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Ob Blitzgerät, Fernbedienung, Stativ oder Polfilter - Zubehör zur DSLR macht das System erst komplett und erweitert die Einsatzmöglichkeit der Kamera spürbar.

Traumflieger.de hat sich nach nützlichem für den Canon-Fotografen umgesehen.

Überblick

 Compact-Flash-Karten: was bringt das Ultra ?

Schnellere Actionfotos und rasanter Speicherzugriff sind einige Schlagworte, mit denen für das "Ultra", "Extreme" oder "80x" auf den Compact-Flashkarten geworben wird. Doch lohnt der Mehrpreis wirklich ?

Diese Frage ist eng gekoppelt an die Canon-DSLR-Kamera, die Sie einsetzen. Daher soll hier keine pauschale Aussage gemacht werden -  folgen Sie den speziellen Testseiten zur jeweiligen Kamera:

CF-Card-Test zur EOS 300D/10D

CF-Card-Test zur EOS 20D

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Mobile Datenspeicher

Angesichts der Preise für Compact Flash-Karten (CF-Card) bzw. auch der Microdrives stellt sich spätestens auf Reisen die Fragen nach einer kostengünstigeren Lösung für mehr Speicherkapazität, denn eine CF-Card ist an der 300d bei höchster Jpeg-Auflösung nach etwa 120 Aufnahmen erschöpft. Wer intensiver fotografiert sollte pro Tag eine Kapazität von 1 GB vorrätig halten, was sich beispielsweise bei einem dreiwöchigen Reiseaufentalt  schnell auf 20 GB addieren kann.

Wer diese Datenmenge in Form von 1 GB-CF-Cards vorrätig halten will, muss derzeit mit einem Investitionsvolumen von etwa 3.500 - 4.000 EUR rechnen. Die gleiche Kapazität lässt sich jedoch im günstigsten Fall schon mit einem mobilen Festplatten-Datenträger für unter 200 EUR erwerben.

Der Markt bietet hier unterschiedliche Ansätze, neben den festplattenbasierten Lösungen werden auch CD-Writer angeboten, die in dieser Übersicht jedoch unberücksichtigt bleiben, da sie von den Abmessungen relativ gross ausfallen, verhältnismässig langsam beim Datenkopieren sind (mind. 2mal langsamer) und die Medien über eine geringe Kapazität (max 700 MB) verfügen.

Wichtig für die hier vorgestellten Datenspeicher ist eine 2.0 USB-Schnittstelle vom Gerät zum Computer, denn wer diese einmal im Vergleich zur Version 1.1. genossen hat, wird auf den 4,5fachen Geschwindigkeitsvorteil nicht mehr verzichten wollen. Ein weiteres wichtiges Kriterium dürfte eine Verify-Funktion darstellen, den leider nicht alle Geräte anbieten. Wer unterwegs keine Rückmeldung über ein Display erhält, ob die von der CF-Card übertragenen Daten auch auf dem mobilen Datenspeicher angekommen sind, dürfte viele unnötige Gedanken darauf verschwenden, ob die Daten denn nun tatsächlich in Sicherheit gebracht wurden.

Marktübersicht:

Bezeichnung

X'S-Drive II

X-Drive Pro VP 300

Vsonic V-MP3H

Nixview Viesta
(baugleich zu Delkin EF Picture Pad)

 
 

Neu-Preis ab € 170 (20 GB Harddisk) bis € 250 (60 GB) ab € 220 (20 GB) € 339 (20 GB), € 429 (40 GB) € 499 (30 GB), € 529 (40 GB)
Ebay-Direktlink ebay ebay ebay ebay
Schnittstelle USB 2.0 + 1.1 USB 2.0 + 1.1 USB 1.1 USB 1.1, optional USB 2.0 Adapter(+ € 64)
unterstütze
Betriebssysteme
Win 98 bis XP, Mac OS ab 8.6, OS X, Linux Kernel v 2.4 Win 98 bis XP, Mac OS ab 8.6, OS X, Linux Kernel v 2.4 Win 98 bis XP, Mac OS ab 8.6, OS X ab Win 98, Mac OS 9
Speichermedien CF-Cards (I+II), Memory-Stick, SD-Card, Multimedia (6 in 1 Adapter) CF-Cards und 8 weitere Speichermedien (9 in 1) CF-Cards, Multimediacard, SD-Card CF-Cards I+II plus optionaler Adapter für übrige gängige Karten
Gewicht 300 gr
13,6 x 8,6 x 3,7 cm
329 gr
13,6 x 8,6 x 3,7 cm
446 gr
15,4 x 9,2 x 4,6 cm
290 gr
Batterie-
laufzeit
1,6 Stdn 2 Stdn 2,5 Stdn 1,92 GB je Ladung
Display schwarz-weiss: Statusanzeige für Batterieladung, Übertragungsstatus und Festplattenkapazität schwarz-weiss: erweitertes Statusanzeige für übertragene Dateinamen und Ordner, sonst siehe X's-Drive II 2,5 Zoll-Farbe: diverse Infos abhängig vom Mp3, Jpeg bzw. Mpeg-Mode 1,8 Zoll Farbe: Bildbetrachtung (incl. Zoom, Exif-Daten, Raw)
Transfer-geschwindigkeit Upload CF-Card 512 MB 9 Min 17 Min. und 20 Sek.   8 Min.
Extras
  • Tragetasche
  • MP3-Playerfunktion
  • Tragetasche
  • Ohr-Kopfhörer
  • Mpeg 1- Player
  • Mp3-Player
  • Fotobetrachter (Jpeg)
  • Audio und Video-Out für TV
  • Tragetasche
  • Rücksicherung von HD zu CF-Card
  • Verify
  • TV-Out
  • Fernbedienung für TV
  • Tragetasche
Zubehör     Card-Adapter für Memory-Sticks, Smard-Media, XD Card-Adapter für gängige Medien
Nachteile
  • Batteriewechsel nur über Plattenausbau möglich
  • Karten ragen aus dem Einschub hervor
  • Batteriewechsel nur über Plattenausbau möglich
  • Karten ragen aus dem Einschub hervor
  • Plastikdesign
  • MP3-Sounds klingen etwas arm
  • langsamer Datentransfer
  • Batteriewechsel nur über Plattenausbau möglich
  • Karten ragen aus dem Einschub hervor
  • etwas veraltete Daten auf der Homepage
  • Karten ragen über Einschubfach hinaus
Vorteile
  • sehr günstige Lösung
  • als Hard-Disk nutzbar
 
