Format sind ein Flaschenhals, der das Qualitätspotenzial einer Kamera schlichtweg blockiert!

 

 

Nur Tests im RAW-Format können die hohe Auflösung ermitteln, die eine Systemkamera anliefert. Ein Test im RAW-Format sollte außerdem die Dynamik untersuchen, wenn Lichter korrigiert, vor allem aber auch die Möglichkeiten dokumentieren, wie gut sich tiefdunkle Bildbereiche aufhellen lassen!

"Man stelle sich vor, Systemkameras würden kein RAW-Format mehr bieten - die Anwender würden auf die Barrikaden gehen! Bei Kameratests sollen sie es aber akzeptieren?"

Warum wird aber das JPEG-Format von den Fachzeitschriften und vielfach auch im Web bei Tests zugrunde gelegt? Diese Tatsache hat mehrere Gründe. Ein wichtiger ist offenbar die Bequemlichkeit - oder milder formuliert eine gewisse Unflexibilität - der Redaktionen. Man muss sich so nicht um eine Entwicklung kümmern. Es wird auch argumentiert, man wisse nicht, welchen Standard man denn bei der RAW-Entwicklung zugrunde legen sollte.

Dabei gibt es einen Industriestandard, der auf Adobe Camera RAW basiert. Adobe ist unbestritten Weltmarktführer im Bereich Bildbearbeitung. Dazu zählt auch die Verarbeitung des Rohdatenformats. Man kann es in Adobe Photoshop im sogenannten Adobe Camera RAW-Dialog direkt entwickeln oder die komfortablere Variante nutzen und RAWs in Adobe Lightroom importieren. Eine Entwicklung ist dabei zunächst nicht nötig, weil sie per Standard in Lightroom bereits vorgenommen wird.

Hier soll keine Werbung für einen speziellen Rohdatenkonverter gemacht werden. Wir haben keinerlei Verbindungen zu Adobe! Es gibt auch andere, teils sehr gute RAW-Konverter! Aber Adobe ist der De-facto-Standard. Und es gibt deswegen für die Redaktionen unseres Erachtens keinen Grund, das RAW-Format und diesen Standard zu ignorieren!
 

Schreiben Sie die Redaktionen an - fordern Sie einen RAW-Test!


Bitte unterstützen Sie diese Aktion. Je mehr Leser einen RAW-Test fordern, umso eher wird er von den Zeitschriften und Testreports im Web umgesetzt werden müssen. Schreiben Sie die Redaktion mit einem Leserbrief an und fordern Sie ein durchgehendes RAW-Testverfahren. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihnen Informationen geliefert werden, die Ihnen bei der Beurteilung von Kameras aber auch Objektiven wirklich weiterhelfen.

Achten Sie bitte auf das hier gezeigte Gütesiegel "RAW-Test". Es signalisiert sofort, dass Sie hier einen RAW-Test vorfinden! Ist das Logo nicht angegeben (oder der Report nicht anderweitig kenntlich gemacht), wird Ihnen höchstwahrscheinlich ein JPEG-Test untergejubelt. Es wäre vergleichbar mit einem Test, der einen Flaschenboden ans Bajonett angesetzt hätte. Viel zu erkennen ist da nicht, selbst wenn Sie einen hochwissenschaftlich klingenden Text serviert bekommen. Er nützt Ihnen wenig! Oder positiv formuliert: nur ein RAW-Test erkennt das vorhandene Qualitätspotenzial einer Kamera bzw. Objektivs, lässt sich übergreifend vergleichen und kann Ihnen entsprechende Informationen liefern!
 

Sind Sie Redakteur und möchten das RAW-Gütesiegel verwenden, um Ihre Tests damit zu kennzeichnen?


