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Canon EOS M3 im Test

Canon EOS M3 im Test
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Die Canon EOS M3 im Traumflieger-Test

Mit der neuen EOS M3 will Canon im wachsenden Markt der spiegellosen Systemkameras weiterhin mitmischen und hat sie gegenüber dem Vorgänger deutlich aufgebohrt. Jetzt bietet der Body mehr Gripp und Direktzugriffstasten, einen modernisierten 24 Megapixel-Sensor sowie einen flotteren Autofokus. Wifi, Klappmonitor und Suchernachrüstoption sind auch mit an Bord. Ob sie damit zur Konkurrenz aufschließen kann?

Demo-Video - neuer Body - Autofokus & Geschwindigkeit - Bildqualität - Videomodus - Aufstecksucher  - Technische Daten - Beispielbilder - Fazit - Alternativen zur EOS M3 - Objektive für EOS M - LinksLeser-Kommentare

Seit April 2015 ist Canons neue EOS M3 erhältlich und löst den hierzulande seit 2012 erhältlichen Vorgänger EOS M ab. Die zwischenzeitliche und leicht modifizierte EOS M2 ist hingegen nur im chinesischen und japanischen Markt verfügbar gewesen.

Gegenüber anderen Systemen hat die EOS M-Serie den großen Vorteil, dass Canon-Anwender die vorhandenen DSLR-Objektive via optionalem Adapter mit voller Funktionalität weiterhin nutzen und auch ihre Blitzgeräte aufstecken können. Wer eine vollwertige Systemkamera erhofft hatte, wurde mit der EOS M (Mark I) jedoch enttäuscht. Ihr fehlt ein eingebauter Sucher oder zumindest eine Nachrüstoption. Der zwar touchfähige Monitor ist nicht ausklappbar und einen integrierten Blitz sowie ausreichend Direktzugriffstasten auf DSLR-Niveau lässt sie ebenso vermissen. Selbst wenn man sich mit dem ziegelsteinartigen Design anfreunden kann und sie als schlichte Point and Shoot-Kamera nutzt, so fehlt ihr dennoch die dafür nötige Autofokus-Geschwindigkeit.

Die EOS M3 will die Scharte auswetzen und liefert jetzt einen auch für Selfies um 180 Grad nach oben klappbaren, touchfähigen Monitor, viele Direktzugriffstasten und Einstellräder sowie eingebauten Pop-Up-Blitz. Der Autofokus soll gegenüber der ursprünglichen EOS M lt. Hersteller um 6,1x schneller sein, eingebaute Wifi-Fähigkeiten mit NFC-Unterstützung sowie Fokuspeaking nebst Video sollen auch ambitioniertere Anwender überzeugen. Hinzu kommt ein von 18 auf 24 Megapixel aufgebohrter Bildsensor (APS-C), der parallel auch in der EOS 760D und 750D verbaut ist. Einen elektronischen Sucher kann der Anwender jetzt optional nachrüsten. Doch reicht das, um zur mächtigen Konkurrenz etwa von Sony, Olympus oder Panasonic aufzuschließen?

 

Wir betrachten die EOS M3 hier im Test aus dem Blickwinkel eines ambitionierten Anwenders, der eine vollwertige Kamera bzw. eine gut ausgestattete, intuitive aber mobile Zweitkamera sucht. Und weniger aus der Perspektive eines Hobbyfotografen, der nur gelegentlich ein paar Schnappschüsse machen und sich lediglich gegenüber einer Handyfotofunktion verbessern möchte.

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Demo-Video


 


 

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Neuer Body


Wie bei Canon gewohnt, macht auch die EOS M3 einen hervorragenden Ersteindruck von der Verarbeitungsqualität. Alle Komponenten wirken fest und sehr hochwertig integriert. Die Oberseite ist zwar aus Kunststoff gefertigt, dafür besteht die Rückseite aus Magnesium.

Gegenüber dem Vorgänger bietet die um rund 70gr schwerere EOS M3 rechtseitig einen leicht ausgeformten Handgriff, mit dem sie zwar deutlich besser in der Hand liegt. Dennoch müssen wir sie noch recht fest anpressen. Eine kleine DSLR wie die EOS 100D oder auch einer Sony A6000 fügt sich gefälliger in die Hand, weil der Handgriff tiefer ausgeformt ist.

Im Vergleich zum Vorgänger ist es jetzt auch für ambitionierte Anwender möglich, die wichtigsten Einstellungen per Direktzugriff zu nutzen, ohne auf den Touchscreen z.B. für die Programmwahl oder Werte für Blende bzw. Zeit wechseln zu müssen. Gelöst wird dies über ein um den Auslöser positioniertes Rändelrädchen sowie ein dediziertes Programmwahlrad. Neu ist auch ein Rädchen für den Direktzugriff auf die mittlere Belichtungsstufe. Somit stehen im Programm AV für ISO, Blende und mittlere Belichtungsstufe jeweils eigene Bedienelemente zur Verfügung, wie man es von ausgereiften Systemkameras gewohnt ist.

einige Tasten haben zu wenig Hub

Als haptisch etwas unergonomisch empfinden wir aber die Direktzugrifftasten auf der Kamerarückseite, die wegen zu geringen Hubs blind nicht ganz leicht zu ertasten sind. Etwas Training ist da erforderlich und als Orientierungspunkte bietet sich - etwa für die Lupen-Taste - die Oberkante am Daumenrad an.

Zugegeben, die flachen Tasten sind schick aber auch beim Einschalter hätte Canon lieber einen gut ertastbaren Schalter verbauen dürfen, was Spontanaufnahmen hätte erleichtern können!

erfreulich: drei Tasten können programmiert werden

Nicht alle Funktionen sind per Taster direkt erreichbar. So fehlen zunächst Direktzugriffe auf den Weißabgleich, die Abblend-Funktion, Selbstauslöser oder Serienbildmodus. Auch die Belichtungsmessung oder der Wechsel auf die AF-Betriebsart ist per Standard-Taste nicht vorgesehen. Zumindest drei der Funktionen sind aber individuell über die Custom-Steuerung nachrüstbar.

Individuell lässt sich die Daumentaste in der unteren Position, die MFn- und Record-Taste umbelegen. Der Funktionsbelegungs-Umfang ist hier größer, als man es von Canon gewohnt ist. Nützlich ist hier z.B. auch die Belegung der Peaking-Funktion. Und spätestens jetzt werden die Tasten knapp, zumal die Drive-Modi unpraktischerweise noch aufgesplittet sind und für einen Zugriff auf den Serienbild- und Selbstauslösermodus gleich zwei der drei programmierbaren Tasten verbrauchen.

Sony zeigt mit noch mehr Funktionstasten und einer umfassenderen Zugriffsliste (A6000, A7-Modelle), wie Canon es noch besser hätte machen können. Allerdings nimmt die EOS M3 über Schnellzugriffe via Touchscreen, Settaste und Mymenü auch ordentlich Fahrt auf. Bedauerlich allerdings, dass es im MyMenü Einschränkungen gibt. Ein Zugriff ist nur auf die Shoot-Modi in den roten Karteireitern möglich. Eine überaus praktische Ablage des Formatieren-Befehl wird verwehrt. Im Gegensatz zu Sony merkt sich die EOS M3 aber die jeweils letzte Unterkarteireiter-Position, so dass man generell immer noch einen schnellen Zugriff realisiert.

