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epp4 hat folgendes geschrieben:
@Ringelnatter:
- Farbtemperatur ist mir als reiner RAW-Nutzer sowas von egal.
- Liveview habe ich in 3 1/2 Jahren, wenn es hoch kommt, vielleicht 5 x genutzt.
- Video? Wieso Video, ich habe mir einen Fotoapparat gekauft!
- Fehlender Blitz: absolute Zustimmung! Das nervt mich auch öfters, da bräuchte man eine leichte Aufhellung der Gesichter und hat den Blitz nicht dabei.
Im Urlaub wechsle ich zwischen dem 24-105L und dem 16-35 IS hin und her.
Zusätzlich ist für eventuelle Makroanwendungen das 100 L IS mit dabei, aber natürlich nicht immer am Mann.
epp4


Es ist schon erstaunlich wie Canon nachgelassen hat. Z.B. der Raster geht bei EOS6D nur im Liveview, andernfalls muß man sich wie vor
30 Jahren für den Sucher ein Rasterscheibe kaufen und einbauen und sowas soll modern sein. Ich meine, wenn schon AF mit Liveview, dann
sollte dies auch vernünftig funktionieren und nicht 2-3 Sekunden am hellen Tag dauern, bis scharf gestellt ist. Video genauso, habe zwar einen
Camcorder, aber wenn diese Funktion eingebaut ist, dann sollte sie auch wenigstens vernünftig funktionieren, schliesslich hat man das als
Kunde ja mit dem Kauf bezahlt.

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Ringelnatter
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athomux hat folgendes geschrieben:
..dazu müsste der M3- bzw M10-Nachfolger derart gut sein, dass er die hauseigene 7D2 mit Karacho aus dem Markt fegen könnte ..
Ich finde gerade eine Kamerareihe wie M3 und M10 könnte eher der Totengräber sein, weil das meiner Meinung nach in einer Sackgasse landet.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein System lange überlebt. Da fehlt immer die Leistungsfähigkeit der ausgewachsenen DSLRs und wenn die Bridgecams weiter aufholen, mit einem nahe APS-C großen Sensor, wird es diese unnütze Klasse als erstes vom Markt fegen. Die Entwicklung, dass die Leute weg von Wechselobjektiven gehen, wird man mit dem M-System garantiert nicht aufhalten.

Für die Leute, welche bei Wechselobjektiven bleiben wollen, müssen die zugehörigen DSLRs attraktiv bleiben, da gebe ich dir Recht. Da fehlt mir z.B. immer noch eine äußerst kompakte KB-Cam auf dem Markt, die sicherlich ihre Käufer finden würde. Leider war aber die Hauptinnovation bei den kleineren Cams wie die 750/760D, die Auflösung auf dämliche 24MP hochzuschrauben. Und die wirklich kompakte 100D wird man vermutlich auslaufen lassen, ich überlege mir glatt, noch eine anzuschaffen, so lange es sie noch gibt.

epp4
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epp4 hat folgendes geschrieben:

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein System lange überlebt. Da fehlt immer die Leistungsfähigkeit der ausgewachsenen DSLRs und wenn die Bridgecams weiter aufholen, mit einem nahe APS-C großen Sensor, wird es diese unnütze Klasse als erstes vom Markt fegen. Die Entwicklung, dass die Leute weg von Wechselobjektiven gehen, wird man mit dem M-System garantiert nicht aufhalten.

Für die Leute, welche bei Wechselobjektiven bleiben wollen, müssen die zugehörigen DSLRs attraktiv bleiben, da gebe ich dir Recht. Da fehlt mir z.B. immer noch eine äußerst kompakte KB-Cam auf dem Markt, die sicherlich ihre Käufer finden würde. Leider war aber die Hauptinnovation bei den kleineren Cams wie die 750/760D, die Auflösung auf dämliche 24MP hochzuschrauben. Und die wirklich kompakte 100D wird man vermutlich auslaufen lassen, ich überlege mir glatt, noch eine anzuschaffen, so lange es sie noch gibt.

epp4


Die M3 habe ich selber, sie ist sehr gut, so lange man genügend Licht hat. Es wirklich dumm auf dem APS-C 24,5 MP drauf zu knallen,
weil dies ab ISO 1.600 zu Bildrauschen führt. Bridgecams sind z.Zt. bei einem Sensor mit 1 Zoll und 20 MP, dass ist noch dämlicher,
zumal die meisten Objektive an diesen Kamera bis 220 mm gehen, der Rest wird dann über den Crop - 2,7 bei der Canon G3X - gemacht.
Das ist eigentlich auch Betrug am Kunden.
Systemkameras haben einen klaren Vorteil gegenüber den Spiegelreflexkameras, man bekommt das angezeigt, was der Sensor zur Aufzeichnung weiter leitet und man kann es vor der Aufnahme korrigieren. Nicht jeder arbeitet gerne im unverständlichen Ligthroom Bilder auf. Es kann kein Spiegel verstauben oder kaputt gehen und Objektive können gewechselt werden.

