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Traumflieger.de untersucht Fotoequipment nach standardisierten Verfahren im Labor und begleitend folgt regelmässig ein Praxistest. Damit wird ein Weg beschritten, den sich kaum eine Redaktion leistet, insbesondere wenn sie - wie wir - unabhängig von Anzeigeninserenten oder Kundenaufträgen arbeitet.

Wir brauchen daher keine Rücksicht auf etwaige wirtschaftliche Interessen zu nehmen und können unsere Ergebnisse ungefiltert publizieren. Unserer Auffassung nach lässt sich nur auf diesem Wege eine hohe Qualität und Aussagefähigkeit der Testreports erreichen.

Der Labortest ist unabdingbar, um zuverlässig Informationen unter Idealbedingungen zu erzielen und damit individuell bedingte Störfaktoren auszuschliessen. Im praktischen Umgang mit dem Equipment ergeben sich häufig noch Hinweise auf weniger offensichtliche Vorzüge oder Nachteile der Ausrüstung. Mit dem Konzept "Unabhängigkeit" gepaart mit Labor- und Praxistests erreicht Traumflieger.de monatlich über 500.000 Besucher und gehört damit zum grössten deutschsprachigen Content-Portal für Canon-Digital-Fotografen.

im Labor

Um modellübergreifende Vergleiche anzustellen, setzen wir auf 100%-aufgelöste Bilddaten, die sich in derselben Abbildungsgrösse direkt miteinander vergleichen lassen. Das macht eine sehr genaue Kalibrierung des Testverfahrens und -aufbaus notwendig, die zusätzlich zur gleichmässigen Ausleuchtung und Ausrichtung anfällt. Der Lohn sind - im Unterschied zu anderen Testverfahren - jedoch Testbilder, die dem User den Qualitätsvergleich erheblich erleichtert.

Internationale Standards
Ergänzend zu den "Real-Life" Testaufnahmen messen wir die Auflösung nach der ISO-Norm 12233, die sich als Standard in der Fotobranche international etabliert hat. Auch hier setzen wir auf direkte Vergleichbarkeit und geben die Linien für einen 1.000 Bildpixel hohen Ausschnitt an. Das praktische dabei: so lässt sich die Auflösung kameraübergreifend ohne Umrechnungsfaktoren vergleichen (siehe Details dazu auch hier in den Erläuterungen zum Offenen Objektivtest Premium)

Ungenauigkeiten eliminiert
Ungenauigkeiten bei Objektivtests etwa durch einen nicht exakt arbeitenden Autofokus sind in unserem Verfahren minimiert, da wir zunächst 3 Aufnahmen im Autofokusbetrieb analysieren und den Haupttest erst durchführen, sobald eine höhere oder wenigstens identische Auflösung erreicht wird. Oft wird dafür eine Schärfenreihe von 10 Aufnahmen und mehr gemacht, bevor die eigentliche Testreihe durchgeführt werden kann. Bei der Analyse verlassen wir uns jedoch nicht ausschliesslich auf den optischen Eindruck sondern messen jede Aufnahme mit der Profisoftware IMATEST nach Linien je Bildhöhe aus.

Canon DSLR werden modellübergreifend im Jpeg-Format bei 0-Parameterstellung bzw. für den Schärfeparameter 3 untersucht. Damit umgehen wir das Problem beim RAW-Format, dessen Auflösung und Bildwirkung vom jeweils eingesetzten RAW-Konverter und seiner Parameterinterpretationen abhängt.

Verwacklungsunschärfen minimieren wir durch die aktivierte Spiegelvorauslösung in Verbindung mit einem schweren Profistativ. Zusätzlich nutzen wir den Funkfernauslöser Adidt R3 in Kombination mit dem Selbstauslöser. Im Augenblick der Auslösung achten wir auf absolute Bewegungsstille im Labor, um auch Mikroerschütterungen auszuschliessen.

Light-Controlling
Ein ungleichmässig ausgeleuchtetes Testchart würde Aussagen zu Vignettierungen und  Auflösungsvermögen verfälschen (ohne Licht keine Schärfe). Wir setzen daher zwei im 45-Grad-Winkel positionierte Hedler-Fotolampen mit Reflektorschirmen (1.300 Watt-Leistung) ein und überprüfen ergänzend die gleichmässige Ausleuchtung vor jedem Testlauf mittels RGB-Wertemessung.

