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bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
Offenblende
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
20mm f4 - ISO 160
20mm
f1,7 - ISO 160
Beispiel Fasan
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
Beispiel Insekten
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
20mm f1,7
- ISO 160
20mm f2,8 - ISO 160
Mit dem Lumix 20mm/f1,7 steht eine lichtstarke Normalbrennweite
(40mm Kleinbild) zur Verfügung, die sich durch geringes Gewicht und
flache Bautiefe auszeichnet. Die "Pancake" oder
Pfannkuchen-Bezeichnung ist vielleicht etwas übertrieben aber im
Gegensatz zu Wechselobjektiven bei DSLR ist das Lumix 20mm schon
ziemlich flach und mit nur 100 gr. Eigengewicht auch angenehm
leicht. Die Lichtstärke eignet sich besonders für Portraits, um das
Hauptmotiv vom Hintergrund zu lösen.
Ausstattung
Die Fertigungsqualität
ist einwandfrei, der Scharfstellring läuft weich und angenehm
seidig. Es entspricht äusserlich dem typischen Lumix-Objektiv-Look
mit abgesetzem Silbermetallic-Ring, vorne unterstreicht noch ein
kleiner Metallring das edle Design. Rückseitig findet sich der aus
Metall gefertigte Bajonettanschluss, ansonsten ist der äussere Tubus
aus Kunststoff gefertigt.
Im Lieferumfang sind
Schutzhülle sowie eine mehrsprachige Bedienungsanleitung enthalten
(auch in deutsch).
Videofähigkeiten
Die Lichtstärke eignet
sich natürlich auch, um einen typischen Kinolook mit freigestelltem
Hauptmotiv vor dem Hintergrund zu erzeugen. Wird der Autofokus
benutzt, ist allerdings ein feines Surren zu hören, das leise aber
noch hörbar die Videoaufzeichnung bei Nutzung des kamerainternen
Mikrofons stören könnte.
Optische Leistung
Die Auflösung kann -
insbesondere angesichts der hohen Lichtstärke - als herausragend gut
bezeichnet werden. Schon bei der Offenblende sind im Bildzentrum
knapp 2.500 Linien hervorragend, die auch im Randbereich noch mit
fast 1.700 Linien in der Praxis durchaus scharfe Ergebnisse
ermöglichen. Abgeblendet auf f2,8 bzw. f4 lassen sich durchgehend
bis in den äussersten Rand sehr hochaufgelöste Bildergebnisse
aufnehmen.
Zwei asphärische Linsen
sorgen dafür, dass chromatische Abberationen mit bis zu 4 Pixeln
Breite noch unauffällig bleiben.
Auffällig ist die
praktisch verzeichnungsfreie Abbildung. Vignettierungen müssen bei
Offenblende allerdings mit rund 1,9 Blendenstufen hingenommen
werden, die sich jedoch schon bei f2 deutlich abmildern und bei f2,8
praktisch nicht mehr erkennbar sind.
Im Nahbereich bildet
das 20mm/1,7 ein Motiv in der Breite mit maximal 13cm ab. Die
Auflösung ist hier ebenfalls auch bei 100%-Ansicht sehr gut.
Bei unserem
Autofokustest haben wir eine Trefferquote gegenüber manuellem
Scharfstellen von 99% ermittelt. Die Fokussiergeschwindigkeit liegt
mit 0,2 Sek. von Unendlich auf 1m Distanz bei Tageslicht auf einem
sehr hohen Niveau.
Rechts sehen Sie das
Freistellpotenzial für Portraits bei Offenblende: das Hauptmotiv
wird schon deutlich vom Hintergrund gelöst, während im Vergleich
dazu das 14-140'er bei 20mm und Offenblende noch eine weitergehende
Schärfentiefe und damit im Portraitbereich weniger gut geeignet ist.
Fazit
Das
Lumix 20mm/1,7 zählt zu den Must-Have-Objektiven. Die gute
Fertigungsqualität vor allem aber auch die herausragende
Abbildungsleistung mit durchschnittlich 2.136 Linien überraschen
angesichts der hohen Lichtstärke. Derzeit ist das Objektiv im
lichtstarken Normalbrennweitenbereich konkurrenzlos und aufgrund
seiner optischen Fähigkeiten vergeben wir die
5-Sterne-Höchstwertung.
Das Objektiv stellen
wir im
Video Teil 5 zur Lumix GH2 näher vor.
Gerhard: Auch mich würde das Voigtländer Nokton 0,95/25 mm MFT interessieren. (25.07.2011, 08:35 Uhr)
thomas: Danke für den Test. Leider habe ich an der Olympus Pl1 festgestellt, dass sehr schnell und kräftige blau-CA entstehen. Sonst ein gutes Objektiv. Inzeischen aber schon deutlich teurer :( (25.04.2011, 20:31 Uhr)
Andreas: Vielen Dank für die sehr guten und ausführlichen Tests. Ich habe bisher keine Vergleichbar gute Seite gefunden!
Haben Sie vor in nächster zeit auch das Voigtländer Nokton 0,95/25 mm MFT zu testen. Es wäre interessant, ob sich die 900,-€ gegenüber den 330,-€ u.a. wegen des besseren Freistellpotenzial rentieren. (20.03.2011, 14:14 Uhr)
Nicht jedes für Canon ausgewiesene
EF-Objektiv ist mit allen Canon DSLR kompatibel:
Canons EF-S-Objektive (das "S" steht für Short-Back) sind mit allen
Canon EOS-Kameras kompatibel allerdings mit Ausnahme der EOS 5D
(Mark I und II) und der 1D-Modelle. An letztgenannten Modellen können
diese EF-S-Objektive nicht angesetzt werden !
Sigmas Objektive für Canon EOS, die in der
Bezeichnung ein DC ausweisen lassen sich zwar an allen Canon
EOS-Kameras ansetzen, sie erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen
an der EOS 5D und 1D-Modellen !
Tamron-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung Di II sind an allen Canon EOS-Kameras verwendbar,
erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen an der 5D und 1D-Modellen.
Tokina-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung DX sind ebenfalls nicht mit EOS 5D und 1D-Modellen
kompatibel (idR Weitwinkel-Vignettierungen).