Klapp-Monitor nicht nur für Selfies

Der neue Klappmonitor an der EOS M3 erleichtert zahlreiche Positionen etwa im Bodenbereich, bei Überkopfaufnahmen oder auch vor der Kamera. Klappt man ihn um 90 Grad an, sind wesentlich dezentere Portraitaufnahmen machbar als wenn der Fotograf die Kamera auf Armeslänge von sich weg zum Portraitierten hinstreckt. Ein Blick nach unten auf den Klappmonitor wirkt weniger aufdringlich.

Wer vor der Kamera operiert, wird die um 180 Grad nach oben klappbare Position zu schätzen wissen. Nicht nur für Selfies sondern auch, wenn man Videokommentare aufzeichnen möchte. Oder den Lichtfall im Livebild verfolgen will, während man eine Taschenlampe auf ein Makromotiv hält. Seitliche Schwenkfähigkeiten des Monitors wie in der aktuellen zwei- und dreistelligen Canon DSLR-Klasse sind nicht vorhanden. Vermissen wird man sie wohl erst, wenn auf dem Blitzschuh der Sucher, ein Mikrofon oder Aufsteckblitz steckt. Dann wird der Klappmonitor an der EOS M3 nämlich verdeckt.

Erfreulich, dass der Monitor unten nicht bündig mit der Kameraunterseite abschließt, sondern noch etwas Platz lässt. So kann man auch etwas breitere Schnellwechselplatten montieren, ohne damit den Klappmechanismus zu blockieren.

gewohnte und gute Menübedienung

Spreiz- und Scrollgesten werden fast durchgehend unterstützt. Sei es, um das Livebild oder im Bildwiedergabe-Modus ein Bild zu vergrößeren oder im Schnelleinstellbildschirm Werte zu verstellen. Wie gewohnt ist der Touchscreen bei Canon auch an der EOS M3 besonders intuitiv. Genial auch, dass ein Doppeltipp vielfach Werte bestätigt, ohne dass man noch den Bestätigungsbutton suchen muss. Manchmal müssen wir aber genauer zielen, damit eine Funktion reagiert.

Die Darstellgeschwindigkeit von Menü und Schnelleinstellbildschirmen ist generell zügig und durch Fade- und Grafik-Einblendungen durchweg edel garniert. In Verbindung mit dem Touchscreen kommt Smargeräte-Feeling auf.

Eingangsbuchsen und Kameraunterseite - ein Fernauslöseranschluss fehlt!

Neu und  vielleicht etwas überraschend ist eine 3,5mm Stereo-Eingangsbuchse für ein externes Mikrofon. Canon zeigt damit, dass dem Hersteller die Videofunktion wichtig ist. Grund ist auch die Tatsache, dass mit dem internen Stereomikrofon im AF- bzw. Zoom-Betrieb noch Betriebsgeräusche mit aufgezeichnet werden und so kann er auf externe Mikrofone verweisen.

Vermissen werden aber sicherlich einige Anwender eine Eingangsbuchse für einen Fernauslöser. So kann man bedauerlicherweise auch keinen externen Timer, motorgesteuerte Panoramaköpfe oder HDR-Fernauslöser nutzen. Da kann man es nur als Notlösung ansehen, dass die EOS M3 einen IR-Fernauslöser (Canon RC-6) unterstützt und man sie auch per Wifi-Funktion im Fotomodus per Smartgerät auslösen kann. Immerhin lassen sich Langzeitbelichtung direkt am touchfähigen EOS M3-Monitor triggern, ohne dabei die Kamera permanent berühren zu müssen.

Der HDMI-Ausgang (Typ B) der EOS M3 bietet ein Livebild, das man z.B. mit mobilen Videomonitoren oder Videobrillen abgreifen kann. Es wird auch während des laufenden Videos angezeigt, was nicht an allen Kamera selbstverständlich ist (z.B. fehlt es an der Lumix FZ1000 im Videobetrieb). Eine parallele Anzeige am kamerainternen Monitor wird nicht geboten.

Das auf der Kameraunterseite verortete Akkufach nimmt gleichzeitig die SD-Speicherkarte auf. Generell ist dies zwar bei kompakten Modellen üblich aber vor allem bei Stativmontage eher unpraktisch, weil die Schnellwechselplatte das Fach blockiert. Erfreulicherweise bleibt aber an der EOS M3 noch genügend Platz, wenn man eine schlankere Schnellwechselplatte - z.B. Sirui TY-C10 - montiert hat. Das Fach lässt sich auch einfach durch seitliches Aufziehen öffnen, ohne dass noch ein fummeliger Mechanismus bedient werden will. Letzter ist bei manchen DSLM wie etwa einer Panasonic Lumix GH4 zu finden.

Der mitglieferte Akku LP-E17 (1040 mAh) reicht allerdings nur für 250 Aufnahmen. Kompatibel ist er auch zur EOS 760D und 750D. An Speicherkarten werden SD-Karten bis UHS-I-Standard (bis ca. 45 MB/Sek. Schreibrate) unterstützt, Eyefi-Karten - wie noch am Vorgänger - leider nicht mehr.

Das Stativgewinde der EOS M3 ist zentriert in der Drehachse versenkt, was Panorama-Anwendungen begünstigt. Unten links findet sich noch der NFC-Sensor, um mit einem Android-Smartgerät eine Wifi-Direktverbindung aufzubauen. Hier kann allerdings ggf. eine breitere Schnellwechselplatte kollidieren, so dass man das Smartgerät nicht mehr überstreichen kann.

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Autofokus & Geschwindigkeit


Dank modernisiertem Bildprozessor DIGIC 6 und neuem CMOS AF in der Mark 3-Version soll der Autofokus erheblich schneller als bei den ersten EOS M-Versionen arbeiten.

Bei unserem Test mit dem Kit-Objektiv ergeben sich bei 55mm an der EOS M3 Fokussierzeiten* von 0,45s, während die EOS M ("I") hier 1,26s benötigt. Der Vorteil liegt zwar nicht wie von Canon angegeben bei der 6x aber immerhin bei knapp der dreifachen Geschwindigkeit.  Eine Sony A6000 mit dem Setobjektiv 16-50mm (bei 50mm) ist gegenüber der M3 noch eine minimale Idee schneller, aber in der Praxis wird man hier kaum einen Unterschied spüren. Im Direktvergleich zwischen einer EOS 100D und der EOS M3 konnten wir ebenfalls keine signifikanten Unterschiede bei der AF-Geschwindigkeit feststellen.