Kabel & Sound
Die Bilddaten werden direkt aus der Kamera an ein mit einer Workstation vernetztes Notebook transferiert. Aus Geschwindigkeitsgründen setzen wir auf USB 2.0 und verzichten bis Dato auf den Wireless Lan Transmitter.

Nicht nur optische oder haptische Faktoren spielen bei der umfassenden Einschätzung des Equipments eine Rolle sondern auch der Sound. Das Auslösegeräusch der DSLR oder auch die Lautstärke des Autofokus-Mikromotors (Soundbeispiele hier) messen wir in definiertem Abstand mit der Software (Steinberg Wavelab) genauso wie die AF-Scharfstellgeschwindigkeit oder Auslösesequenz im Serienbildmodus. Letztere lässt sich damit millisekundengenau bestimmen.


Praxistest

Schnell noch im Labor testen und dann den Bericht raussjagen, bevor das Objektiv zum Hersteller zurückgeschickt werden muss ? Solche Aussagen stehen nicht auf unserem Programm, denn wir nehmen uns die nötige Zeit, um ergänzend vor Ort die Ausrüstung selbst zu erproben.

farbrikneu
Langzeituntersuchungen und umfassende Erfahrungen lassen sich darüber hinaus nur gewinnen, wenn das untersuchte Gerät auf Dauer zur Verfügung steht. Wir erwerben daher regelmässig das Testequipment, um unsere Reports auch später noch ergänzen zu können - nicht zuletzt haben uns durch viele Redaktionshände gegangene und damit häufig nicht mehr einwandfrei arbeitende Testgeräte von dieser Notwendigkeit überzeugt.

Labor überfordert
Erst im praktischen Einsatz lassen sich zudem Erkenntnisse über Gerätekombinationen gewinnen, für die der Testaufwand im Labor  überdimensioniert oder technisch nicht realisierbar wäre. Eine Fragestellung dafür wäre z.B. wie gut ein Teleobjektiv an einem speziellen Kameramodell Überkopfaufnahmen bewältigt, um fliegende Vögel im Serienbildmodus und AI-Servobetrieb scharf abzulichten. Solche Experimente lassen sich im Studio kaum nachstellen. Vor Ort wird dem Tester dagegen eher auffallen, dass sich das Teleobjektiv ggf. nur umständlich handhaben lässt (der Tubus des Telezooms fährt z.B. aufgrund einer unzureichenden Friktionskontrolle zurück) oder dass dem AI-Servo die nötige Scharfstellgeschwindigkeit zur Verfolgung des Motivs fehlt.


Dokumentation


Traumflieger.de dokumentiert seine Aufnahmeverfahren und legt die Basisparameter offen. Sehen Sie sich hier ein Beispiel zur Bewertung von Objektiven an.

Im Internet finden sich in den Foren einige Bildbeispiele um die Bildqualität von Digitalen SLR's oder Objektiven zu belegen. Auch Freunde und Bekannte mögen den ein oder anderen Hinweis geben. Eine Frage bleibt dabei jedoch - selbst bei den meisten Fotofachzeitschriften - fast immer offen :

"unter welchen Bedingungen ist das Bild entstanden ?"

Die Exif-Daten verraten kaum, ob der Autofokus Probleme mit dem Motiv hatte und sich ggf. verhauen hat, ob Verwacklungs- oder Bewegungsunschärfen etc. eine Rolle gespielt haben oder die Spiegelvorauslöung nicht zum Zuge kam. Eine gewissenhafte Dokumentation der Aufnahmeparameter und -umstände ist daher erste Voraussetzung, um Unsicherheitsfaktoren zu minimieren. Achten Sie einmal darauf, ob die von Ihnen bevorzugte Quelle hier ausführliche Informationen bereitstellt.

Kein Produkt lässt sich ohne Bedienungsanleitung am Markt vertreiben - das sollte mit Testberichten nicht anders sein.

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