Liebe Redakteure, helfen Sie den Lesern bitte dabei, einen RAW-Test als solchen schnell erkennen zu können! Verwenden Sie ein eigenes Logo oder nutzen Sie unser RAW-Gütesiegel! Wir gestatten letzteres unter folgenden Voraussetzungen:

  1. Sie nutzen Adobe Lightroom oder den Import-Dialog "Adobe Camera RAW" (ACR) in Photoshop
  2. Sie importieren die RAW-Dateien unverändert mit dem Import-Standard und verändern diese nicht weiter (Ausnahme siehe 4.)
  3. Sie exportieren die unveränderten RAW-Dateien im 16-Bit-Tiff-Format und wenden auf diese Bilddaten Ihre Mess-Software an (z.B. Ermittlung der Linien-Auflösung).
  4. Soweit Sie Kameratests durchführen, dann untersuchen Sie die RAW-Dynamik anhand einer kontrastreichen Lichtsituation und veröffentlichen diesbezüglich Ihre Ergebnisse. Dabei muss die RAW-Datei in Adobe Lightroom bzw. im ACR-Dialog so aufbereitet werden, dass tiefdunkle Bildbereiche und sehr helle Bildbereiche möglichst weitgehend rekonstruiert werden. Hierbei müssen konsistente Werte zugrundegelegt werden, wie eine konstante Lichtsituation bei fest vorgegebenen Kamerawerten im Programm M (feste Blende, fester ISO-Wert, feste Zeit).
  5. Sie verweisen - bei einem Online-Report - über einen Direktlink auf diesen Report! Oder weisen ihn bei Printmedien als Link gut lesbar in Textform aus (Schrifttypgröße mindestens 9pt): www.traumflieger.de/reports/Kamera-Tests/Das-RAW-Format-und-warum-es-Kameratests-nutzen-sollten::998.html

Erfüllen Sie obige Kriterien, dann können Sie eines oder mehrere der nachfolgenden Gütesiegel-Formate kostenlos verwenden. Wir werden stichprobenartig prüfen, ob bei Verwendung des Logos die Kriterien erfüllt sind! Traumflieger.de wendet obige Kriterien an!

Bitte beachten Sie, dass das Logo nicht verändert werden darf. Wir behalten uns vor, diesen Report jederzeit zu überarbeiten, zu ergänzen oder auch offline zu stellen.

       

 

 

 


Dieser Report wurde am Donnerstag, 27. August 2015 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 27. August 2015 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: klasa 05.12.2016 - 21:55:13
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Mann muss alles lesen,beurteilen,vergleichen.traumflieger hat hier für alle was.alle berichte sind gut,fast alle.ich klaue mir aus jedem bericht das was ich verarbeiten kann und versuche das beste daraus zu machen...dafür ist traumflieger richtig gut.

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 02.12.2015 - 10:17:20
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Da Thema Fotos in RAW fotografieren interessiert mich auch. Bei den meisten meiner Kameras ist das kein Problem, bei Sigma DP gibt es einen eigenen Konverter, aber bei Fuji X Kameras bin ich am Ende. Einen wirklich guten und schnellen konnte ich nicht finden, nichtmal Fuji selbst hat einen ! Was sagt ihr dazu?

1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Krencey Ivan 30.10.2015 - 07:29:57
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Sehr hifrsreich, ehrlich USD überzeugend.

Ich fotografiere ausschließlich RAW, obwohl ich es manchmal selbst verschwenderisch finde.

2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Thomas 12.09.2015 - 00:43:19
Nun ... ich bin jpeg Fotografierer aus Überzeugung.
Ich höre das Entsetzen der RAW-Fraktion !
Warum jpeg ? Alle Argument sprechen grundsätzlich für RAW, das ist ohne Zweifel richtig.
Die Bearbeitungsmethoden erlauben uns heute bis auf Pixelebene der Fotos auf die Bits und Bytes zu gehen , aber was hat das denn mit den normalen Sehgewohnheiten eines auf Papier ausgegeben Bildes zu tun ?? Ich kenne keinen der sich mit einer Lupe bewaffnet über ein 10x15 hermacht.

Meine RAW-Bearbeitung habe ich damals aufgegeben weil ich vor der Bildbearbeitung (kein Lightrommnutzer!) immer noch einen Viewer vorladen musste um nicht nur nummerierte Platzhalter zu sehen, das ist heute ja nicht mehr notwendig durch das MS RAW Plugin für den Explorer.

Bei Experimenten im Fotoclub konnten ausbelichtete RAW´s und JPEG´s im direkten vergleich zwar immer identifiziert werden, dass aber immer nur nach kritischer Prüfung (also wurden dann wieder die normaeln Betrachtungsabstände deutlich unterschritten).

Nachdem ich dann noch gelernt hatte das der RAW-Konverter von PS auch jpegs verarbeitet, war für mich die Entscheidung gefallen, RAW nur noch für "wichtige" Fotos zu setzen.