AF-Test: Bei unserem Test zeigt die neue EOS M3 gegenüber der EOS M eine rund dreifach höhere Geschwindigkeit mit dem Set-Objektiv EF-M 18-55 bei 55mm (AF-Einzelfeld)

Adaptierte Canon-Objektive

Beim Test mit den EF-Objektiven via Adapter ist die AF-Geschwindigkeit an der EOS M3 etwas reduziert. Mit einem Canon 100-400mm/4,5-5,6L IS USM braucht der Scharfstellvorgang bei guten Lichtverhältnissen in der Endbrennweite rund 1 Sek., während wir an einer EOS 5D III etwa 0,5 Sek. erzielen können. Allerdings zeigt sich ein adaptierte Canon 50mm/1,8 STM mit einer rasanten Geschwindigkeit an der EOS M3. Offenbar sind Objektive mit STM (Stepper-Motor) optimiert für den CMOS AF. Angesetzte Telekonverter können mit einer Lichtstärke von f11 noch genutzt werden, was dann auch in Verbindung mit dem Aufstecksucher funktioniert!

Eine Kombination mit dem Canon 2x-Teleextender und 100-400L nimmt der AF klaglos hin, wenngleich die Fokussiergeschwindigkeit hier noch einmal reduziert wird und generell helle Umgebungen und gute Kontraste vorausgesetzt werden.

Bei Tamron aufgepasst: ist die Firmware nicht aktuell, dann ist der AF-Betrieb nicht möglich. Ein Tamron 150-600mm, 16-300mm bzw. 15-30mm konnten wir daher nur im manuellen Fokus nutzen. Hier sollte man entweder bei Tamron die Objektiv-Firmware umrüsten lassen oder die neuesten Auflieferungen abpassen (ab Mai 2015).

*Fokuszeit bis zum Schließen des Verschlusses von der Mindestdistanz auf Unendlich. Laufende Vorfokussierung per Menü-Befehl ("kontin. AF") abgeschaltet.

Serienbildmodus

Im Serienbildmodus soll die EOS M3 lt. Hersteller 4,2 Bilder/Sek. erreichen und sie im RAW-Format mit einer entsprechend schnellen UHS-I-Karte für 5 Aufnahmen durchhalten. Die Angaben entsprechen auch unserer Messung. D.h. nach 1,2 Sek. landen 5 RAW auf der Speicherkarte. Keine besonders große Anzahl. Will man 10 Aufnahmen speichern, dann benötigt die EOS M3 schon knapp 4 Sekunden. D.h. die Aufnahmesequenz sinkt auf  rund 2 Bilder/Sek. ab. Die kann man dann bis für 1.000 Aufnahmen ungebremst nutzen. Wartet man kurz zwei Sekunden, dann stehen auch im RAW wieder 4,2 B/Sek. zur Verfügung.

Livebildverzögerung und langsame Einzelaufnahmen

Problematisch ist die Serienbildphase jedoch bei der Livebilddarstellung, die mit einem schnelleren Schwenk nicht mithalten kann. Das Bild wird mit bis zu 0,5 Sek. verzögert dargestellt, was die Verfolgung von Bewegtmotiven erschwert oder bei Schwenks gar verunmöglicht.

Langsam ist die EOS M3 auch außerhalb des Serienbildmodus. Hier lassen sich Einzelaufnahmen nur mit einer Pause von rund 1 Sek. nacheinander auslösen. Genauso ergeht es einem im AEB-Modus: er arbeitet die Bilder mit eine Pause von rund 1 Sek. ab, ganz gleich, ob man im Serienbildmodus steht oder die Reihe per Selbstauslösermodus triggert.

Vergleich zur Sony A6000

Eine Sony A6000 hält hingegen im schnellen Serienbildmodus mit gemessenen 9,5 B/Sek. 23 RAW Bilder unverzögert durch. Im langsameren Serienbildmodus mit 3,5 B/Sek. sind es gar 36 RAW. Beim Schwenk kommt die Sony auch nicht aus dem Takt und stellt das Sucherbild weitestgehend unverzögert wenn auch minimal unschärfer dar. Im Einzelbildmodus (MF) schaffen wir in 10 Sekunden an der A6000 ebenfalls 23 Einzelaufnahmen. An der EOS M3 erreichen wir innerhalb von 10 Sek. aber lediglich 8 Einzelfotos!

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Bildqualität


Canon hat der EOS M3 einen neuen APS-C-Bildsensor mit 24 Megapixel spendiert. Es soll sich dabei um denselben Typ handeln, der auch in einer EOS 760D und 750D verbaut ist. Damit stockt Canon seine vormalige 18-Megapixel-Generation um 6 Megapixel auf und liegt auf einem Niveau, wie er bei Sony bzw. Nikon schon länger angeboten wird.

 

In Sachen Auflösung steht der Canon-Sensor an der EOS M3 dem Sony-Sensor der A6000 nicht nach und erreicht mit bis zu 3.240 Linien im RAW-Format ein Niveau, das wir bislang so nur an Canon Vollformat-Modellen wie einer EOS 6D / 5D Mark II+III messen konnten. Eine EOS M ("I") liegt hingegen rund 400 Linien unterhalb der EOS M3.

Ganz nebenwirkungsfrei ist der Auflösungsvorsprung jedoch nicht zu haben, denn das ISO-Rauschen ist an der EOS M3 auch erhöht. In den unteren ISO-Werte bis 800 erkennt man zwar noch keinen auffälligen Unterschied, ab ISO 3.200 ist das Rauschniveau jedoch um knapp eine Stufe erhöht und liegt gegenüber Vollformat-Sensoren schon um rund 2 Stufen zurück. Das gilt jedoch auch für den Sony-Sensor einer A6000 genauso.

Ein Problem wegen Erschütterungsunschärfen mit dem mechanischen Verschluss besteht an der EOS M3 nicht, da sie stets einen 1. elektronischen Verschluss nutzt. Solche Erschütterungsunschärfen entstehen hingegen an einigen spiegellosen Systemkameras ohne elektronischen Verschluss, wie etwa einer Sony A7R in kritischen Zeiten, die oft um 1/15s herum liegen und hier besonders im längeren Tele- oder Makrobereich zuschlagen können.

Beim Aufhellen von dunklen Schattenpartien im RAW-Format sind an der EOS M3 jedoch gegenüber dem Sensor der EOS M ("I") Vorteile auszumachen. Der Rauschpegel ist bei ISO 100 deutlich geringer. An die bekannt gute Rauscharmut einer Sony A6000 kommt die EOS M3 jedoch nicht ganz heran.

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Videomodus


Der Videobetrieb wird an der EOS M3 mit Full HD (1.080/30p) unterstützt. Dabei kann ein kontinuierlicher AF sowie Gesichtserkennung oder automatische Motivverfolgung genutzt werden. Fokuspeaking wird im manuellen Fokusbetrieb ebenfalls unterstützt. Dank Touchscreen kann man nicht nur den Fokus auf verschiedene Motivdetails setzen sondern auch geräuschlos zwischen manuellem und Autofokus-Betrieb sogar während der laufenden Videoaufzeichnung wechseln. Das funktioniert auch mit der Belichtungspeicherung via Stern-Icon.