  • Verify-Funktion
Links Herstellerinfo
engl. Test
Herstellerinfo
engl. Test
Herstellerinfo Herstellerinfo
engl. Test

 

Bezeichnung

Phototainer

Archos Jukebox Multimedia 20

Imagetank G2

Jobo Giga 2

 

Preis 419 (20 GB) € 499 (40 GB) 243 (Set, 20 GB) 277 (30 GB) 235 (40 GB)
Ebay-Direktlink ebay ebay ebay ebay
Schnittstelle USB 1.1 + 2.0 USB 1.1 + optionales USB 2.0 über Kit (€ 28) USB 1.1 + USB 2.0 USB 2.0
unterstütze
Betriebssysteme
ab Win 98, Mac OS 8.2 ab Win 98 SE, Mac OS 8.6 oder 9 Win 98 SE bis XP, Mac OS 9.1, OS X, Linux Win 98 bis XP, Mac OS 9.1, OS X
Speichermedien CF Typ I + II + via optionalem Adapter gängige Typen nur über optionalen Adapter: CF Typ I + II, Smartmedia, Multimedia (€ 29) CF Typ I + II, über optionalen Adapter Smartmedia und Multimedia (39 EUR) CF Typ I + II und 6 weitere Formate
Gewicht/
Abmessungen
340 gr
14,3 x 9,2 x 3,2 cm
290 gr
11,3 x 7,9 x 3,0 cm
340 gr
14,5 x 8,7 x 3,5 cm
185 gr (ohne Akku)
15,2 x 8,2 x 3,4 cm
Batterie-
laufzeit
lt. Fokustest 45 Min für Bildbetrachtung, lt. engl. Test etwa 3 Stunden bis 7 Stdn. (Mp3-Play) 1,5 Stdn. k.A.
Display 3,5 Zoll-Farbe:

Bildbetrachtung incl. Zoom, Raw

1,5 Zoll-Farbe:

diverse Infos je nach Modus

schwarz-weiss, hintergrund-beleuchtet:

Akku-Füllstand,Kapazität und freier Festplattenspeicher werden angezeigt

schwarz-weiss:

Dateninfos

Transfer-geschwindigkeit Upload CF-Card 512 MB 10 Min und 20 Sek. 7 Min. 20 Sek. 3 Min. 40 Sek. 10 Min. 40 Sek.
Extras
  • MP3-Player
  • Avi-Player (nach Konvertierung)
  • Fotoviewer
  • interner Lautsprecher
  • TV-Out
  • Fernbedienung für TV-Nutzung
  • Tragetasche
  • Verify
  • MP3-Player
  • eingebautes Mikrophon
  • Kopfhörer
  • Foto + Videoplayer
  • digital Audio und Video in- und Out
  • zurückschreiben auf CF-Card (jedoch nur Ordnerweise)
 
Zubehör Audio-Digital-Out-Adapter diverse Erweiterungsmodule k.A. k.A.
Nachteile offenbar geringer Support der Homepage, Teilweise Inkompatibiläten mit CF Cards rel. kleines Display

kein automatischer Komplettransfer bei mehreren Card-Ordnern

CF-Cardadpater wirkt nicht besonders stabil
gewöhnungs-
bedürftige Bedienung
sehr kurzes USB Kabel (23 cm)
Vorteile grosses Display, jedoch relativ geringe Auflösung multifunktional, lange Batterie-Betriebsdauer schnelles Kopieren simple Bedienung
Links Herstellerinfo
Fokus-Kurztest
Test engl
Herstellerinfo
Test (haupts. Audio)
Erfahrungsbericht
engl. Review
engl. Userbericht
Herstellerinfo
Kurztest
Herstellerinfo




Bezeichnung

Digital Album Lite

Cinema Disk

iPod mit
Media Reader

Archos Video AV 320/340/380

 