Es ist eine bewusste Wahl auf etwas Qualität zu verzichten und dafür, aus meiner Sicht, einen einfachen Workflow zu haben.

Es kommt ja auch immer auf die Bedürfnisse des jeweiligen Fotografen an, nicht wahr?

12 von 17 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Franz-J. 04.09.2015 - 12:27:50
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Report wie immer sehr gut, aber ... Das Problem der JPG vs RAW ist m.Erachtens, wie "sauber" werden Aufnahmewerte an, bzw. von der Kamera eingestellt, bzw. wie "automatisch" wird ein JPG-Bild gut oder besser gesagt "brauchbar". Es wird immer nur das Objektiv bewertet, bzw. Sensor etc., aber ich lese selten etwas über die zu einer brauchbaren Aufnahme führenden Werte. Hier spielt m.E. die ISO-Verwendung ebenso eine Rolle, wie das Zusammenwirken von Blende und Zeit. Hier werden meist nur sehr unklare Vorgaben definiert. Wie kommt z.B. ein ausgefressener Himmel eher zustande, bzw. warum sind Schattenflächen ohne jegliche Struktur. Dieses Zusammenwirken von kleinerer Blende/größerer Zeitfaktor (sowie umgekehrt) und deren (notwendige) Veränderungen bei anderen ISO-Werten wird nach meinem Gefühl überhaupt nicht genügend untersucht. Dass Profis nur RAW machen, ist ein Wunschdenken derer, die sich bestätigt fühlen wollen. Ist das JPG-Bild ansehnlich, wird das RAW nicht schlechter sein. Deshalb gibt es m.E auch die meist einstellbare Möglichkeit, beide Formate gleichzeitig zu bekommen. Ein Professional wird, bei aller Erfahrung, sich das JPG ansehen, um Gestaltung und Ausdruck zu sehen, aber auch, wo sich Schwachstellen seiner Kameraeinstellung befinden. Anhand des JPG kann er dann aus seinem Wissen heraus entscheiden, was er ändern muss, um mithilfe RAW ein in allen Dingen professionelles Bild zu entwickeln, also welche (Blenden/Zeiten/ISO) Werte er verändern sollte. Für schnelle gewerbliche Fotos ist sicher das RAW-Format eine letzte Möglichkeit und das Mittel der Wahl, auch bei "subjektiven" oder "objektiven" Kamerafehlern noch ein brauchbares Bild, und damit zu Geld zu machen.

9 von 12 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Jens 04.09.2015 - 10:34:32
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Hallo,

gute Initiative. Aber woher weiß man, dass die "meisten Redaktionen" im JPEG-Format testen. Sind die Testverfahren öffentlich, haben die Redaktionen das auf Anfrage zugegeben? Oder sind die Bilder auf einer Heft-DVD?

Viele Grüße,
Jens

7 von 10 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Gottfried 04.09.2015 - 09:29:06
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Aus meiner Sicht gibt es gar keine Alternative zu RAW. Man nehme nur ein Motiv mit vielen Details. Diese werden aus einem entwickelten RAW Bild gegenüber dem JPG besser erkennbar sein.
Des weiteren entscheide ich welche Bereiche des Bildes geschärft werden, welche entrauscht, gesättigt usw.
Anfangs habe ich in der Tat so manches Foto durch Bildbearbeitung verschlimmbessert und so manchen Frust erlebt. Nicht entmutigen lassen!
Ja, der Aufwand ich größer, die Ergebnisse aber definitiv besser. Da ich maximal 10% der Fotos behalte, ist dies aber kein wirkliches Problem.
Und 500 Fotos am Tag? Nein, so kreativ bin ich nicht.

10 von 13 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Ch. Hunsänger 04.09.2015 - 07:06:08
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Liebes Traumflieger Team,

schön, dass das RAW-Format bei Euch den notwendigen Stellenwert findet den es verdient. Gerade weil es bei anderen Test eine untergeordnete Rolle oder gar keine Rolle spielt.
Ich jedenfalls mach mit meiner 6D nur RAW Fotos und investiere gerne viel Zeit in die Entwicklung weniger für mich wichtige Fotos!
Und wenn ich mal keine Zeit/Lust habe oder es weniger wichtige Fotos sind, dann bekomme ich dank einem schnellen PC und dem genialen Lightroom auch mal schnell 1000 Fotos in wenigen Minuten so als kämen sie direkt als JPEG aus der Kamera.
Also warum sich von vorneherein beschneiden?
Schön, dass es das RAW-Format gibt!

