HINWEIS: aufgrund von Bildfeldwölbungseffekten im Nahbereich wurden
keine Laborwerte angegeben. Bitte lesen Sie dazu unser Fazit unten.
bestes Ergebnis
100%-Ausschnitt
Offenblende
100%-Ausschnitt
f5,6 - ISO 100 - Bildzentrum
f3,5 - ISO 100 -
Bildzentrum
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Beispiel Hausfassade
vollaufgelöste Bilddatei
Beispiel Landschaft
vollaufgelöste Bilddatei
f3,5 - ISO 100
f3,5 - ISO 100
Wer
das Zeiss Distagon T* 18mm
f/3,5 in die Hand nimmt, dürfte sich über die hohe
Fertigungsqualität in durchgehender Metallbauweise freuen. Fast
vermittelt es ein Feeling als hielte man einen Edelstein zwischen
den Händen. Der Scharfstellring läuft satt in der Fassung doch einen AF-MF-Schalter sucht man vergeblich; das Zeiss kann nur manuell
scharfgestellt werden.
Da wir im Rahmen des
Labortest an Weitwinkelobjektiven nur aus sehr geringer Distanz
untersuchen, verzichten wir hier auf die Wertedarstellung, denn die
dort ermittelten Unschärfen im Randbereich werden der realen
Leistung des Zeiss auf praxisgerechte, grössere Distanz schlicht
nicht gerecht (wegen Bildfeldwölbungseffekten). Besonders im
Landschaftsbereich mit grösseren Entfernungen überzeugt das Zeiss
selbst bis in den äussersten Randbereich und zeigt dort am
Vollformat-Sensor der 5D Mark II kaum Schärfeeinbussen. Dies trotz
der relativ kleinen Brennweite - während man von Canon-Objektiven in
dem Bereich selbst an einigen L-Objektiven (Canon 17-40/16-35 II)
regelmässig mit Unschärfen leben muss.
Auf mittlere Distanz
konnten wir an einem Wohnhaus im Randbereich dann nicht mehr ganz
die hohe Randauflösung nachvollziehen wohingegen auch hier noch
durchaus überzeugende Ergebnisse möglich sind; aber wir konnten
den signifikanten Randauflösungsvorteil des Zeiss zu den genannten Canon-Linsen
nicht mehr so deutlich ausmachen.
Chromatische
Abberationen liegen mit einer Breite im Randbereich von 4 Pixel auf
einem noch guten aber nicht überragenden Niveau. Die Vignettierung
von 2,9 Blendenstufen bei Offenblende ist zudem deutlich erkennbar.
Gut hingegen die geringe Verzeichnung bei einer ansonsten mittleren
Empfindlichkeit für Lensflares.
Optisch ist das Zeiss
insgesamt auf einem hohen Niveau angesiedelt, kann jedoch im sehr
kritischen Weitwinkelbereich des Vollformats auch keine Perfektion
bieten (siehe CA's und Vignettierungen).
Mechanik
Der Fokusring läuft satt und
butterweich, hat aber auch nur - wie die AF-Objektive von anderen
Herstellern - einen kurzen Einstellweg von max. einer viertel Drehung
von der Naheinstellgrenze bis zum Unendlichanschlag. Dass am Zeiss
kein AF-Betrieb geboten wird dürfte idR verschmerzlich sein, da auf
Rechtsanschlag die Unendlichkeitseinstellung erreicht wird und
aufgrund der hohen Schärfentiefe vom Nah- bis in den
Unendlichkeitsbereich regelmässig alles durchgehend scharf erfasst
wird.
Für Nachtfotografen ist das Zeiss sehr hilfreich. AF-Objektive
haben hier generell Probleme wegen geringen Lichts automatisch zu
fokussieren bzw. auch die manuelle Scharfstellung gestaltet sich
regelmässig schwierig, da die Unendlichkeitsstellung nicht - wie am
Zeiss - durch
mechanischen Anschlag geboten wird. Fokussieren im Nahbereich ist
aber mit AF-Objektiven komfortabler. Der Autofokusbetrieb wird nicht unterstützt, aufgrund
elektrischer Verbindungen kann aber immerhin das Scharfstellsignal
der Kamera genutzt werden; die elektronische Blendensteuerung wird
ebenfalls unterstützt.
Der Lieferumfang
beinhaltet eine Streulichtblende (Bezeichnung: Störlichtblende)
die ebenfalls komplett aus Metall gefertigt ist und unserem
Testobjektiv lag ein per Hand
ausgefülltes Prüfprotokoll der Endabnahme von der Abteilung
Qualitätssicherung bei.
Fazit
Ohne Frage, das Zeiss
ist fertigungstechnisch überzeugend und wer den Autofokusbetrieb nicht vermisst bekommt mit dem Zeiss Distagon T* 18mm f/3,5
ein noch lichtstarkes Superweitwinkel mit insgesamt guten, im
Landschaftsbereich auflösungsmässig herausragenden Leistungen. Eine
etwas teurerer Alternative mit noch höherer optischer Leistung aber
geringerer Brennweite wäre das
Zeiss 21mm/2,8.
Ich setze 3 Canon eos 550er ein und das
Zeiss ist im hd filmmodus das MANUELLE
TEIL ERSTER GÜTE.
Die Kombination ist ein TRAUM.
ein eigens konstruierter Roboter
und eine Software die alle drei
Geräte unter Kontrolle hält
machen es zum MINIHOLLYWOOD. (16.10.2010, 14:15 Uhr)
Nicht jedes für Canon ausgewiesene
EF-Objektiv ist mit allen Canon DSLR kompatibel:
Canons EF-S-Objektive (das "S" steht für Short-Back) sind mit allen
Canon EOS-Kameras kompatibel allerdings mit Ausnahme der EOS 5D
(Mark I und II) und der 1D-Modelle. An letztgenannten Modellen können
diese EF-S-Objektive nicht angesetzt werden !
Sigmas Objektive für Canon EOS, die in der
Bezeichnung ein DC ausweisen lassen sich zwar an allen Canon
EOS-Kameras ansetzen, sie erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen
an der EOS 5D und 1D-Modellen !
Tamron-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung Di II sind an allen Canon EOS-Kameras verwendbar,
erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen an der 5D und 1D-Modellen.
Tokina-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung DX sind ebenfalls nicht mit EOS 5D und 1D-Modellen
kompatibel (idR Weitwinkel-Vignettierungen).