Preis 375 (30 GB) 430 (30 GB) 398 (20 GB) +
Mediareader € 94
ab € 475 (20 GB, Vers. AV 320)
Ebay-Direktlink ebay ebay ebay ebay
Schnittstelle USB 2.0 USB 2.0 Firewire und optional USB 2.0 (20 EUR-Kabel) USB 2.0
unterstütze
Betriebssysteme
ab Win 98 / ab Mac OS 9.1 / Linux Win 98 SE bis XP, Max OS ab 8.6, OS X ab Win ME und Mac OS 10.1 ab Win 98 SE und Mac OS 9
Speichermedien CF I+II, weitere über mitgel.Adapter CF I+II über Reader: CF I+II und diverse andere Medien nur über optionalen Adapter: CF Typ I + II, Smartmedia, Multimedia (€ 29)
Gewicht/
Abmessungen
290 gr
14,6 x 8,3 x 2,9 cm
296 gr
13,9 x 8 x 2,6 cm
340 gr
10,4 x 6,2 x 1,6 cm
350 gr
11,2 x 8,2 x 3,1 cm
Batterie-
laufzeit
k.A. k.A. k.A. k.A.
Display schwarz-weiss Display: Kopierdauer und Restkapazitätsanzeige schwarz-weiss Display: Datenanzeige und MP3-Infos schwarz-weiss Display:
MP3-Infos
Farb-TFT-Display: vielfältige Infos je nach Modus
Transfer-geschwindigkeit Upload CF-Card 512 MB 9 Min. 30 Sek. 5 Min. 20 Sek. 26 Min. 40 Sek. 7 Min. 20 Sek.
Extras
  • Tragetasche
  • Video-Out (S-Video/Compos.)
  • MP3-Player
  • Autoadapter
  • Fernbedienung
  • Tragetasche
  • Stereo-Audio-Output
  • MP3-Player
  • MP3-Player
  • eingebautes Mikrophon
  • Kopfhörer
  • Foto + Videoplayer
  • digital Audio und Video in- und Out
Zubehör k.A. k.A. umfangreiches Zubehör zu erwerben diverse Erweiterungsmodule
Nachteile
  • keine Lesegerätfunktion
  • nur CF-Cardunterstützung
  • gross
    dimensionierter Card-Adapter, eigene Batterien notwendig
  • langsame Übertragungszeit
  • CF-Cardadpater wirkt nicht besonders stabil
Vorteile
  • Verify-Funktion
  • gute Menüführung
  • schnelles Kopieren
  • einfache Bedienung
  • grosses Display

 

Links Herstellerinfo Herstellerinfo Herstellerinfo Herstellerinfos

Fazit:

Wer einen kostengünstigen Datenspeicher ohne viele Extras sucht, für den dürfte das Xs-Drive bzw. Jobo-Giga 2 eine interessante Überlegung wert sein, wenn auch bei diesen Geräten auf eine Verify-Funktion verzichtet werden muss.

Als ebenfalls schlicht kann das Digital Album Lite bezeichnet werden, bietet jedoch eine Verify-Funktion an und zeigt wichtige Informationen zum Datentransfer an. Wer auf Datensicherheit Wert legt und ein wenig mehr investiert, scheint hier gut beraten.

Bei den Geräten mit Multifunktionalität sind recht grosse Unterschiede hinsichtlich der einzelnen Ausstattungsmerkmale auszumachen. Bieten die einen Geräte einen MP3-Player, glänzen andere zusätzlich mit einem grossen Farbdisplay incl. Videoabspielmöglichkeiten. Interessant kann auch die Aufnahmemöglichkeit von Umgebungsgeräuschen sein, um eine Fotopräsentation mit Originalklängen anzureichern. Wer hier eine preisgünstige Lösung mit Zusatzfeatures sucht, sollte sich einmal den Archos-Multimedia 20 näher ansehen. Dieser benötigt zwar als Ergänzung den Kauf eines USB 2.0 Kabels und einen separaten CF-Cardreader, angesichts der langen Batterielaufzeit und Audiorekordingmöglichkeiten fiel meine persönliche Entscheidung zugunsten dieses Gerätes aus. Ob er sich in der Praxis bewährt, davon wird hier demnächst näher berichtet

Update: Archos bietet ein neues, sehr interessantes Gerät, den Archos Gimmi 120 für kleines Geld incl. 20GB-Harddisk an (Herstellerinfos hier).
Folgender Erfahrungsbericht dazu stammt von Markus Fischer:

Ich wollte mir einen MP3-Spieler zulegen, hatte aber schon lange die Absicht an einer "großen" Digitalkamera (vorher unterwegs mit Canon S30, geplant war ursprünglich ja die Minolta A2). Nach einigem hin und her und ein wenig Internetrescherche bin ich auf den Archos Gmini 120 gestoßen.

Vielleicht ähnlich wie die Multimedia Jukebox, jedoch wie ich denke schon eine Entwicklungsstufe vorraus. Zuerst einmal ist das ganze ein vollwertiger MP3-Spieler mit einer 2,5" Festplatte und 20 GB. Ein CF-Kartenslot ist bereits im Gerät eingearbeitet und durch eine Gummilasche geschützt. Einen Kartenadapter für SD und andere gibt es von Archos, ist jedoch für mich uninteressant, da ich ja bekanntermaßen CF-Karten besitze. Ein ersten Langlauftest auf dem Weg nach Toronto ergab 7,5 Stunden Dauerlaufzeit. Jedoch war das einer der Ersten Verbrauchszyklen. Im Forum und in der ct ist von 9-9,5 Stunden Laufzeit die Rede. Kommt wohl auch auf die Lautstärke drauf an (im Flugzeug muss man in den leisen Passagen schon etwas mehr "aufdrehen" wegen den lauten Umgebungsgeräuschen).