Videomodus: Der Videomodus verfügt über Facedetection, die Gesicher verfolgt und zu fokussieren versucht (was nicht immer gelingen muss).

Wurde der Record-Button nicht via Customsteuerung umbelegt, kann man aus allen Programmen heraus die Videoaufzeichnung starten und stoppen. Via Auslöser kann dann auch fotografiert werden, was das Video allerdings temporär unterbricht und nach einer Sekunde dann automatisch fortsetzt.

Steht das Programwahlrad auf dem Movie-Icon, dann kann die vollautomatische Belichtungssteuerung auf einen manuellen Modus geändert werden, bei dem der Anwender Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert selbst vorgibt. Zeiten von 1/30 - 1/4000s und ISO-Werte von 100 - 6.400 stehen jetzt zur Verfügung.

Der Ton wird entweder über das integrierte Stereomikrofon oder via Eingangsbuchse über ein externes (Stereo-)Mikron aufgezeichnet. Dabei kann er vollautomatisch oder manuell gesteuert werden.

Verglech zur Sony A6000

Eine Sony A6000 bietet auch Full HD-Video, dafür aber keinen 3,5mm-Klinkeneingang für externe Mikrofone. Hier muss man sich ggf. mit dem propietären Multi-Interface im Blitzschuh arrangieren und herstellereigene Aufsteckmikrofone nutzen. Dafür werden alle gewohnten Programmlogiken wie P/AV/TV und M auch im Videobetrieb unterstützt.

Die Videostabilisierung bei Kamerafahrten ist nicht ganz so verwacklungsfrei wie am Canon-Setobjektiv mit dem dynamischen IS (auch am Canon EF-S 18-200mm STM via Adapter vorhanden). Bei Bewegtmotiven tendiert der kontinuierliche AF an der EOS M3 vor allem bei wenig Umgebungslicht eher dazu, das Motiv aus der Schärfeebene zu verlieren, bei gutem Tageslicht sind uns hingegen keine signifikanten Unterschiede aufgefallen. Hier zieht der Servo sowohl an der A6000 als auch EOS M3 Motive zügig nach.

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integriertes Wifi


Die EOS M3 bietet eine integrierte Wifi-Funktion. Damit kann der Anwender Bilder drahtlos auf WLAN-Drucker, DLNA-fähige TV-Geräte oder in die Cloud auf den Canon Image-Gateway versenden. Letzteres ist nach Anmeldung kostenlos und von dort aus können auch andere Dienste wie Facebook, Twitter oder die kostenpflichtige Bilddatenbank Irista bedient werden.

Smart: Die EOS M3 kann dank Wifi-Fähigkeiten eine Verbindung zum Smartgerät aufbauen. Dort wird die kostenlose App Canon Camera Connect gestartet.

Vielleicht interessanter ist die Möglichkeit, die EOS M3 per App Canon Connect fernzusteuern. Die App wird für Android und iOS-Geräte kostenlos angeboten. Sie unterstützt den Fotomodus mit einem Livebild sowie Parameter für Blende, Zeit und ISO-Wert. Auch Langzeitbelichtungen werden im Bulb-Modus geboten, wenn man am Smartgerät den Softwarebutton für die Dauer der Aufnahme festhält.

Die App unterstützt den AF-Betrieb und auch manuelles Fokussieren. Letzteres kann entweder direkt am Scharfstellring des Objektivs vorgenommen werden, wenn man vor Start der App auf MF wechselt oder in der App via Tipp-Schaltflächen. Ein Wechsel des Aufnahmeprogramms ist bei gestarteter App nicht möglich, man muss die Verbindung unterbrechen und an der EOS M3 das Programmwahlrad verstellen. Auch ein Livebild wird nicht parallel am Monitor angezeigt.

RAW-Aufnahmen werden in der App dargestellt und können auch ans Smartgerät transferiert werden (als hochaufgelöstes JPEG). Das funktioniert auch mit Videoaufzeichnungen. Allerdings unterstützt die App den Videomodus nicht direkt, so dass man das Smartgerät nicht als Kontrollmonitor nutzen kann.

Alternative Apps

Unsere Versuche, mit der EOS M3 alternative Apps wie Camranger, DSLR Controller oder DSLR Dashboard zu nutzen, schlugen alle fehl. Diese Apps sind für viele Canon- (und teils Nikon-) DSLR sehr spannend, da sie neben Foto- und Videolivebild auch viele Zusatzfunktionen offerieren. Camranger meldet jedoch für die EOS M3 "unsupportet Camera", während DSLR Controller und DSLR Dashboard sowohl per USB-Kabel (+ Hostkabel) als auch mit einer TP-Link-Box (MR3040) zwar keine Fehlermeldung ausgeben, aber einen verkürzten Anwendungsscreen ohne Livebild anzeigen und ein Auslösen der EOS M3 nicht ermöglichen. Auch eine Direktverbindung via Wifi-Funktion mit DSLR Controller schlägt fehl. Es bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass ein Support der Apps später geboten wird, absehbar ist dies im Moment (Juli 2015) jedoch nicht.

Wer Bilder drahtlos an den PC übertragen möchte, soll dies über den Image Gateway und den Dienst "Hochladen zum Server" mit entsprechenden Canon-Programmen realisieren können. Ob dabei EOS Utility oder das Programm Image Transfer zu nutzen ist, bleibt uns wegen ungenauer Dokumentation allerdings unklar, wir scheitern am Paring, das nicht durchgeführt wird.

Vergleich zur Sony A6000

Die Sony A6000 bietet ebenfalls eine intergierte Wifi-Funktion, bei der man über die interne App "Smartfernbedienung" und über die am Smartgerät kostenlos verfügbare Playmemories App die Kamera incl. Livebild und Parameterzugriff auf Blende, Zeit und ISO-Wert zugreifen kann. Das Livebild wird größer als bei Canon dargestellt und ein Programmwechsel ist an der Kamera möglich. Einzoomen geht aber nur direkt an der Kamera, während man in der Canon App direkt via Doppeltipp einen 5x-Zoom nutzen kann. Der Videomodus wird an der A6000 ebenfalls nicht unterstützt, dafür wird aber parallel an der Kamera ein Livebild angezeigt.

 

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Optionaler Aufstecksucher


Im Gegensatz zum Vorgänger kann jetzt an der EOS M3 der optionale Aufstecksucher EVF-DC1 genutzt werden. Er ist auch zur Canon G1X II oder zur G3x kompatibel und bietet eine hohe Auflösung von 2,4 Megapixel. Das Livebild stellt er an der EOS M3 idR flimmer- und verzögerungsfrei dar. Uns gefällt dabei besonders auch die Möglichkeit, dass man ihn um bis zu 90 Grad nach oben neigen kann. So sind nicht nur bodennahe Positionen sondern auch dezentere Haltungen möglich, wo man leicht von oben in den Sucher schaut.

Aufsteck-Sucher: Der Aufstecksucher lässt sich um 90 Grad nach oben klappen. Er bietet eine Arretierung und automatische Monitor-Sucher-Umschaltung.

