bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
Offenblende
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
105mm - f5,6 - ISO 100
105mm - f2,8 - ISO 100
Beispiel Fasane
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
Beispiel Ziffernblatt
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
105mm - f2,8 - ISO 100
105mm - f2,8 - ISO 100
Das Sigma 105mm/2,8 Makro kann optisch
voll überzeugen und platziert sich mit in die oberste Region unserer
Gesamtrangliste - die Auflösung erreicht bereits bei der wichtigen
Offenblende nicht nur im Bildzentrum sondern auch in den
Randbereichen des Vollformatsensors sehr hohe Werte. Genauso
erfreulich sind die sehr gering ausgeprägten Farbsäume (chromatische
Abberationen) von nur 2 Pixeln Breite und die mit 1,15 EV kaum
ausgeprägte Vignettierung, die schon eine Stufe abgeblendet
praktisch gänzlich minimiert wird.
Allein der ausfahrende Tubus kann in der Praxis beim Fokussieren
etwas stören, da wäre eine Innenfokussierung angenehmer - auch für
scheue Insekten etwas weniger bedrohlich. Mit dem Autofokus hatten
wir allerdings erhebliche Schwierigkeiten überhaupt eine Fokusebene
sauber einzustellen - dies sogar im für Fokussierprobleme
tendenziell etwas weniger anfälligen Kontrast-AF der Lifeview.
Makrofotografen nutzen den AF-Betrieb eher seltener und können meist
über Distanzänderung oder manuellen Fokus die Schärfeebene exakter
legen - im Allroundbetrieb z.B. auch für Portraits kann die
mangelhafte AF-Genauigkeit jedoch nachteilig sein. Ob wir hier einen
Negativausreisser hatten kann nicht mit Sicherheit gesagt werden;
das ebenfalls getestete Sigma 24-60/2,8 hatte mit vergleichbaren
Problemen zu kämpfen. Immerhin wird der manuelle Fokusbetrieb durch
einen sehr breiten, griffigen Scharfstellring unterstützt.
Der Tubus des Sigma besteht komplett aus Kunststoff; der zwar keinen
allzuhohen Ausstattungskomfort dafür aber ein leichteres Gewicht
bietet. Auf eine Streulichtblende kann durch eine tief eingelassene
Fronlinse verzichtet werden; trotzdem wird ein Filteranschluss
geboten.
Das Sigma ist optisch über jeden Zweifel erhaben, allein der
nicht einwandfrei arbeitende AF-Betrieb kostet in unserer Wertung
einen halben Stern.
Moni Sigrist: Hallo liebe Leute
Ich besitze seit Juni 2012 eine Canon EOS 600D und habe u. a. die 60mm 2,8 USM Makrolinse.
Sehr feine tolle Linse und neu auch das Pancake von Canon 40mm, 2.8 - wow.
Meine Frage an euch:
würde diese Sigma 105mm auch an meinr 600D funktionieren, ich höre immer so gutes von Sigma und fand den Test ansprechend.
Aber das mit dem AF macht mich etwas stutzig und ich würde gerne auch Schmetterlinge fotografieren.
Danke für die Antworten herzlich im Voraus.
Monika Sigrist
Schweiz
tolles Fototforum !!! danke schön
habe hier schon sehr feine Tipps abholen können (30.04.2013, 11:34 Uhr)
Rüdiger: Hallo,Wer kann mir einen Rat geben?
Mein Sigma 105mm f/2,8 EX DG Makro löst nur ab und an aus. Ansonsten erscheint- Error 01 Kontakte reinigen - auf dem Display.
mfG. Rüdiger (25.01.2013, 19:32 Uhr)
Andiaus Berlin: ...@ Peter: aber nicht bei der EOS 500D mit 1,6 Cropfactor. Das geht nur mit Vollformat (16.11.2012, 20:11 Uhr)
Jürgen: Das mit dem AF-Betrieb kann ich nur bestätigen. Da scheint es sich beim Test nicht um einen Ausreisser gehandelt zu haben. Ich schalte den AF mittlerweile im Makrobereich ab. (09.04.2012, 13:51 Uhr)
Peter: > Damit hätte ich zeitgleich ein Porträtobjektiv gehabt und eine Makrolinse, die auch 1:1 darstellen kann.
Das kann das 105er doch auch!!! Und zwar ganz vorzüglich! (24.03.2012, 10:29 Uhr)
Cem (Berlin): Ich besitze diese Linse seit etwa 3 Monaten und benutze sie an meiner 500D.Ich fotografiere weniger Insekten und Vögel aus größerer Distanz, vielmehr feststehende und unbewegliche Dinge des Alltags aus der Nähe.
Bislang bin ich mit der Bildqualität und mit der Linse an sich sehr zufrieden. Die Linse fühlt sich hochwertig an, nichts klappert. Ein Geli wird mitgeliefert.
Die Bildqualität ist genial (Zeitschrift CoFo hat eine (der höchtsten) Wertung von 90,5 vergeben).
Der Schärfegrad bei Offenblende ist minimal. Da hilft nur abblenden, was jedoch dazu führt, dass man mit einem Stativ arbeiten sollte. Ich fokussiere übrigens nur manuell. Da kann ich besser bestimmen, wo die Schärfe sitzen soll. Auf AF kann es schonmal länger dauern, ein USM ist ja leider nicht vorhanden.
Würde ich die Linse nochmal kaufen?
Jein. Ich habe bemerkt, dass ich mehrheitlich Dinge fotografiere, die mir nicht weglaufen oder wegfliegen. Hier hätte ich mir doch lieber eine Canon EF-S 60mm 2,8 USM anschaffen sollen. Damit hätte ich zeitgleich ein Porträtobjektiv gehabt und eine Makrolinse, die auch 1:1 darstellen kann.
Beispielbilder gibt es übrigens hier, die ich mit meiner Linse aufgenommen habe:
http://www.flickr.com/photos/fargoo/ Bei Fragen könnt ihr mich ja anschreiben.
LG (04.04.2011, 14:55 Uhr)
Nicht jedes für Canon ausgewiesene
EF-Objektiv ist mit allen Canon DSLR kompatibel:
Canons EF-S-Objektive (das "S" steht für Short-Back) sind mit allen
Canon EOS-Kameras kompatibel allerdings mit Ausnahme der EOS 5D
(Mark I und II) und der 1D-Modelle. An letztgenannten Modellen können
diese EF-S-Objektive nicht angesetzt werden !
Sigmas Objektive für Canon EOS, die in der
Bezeichnung ein DC ausweisen lassen sich zwar an allen Canon
EOS-Kameras ansetzen, sie erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen
an der EOS 5D und 1D-Modellen !
Tamron-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung Di II sind an allen Canon EOS-Kameras verwendbar,
erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen an der 5D und 1D-Modellen.
Tokina-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung DX sind ebenfalls nicht mit EOS 5D und 1D-Modellen
kompatibel (idR Weitwinkel-Vignettierungen).