Mit Spannung wird das Gerät durch einen fest eingebauten LiIonen Akku versorgt, falls mal ein Wechsel anstehen sollte, wirbt Archos damit, dies mit 25.- ? sich vergüten zu lassen. Um Welten billiger wie der Apple I-Pod Batteire Wechsel. Das Gerät passt gerade noch so in die Hosentasche. Bei mir war bereits die neuste Firmware drauf und alles lief einwandfrei. Das Display lässt sich leicht ablesen und die Icons, bzw. der Ordneraufbau ist selbsterklärend. Mit den Navigationstasten kommt man nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ebenfalls gut zurecht. Die Datenübertragung habe ich mit einer vollen 1 GB Sandisk Ultra II CF Card getestet: 14 Minuten für die volle Übertragung. Das Gerät lässt sich per USB 2.0 (abwärtskompatibel) an den Computer anschliesssen und wird problemlos als Wechseldatenträger erkannt. Ein Datenschaufeln per Drag und Drop ist ohne weiteres möglich. Es können auch sämtliche andere Daten transportiert werden, wie eben eine richtige mobile Festplatte.
Da dem Gerät mitlerweile ein Nachfolger beschert wurde, ist der Preis auf 190.- - 200.- ? gefallen. Für das Gebotene für mich mehr als reizvoll, betrachtet man Speicherkapazität, CF-Cardreader, Akkulaufzeit, Bedienung und nebenbei noch bekommt man noch einen komfortablen MP3 Spieler. Nachteil mag die ungenaue Zustandsanzeige des Akkus sein. Einen Bug bei der Dateienübertragung konnte Archos durch ein Firmware / Treiber update beheben, dies hat bei meinem Gmini aber nicht zugetroffen.

Es gibt Mitlerweile einen Nachfolger, den Gmini 220, dieser hat eine etwas kleinere 1,8" Festplatte (auch mit 20 GB) und dadurch fällt das Gehäuse noch etwas kleiner aus. Zusätzlich kann hier das Display als s/w Bildbetrachter für JPEG-Dateien genutzt werden. Dies ist in meinen Augen jedoch bestenfalls als Spielerei zu nutzen, eine qualitative Bildbetrachtung ist wohl kaum möglich. Durch das größere Display steigt natürlich auch der Stromverbrauch. Für mich war die etwas kürzere Bauform den Mehrpreis von ca. 60.- ? nicht wert.

Achtung: der Gmini 120 SP besitzt keinen CF-Kartenschacht und lässt sich auch nicht aufrüsten. Also auf die Bezeichnung schauen.

Ein Archos-Forum findet man unter:     http://www.archosweb.de


Bezeichnung: Archos Gmini 120
Preis: 190.- - 200.- ?
Schnittstelle: USB 2.0 + 1.1
unterstützte Betriebssysteme: Win 98SE, ME, 2000, XP + MAC 9.2 oder X
Speichermedien: CF, per Adapter auch SD / MMC / Memory Stick / Memory Stick Pro / Smart Media card
Gewicht / Abmessungen: 244g / 113 x 78 x 26mm
Batterielaufzeit: zwischen 7,5 und 9,5 Stunden
Display: S/W mit blauer Hintergrundbeleuchtung 128 x 64 Pixel (keine Bildbetrachtung)
Transfergeschwindigkeit Upload CF-Card 1GB Sandisk Ultra II: 14 Min
Extras: MP3 Spieler, digitaler SPDIF-Eingang, analoger Line-In-Eingang + Line-Out-Ausgang, Kopfhöreranschluss, integriertes Mikrofon, eingebauter CF Cardreader
Zubehör: per Adapter auch SD / MMC / Memory Stick / Memory Stick Pro / Smart Media card
Nachteile: Akkuzustandsanzeige nicht zu gebrauchen
Vorteile: Preis, Preis, Preis, lange Laufzeit, vollwertiger MP3 Player, recht guter Support
Herstellerinfo: http://www.archos.com/products/overview/gmini_120.html
http://www.archos.com/download/spec_sheets/Gmini120_GE.pdf

Update 2:  von Mario Kobolla stammen folgende Hinweise, die uns per Email erreichten:

"Zu dem Thema "Mobile Datenspeicher" habe ich noch eine Ergänzung anzubieten. Ich habe mich selbst mit dem Thema befaßt, da ich meine Fotos im Urlaub sichern wollte und CF-Karten damals (Oktober 2005) noch recht teuer waren.

Nach vielen Überlegungen habe ich mir einen mobilen Brenner von Medion für 149,-€ gekauft. Er kann auf CD oder DVD brennen und besitzt einen Akku, der für mehrere Brennvorgänge ausreicht. inkl. Fernbedieung kann er auch als DVD-Player (z.B. Diashow) eingesetzt werden. Einfach CF-Card (oder SD-Card) einschieben, Rohling reinlegen und nach 10 Minuten ist alles gebrannt. Kann auch als externer Brenner am PC benutzt werden.

Ich finde dieses Gerät deshalb so interessant, da man eben ein Speichermedium (z.B. DVD) sofort vor Ort brennen kann. Wenn man z.B. zu Besuch bei Freunden ist, kann man die DVD vor Ort brennen und dort lassen. Das finde ich einen großen Vorteil ggü. Festplattenspeicherung. Selbst die größte Festplatte ist irgendwann mal voll und zum Schluß brennt man dann doch alles auf DVD/CD."