Gegenüber optischen Suchern hat man am elektronischen Viewfinder zahlreiche Vorteile, weil man z.B. Fokuspeaking, die Sucherlupe nutzen oder den Weißabgleich, Bildeffekte bzw die Belichtungsvorschau direkt ablesen kann. Bei Dunkelheit kann man auch ein helleres Bild nutzen, mag es dann wegen der höheren ISO-Werte auch rauschen. Wer filmt, wird es zu schätzen wissen, dass man im elektronischen Sucher auch bei Sonne das Livebild noch gut erkennt. Der EVF-DC1 stellt das Livebild auch unverpixelt dar, wir empfinden hier gegenüber optischen Suchern keine Nachteile.

Intelligent ist die automatische Augenumschaltung, wobei der Monitor abgeschaltet wird, sobald man durch den Sucher schaut. Intelligent hat Canon auch den Schnelleinstellbildschirm (via Info-Taste erreichbar) umgesetzt, der nur am Kameramonitor angezeigt wird, um dort schnell Einstellungen vorzunehmen. Blickt man durch den Sucher, wird aber das Livebild wieder angezeigt.

Das Livebild wird im 3:2-Format so groß wie an einer EOS 7D II oder I dargestellt. Es ist also schon deutlich größer als an den optischen Suchern der zwei- und dreistelligen Canon DSLR-Klasse, kommt aber nicht ganz an Vollformat-Sucher oder die Suchergröße einer Sony A6000 heran. Stellt man das Bildformat auf 4:3 um, dann wird der Sucher komplett gefüllt. Wer im RAW-Format fotografiert, kann den 4:3-Beschnitt in Adobe Lightroom aber nachträglich wieder rückgängig machen und das native Bildformat mit 3:2 ohne Beschnitt nutzen.

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Lieferumfang mit Akkuladegerät


Während einige Hersteller wie Sony oder Samsung den LIeferumfang sparsam gestalten, so findet man bei der EOS M3 immerhin ein externes Ladegerät. Aber auch Canon hat abgespeckt und liefert keine EOS-Solution CD mehr aus. Der Anwender kann sich bedarfsweise sowohl die vollständige Bedienungsanleitung als auch - nach Eingabe der Seriennummer (findet sich hinterm Klappmonitor unten) - die Software online herunterladen. Dabei reicht es, wenn man sich die EOS-Solution-Software-Version herunterlädt. Hier sind EOS Utility, Lens Registration, Digital Photo Professional (RAW-Konverter) etc. komplett enthalten.

Nobel ist allerdings der im Lieferumfang enthaltene, gewebte Kameragurt. Die meisten anderen Hersteller liefern hier deutlich weniger Qualtität.

 

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Technische Daten
UVP 749 EUR, Strasse ca. 620 EUR (kaufen hier bei Amazon)
Markteinführung April 2015
Sensor 24,2 Megapixel, APS-C (22,3 x 14,9mm), 1,6x-Crop, Pixelpitch 3,7µm
Bildformate 3:2: 6.000 x 4.000 - 4:3: 5.328 x 4.000 - 16:9: 6.000 x 3.376 - 1:1: 4.000 x 4.000. RAW, JPEG, RAW+JPEG parallel. Auch kleinere Bildformate für JPEG verfügbar (L, M, S1, S2, S3)
Autofokus 49-AF-Punkte, Hybrid CMOS AF III, empfindlich 2 - 18EV, AF-Bereichsabdeckung 80% vertikal + 70% horizontal, Gesichtserkennung, Motivverfolgung, 1-Feld-AF, Touch-AF
ISO-Bereich 100 - 12.800, erweiterbar auf 25.600 (Video ISO 100 - 6.400), Auto-ISO 100 - 6.400
Belichtung 30s - 1/4000s, Bulb, Korrektur +-3EV, AEB 3 Aufnahmen +-2EV Spreizung in 1/3 EV
Serienbilder 4,2 Bilder/Sek., 5 RAW und 1000 JPEG unverzögert in Folge (SD UHS-I)
Monitor 3'' mit 1,04k - klappbar, touchfähig (kapazitiv)
Sucher nicht eingebaut, optional nachrüstbar (EVF-DC1, mit 2.36k, 4:3 Ratio,
Blitz eingebaut, Leitzahl 5 (ISO 100), Synchronzeit 1/200s, synch. auf 1. + 2. Verschlussvorh., Speedlites aufsteckbar
Video Full HD 1.080 30/25/24p - HD 720 60/50p - SD 480 30/25p, MP4 / H.264, eingebautes Stereomikrofon, Aufzeichnung max 29m59s, max. 4GB Dateigrösse, manuelle Kontrolle über ISO, Zeit und Blende, Fokuspeaking unterstützt
Wifi integriert, 802.11b/g/n, 2,4GHz, NFC, Kamerafernsteuerung via Canon-App "Connect", Bildtransfer in die Cloud
Speicherkarten SD / SDHC / SDXC (UHS-I kompatibel)
Buchsen Mini-HDMI-Out (Typ C), Mini-USB, externer Mikrofon-Anschluß 3,5mm Stereoklinke
Akku LP-E17, reicht für 250 Aufnahmen (23 Grad, 50% Blitz)
Gehäuse Magnesium, 110,9 x 68 x 44,4mm
Gewicht 366gr (inkl. Akku und Speicherkarte)
Besonderheiten Lupenfunktion via Scharfstellring am Objektiv (EF-M oder via Adapter auch STM-Objektive),
kein Fernauslöser-Anschluss!
Objektive Wechselobjektiv mit Canon EOS M-Anschluß (EF-M), optional via Adapter auch Canon EF und EF-S

  

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voll aufgelöste Beispielbilder


 

 

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Traumflieger-Fazit


edles Teil: Die EOS M3 ist einfach schick und hervorragend verarbeitet. Ich liebe den Touchscreen und die gewohnt übersichtliche Menüführung, die Canon hier wiedereinmal abliefert.

 

Aber erst in Verbindung mit dem optionalen Aufstecksucher macht mir die EOS M3 wirklich Spass. Ich kann hier Kombinationen nutzen, die mit keiner anderen Canon-Systemkamera möglich sind. Es lässt sich z.B. via Adapter ein Canon 100-400L + 2x Teleextender im Sucherbetrieb mit Autofokus nutzen, während ich an anderen Canon DSLR hier auf die Monitor-Liveview ausweichen müsste.

 

Zugegeben, die Haptik ist noch immer ein Kompromiss und der Kompaktheit geschuldet. Eine Sony A6000 oder EOS 100D liegen mir besser in der Hand, beide kommen aber nicht ganz so wertig rüber.

 

Und etwas ärgerlich ist auch die fehlende Geschwindigkeit der EOS M3. Nicht nur im Serienbildmodus sondern vor allem auch, wenn ich mal eben im Einzelbetrieb ein paar schnelle Aufnahmen durchführen will. Und bei der Tiefendynamik im RAW-Format (bei niedrigen ISO-Werten) hinkt Canon noch immer der Sony-Konkurrenz hinterher.