Gruss Christoph

9 von 11 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Andreas 03.09.2015 - 22:02:01
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Michael,

wenn du als Hobby Fotograf mit 500 Bildern nach einem Tag heim kommst und 500 Bilder dann bearbeitest ist dein workflow zu überdenken. Wenn ich am Ende eines ganzen Fototages 30 wirklich gute Bilder habe (ausgenommen es war z.B. eine Hochzeit zu fotografieren - aber du und ich sprechen vom Fotografieren als Hobby), die es echt Wert sind bearbeitet zu werden, dann war es schon ein sehr guter, ergiebiger Tag. Ich versuche nicht Datenmüll zu sammeln, sondern Fotos an denen ich auch in Jahren noch Freude habe. 500 Fotos vom gleichen Tag würde ich mir nie wieder ansehen wollen. Deshalb: in RAW fotografieren und die "Rosinen" behalten und bearbeiten.

Andreas

29 von 32 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Christian Engler 03.09.2015 - 20:01:32
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo zusammen,
vorweg: RAW, was Anderes kommt mir nicht aus der Kamera.

Mal ehrlich, wenn sich jemand eine hochwertige Spiegelreflexkamera kauft und dann nur JPG fotografiert, dann nutzt er doch nun wirklich nicht aus, was das Gerät bietet. Daher befürworte ich Tests auch durchaus in RAW zu bewerten. Das oftmals als aufwändig beschrieben "Entwickeln" ist doch garnicht so umfangreich wenn man es öfter macht. Ich sag nur Lightroom und Co. Natürlich müsste sich da auf einen Standard geeinigt werden. Ohne den würde es nicht gehen.

Jetzt kommt vielleicht ein sehr dummer Vergleich, aber was würdet Ihr sagen wenn ein Supersportwagentest in der Stadt im Anhängerbetrieb laufen würde. Könntet Ihr das Potentiel der Testobjekte auf der Grundlage bewerten?

Ich sag immer bei gutem Licht in JPEG kann jede Knipse gute Bilder mache, sogar Handyfotos reichen einer größeren Urlauberzahl aus. Aber dann muss man auch mit genau dem Ergebnis leben. Gross korrigieren ist da dann nichtmehr.
Profis fotografieren ausschließlich in RAW. Dafür gibt es bestimmt Gründe, warum also nicht auch hochwertige Kameramodelle in der Königsdiziplin bewerten?

Seit dem ich mich eingehend mit RAW im Vergleich zu JPEG auseinandergesetzt habe, kann ich jedem nur empfehlen.
Versuch macht kluch!

VlG
Christian

19 von 20 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Wolf 02.09.2015 - 23:04:42
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Das trifft den Kern. JPG's sind nicht aussagekräftig.
Aber: Man müsste sich auf einen bestimmten RAW-Konverter einigen. Ausserdem werden die RAW-Konverter hin und wieder verbessert. Soll man jetzt, mangels Vertikal-Vergleich, nun alle Kameras neu testen? Zudem besteht bei vielen Kameras (ausgenommen bei Foveon-Sensoren) eine sogenannte digitale Unschärfe, die dadurch entsteht, das die rot, grün und blau empfindlichen Sensoren nebeneinander gelagert sind. - Soll man nun diese Unschärfe vor dem Vergleich korrigieren oder soll man es bleiben lassen?
Ich wollte damit nur aufzeigen, das es mit dem RAW-Vergleich nicht so einfach ist, wie es im ersten Moment erscheint.
Gruß Wolf

