bestes Ergebnis
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
Offenblende
vollaufgelöstes Testchart via Mausclick
f5,6 - ISO 100
f4,0 - ISO 100
Beispiel Fasan
vollaufgelöste Bilddatei
via Mausclick
f4 - ISO 100
Das EF 600mm f/4L IS USM ist bereits seit Ende 1999 auf dem Markt
und seit langem werden für die Anschaffung mehr als 8.000 € fällig.
Trotz dieses enormen Preises und des Alters gilt es als eines der
Standardobjektive für hochambitionierte Naturfotografen.
Da wir vor kurzem das
EF 400mm f/2,8L IS USM testeten, waren wir auf die Ergebnisse dieses
etwas lichtschwächeren aber um 200mm Brennweite längeren
Superteleobjektives gespannt.
Zwar offenbart der Test
einen leichten Randabfall und Auflösungseinbussen bei der
Offenblende doch war auffällig, dass weniger eine verminderte
Auflösung als die Streulichtempfindlichkeit (helles Testchart) zu
einer gewissen Irritation unserer Analyse-Software führt. Das
Objektiv ist offenbar auch besser für grössere Distanzen als den 8m
in unserem Testlabor ausgelegt (siehe Fasan aus 12m bzw. unseren
separaten
Supertele-Test) Leichtes Abblenden steigert die
Abbildungsqualität. Chromatische Aberration bei Offenblende von 4
Pixeln sind gering ausgeprägt; hier zeigt sich, was teure
Floritlinsen (nur in sehr hochwertigen Objektiven verbaut) leisten
können. Die geringe Offenblend-Vignettierung von nicht mal einer
Blendenstufe am Vollformat ist als Standard in dieser Preisklasse
anzusehen.
Die
Autofokusleistung liegt mit durchschnittlich 98% auf Spitzenniveau (97% Phasen-AF, 99% Kontrast-AF). Bei dem Objektiv gibt es
einige Fokussierhilfen wie zum Beispiel den Focus Preset, Fokussierbegrenzer von
5,5m-Unendlich, von
5,5m-10m und von 10m bis Unendlich. Die ebenfalls vorhandenen AF-Stopptasten
können den Fokussiervorgang unterbrechen oder aber mit
verschiedenen Funktionen aus der 5D Mark II und neueren Profikameras
heraus individuell z. B. für den Wechsel von der Autofokusbetriebsart
One-Shot in den AI-Servobetrieb belegt werden.
Das sehr schwere Objektiv
wiegt 5,3
Kilo und ist nur von sehr sportlichen Fotografen
längere Zeit aus der Hand zu halten. Durch das hohe Gewicht und die
Länge von fast einem halben Meter empfiehlt sich ein aufs Gewicht
abgestimmtes Stativ nebst Stativkopf (siehe
Stativkopftest).
Wie üblich bei einen
Canon Superteleobjektiv wird es in einem speziell angepassten,
hochwertigen Hartschalenkoffer geliefert. Ferner sind im Lieferumfang eine
Streulichtblende, ein Objektivgurt, eine Objektivkappe und die
obligatorische Stativschelle enthalten.
Klassisches
Einsatzgebiet ist die Naturfotografie, sowie mit Extendern auch die
Astrofotografie.
Wer überzeugende
Qualität mit sehr langer Brennweite möchte, wird langfristig nicht
an dem EF 600mm f/4L IS USM vorbeikommen. Lesen Sie ergänzend auch
unseren
Supertele-Testbericht !
Marcelloromeo: Der EF 600 ist spitze ! Nur das Gewicht ist vielleicht etwas viel. Arbeite schon über 1 Jahr damit und fast immer mit f4.0 (Vollig geöffnet)Spitzen Qualität ! Teuer aber Preiswert.
Auf meine Site gibt es sehr viele Bilder der mit dieses Bjektiv gemacht worden sind, oder in zusammen mit der EF 1.4 Extender II was auch Spitze geht! (30.07.2010, 12:17 Uhr)
Nicht jedes für Canon ausgewiesene
EF-Objektiv ist mit allen Canon DSLR kompatibel:
Canons EF-S-Objektive (das "S" steht für Short-Back) sind mit allen
Canon EOS-Kameras kompatibel allerdings mit Ausnahme der EOS 5D
(Mark I und II) und der 1D-Modelle. An letztgenannten Modellen können
diese EF-S-Objektive nicht angesetzt werden !
Sigmas Objektive für Canon EOS, die in der
Bezeichnung ein DC ausweisen lassen sich zwar an allen Canon
EOS-Kameras ansetzen, sie erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen
an der EOS 5D und 1D-Modellen !
Tamron-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung Di II sind an allen Canon EOS-Kameras verwendbar,
erzeugen jedoch idR Weitwinkel-Vignettierungen an der 5D und 1D-Modellen.
Tokina-Objektive für Canon EOS mit der
Bezeichnung DX sind ebenfalls nicht mit EOS 5D und 1D-Modellen
kompatibel (idR Weitwinkel-Vignettierungen).