 

So oder so ist die EOS M3 derzeit aber die einzige Option, mit einem elektronischen Sucher und einer hohen Kompatibilität praktisch alle Canon-Objektive nutzen zu können. Bei Sony gehts aber auch via Adapter, nur muss man da beim AF-Betrieb dann Kompromisse eingehen (die A7R II bleibt noch abzuwarten, wie schnell der AF dann wirklich arbeitet).

 

Die Eingangsfrage, ob die EOS M3 letztlich zur spiegellosen Systemkamera-Konkurrenz aufschließen kann, ist nicht leicht zu beantworten. Die generellen Features sind an Bord, wenn man den Aufstecksucher nachrüstet. Die EOS M3 nehm ich einfach gerne in die Hand und würde sagen, ja, so langsam - im eigentlichen Wortsinn - hat sie den Anschluss gefunden!

 

Canon macht mit der EOS M3 vieles richtig, ja kann uns teils wirklich begeistern. Zunächst wirkt sie schlicht edel und wertig verarbeitet, bietet die wichtigsten Zugriffstasten und liegt besser als der Vorgänger in der Hand. Die durchdachte Touchscreensteuerung und vorbildliche Menübedienung komplettieren den guten Gesamtauftritt.

Die Kritik am Vorgänger hat Canon durch einen deutlich schnelleren Autofokusbetrieb im Wesentlichen ausgeräumt. Die bei Canon neue Peakingfunktion hilft ebenfalls beim Fokusvorgang insbesondere auch, um im laufenden Video ohne Lupe manuell scharfzustellen. Für uns entscheidend ist auch die Option, den sehr guten elektronischen Sucher EVF-DC1 nachzurüsten. Erst damit kann man auch bei Sonne sinnvoll arbeiten und viele Vorteile wie Sucherlupenfunktionen etc. nutzen.

Dass der Monitor auch um 180 Grad nach vorne geklappt werden kann, ist ein weiteres Mosaiksteinchen der insgesamt fulminanten Ausstattung (wenn man die Sucheroption nutzt).

Etwas düster sieht es aber bei der generellen Geschwindigkeit aus. Wer eine Serie Einzelfotos schnell nacheinander auslösen will, wird erheblich und stärker als beim Vorgänger ausgebremst. Ähnlich gemütlich geht's in der schwach ausgebauten Reihenbelichtungsfunktion (AEB) zu. Im Serienbildmodus zeugen lediglich 5 unverzögerte RAW von einen unterdimensionierten Buffer. Auch bei Schwenks zeigen sich Darstellungsverzögerungen.

Der 24 Megapixel-Bildsensor liegt in Sachen Auflösung und Bildrauschen jetzt endlich auf dem Niveau der Konkurrenz von Sony. Aber letzterer ist in der Tiefendynamik und bei niedrigen ISO-Werten noch immer überlegen.

Insgesamt ist die EOS M3 noch ein Kompromiss, vor allem Sonderfunktionen wie 4k-Video, eingebauter Timer oder ein per Smartgerät unterstütztes Videolivebild bzw. dynamische Auto-ISO-Wertanpassungen hätte Canon gerne liefern dürfen. Auch der noch zu schmale und nicht tief genug ausgeformte Handgriff sind ein Tribut an die Miniaturisierung, manche Taste hat auch etwas wenig Hub und ist beim - optionalen - Sucherblick schwer zu ertasten. Ein Ausbau via Batteriegriff wird derzeit nicht geboten und ein Fernauslöser-Anschluss fehlt schlichtweg.

Die generelle Konfigurierbarkeit kommt auch noch nicht an das gehobene DSLR-Niveau oder von spiegellosen Spitzenmodellen heran. Beispielsweise wird das Mymenü eingeschränkt, die Reihenfolge der Reihenbelichtung kann nicht bestimmt werden etc. Wir vermissen auch Livebild-Effekte, die man schon an der EOS 700D nutzen kann. Der Autofokus ist zwar flott aber in Lowlight kommt er schnell an seiner Grenzen, zudem sind die AF-Felder etwas groß geraten, so dass die Gefahr eine Fokussierung auf den Hintergrund besteht.

Auch wenn es für das EOS-M-System derzeit nur 4 native Objektive gibt, so verbucht die EOS M3 durch die Kompatibilität via optionalem Adapter mit allen canon-kompatiblen Objektiven incl. AF und Bildstabilisator einen ganz dicken Bonus. Ein adaptiertes und vergleichsweise sehr günstiges Canon EF 50mm/1,8 STM unterstützt z.B. via Scharfstellring - wie alle STM-Objektive - auch die automatische Lupenfunktion an der EOS M3. Und Aufsteckblitze aus dem Canon DSLR-System sind ebenfalls kompatibel.

Letztlich verschenkt Canon noch reichlich Potenzial bei der EOS M3. Mehr Geschwindigkeit, ein eingebauten Sucher und Fernauslöser-Anschluss sowie eine umfangreichere Konfigurierbarkeit hätten ihr sicherlich gut getan. Wer sich aber mit der Haptik anfreunden kann und weniger auf Bewegtmotive konzentriert, der bekommt dennoch ein mächtiges und edles Kompakt-System geliefert. In jedem Fall empfehlen wir die Aufrüstoption via Sucher, auch wenn die EOS M3 dann auch vom Preis in höheren Regionen angesiedelt ist.

 

  • sehr hochwertige Verarbeitung
  • hohe Auflösung mit 24 Megapixel auf dem Niveau von Canon Vollformat DSLR (5D III / II / 6D)
  • gute Dynamik bei Aufhellung im RAW-Format noch recht rauscharm
  • Klappmonitor auch um 180 Grad nach oben klappbar
  • gewohnt herausragende Canon-Touchscreen-Steuerung
  • drei programmierbare Tasten
  • Fokuspeaking, schnelle Umschaltung
  • schneller AF auf dem Niveau von Canon DSLR oder anderen spiegellosen Systemkameras
  • integriertes Wifi mit App-Steuerung im Fotomodus
  • ISO-Wert permanent via Daumenrad steuerbar
  • Langzeitbelichtungen per Fingertouch möglich (Start/Stopp-Funktion)
  • eingebautes Stereomikrofon + externer Stereo-Mikrofoneingang
  • stabilisierte Videoaufnahmen beim Gehen mit EF-M 18-55 (Dynamischer IS)
  • AEB-Funktion wird automatisch abgearbeitet
  • optionaler Aufstecksucher mit 90-Grad-Mechanismus verfügbar
  • kein eingebauter Sucher (aber Nachrüstoption)
  • kein Fernauslöser-Anschluss (nur IR)
  • Touchscreen kann manchmal etwas haklig reagieren
  • keine AF-Feinjustierung
  • langsame Einzelaufnahmen, mäßig schneller Serienbildmodus
  • App-Fernsteuerung unterstützt keinen Videomodus, keine Drahtlosverbindung zu EOS-Utlity
  • AEB-Funktion nur 3stufig, Reihenfolge nicht festlegbar, wird nur langsam abgearbeitet
  • Sucher- und Monitordarstellung hinkt im Serienbildmodus etwas hinterher
  • Lowlight-Performance beim AF schwach (+2EV) und AF-Felder etwas groß
  • kein optionaler Batteriegriff oder GPS verfügbar

 

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Alternativen zur EOS M3


Als alternative spiegellose Systemkameras ist vor allem die kompakte Sony A6000 mit ebenfalls 24 Megapixel im APS-C-Format zu nennen, die einen großen elektronischen Sucher gleich eingebaut hat und mit bis zu 11 Bildern/Sek. mehr Geschwindigkeit liefert. Wir empfinden die generelle Verarbeitung an der EOS M3 zwar noch eine Idee höherwertiger und die Menübedienung übersichtlicher.