 

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Blitz-Geräte (E-TTL)

Wer sein Motiv nicht "totblitzen" und es durch harte Schattenwürfe einer natürlichen Lichtstimmung berauben möchte, für den spielen Faktoren wie eine reduzierte Lichtleistung und Entkopplung von der Kamera eine wichtige Rolle. Um ein Motiv beispielsweise dezent aufzuhellen oder es in einer vom Blitz erzeugten Gegenlichtsituation zu zeigen, wird ein von der Kamera entkoppelbares, externes Blitzgerät benötigt, bei dem zusätzlich auch die manuelle Belichtungsdosierung einstellbar ist, denn diese Möglichkeit wird an der 300d von Haus aus nicht angeboten. Zusätzlich lässt sich durch den grösseren Winkel gegenüber dem eingebauten Blitz auch der sogenannte "rote Augen"-Effekt reduzieren und der Abschattungseffekt bei langen Brennweiten wird ebenfalls vermieden.

Ein paar Grundbegriffe zu den Geräten seien hier kurz dargestellt:

Die neueren Generationen von Blitzgeräten sind mit der TTL-Technik ausgestattet. Dies bedeutet, das die Geräte durch das Belichtungsmessystem der Kamera gesteuert werden (TTL=through the Lens). An der Kamera eingestelle Werte für Blende, Brennweite und Belichtungszeit werden so dem Blitzgerät bekannt gemacht und die Belichtungsdosierung entsprechend angepasst. Das sogenannte E-TTL ist hier die herstellerspezifische Canon-Bezeichnung für diese Technik.

Wer sein System ausbaufähig gestalten und ggf. mit mehreren Geräten blitzen möchte, für den sind die Master bzw. Slave-Funktionen von Bedeutung. So kann in einem Netzwerk über ein Masterblitz den übrigen Geräten im System die Gesamtbelichtungssituation mitgeteilt werden und eine korrekte Belichtung erzielt werden.

Stroboskopblitzlicht ist eine nützliche Funktion, um im Vorwege durch eine schnelle Blitzfolge das Motiv auszuleuchten und dadurch die Schattenwürfe und Beleuchtung schon durch den Sucherblick etwas besser beurteilen zu können. Daneben wird diese Funktion teilweise auch für den Autofokusbetrieb benötigt, um durch ausreichendes Licht das Objektiv scharfstellen zu können.

Die Schwenkfähigkeit, über die nicht alle Blitze verfügen, kann auch für eine Hochformataufnahme wichtig sein, um dort mehr Flexibilität zu gewährleisten. Für Nahaufnahmen ist die Neigfähigkeit um -7 Grad von Vorteil, um z.b. mehr Fläche im bodennahen Bereich auszuleuchten.

ETTL 2 ist die neueste Blitztechnologie Canons, die - erstmals an EOS 1D Mark II eingeführt - auch in semiprofessionellen Modellen (z.B. EOS 350D/20D/30D) implementiert wurde. Sie wertet Entfernungsinformationen der Mehrzahl von Canon-Objektiven aus um die Reflexionsfähigkeit und ggf. Überstrahlungen besser kontrollieren zu können. Daneben werden Reflexionen, wie sie z.B. in Fensterscheiben durch den Blitz entstehen, nicht mehr übermässig bewertet. Die Folge ist ein weniger abgedunkeltes Umfeld.

Die ETTL 2 - Technologie ist noch mit vielen Fragezeichen belegt. Unklarheiten besteht hinsichtlich des exakten Einflusses bei der Auswertung von Entfernungsinformationen und Reflexionsprobleme werden meist werbewirksamer inszeniert, als sie es bei Einsatz der ETTL1-Technologie wären (bei ersten Vergleichen liessen sich keine Unterschiede ermitteln beim Vergleich von EOS 300D (ETTL 1) und EOS 20D (ETTL 2))

Marktübersicht Blitzgeräte

Bezeichnung

Canon Speedlite
 220 EX

Canon Speedlite
 430 EX

Canon Speedlite
 580 EX

Sigma EF 500 DG-ST

 

Neupreis um 160 um € 230 um € 400 um € 135
Leitzahl
(Lichtstärke bei 105mm/ISO 100)
22 (bei 28mm) 43 58 50
automatisch eingestellter Leuchtwinkel - 24 bis 105 mm /14 mm mit Streuscheibe) 24 bis 105 mm (14 mm mit
Streuscheibe)
28 bis 105 mm (17mm mit Streuscheibe)
Grad (N)eigung/
(S)chwenken des Reflektors
- -0 bis +90 N, 270 S -7 bis +90 N, 270 S -7 bis +90 N, 270 S
Gewicht (ohne Batterien) 158 gr 330 gr 375 gr 320 gr
Masterfunktion nein nein ja nein
drahtlose Slave-Funktion nein ja ja nein
manuelle Belichtungseinstellung möglich nein ja, 7 Stufen ja, 22 Stufen ja, voll bis 1/16
Besonderheiten Kurzzeitsynchronisation Weitwinkelstreulicht-scheibe


Bestätigungsdiode

6 Individualfunktionen

Unterstützung von unterschiedlichen AF-Feldern

Anpassung an Winkel von einigen APS-C-Sensoren (z.B. EOS 30D/350D/20D)

Standfuss

Einstelllichtfunktion zur Schattenkontrolle

Kurzzeitsynchro

Weitwinkelstreulicht-scheibe

Stroboskopblitz 1 - 199/sec

Blitzbelichtungsreihen

Bestätigungsdiode

14 Individualfunktionen

Unterstützung von 45 unterschiedlichen AF-Feldern

Catchlight-Scheibe

Standfuss

Anpassung an Winkel von einigen APS-C-Sensoren (z.B. EOS 30D/350D/20D)