Ich sehe die Zukunft als Kunde klar bei Kameras ohne Spiegel, wie z.B. Sony A77/A7r.

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Ringelnatter
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ringelnatter hat folgendes geschrieben:
Video genauso, habe zwar einen Camcorder, aber wenn diese Funktion eingebaut ist, dann sollte sie auch wenigstens vernünftig funktionieren, schliesslich hat man das als Kunde ja mit dem Kauf bezahlt.
Das siehst du etwas zu eng. Es sind Features drin, die einfach drin sein müssen, sonst wird einem der Verkaufsprospekt um die Ohren gehauen. Wer Video wirklich braucht, muss sich halt informieren und eine Cam kaufen, die hier eine gute Figur macht.

Wenn jedes auf Grund von Bullshit-Bingo verbautes Feature auf hohem Niveau funktionieren müsste, dann wäre so eine Cam wie die 6D nur unnötig teuer geworden, weil das deutlich mehr Entwicklungsaufwand erfordert hätte. Meinetwegen betrachtest du die 6D als halbausgegorene zusammengeschusterte Cam, solange sie aber die Basiseigenschaft Foto für die Aufnahme statischer Motive bestens abdeckt (und genau das tut sie auch!), ist sie für mich und sicherlich auch viele Leute mit gleichartigem Anwendungsprofil die richtige Cam. Du könntest mir eine 5D3 schenken, wenn ich im Gegenzug die 6D hergeben müsste, würde ich sie nicht nehmen, weil mich die 5D3 bei meinen Anwendungen kein bisschen weiterbringt, außer dass ich mehr Gewicht schleppen muss. Und bei dem mir wichtigen Punkt LowLight hat die 6D sogar die Nase etwas vorn.

epp4
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ringelnatter hat folgendes geschrieben:
Nicht jeder arbeitet gerne im unverständlichen Ligthroom Bilder auf.
Bei dem, was du alles über die verschiedenen Cams weißt oder glaubst zu wissen, Lightroom als unverständlich zu bezeichnen, passt nun mal gar nicht zusammen.

Wer mit den paar Hauptreglern von LR (Farbtemperatur, Belichtung, Höhen, Tiefen, ggf. Rauschen) bereits überfordert ist, für den ist auch jede DSLR zu hoch, außer er fotografiert mit "grünem Kreis".

Du redest zu viel über die verschiedenen Gimmicks und zu wenig über die Bilder!
Mache ganz einfach folgenden Versuch:
- Nehme RAW+JPG auf
- importiere die RAWs nach LR6
- mache für alle Bilder NUR die Autotonwertkorrektur (einmal CTRL-A + ein Klick auf einen Button)
- exportiere alle Bilder

Danach vergleichst du mit JPG ooc und wählst das subjektiv bessere Bild aus. Bei der Mehrzahl wirst du den LR-Export wählen!
Mir sind jedenfalls die Bilder wichtiger als die Gimmicks und deshalb gibt es bei mir nur RAW, mit minimalem Zusatzaufwand.

epp4
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epp4 hat folgendes geschrieben:

Mache ganz einfach folgenden Versuch:
- Nehme RAW+JPG auf
- importiere die RAWs nach LR6
- mache für alle Bilder NUR die Autotonwertkorrektur (einmal CTRL-A + ein Klick auf einen Button)
- exportiere alle Bilder

Danach vergleichst du mit JPG ooc und wählst das subjektiv bessere Bild aus. Bei der Mehrzahl wirst du den LR-Export wählen!
Mir sind jedenfalls die Bilder wichtiger als die Gimmicks und deshalb gibt es bei mir nur RAW, mit minimalem Zusatzaufwand.

epp4


Danke, mache ich doch zwar mit Ligthroom 5.7, zudem habe ich Adobe PhotoShop Element 13.
Trotzdem bin ich mit den Features der EOS6D nicht zufrieden, weil die Kamera einfach zuviele Nachteile hat.

Schöne Ostern!

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epp4 hat folgendes geschrieben:
Ich finde gerade eine Kamerareihe wie M3 und M10 könnte eher der Totengräber sein, weil das meiner Meinung nach in einer Sackgasse landet.


Hierin steckt die unausgesprochene Annahme, dass EVIL und DSLR zueinander im Widerspruch stehen würden.

Dem ist aber nicht notwendigerweise so.

Man kann auch beides orthogonal miteinander verknüpfen. Hier ein Ansatz mit These / Antithese / Synthese.

Dazu erst mal eine absichtlich provokante These: was damals beim Niedergang der deutschen Kamera-Industrie der Zentralverschluss war (nämlich der Totengräber der deutschen Kamera-Industrie), das ist heute der Klappspiegel (den man ja bei EVIL einsparen kann). Der Klappspiegel samt nachfolgendem Pentaprisma ist überflüssig wie ein Kropf, weil man ihn durch einen elektronischen Sucher ersetzen kann, der überall in allen praxisrelevanten Belangen sehr viel besser ist.