8 von 10 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Pit 31.08.2015 - 14:25:36
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Ich habe sonst auch immer nur in JPEG fotografiert, war mit den Bildern auch immer sehr zufrieden. Eigentlich kommt ja so gut wie kein Bild so aus der Kamera, dass man ein Top Bild in Händen hält. Natürlich sind Schnappschuss- und Familienfestknipser mit den Ergebnissen eines JPEGs 'out of the box' zufrieden, aber ich spreche hier von ambitionierter Fotografie. Ich verwende meine Bilder desöfteren in Zeitschriftenartikeln oder zeige sie online. Eine Verarbeitung (in PS) ist fast immer nötig. Irgendwann überzeugte mich ein Kollege dann, 'machs doch in RAW'. Anfangs etwas generft, dass er mir das andauernd vorzwitscherte, tat ich es dann. Ich nahm die Bilder gleichzeitig in RAW und JPEG auf. Was soll ich sagen....ich nehm nur noch in RAW auf. Ich hab eine 5D Mark II und kann nur sagen, dass ich das Potenzial der Kamera in JPEG einfach nicht genutzt habe. Heute ärgere ich mich, dass ich nicht zuvor in RAW fotografiert habe. Es ist als würde man Jahre lang mit einem Ferrari mit 50 durch die Statdt fahren und erst später merken, dass man auf der Autobahn auch Gas geben kann. Ich geh sogar soweit, dass man sich eine Top Kamera sparen kann, wenn man nur in JPEG fotografieren will. In Zwischenzeit hab ich auch eine 5Ds und aus den RAW-Dateien hol ich da ne ganze Menge raus, wobei in LR 6 benutze. Was die 'Fachzeitschriften' anbelangt, kann man sich die eigentlcih sparen, sofern man einen Kameratest sucht. Man muss sich nur die Grösse der Werbungen eines Herstellers ansehen, dann kann man auch das Ergebnis eines Tests dieser Marke voraussehen. Dann schau ich mir lieber die neutral gehaltenen und sehr informativen Tests hier auf Traumflieger an. Wenn ich was zum Thema gefragt werde, verweise ich oft auf diese Seiten. Ich sag mal so: Testet man eine DSLR lediglich im JPEG Format, ist das das gleiche, als würde man einen Sportwagen darauf testen, wie gut er einzuparken ist, ohne aber die Beschleunigung zu berücksichtigen.

14 von 16 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 29.08.2015 - 05:10:44
@Richard: es gibt unbestritten sehr viele Anwender, die aus Unkenntnis, Bequemlichkeit oder weil es sich leichter weitergeben lässt etc. das JPEG-Format verwenden. Ein wichtiger Grund ist sicherlich auch die Scheu vor der Mühe - oder die fehlende Zeit - , sich in die Bedienung eines Rohdatenkonverter einzuarbeiten.

Wir können der Argumentation aber kaum folgen, dass damit die Zeitschriften Grund hätten, das RAW-Format fast komplett zu ignorieren. Haben nicht die Fachmedien gerade die Aufgabe, den Lesern durch spezielles Know How zu besseren Bildergebnissen zu verhelfen und den Einstieg ins RAW-Format zu erleichtern? Wir sind zumindest der Meinung und haben hierzu nicht nur einige Tutorials (siehe Videosektion > Software), sondern wollen mit diesem Report auf diesen gravierenden Missstand aufmerksam machen.

Ich persönlich nutze für Gelegenheitsbilder auch gerne das JPEG-Format aber wenn es um wirklich wichtige Motive geht etwa auf einer Reise, dann ist das RAW-Format für ambitionierte Anwender absolute Pflicht. Davon hängt oft ein ganzer Workflow ab. Ein Sensor mit sehr guter Dynamik braucht häufig keine HDR-Verrechnung. Bei Panoramen potenzieren sich die Vorteile. Wer das ignoriert - egal ob von den Fachmedien oder Lesern - verschenkt ein riesiges Potenzial.

Ein typischer Workflow sieht so aus: RAW-Format vorwählen, so knapp belichten, dass der Himmel nicht ausbrennt. Dazu ggf. die Bildrückschau und ein Histogramm nutzen. Dann später im RAW-Konverter die dunklen Bildbereiche aufhellen. Damit werden die Aufnahmen erst genießbar. Ein RAW-Konverter wie Lightroom ist nicht kompliziert. Man importiert die Bilder ähnlich wie auf eine Festplatte, sieht sie gleich und kann mit wenigen Reglern fantastische Bildergebnisse erzielen.

Es gibt nicht viele Motive, die später wirklich herausragend sind. Hat man eins dazwischen und es liegt nur als JPEG-Format vor, kann man kaum noch korrigieren. Zumindest nicht in einem großen Bildformat. Und das ist häufig nötig, weil der Himmel zu hell, der Boden zu dunkel, die Details etwas verwaschen etc. sind. Oder anders formuliert: eine Reise gewinnt meist nur mit einem RAW-Foto ein echtes Hightlight.Top-Aufnahmen müssen idR immer nachbearbeitet werden, dies gilt besonders für Available Light-Situationen.