Einstelllichtfunktion zur Schattenkontrolle

Kurzzeitsynchro

Weitwinkelstreu-scheibe
Vor-/Nachteile + kompakt mit geringem Gewicht
- teuer
- geringe Leuchtstärke
- kein Schwenkreflektor
- kein AF-Hilfslicht
+ kompakt
+ ideale Ergänzung für den Slavebetrieb
+ Standfuss im Lieferumfang
++ schnell aufgeladen
- Einschränkung für Makro wegen 0-Grad Neigewinkel
 
++ masterfähig
+ Standfuss im Lieferumfang
++ schnell aufgeladen
+ hohe Blitzleistung
+ hoher Komfort (z.B. Einstellrad)
- rel. teuer
+ günstig
+ gemessen am Preis rel. lichtstark
-
nicht als Slave einsetzbar
Links Herstellerinfos Herstellerinfos Herstellerinfos Herstellerinfos

 

Bezeichnung

Sigma EF 500
DG-Super

Metz Mecablitz 44-AF 4 C

Metz Mecablitz
54MZ 4C

Cullmann 20AF

 

Neupreis um € 200 um € 149 um € 310 incl Adapter für Canon um € 40
Leitzahl
(Lichtstärke bei 105mm/ISO 100)
50 44 54 20
automatisch eingestellter Leuchtwinkel 28 bis 105 mm (17mm mit Streuscheibe) ab 28mm ab 20mm -
Grad (N)eigung/(S)chwenken des Reflektors -7 bis +90 N, 270 S -7 bis +90 N / kein Schwenken möglich -7 bis +90 N, 270 S  0, 30, 45, 75, 90 N /kein Schwenk möglich
Gewicht (ohne Batterien) 335 gr 400 gr 560gr 127 gr
Masterfunktion ja nein ja (nur Metz) nein
drahtlose Slave-Funktion ja nein ja (nur Metz) nein
manuelle Belichtungseinstellung möglich ja, 8 Stufen (1/128) ja ja, 25 Stufen nein
Besonderheiten

Weitwinkelstreuscheibe

Stroboskopblitz 1 - 199/sec.

Einstelllichtfunktion zur Schattenkontrolle

Blitzbelichtungsreihen

Möglichkeit der "Slave" Ansteuerung via Lichtsensoren

Kurzzeitsynchro

Standfuss

Kurzzeitsynchro Weitwinkelstreulicht-scheibe

Stroboskopblitz

Einstelllichtfunktion zur Schattenkontrolle

extra Aufhellblitz (nicht E-TTL-fähig)

durch Adapter an verschiedenen Kamerasystemen einsetzbar

Kurzzeitsynchro

via Adapter SCA 3083 über Lichtsensor drahtlos steuerbar (3 Betriebsarten, u.a. wird Vorblitz ignoriert)
 

(Autofokus-Hilfslicht)
Vor-/Nachteile + günstig
+ gemessen am Preis viele Features
++ masterfähig
+ kabellose Auslösung über Lichtsensor
- im Vergleich zum 430/580 EX etwas lange Ladezeit
+ schnörkelloses Einsteigermodell
-
keine Schwenkmöglichkeit
- relativ schwer
++ Zweitreflektor
+ hoher Komfort (Einstellrad)
+ hohe Blitzleistung
- rel. teuer/schwer
- nur an Metz-Geräten ETTL-master/slave-fähig
++ sehr günstig
+ kompakt & leicht
- sehr sparsame Ausstattung
Links Herstellerinfos

Vergleich mit Canon EF Speedlite Ex 550 (engl.)

Auszüge aus Bedienungsanleitung
Herstellerinfo Herstellerinfos Herstellerinfos

Wer kostengünstig in die ambitionierte Blitzlichtfotografie einsteigen möchte, der dürfte besonderen Augenmerk auf das Canon Speedlite 430 EX legen, da es viele Canon-DSLR-Features (z.B. Anpassung des Leuchtwinkel auf Sensoren mit Cropfaktor, Übertragung von Weissabgleich an die Kamera, aussermittige AF-Felder mit AF-Licht ansprechbar) unterstützt und durch eine schnelle Blitzfolge glänzt. Optional lässt es sich auch als Slave-Gerät ansprechen und kann daher im kabellosen Verbund via Infrarot das Setup ergänzen.

Das Flaggschiff Canon Speedlite 580 EX ist ebenfalls optimal auf die Canon-DSLR abgestimmt, glänzt durch kurze Ladezeiten und bietet darüber hinaus neben der hohen Lichtstärke einige Extras, bei denen die Masterfähigkeit und damit die Möglichkeit des kabellosen Ansteuerns mehrerer, slavefähiger Blitzgeräten im Verbund hervorzuheben sind.

Auch das Sigma 500 DG Super bietet hohen Bedienkomfort, eine hervorragende Ausstattung und lässt sich - im Unterschied zu den Speedlites - zusätzlich kabellos mit dem kamerainternen Blitz ansteuern (Servobetrieb via Lichtsensor). Wenngleich die Blitzfolge nicht ganz das Niveau der aktuellen Speedlites erreicht und die Adaption einiger Detailfeatures fehlen mag, so bietet es ein erstaunlich gutes Preisleistungsverhältnis und empfiehlt sich auch durch seine Master-/Slavefähigkeiten für einen späteren Ausbau.