Die A6000 bietet aber mehr Individualsierungsmöglichkeiten, etwas mehr AF-Performance und eine bessere Haptik vor allem wegen des dickeren Handgriffs. Dafür fehlt der A6000 der Touchscreen, ein standardisierter, externer Mikrofoneingang und ein um 180 Grad nach vorne klappbarer Monitor. Die SD-Karte ist im Speicherkartenfach der A6000 auch ziemlich ungünstig platziert.

Das Sony-System bietet nativ ein paar mehr Objektive aber die sind teils relativ teuer. Ein allerdings auch etwas lichtstärkeres Sony SEL 10-18mm kostet derzeit mehr als das Dreifache eines Canon 10-18mm STM. Aber auch an der Sony kann man Canon-Objektive via EF>E-Mount Adapter nutzen, dann allerdings mit weniger AF-Performance aber auch mit Bildstabilisator.

Unterm Strich ist die Sony A6000 also ggf. in Verbindung mit den Sony-Objektiven nicht günstiger, wenn man eine EOS M3 mit Adapter, Aufstecksucher und den teils erheblich kostengünstigeren Canon-Objektiven vergleicht.

weitere Alternativen

Ebenfalls APS-C-Sensoren bieten auch Modelle von Fuji-Film wie die allerdings relativ teure Fuji X-T1 oder auch die Samsung NX1.

Als Alternativen kommen natürlich auch kompaktere DSLR in Frage. In ähnlicher Preisklasse liegt z.B. die neu angekündigte Canon EOS 760D oder die noch kompakte EOS 100D.

Wer auf Wechselobjektive verzichten kann, findet im Kompaktkamera-Lager einige interessante Alternativen, die auch über große Bildsensoren verfügen. Hier ist die Canon Powershot G1X II (1,9x Crop) zu nennen, die ebenfalls via EVF-DC1 einen Aufstecksucher nachrüsten kann und gleich ein lichtstarkes Zoomobjektiv mit auf KB 24-120mm f2,0 - 3,9 mitliefert. Die mit 2,2x Crop ebenfalls über einen relativ großen Bildsensor verfügende Panasonic LX100 liefert sogar ein noch lichtstärkeres Zoomobjektiv (24 - 75mm / f1,7 - 2,8, KB) incl. Bildstabilisator, zusätzlich noch 4K-Video, eingebauten Timer und WLAN incl. Kamerafernsteuerung mit Foto- und Videolivebild und Parameterzugriff via App. Sie verfügt auch über einen großen integrierten Sucher und bietet zahlreiche Direktzugriffe.

Der Markt bietet aber auch noch kompaktere Modelle mit 1''-Bildsensor (2,7x Crop) wie die Sony RX100-Modelle (I / II / III / IV) oder die Canon Powershot G7x bzw. G3x. Wer die gute Haptik einer DSLR bevorzugt, dafür aber vergleichsweise leicht und mit einem lichtstarken Superzoom-Objektiv unterwegs sein möchte, für den könnte auch die Bridgekamera Panasonic Lumix FZ1000 oder auch eine allerdings teurere Sony RX10 II spannend sein.

 

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Objektive für EOS M


Canon hat für die spiegellosen EOS M-Modelle spezielle EF-M-Objektive entwickelt. Diese Linsen sind eine Idee leichter und idR etwas kompakter als die EF-Objektive für Canon APS-C-DSLR, da sie wegen des fehlenden Gehäuse-Spiegels näher an den Bildsensor heranrücken können. Die EF-M-Objektivauswahl ist derzeit allerdings noch sehr überschaubar.

Via Adapter lassen sich an den EOS M-Modellen jedoch auch alle weiteren Canon-Objektive und Drittanbieter-Linsen (Vollformat oder mit APS-C-Bildkreis) montieren und dann - soweit vom Objektiv unterstützt - mit Autofokus und Bildstabilisator einsetzen.

 

 

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weiterführende Links


 

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Dieser Report wurde am Samstag, 11. Juli 2015 erstellt und zuletzt am Donnerstag, 27. August 2015 bearbeitet.

Leserkommentare:


Autor: Stefan_tf 01.08.2016 - 18:21:59
@anonym3: +2EV heißt, dass die EOS M3 nicht besonders nachttauglich vom AF ist. Richtig gut sind Kameras ab -2EV (bis -4EV).
VG Stefan

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Autor: Anonym3 01.08.2016 - 18:19:15
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Ich suche Informationen über die Verwendbarkeit bei wenig Licht, also die Fotografie von nachts angestrahlten Gebäuden. Die meisten Kamerahersteller geben für Ihre Standard-DSLRs an, dass der Autofokus bis -1 LW arbeitet, Canon zur EOS M3 nur bis +2 LW.
Eeicht das noch, oder muss man da schon kreativ werden - sprich in der unteren Bildecke in Fokusentfernung eine Taschenlampe platzieren?

Ich frage deshalb, weil im Film da nicht drauf eingegangen wird - oder habe ich es überblättert?
Die Filmchen schaue ich selten komplett an, sondern scrolle dorthin, wo mit der Kamera aufgenommen wird.

Kannst Du dazu nicht mal ergänzende Informationen liefern?

Auch behaupten manche, Sie hätten Dezentrierungen beim EF-M 11-22mm festgestellt und andere, dass das Objektiv nicht scharf sei.
Nun sind solche Bewertungen oft mit Vorsicht zu genießen, aber bei Sony (10-18mm + 55-210mm) nabe ich selbst erfahren müssen, dass man sie dennoch ernst nehmen muss - jedenfalls bei Sony.

Wie sind Eure allgemein Eure Erfahrungen mit EF-M-Objektiven?

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Autor: Anonym2 24.11.2015 - 13:41:04
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Ich suche derzeit nach einer Spiegellosen für lange Märsche in Stadt und Land, also als Alternative zur schweren DSLR-Ausrüstung (EOS 5D II mit L-Objektiven). Da habe ich zunächst bei der Canon M und M3 nachgeschaut und war's am Überlegen. Aber für meinen Stil Fotografie fehlt mir der optische Sucher bzw. ist mir der Aufpreis für den optischen Sucher bei der Canon M3 einfach zu teuer. Und die Möglichkeit, EF-Objektive zu adaptieren, ist für mich persönlich eher reizlos, denn dann hätte ich zwar eine leichte Kamera, aber immer noch sehr schwere Objektive ...

