Zeiss Distagon T* 18mm f/3,5 ZE
Kaufpreis, ca.: 1.200 EUR  
Ausstattung: 57 Punkte
Relation Preis/Ausstattung: 28 Pkte
Kauflinks:
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  Ebay  
Gewicht / Baulänge: 514 gr / 8,4 cm
Filtergröße: 82 mm  
Nahgrenze: 30 cm  
Abbildungsmaßstab:  0,08  

 

Ausstattungsmerkmale     Hinweise / Links
mittleres Gewicht (o), lichtstark (+), mittlere Nahdistanz (o), Festbrennweite (o), kleiner Abbildungsmaßstab (-), Innenfokussierung (+), Bildkreis für Vollformat (++), sehr hohe Fertigungsqualität (++), nur manueller Fokus (--)
   
Markteinführung Frühjahr 2010
Köcher & Schutzdeckel
Zeiss

 

       
das Objektiv eignet sich besonders für     ähnliche Objektive
> Landschaft > Architektur
> Feiern und Innenaufnahmen

 

   
Zeiss Distagon T* 21mm f/2,8 Tamron SP AF 14mm f/2,8 Aspherical
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Infos zu Ausstattungsmerkmalen/Punkten / alle Angaben ohne Gewähr
 
Optische Qualität an der EOS 5D Mark II

HINWEIS: aufgrund von Bildfeldwölbungseffekten im Nahbereich wurden keine Laborwerte angegeben. Bitte lesen Sie dazu unser Fazit unten.
 

bestes Ergebnis
100%-Ausschnitt

Offenblende
100%-Ausschnitt

f5,6 - ISO 100 - Bildzentrum

f3,5 - ISO 100 - Bildzentrum

Hinweis: für den Zugriff auf die voll aufgelösten Testbilder ist eine Mitgliedschaft erforderlich.

Beispiel Hausfassade
vollaufgelöste Bilddatei

Beispiel Landschaft
vollaufgelöste Bilddatei

f3,5 - ISO 100

f3,5 - ISO 100

 



Wer das Zeiss Distagon T* 18mm f/3,5 in die Hand nimmt, dürfte sich über die hohe Fertigungsqualität in durchgehender Metallbauweise freuen. Fast vermittelt es ein Feeling als hielte man einen Edelstein zwischen den Händen. Der Scharfstellring läuft satt in der Fassung doch einen AF-MF-Schalter sucht man vergeblich; das Zeiss kann nur manuell scharfgestellt werden.

Da wir im Rahmen des Labortest an Weitwinkelobjektiven nur aus sehr geringer Distanz untersuchen, verzichten wir hier auf die Wertedarstellung, denn die dort ermittelten Unschärfen im Randbereich werden der realen Leistung des Zeiss auf praxisgerechte, grössere Distanz schlicht nicht gerecht (wegen Bildfeldwölbungseffekten). Besonders im Landschaftsbereich mit grösseren Entfernungen überzeugt das Zeiss selbst bis in den äussersten Randbereich und zeigt dort am Vollformat-Sensor der 5D Mark II kaum Schärfeeinbussen. Dies trotz der relativ kleinen Brennweite - während man von Canon-Objektiven in dem Bereich selbst an einigen L-Objektiven (Canon 17-40/16-35 II) regelmässig mit Unschärfen leben muss.

Auf mittlere Distanz konnten wir an einem Wohnhaus im Randbereich dann nicht mehr ganz die hohe Randauflösung nachvollziehen wohingegen auch hier noch durchaus überzeugende Ergebnisse möglich sind; aber wir konnten den signifikanten Randauflösungsvorteil des Zeiss zu den genannten Canon-Linsen nicht mehr so deutlich ausmachen. 

Chromatische Abberationen liegen mit einer Breite im Randbereich von 4 Pixel auf einem noch guten aber nicht überragenden Niveau. Die Vignettierung von 2,9 Blendenstufen bei Offenblende ist zudem deutlich erkennbar. Gut hingegen die geringe Verzeichnung bei einer ansonsten mittleren Empfindlichkeit für Lensflares.

Optisch ist das Zeiss insgesamt auf einem hohen Niveau angesiedelt, kann jedoch im sehr kritischen Weitwinkelbereich des Vollformats auch keine Perfektion bieten (siehe CA's und Vignettierungen).

Mechanik

Der Fokusring läuft satt und butterweich, hat aber auch nur - wie die AF-Objektive von anderen Herstellern - einen kurzen Einstellweg von max. einer viertel Drehung von der Naheinstellgrenze bis zum Unendlichanschlag. Dass am Zeiss kein AF-Betrieb geboten wird dürfte idR verschmerzlich sein, da auf Rechtsanschlag die Unendlichkeitseinstellung erreicht wird und aufgrund der hohen Schärfentiefe vom Nah- bis in den Unendlichkeitsbereich regelmässig alles durchgehend scharf erfasst wird.

Für Nachtfotografen ist das Zeiss sehr hilfreich. AF-Objektive haben hier generell Probleme wegen geringen Lichts automatisch zu fokussieren bzw. auch die manuelle Scharfstellung gestaltet sich regelmässig schwierig, da die Unendlichkeitsstellung nicht - wie am Zeiss - durch mechanischen Anschlag geboten wird. Fokussieren im Nahbereich ist aber mit AF-Objektiven komfortabler. Der Autofokusbetrieb wird nicht unterstützt, aufgrund elektrischer Verbindungen kann aber immerhin das Scharfstellsignal der Kamera genutzt werden; die elektronische Blendensteuerung wird ebenfalls unterstützt.

Der Lieferumfang beinhaltet eine Streulichtblende (Bezeichnung: Störlichtblende) die ebenfalls komplett aus Metall gefertigt ist und unserem Testobjektiv lag ein per Hand ausgefülltes Prüfprotokoll der Endabnahme von der Abteilung Qualitätssicherung bei.

Fazit

Ohne Frage, das Zeiss ist fertigungstechnisch überzeugend und wer den Autofokusbetrieb nicht vermisst bekommt mit dem Zeiss Distagon T* 18mm f/3,5 ein noch lichtstarkes Superweitwinkel mit insgesamt guten, im Landschaftsbereich auflösungsmässig herausragenden Leistungen. Eine etwas teurerer Alternative mit noch höherer optischer Leistung aber geringerer Brennweite wäre das Zeiss 21mm/2,8.

Mehr Details finden Sie in unserem Webreport 7edle Weitwinkel im Test !

 



Informationen zum Testverfahren

 Kommentare zum Objektiv

Derzeit sind hier 1 Kommentare vorhanden:
 

mike: EDLES TEIL FILM DER ES MACHT!

Ich setze 3 Canon eos 550er ein und das
Zeiss ist im hd filmmodus das MANUELLE
TEIL ERSTER GÜTE.
Die Kombination ist ein TRAUM.
ein eigens konstruierter Roboter
und eine Software die alle drei
Geräte unter Kontrolle hält
machen es zum MINIHOLLYWOOD.
(16.10.2010, 14:15 Uhr)

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