Der Metz 54 MZ 4C ist ebenfalls reichhaltig ausgestattet, via Adapter bei eventuellem Systemwechsel gar an andere Kameramodelle anpassbar und bietet als Highlight einen zweiten Reflektorschirm, der bei indirektem Blitzlichteinsatz (Schwenk des Hauptreflektors z.B. gegen die Zimmerdecke) zusätzlich das Motiv direkt aufhellen kann. Allerdings ist das Gerät kein Leichtgewicht und für kabelloses Blitzen (für Canon DSLR nur im Servobetrieb via Lichtsensor) ist noch die Zusatzinvestition in einen Adapter notwendig.

Für EOS 5D-User, die wohlmöglich einen eingebauten Blitz an ihrer DSLR vermissen, kann das Cullmann 20Af eine sehr kostengünstige Upgrademöglichkeit darstellen. Zwar äusserst sparsam ausgestattet verfügt es immerhin über die Schwenkmöglichkeit, um ggf. im Nahbereich indirekt zu blitzen und ist damit vielleicht auch für Canon-Fotografen der Einsteigermodelle interessant, denen dieses Feature bei ihrem eingebauten Blitzgerät fehlt.

TIPP: einen umfangreichen Report zum Thema Blitztechnik mit Canon-DSLR finden Sie hier


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Wirkung von Polfiltern und was Billigprodukte leisten

Zirkuläre Polfilter gehören neben Graufiltern zu den beliebtesten Objektivvorsätzen. Während letztere  die Belichtungszeit verlängern, um z.B. bei Tage einen Wasserlauf nicht visuell einzufrieren sondern einen samtigen Schleier zu verleihen, so wirken Polfilter auf zwei verschiedene Weisen.

Vorausgesetzt die Sonne steht nicht direkt vor oder hinter dem Fotografen verleihen sie Farben eine grössere Intensität und Leuchtkraft und andererseits nehmen sie nichtmetallischen Oberflächen die Reflexion.

Die zirkulären Polfilter lassen sich zudem mittels eines Einstellringes in ihrer Wirkung fein justieren; haben allerdings den Nachteil, dass sie meist in hochwertiger Ausführung recht teuer im Anschaffungspreis sind und die Belichtungszeit generell verlängern.

Verlockend sind da natürlich Schnäppchenpreise und wir konnten nicht widerstehen, einen Billiganbieter anzutesten.

Nur 15 Euro für einen zirkulären 77mm-Polfilter einschliesslich schmucker, gefütterter Schutzdose grenzen da an eine Sensation, doch der Anbieter neu7.de schafft dieses Preiskunststück.

Nicht lange nach der Bestellung trifft die Lieferung auch schon ein und neugierig wird der Filter aufgesetzt. Hoppla, wohin das Auge durch den Kamerasucher auch blickt; es wirkt alles eine Idee unschärfer als gewohnt und so soll der subjektive Eindruck eingehender überprüft werden. Zum Einsatz kommt eine Armbanduhr und das Canon 70-200/2,8 L USM bei Offenblende an der EOS 20D:


Wie links zu sehen, wirken sowohl neu7-Polfilter als auch der hochwertige Kayser-Polfilter auf der spiegelnden Tischoberfläche erkennbar reflexionsdämpfend.

Allerdings greift der Billigfilter spürbar die Struktur des Ziffernblatts an, während der Kayser-Filter sich keine Blösse auch beim 100%-Ausschnitt gibt.

Das vorzeitige K.O. für den Billigfilter ? Nicht unbedingt, wie das kleine Beispiel hier unten zeigt, bei dem eine weniger schärfe-sensible Oberfläche mit dem Saftglas zum Einsatz kommt:


Abhängig vom Lichteinfall wirken Pol-
filter nicht immer reflexionshemmend

Fazit: die Preisleistung geht für den neu7-Polfilter noch in Ordnung, denn nicht immer werden hochsensible  Aufnahmen gemacht, bei denen die Bildschärfe allererstes Kriterium sein muss.

Landschaftaufnahmen mit weiter entfernten Strukturen oder bei Nutzung von kleineren Bildformaten kann der Billigfilter durchaus genügen - wird jedoch Wert auf hohe Qualität in allen Aufnahmesituation gelegt, dann empfiehlt sich eher der Erwerb eines höherwertigen und damit leider auch teureren Polfilters.

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die nützlichen Helfer: Fernbedienungen

Ob TV-Gerät oder beim Öffnen und Schliessen des PKW's: Fernbedienungen erhöhen den Bedienkomfort und räumen dem Nutzer grösseren Bewegungsspielraum ein. Auch für den Canon-Fotografen bietet der Markt verschiedene Lösungen an, die nicht nur für verwacklungsfreiere Aufnahmen vom Stativ sorgen, sondern ganz neue Anwendungsmöglichkeiten erschliessen. So lassen sich Selbstportraits, Aufnahmen auf Parties oder auch von scheuen Tieren wesentlich zwangloser und timinggenauer auslösen als ohne diese nützlichen Helfer. Unverzichtbar sind die Fernauslöser auch bei Langzeitaufnahmen im Bulb-Modus, denn hier müsste ansonsten der Auslöser für die Dauer der Belichtungszeit permanent niedergedrückt werden, was einige Vertreter durch arretierbare Schalter deutlich bequemer lösen.