Daher habe ich mich für die Panasonic DMC-G6 entschieden, die eine gute bis sehr gute Bildqualität und eine Haptik wie eine DSLR bietet, aber (inkl. der passenden Objektive) so leicht wie eine Spiegellose ist - gegenüber meinem DSLR-System spare ich erheblich an Gewicht. Zwar muss ich mir nach und nach dann ein zweites System aufbauen, aber das nehme ich dafür sogar in Kauf.

Daher habe ich mich gegen die Canon M3 entschieden. Als alter Canonianer finde ich es enttäuschend, dass Canon hier noch nichts konkurrenzfähiges zu DMC-G6 oder DMC-GH3 bieten kann.

7 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: slowfoto 26.08.2015 - 12:10:40
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Klasse Bericht Stefan, klapp klapp! Zur EOS M habe ich eine positivere Meinung, aber das weißt Du. Bei der M3 und dem iPhone klappt zwar die EOS Remote zum Bilderchen betrachten, aber die Fernaufnahme so wenig wie Utility und EOS M miteinander diesbezüglich funzen. Canon lässt sich da sehr viel Zeit :-(

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Autor: Fridina 07.08.2015 - 09:15:47
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Ich habe die M3 ebenfalls ausgiebig getestet, weil sie für mich aufgrund meines Canon-Equipments erste Wahl war. Ich habe sie aber nicht behalten. Der ausschlaggebende Grund: Sie ist viel zu langsam! Die durchgängig in fast allen Testberichten zu lesende Beurteilung, Canon habe gegenüber der M1 die AF-Geschwindigkeit deutlich verbessert, mag ja zutreffen, in der Praxis erweist es sich aber als fast unmöglich, mit der M3 Schnappschussaufnahmen zu machen. Dagegen ist meine mittlerweile schon in die Jahre gekommene Handkamera G11 ja noch schnell. Ich habe in den letzten Monaten mit der Sony A6000, mit den Panasonicmodellen G5, G6, GX7 und G70 sowie mit den Samsungmodellen NX 30 und NX 1 Vergleichstests durchgeführt, keine von denen ist so langsam wie die M3! Das war für mich in Bezug auf die M3 das Ko-Kriterium.

6 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Bächli 06.08.2015 - 19:38:11
Bewertung des Reports: 3 von 5 Sternen!
Schade. Ich hatte eine der ersten EOS-M Kameras und mir kürzlich, weil ich das 22mm und den günstigen, voll unterstützen, Adapter schlichtweg genial finde, ein Set für CHF 299 nachgekauft, nachdem ich die erste entnervt weggegeben hatte, als ich dafür noch einen guten Betrag erhalten habe. Mir gefällt die Grösse, die Materialanmutung und die Bildqualität sehr gut. Aber........ dieser schwarze Bildschirm zwischen den Aufnahmen, treibt mich noch heute auf die Palme. Offensichtlich ist das bei der M3 noch immer nicht besser. Mit der AF Geschwindigkeit kann ich leben, aber diese Timeouts zwischen den Aufnahmen sind einfach schlimm. Ev. nehme ich doch mal noch eine M3 in die Hände und schau, wie sich das bei der neuen tatsächlich anfühlt. Aber vermutlich muss ich noch etwas länger auf eine endliche "erwachsene" M warten.. Hätte Canon doch nur den Mut. Im Moment finde ich die 100D ganz toll ,-)

1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym1 19.07.2015 - 10:05:19
Bewertung des Reports: 4 von 5 Sternen!
Anonym 18.07.2015 - 19:08:38
Nachtrag zum Kritikpunkt. Das Hilfslicht ist so plaziert, dass es beim Zoomen ständig von der Hand verdeckt wird. Hätte vorne unten rechts angebracht werden sollen. Somit habe ich zwei Kriktikpunkt.

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Autor: Stefan G. 19.07.2015 - 06:16:23
@Tom: via Smartgerät ist im Moment offenbar keine andere App als die 'Canon Camera Connect' App nutzbar und da sind keine Timerfunktionen eingebaut. Das Programm EOS Utility hat zwar über den Menüpunkt 'Fernaufnahme' generell einen Timer eingebaut aber beim Test mit der EOS M3 wird die Funktion nicht unterstützt. Genutzt wird EOS Utility 3 und da wird kein Livebild geboten und nur ein Download der gespeicherten Bilder auf den PC, ein Direktzugriff auf Kameraeinstellungen wie Copyright, Bildstile oder Objektivfehlerkorrektur-Daten ermöglicht.

VG Stefan

3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Tom 19.07.2015 - 06:05:17
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Hallo Stefan, Danke für den Bericht zur M3. Passend auch der Vergleich zur Sony, da ich überlege die Zweitkamera in Richtung Canon zu wechseln. Endlich hat Canon den Anschluss hergestellt.

Frage: Gibt es aus Deiner Sicht irgendeine Möglichkeit für Zeitraffer mit der M3?
Dslrdashboard - no, externe FB mit Timer - kein Anschluß, Canon connct app? - kann ich nicht testen. Andere Optionen, wie z.b. auf der Kamera installierbare Erweiterungen, wie bei sony?
Wäre echt dumm, wenn Canon diese Funktion nicht beachtet hat.

2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Stefan_tf 18.07.2015 - 22:02:47
@Jörg: nach unserem neuen Testverfahren ist der Sensor der EOS 60D kaum schwächer als an der EOS M3 und erreicht 66%.Insgesamt 69% (EOS 60D) zu 71% (EOS M3).

VG Stefan

3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Anonym 18.07.2015 - 19:08:38
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Habe mir im Mai die EOS M3 gleich bestellt, weil ich endlich eine gute
Systemkamera von Canon in Verbindung mit dem Adapter für meine Canon EF- u. EFS-Objektive wollte. Die Kamera hat endlich alle Features die ich von
einer Systemkamera (Live-view-camera) erwarte und die man sinnvoll verwenden kann.
AF und Bildqualität leisten gute Arbeitet. Leider hat Canon mal wieder etwas gemacht, was sie nicht können. Der APS-C - Sensor wurde leider mit 24,5 mp (gleich Fotodioden) bestückt, statt diese bei den 18,2 mp zu belassen, was völlig ausreichend ist. Egebnis, das Rauschen ist viel zu stark. Die Kamera kann man deswegen für Aufnahmen bei wenig Licht nicht empfehlen, das ist aber auch schon der einzig Kritikpunkt.

7 von 10 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich. Entscheiden Sie selbst:

Autor: Jörg Schumacher 18.07.2015 - 19:40:42
Bewertung des Reports: 5 von 5 Sternen!
Danke Stefan, habe mit der Kaufentscheidung für die 760D gewartet bin Ihr den Sensor getestet habt.
Jetzt kann meine 60D in Rente gehen ;-)

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