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bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
Offenblende Anfangsbrennweite
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
14mm f4 - ISO 160
7mm
f4 - ISO 160
Beispiel Fasan
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
Beispiel Insekten
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
14mm f4
- ISO 160
14mm f4 - ISO 160
Das Weitwinkel-Zoom bietet viele Vorteile im Landschafts- und
Architektur-Bereich. Aber auch bei Gruppenaufnahmen und bei beengten
Platzverhältnissen kommt man manchmal kaum um einen Superweitwinkel
herum.
Nachfolgend ein
Vergleich der Bildwirkung auf eine Fensterfront jeweils aus 2m
Entfernung:
Vergleich zu Canon DSLR
Da die Lumix eine
leichte Alternative oder Ergänzung zu einer DSLR sein kann, zeigen
wir nachfolgend einen Vergleich gegenüber Canon DSLR mit
Zoomobjektiven ähnlicher Brennweitenwirkung. Unten zunächst ein
Vergleich im unteren Zoombereich - jeweils RAW bei
Standardentwicklung unter Lightroom 3.3. Hier wird deutlich, dass
die EOS 7D mit dem
Tokina 12-24mm/4,0 (die bessere Vers. I) noch einigermassen
mithalten kann, während die 5D Mark II mit dem
Canon EF 16-35mm/2,8L II USM im Randbereich spürbar unschärfer
wird.
In der jeweiligen Endbrennweite bei f4,0 schneidet das Lumix
7-14mm vergleichsweise ebenfalls besser in Sachen Randauflösung ab:
Lensflares
Linsenflecken können
vor allem bei strahlendem Sonnenschein unangenehme Bildstörungen
verursachen - oder eine Aufnahme besonders stimmungvoll erscheinen
lassen. Oft stören die Flecken aber. Auch bei nächtlichen
Langzeitbelichtungen können Lensflares problematisch werden.
Wir haben die 3 Systeme
anhand einer Fotolampe bei der Startbrennweite untersucht. Hier
schneidet das Lumix 7-14mm nicht besonders gut ab und erzeugt die
stärksten Flecken - allerdings sind die Canon DSLR auch nicht gerade
ohne Fehl und Tadel. Bei 14mm sind die Flecken am Lumix-Objektiv
dann gegenüber der Startbrennweite nicht mehr so stark ausgeprägt.
So deutliche Flares wie
im obigen Beispiel mit der Fotolampe erntet man real allerdings
selten und auch nur bei einer sehr starken, seitlichen Lichtquelle.
Bei 12mm und leichter Überbelichtung haben wir in einer realen
Anwendung zwar mit dem Lumix 7-14mm auch einen Flare (bzw. könnte
auch ein Geisterbild durch Rückspiegelung des Bildsensors sein)
kassiert, der ist allerdings noch relativ moderat ausgeprägt:
Nahbereich
Der Abbildungsmasstab
ist mit 0,15 am Lumix 7-14mm bei 14mm nicht besonders gross
(Mindestdistanz Frontlinse-Motiv rund 17cm). Immerhin können aber
rund 20cm formatfüllend in der Breite abgelichtet werden. Im Zentrum
ist die 100%-Auflösung hoch (siehe unten) während der Randbereich an
Schärfe schon spürbar nachlässt.
Das Lumix 7-14mm bietet
umgerechnet ein Superweitwinkel-Zoom von 14 - 28mm (KB) mit einer
noch guten, durchgehenden Lichtstärke von f4,0.
Fertigungstechnisch gibt es nichts
auszusetzen: der Zoomring läuft fest aber nicht zu schwer und ohne
Spiel; der Scharfstellring läuft tadellos weich. Die
Streulichtblende ist fest integriert, Filter können nicht angesetzt
werden.
Im Lieferumfang sind Schutzhülle,
Schutzkappen und eine deutschsprachige Betriebsanleitung enthalten.
Optische Leistung
Die Auflösungsleistung
ist für den Brennweitenbereich überraschend hoch, das Zentrum bildet
schon bei Offenblende sehr detailliert ab, während der Randbereich
zwar etwas weicher wird aber im Vergleich (siehe Praxisbericht) noch
immer hochaufgelöste Ergebnisse zeigt.
Positiv überrascht auch
die geringe Verzeichnung, die selbst bei der Startbrennweite nur
minimal tonnenförmig ausgeprägt ist. Natürlich verhindert das keine
perspektivisch bedingten, stürzenden Linien, bietet aber ansonsten
ein erstaunlich hohes Potenzial, Motive unverzerrt abzulichten.
Chromatische
Abberationen (Farbränder um Konturen) rechnet Lightroom bei der
Lumix standardmässig weitgehend aus den Rohdaten heraus, insoweit
sind sie nur sehr geringfügig mit eine Breite bis 3 Pixel
ausgeprägt. Auch Vignettierungen sind bei Offenblende zwischen 1 -
1,5 Blendenstufe nicht besonders stark ausgeprägt und verschwinden
in der nächsten Blendenstufe praktisch vollständig.
Die
Autofokus-Trefferquote haben wir gegenüber optimiertem, manuellem
Scharfstellen mit 98% ermittelt. Der Autofokus kann in der
Endrennweite etwas surren und daher bei Videoaufzeichnungen noch
hörbar sein. Die Geschwindigkeit liegt mit rund 0,2 Sekunden auf
einem sehr hohen Niveau (Unendlich auf 1m bei Tageslicht).
Fazit
Eigentlich kann man von einem Weitwinkel-Zoom kaum mehr erwarten. Es
ist - gemessen an DSLR-Verhältnissen - klein und kompakt und
ermöglicht bis in den Randbereich eine sehr hohe Auflösung.
Allerdings ist das Objektiv nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu
haben. Mit teuren, manchmal noch deutlich kostenintensiveren
Objektiven aus der DSLR-Welt hält es an der
Lumix GH2 allerdings locker mit, sieht man von den
Lensflares einmal ab.
Trotz der tendenziellen
Anfälligkeit für Linsenflecken vergeben wir unterm Strich die
Höchstwertung
und sprechen einen klaren Traumflieger-Kauftipp aus !
Nicht jedes für Canon ausgewiesene
EF-Objektiv ist mit allen Canon DSLR kompatibel:
Canons EF-S-Objektive (das "S" steht für Short-Back) sind mit allen
Canon EOS-Kameras kompatibel allerdings mit Ausnahme der EOS 5D
(Mark I und II) und der 1D-Modelle. An letztgenannten Modellen können
diese EF-S-Objektive nicht angesetzt werden !
Sigmas Objektive für Canon EOS, die in der
Bezeichnung ein DC ausweisen lassen sich zwar an allen Canon
EOS-Kameras ansetzen, sie erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen
an der EOS 5D und 1D-Modellen !
Tamron-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung Di II sind an allen Canon EOS-Kameras verwendbar,
erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen an der 5D und 1D-Modellen.
Tokina-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung DX sind ebenfalls nicht mit EOS 5D und 1D-Modellen
kompatibel (idR Weitwinkel-Vignettierungen).