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bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
Offenblende Endbrennweite
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
100mm f5,6 - ISO 160
300mm f5,6 - ISO 160
Beispiel Fasan
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
Beispiel Insekten
vollaufgelöste Bilddatei via Mausclick
200mm f4
- ISO 160
150mm f4,5 - ISO 160
Panasonic bringt mit dem
noch recht frischen Objektiv (Markteinführung Sept. 2010) eine sehr
interessante Telebrennweite, die am Kleinbild 200 bis 600mm
entspricht. Endlich wird damit der erweiterte Telebereich auch in
der Micro Four Thirds-Welt erschlossen*. Mit 520gr. ist es zwar kein
Leichtgewicht aber das ist natürlich der optischen Konstruktion
geschuldet, die sich besonders an Teleobjektiven nicht beliebig
minimieren lässt.
*sieht man einmal vom
etwas lichtschwächeren Olympus M. Zuiko 75-300/4.8-6.7 oder
Adapter-Lösungen ab.
Ausstattung
Die Fertigungsqualität
entspricht den Erwartungen, die in dieser mittleren Preisklasse
typisch sind. Es ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt
(allerdings mit Metall-Bajonett-Anschluss) fasst sich aber gut an.
Der Scharfstellring läuft angenehm seidig, Änderungen im Zoom
erzeugen kaum Reibungsgeräusche. Erfreulicherweise hält es auch in
vertikalen Positionen selbst senkrecht gegen den Himmel, ohne die
Zoomposition zu ändern. Am Objektiv ist ein Umschalter für den
Bildstabilisator-Betrieb vorhanden.
Der Lieferumfang bietet
eine Streulichtblende, eine dünn gepolsterte Hülle und eine
mehrsprachige Betriebsanleitung (auch in deutscher Sprache).
Videofähigkeiten
Auch wenn Panasonic dem
Objektiv kein "HD"-Prädikat spendiert hat (wie dem
14-140mm-Objektiv) so arbeiten sowohl der Bildstabilisator als auch
Autofokus sehr leise und stören auch laufende Videoaufzeichnungen
nicht. Der Autofokus arbeitet zudem flott und kann im Servo
(kontinuierlich nachgeführt) bei laufenden Videoaufnahmen genutzt
werden.
Optische Leistung
Sehr hochaufgelöste
Aufnahmen können bei Offenblende bzw. leicht abgeblendet bis etwa
150mm erwartet werden. Darüber sinkt die Leistung etwas und bei
300mm wirken die Aufnahmen bei f5,6 schon etwas weichgezeichnet. Das
ist allerdings typisch für die
Preisklasse und daher nicht weiter verwunderlich.
Chromatische
Abberationen sind um 2 bis höchstens 3 Pixel in der Breite sehr
gering ausgeprägt, auch die Verzeichnung ist praktisch nicht
vorhanden. Vignettierungen sind bei Offenblende unter einer
Blendenstufe (rund 0,75 EV) kaum vorhanden und verschwinden schon um
1 Stufe abgeblendet nahezu vollständig.
Wie rechts im
Nahbereich bei Mindestdistanz auf 1 Cent-Geldstücke zu sehen (1,50m bei 300mm und
Offenblende), lassen sich rund 8,5cm formatfüllend in der Breite mit einer sehr hohen
Leistung bei 100% ablichten. Sie liegt auf einem
vergleichbaren Niveau zum Lumix 14-140mm (dort bei 50cm Motivabstand
und 140mm).
Die
Autofokustrefferquote haben wir mit 92% gegenüber manuell
optimierter Scharfstellung ermittelt. Die AF-Geschwindigkeit liegt
in der Endbrennweite bei 0,7 Sekunden von Unendlich in den
Nahbereich auf 1,50m (Tageslicht).
Fazit
Das Lumix 100 - 300mm
ist eigentlich ohne Fehl und Tadel, sieht man von der etwas weichen
Zeichnung der Endbrennweite bzw. oberhalb von 200mm einmal ab. Das
entspricht den Erwartungen und ist auch an DSLR in dieser
Objektiv-Preisklasse typisch. Ansonsten muss man schon in
Festbrennweiten oder leistungsstarke DSLR-Zoomobjektive
investieren und sie per 4/3-Adapter ankoppeln (dann ohne Autofokus
und Bildstabilisator-Unterstützung).
Ingesamt vergeben wir
einen Kauftipp. Wir stellen das Objektiv im
5. Videoteil zur Lumix GH2 näher vor.
Stefan_tf: @Anonym: eigentlich antworten wir keinen anonymen Postern. Oben ist ein Link mit Erklärungen dazu. (03.06.2011, 02:14 Uhr)
Anonym: ich verstehe den test nicht ganz: wie kann in den auflösungscharts bei 200mm oder 300mm brenntweite ein wert für blende 4 ermittelt werden, wenn das objektiv bei diesen brennweiten gar keine blende 4 bietet? (02.06.2011, 22:07 Uhr)
Nicht jedes für Canon ausgewiesene
EF-Objektiv ist mit allen Canon DSLR kompatibel:
Canons EF-S-Objektive (das "S" steht für Short-Back) sind mit allen
Canon EOS-Kameras kompatibel allerdings mit Ausnahme der EOS 5D
(Mark I und II) und der 1D-Modelle. An letztgenannten Modellen können
diese EF-S-Objektive nicht angesetzt werden !
Sigmas Objektive für Canon EOS, die in der
Bezeichnung ein DC ausweisen lassen sich zwar an allen Canon
EOS-Kameras ansetzen, sie erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen
an der EOS 5D und 1D-Modellen !
Tamron-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung Di II sind an allen Canon EOS-Kameras verwendbar,
erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen an der 5D und 1D-Modellen.
Tokina-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung DX sind ebenfalls nicht mit EOS 5D und 1D-Modellen
kompatibel (idR Weitwinkel-Vignettierungen).