bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
Offenblende
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
60mm - f8 - ISO 100
60mm - f2,8 - ISO 100
Beispiel Fasane
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
Beispiel Ziffernblatt
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
60mm - f2,8 - ISO 100
60mm - f2,8 - ISO 100
Sigma bietet mit dem 24-60'er eine
interessante Brennweite vom Weitwinkel bis zum leichten Tele in
einer sehr attraktiven Lichtstärke von f2,8!
Von der Auflösungsleistung
liegt das Objektiv eher auf mittlerem Niveau. Die Offenblendschärfe
ist zwar im Zentrum der Weitwinkelstellung noch gut; in den höheren
Zoomstufen nimmt sie jedoch spürbar ab. Der Randbereich ist generell
wenig hoch aufgelöst; da empfiehlt es sich, bei kritischen Motiven
um zwei Stufen abzublenden und muss dann auf die Lichtleistung
verzichten. Insoweit stellt das Sigma doch einen spürbaren
Kompromiss aus Lichtstärke und realer Auflösung dar.
Mit knapp 3 Blendenstufen muss der
Vollformat-Anwender in der Startbrennweite ziemlich stark
ausgeprägte Vignettierungen hinnehmen. In mittlerer Zoomstufe und
der Endbrennweite sind Vignettierungen noch immer mit 1,5EV
erkennbar. Wie bei der Auflösungssteigerung gilt es auch hier, zwei
Stufen abzublenden, um die Randabdunkelung zu minimieren. Erkennbare
Verzeichnungen wechseln von tonnen- zu kissenförmig von der
Weitwinkelstellung zu den höheren Zoomstufen. Auch die chromatischen
Abberationen sind mit 6 Pixeln in der Breite vor allem im
Randbereich des Vollformatsensor deutlich erkennbar - zumindest wenn
starke Helligkeitskontraste eine Rolle spielen (z.B. feine Äste
gegen einen hellen Himmel).
Im Autofokusbetrieb hatten wir ernsthafte Probleme, da die
Fokusebene im ersten Versuch so stark und im zweiten
Scharfstellversuch noch immer so weit ausserhalb der optimalen
Schärfenebene lag, dass wir unsere Mess-Software damit nicht füttern
konnten. Das Problem bestand sowohl im Phasen- als auch
kontrastbasierten AF-Betrieb. Mag sein, dass wir hier ein
individuell besonders negativ auffallendes Exemplar erwischt haben,
dennoch hatten wir auch mit einem anderen Sigma-Objektiv eine
ähnliche Erfahrung machen müssen (am Sigma 105mm/2,8 Makro).
Der aus Kunststoff gefertigte Tubus entspricht den
Preiserwartungen; liegt also nach unserem Empfinden auf keinem
allzuhohen aber doch noch auf praktibablem Niveau. Unterm Strich
bleibt qualitativ ein eher gemischtes Gefühl sowohl von der
optischen als auch haptischen Qualität. Zumindest für sehr
preisbewusste DSLR-Anwender sicherlich dennoch ein reizvolles
Objektiv.
Claude: Grossartiges Teil. Superscharfe Bilder ! Zum aktuellen Preis ein Schnäppchen (200-220 euro im internet/ Januar 2008)! Empfehlenswerter Ersatz für schwaches Kitobjektiv. (16.01.2008, 07:04 Uhr)
Karl-Heinz: Fokussiert falsch. Kein scharfes Bild möglich. (03.07.2007, 22:46 Uhr)
Nicht jedes für Canon ausgewiesene
EF-Objektiv ist mit allen Canon DSLR kompatibel:
Canons EF-S-Objektive (das "S" steht für Short-Back) sind mit allen
Canon EOS-Kameras kompatibel allerdings mit Ausnahme der EOS 5D
(Mark I und II) und der 1D-Modelle. An letztgenannten Modellen können
diese EF-S-Objektive nicht angesetzt werden !
Sigmas Objektive für Canon EOS, die in der
Bezeichnung ein DC ausweisen lassen sich zwar an allen Canon
EOS-Kameras ansetzen, sie erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen
an der EOS 5D und 1D-Modellen !
Tamron-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung Di II sind an allen Canon EOS-Kameras verwendbar,
erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen an der 5D und 1D-Modellen.
Tokina-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung DX sind ebenfalls nicht mit EOS 5D und 1D-Modellen
kompatibel (idR Weitwinkel-Vignettierungen).