Besonders hilfreich sind die kabellosen Vertreter, mit denen sich Reichweiten von bis zu 100 Metern Entfernung überbrücken lassen und selbst auf weiträumigen Veranstaltungen unauffällige Schnappschüsse mittels des in der Handfläche verborgenen Funk- oder Infrarotauslöser möglich sind.

Dazu nachfolgend ein Marktüberblick für den Canon-DSLR-Fotografen mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen sowie alternative Selbstbaulösungen:

Bezeichnung

RC-5 RS 60E3 RS-80 N3 TC-80 N3
 

Geeignet für Canon 300D, 350D Canon 300D, 350D Canon 20D/10D Canon 20D/10D
ca. Strassenpreis 15 EUR 15 EUR 40 EUR 120 EUR
Technik Infrarot Kabel Kabel Kabel
ca. Reichweite
(Kabellänge)
1 Meter hinter und
5 Meter vor der Kamera
60 cm 80 cm 90 cm
Vorteile - kabellos - für Langzeitaufnahmen geeignet (arretierbarer Taster)

 
- für Langzeitaufnahmen geeignet (arretierbarer Taster)

 

- eingebauter Timer (automatische Mehrfachauslösungen nacheinander möglich etc.)

- für Langzeitaufnahmen geeignet (arretierbarer Taster)
 

Nachteile - lediglich eine Taste zum Auslösen,
damit keine Vorfokussierung wie am
Kamerauslöser mit seinen zwei Positionen
(halb und voll durchgedrückt) möglich

- geringe Reichweite, vor allem hinter der Kamera

- nicht für Langzeitaufnahmen empfehlenswert
 

- eingeschränkte Reichweite - eingeschränkte Reichweite

- relativ teuer

- eingeschränkte Reichweite

- relativ teuer

 

Bezeichnung

Adidt M1 /
M1 C3
Adidt R3-C1 (300/350D) bzw. Adidit R3-C3 Canon  LC 4 Infrarot-Selbstbaulösung
 

Geeignet für Canon 300D, 350D
 + 30D/20D/10D (C3)
Canon 300D, 350D (C1)+ 20D/10D (C3) Canon 20D/10D Canon 20D/10D (auch 350D/300D)
ca. Strassenpreis 13 EUR / 19 EUR (z.B. bei hier) 90 EUR / 100 EUR (z.B. Ebay) 350 EUR (Set) Teilepreis ca. 40 Euro
Selbstbauanleitung hier
Technik Kabel Funk Infrarot Infrarot
ca. Reichweite
(Kabellänge)
80 cm optional auch 3 Meter 30 Meter (optional bis 100 Meter) bis 100 Meter bis 15 Meter
Vorteile - für Langzeitaufnahmen geeignet (arretierbarer Taster)

- geringer Anschaffungspreis

- Synchronbuchse zum parallelem Anschluss von weiteren Kameras via separatem Kabel

- für Langzeitaufnahmen geeignet (umlegbare Schalterposition)

- Dank Funk hohe Reichweite und Bewegungsfreiheit.

- sehr kleiner Funkauslöser (lässt sich in der Hand verstecken bzw. an der Gürtelschlaufe befestigen)

- incl. Ladegerät für eingebauten Akku

- auch ohne Funk zu betreiben

- Synchronbuchse für Parallelbetrieb

- für Langzeitaufnahmen geeignet

- sehr hohe Reichweite und Bewegungsfreiheit

 

- gute Reichweite

- kostengünstiger Selbstbau

Nachteile - Klinkenstecker kann manchmal den Kontakt in der Buchse verlieren
 
- Klinkenstecker kann manchmal den Kontakt in der Buchse verlieren (300D/350D), nicht bei dem C3 - relativ teuer  

TIPP: Sie möchten sich lieber eine Fernbedienung selbst bauen ? Kein Problem, die Lösung finden Sie hier

 

Lichtschranke im Selbstbau

Franz Appel stellt uns freundlicherweise eine PDF zum Selbstbau einer Lichtschranke bereit. Hinweis: Eine Haftung für eventuelle Schäden durch die Nutzung wird ausgeschlossen.

Damit bei dem Nachbau bzw. bei der Beschaffung der Bauteile keine Frustration aufkommt, ein paar Anmerkungen.

1. Wichtig ist, den Fremdlicht-Einfluss klein zu halten (siehe 2. Seite des PDF´s). Mechanisch habe ich das 6mm Aluröhrchen in das 12mm Rohr einpresst, einfacher ist es vermutlich einzukleben. Das Alu Rohr; oder sofern ein anders Material verwendet wird; sollte innen matt schwarz lackiert werden um Reflexionen des Tageslichtes zu vermeiden. Anstelle der Alu Rohre können natürlich auch Teile eines dicken Kugelschreibers benutzt werden.

2. Die Bauteile habe ich bei der Firma Conrad vor Ort eingekauft. Es kann deshalb sein, dass es bei der Beschaffung leichte Probleme (Kabel, Gehäuse, nicht immer an Lager) geben kann. In diesem Fall können die Zeichnungen als Ausführungs-Idee dienen. Der elektrische Aufbau ist völlig unproblematisch.

3. Den Wassertropfen erzeugte ich mit einer Spritze und einem kurzen Stück ca. 6mm dicken Schrumpfschlauch. Die Fallhöhe des Tropfens lag zwischen 40 und 50cm, die Wassertiefe betrug ca 2cm.

Meine Aufnahmen wurden mit einer EOS 350D und einem Canon 60mm Makro Objektiv erstellt.

Die PDF kann hier downgeloaded werden


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