VG Stefan

14 von 18 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Richard 27.08.2015 - 19:45:03
Sorry, Stefan, aber Du bist am Holzweg.
99% der Bildbetrachter ist das so etwas von egal, ob die Bilder direkt als JPG aufgenommen oder erst aus einem RAW entwickelt wurden - sie sehen sowieso keinen Unterschied.
Die Frage ist auch, wie viele der Bilder es überhaupt WERT wären, bearbeitet zu werden. Sind ja meistens eh nur Schnappschüsse, Erinnerungshilfen, Dokus. Da ist der ausgebrannte Himmel oder der abgesoffene Schatten völlig irrelevant.
Und 99% der Knipser wollen sich auch nicht mit RAW beschäftigen, weil - siehe oben.

Also warum sollen Zeitschriften keine JPG-Vergleiche anstellen, wenn es die Masse so will bzw. damit zufrieden ist?

Bleib DU bitte bei den ausführlichen RAW-Tests für uns wenige Enthusiasten. Damit hast Du quasi ein "Alleinstellungsmerkmal".
Die Zugriffszahlen beweisen es.

HG
Richard

14 von 29 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: H.Pleger 27.08.2015 - 16:22:33
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Traumflieger!

Ich habe eine Canon EOS 700D (davor eine 600D) und fotografiere ausschlieslich in RAW.
Ich benutze seit ein paar jahren für meine Bildbearbeitung nur ACDSEE Pro7, komme damit tadellos zurecht
und bin eigentlich sehr zufrieden damit.

Können Sie mir einen Grund nennen warum ich mir Lightroom zu legen sollte?

MfG H.Pleger

4 von 16 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Michael 27.08.2015 - 13:23:14
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Herr Gross, emsiges Traumflieger-Team,
an diesem Report ist aus Sicht des heutigen Standard nichts Unrichtiges noch Hinzufügungwürdiges und sehr verständlich aufbereitet.
Doch zu diesem Thema habe ich andere Gedanken und teile sie einfach mal mit, ohne gleich eine Diskussion auslösen zu wollen, nur mal zum Nachdenken. Als ich letztens nach einem Tag mit 500 Rawbilder heimgekommen bin und für die Bearbeitung 1 Woche gesessen habe, bin Amateur, fragte ich mich was ich hier mache. Diese Zeit hätte ich besser verwenden könne, z.B. rausgehen und Fotos machen. In manchen Grenzsituationen würde der gute, bewährte Grauverlaufsfilter auch helfen. Heutiger Standard ist leider auch, die Bilder nicht nur zu optimieren, sondern zu denaturieren, ein Einheitsbrei. Fotografieren hat in meinen Augen mit Kreativität zu tun, wer nur Bilder und Schnappschüsse möchte, soll dies tun. Wen ich mir die JPEG`S von Fuji betrachte ist es genau umgekehrt. Fuji ist bekannt für super JPEG`S und flache RAW`S, da geht es. Klar, das in mancher Situation über RAW eine Optimierung besser ist, doch auch JPEG kann ich im Rawkonverter noch bedingt nachbearbeiten, geht ganz gut. Meine Fotografie hat sich zur Schlichtheit gewandelt, weil FÜR MICH dort das grösste Potential gestalterischer Freiheit liegt habe auch keine Angst vor Schatten. So ist es nun FÜR MICH wichtiger eine Kamera nach JPEG`S zu beurteilen, wie sie es verarbeitet und möchte nicht die Arbeit vom Gerät übernehmen, wie gesagt nicht immer. RAW`S wenn auch flach kann ich immer noch aufpolieren. Fotografieren sollte wieder entschleunigt werden, ein Foto komponieren nach eigenem Geschmack und nicht nach 0815-Standard, wie leider üblich. Na und, dem Einen gefällts, dem Anderen nicht. Eine Kamera muss mir gute JPEG`S liefern, das ist ihr Job, dafür bezahle ich und nicht für stundenlange, stubide Arbeit, ausser ich verfolge mit einigen Fotos ein bestimmtes Ziel, da ist RAW sehr hilfreich. Man sollte schon die Hilfsmittel in Anspruch nehmen, jedoch nicht davon dominieren lassen, was auch immer dazu im Netz gepredigt wird.
Danke für den Report.

Michael

44 von 60 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

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