Absichtlich provokante Antithese: so ein Bullshit, nichts ist immer und in allen Fällen besser und genauer als ein optischer Sucher.

Lassen wir beide Extrem-Meinungen hier einfach undiskutiert stehen (egal welcher Sucher-Typ in welchen Situationen welche Vor- und Nachteile hat), und schreiten wir direkt zur Synthese.

Synthese: DSLR haben bereits ein Liveview-Display, es fehlt nur noch ein Aufsteck-Elektroniksucher, der z.B. neben den optischen Sucher gesteckt werden kann und obendrein austauschbar / gegen bessere Modelle auswechselbar gestaltet werden kann.

Damit verschwindet der Gegensatz.

Canon hätte damit schon vor 3 Jahren beginnen sollen, bzw im richtigen Moment konkurrenzfähige bzw sogar die Konkurrenz übertreffende Aufsteck-Sucher bereits standardmaßig als Grund-Ausstattung mitzuliefern, sowie neue Sucher-Modelle in kurzen Produktzyklen nachzuliefern, und die gesamte Marktentwicklung wäre vermutlich ein wenig anders verlaufen. Profis würden sich darüber freuen, bei den einstelligen Modellen je nach Situation (z.B. bei Nacht) auch einen elektronischen Sucher einsetzen zu können, und diesen gegen bessere / höher auflösenden und/oder farbtreuere / in vielerlei Hinsicht verbesserte Modelle austauschen zu können, ohne gleich die ganze Kamera austauschen zu müssen.

Bei den mehrstelligen Modellen im marktpolitisch richtigen Moment natürlich ebenfalls. Und alles miteinander kombinierbar, genauso wie bei den Objektiven.

Insbesondere auch zwischen den M- und den D-Reihen beliebig kombinierbar (d.h. es gäbe ganz grundsätzlich keine festen elektronischen Sucher, sondern nur auswechselbare, egal in welcher Canon-Kamera).

Damit wäre den reinrassigen EVIL-Verfechtern sämtlicher Wind aus den Segeln genommen.

Gegenüber der DSLR-Bauform bleibt nur noch das Platz- bzw Größen-Argument, das aber im Profi-Lager (vor allem in Kombination mit weiß gestrichenen Rohren) nur selten eine Killer-Rolle spielt. Wer den Platz unbedingt einsparen muss, der kann sich ja einen M-Body dazukaufen, der dann ja mit sämtlichem anderen Canon-Zubehör nahtlos zusammenspielt (ggf mittels Adapter).

Und die DSLR wäre weiter als das Universal-Werkzeug schlechthin aufgewertet.
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athomux hat folgendes geschrieben:
Der Klappspiegel samt nachfolgendem Pentaprisma ist überflüssig wie ein Kropf, weil man ihn durch einen elektronischen Sucher ersetzen kann, der überall in allen praxisrelevanten Belangen sehr viel besser ist.
Ich bin alles andere als ein Verfechter des ewigen optischen Suchers. Der elektronische Sucher wird eines Tages den optischen überall ersetzen, genauso wie die Digitalkamera die Analogkamera.

Aber Fehlkonstruktionen bei Systemkameras (ich meine jetzt eben nicht die CompactCams etc.) ohne irgendeinen Sucher, können dort bleiben, wo der Pfeffer wächst. Das kann ein optionaler Aufstecksucher auch nicht mehr gesundbeten.

Insbesondere so ein Aufstecksucher wie der EVF-DC1, der unmöglich weit übersteht, also immer wieder rauf und runter muss oder ansonsten jedes Taschenkonzept kaputt macht, ist doch ein schlechter Witz. Für sowas wird man mich nie begeistern können, für einen guten integrierten elektronischen Sucher aber jederzeit.

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epp4 hat folgendes geschrieben:
optionaler Aufstecksucher [...]
begeistern können, für einen guten integrierten elektronischen Sucher aber jederzeit.


Meine Idee war eben kein optionaler Aufsteck-Sucher, sondern ein standardmäßig mitgelieferter, qualitativ guter, von der Position her integrierter (nicht stärker auskragend als ein optischer Sucher), aber trotzdem leicht auswechselbarer elektronischer Sucher.

Wenn man ihn ausbaut, bleibt wahrscheinlich ein Loch, das von einer automatisch schließenden staubdichten Klappe bzw Schieber o.ä. verschlossen werden sollte. Dazu muss man vermutlich einiges im aktuellen DSLR-Aufbau mechanisch umkonstruieren.

Bei den Top-Sucher-Modellen könne man vielleicht auch ausziehbare / in verschiedene Richtungen knickbare Varianten etc in Betracht ziehen, soweit das zu machen geht. Wenn diese dann stärker auskragen, ist das kein Fehler, sondern ein Feature. Niemand wird gezwungen, sich genau diese Variante zu kaufen, sondern kann stattdessen auch extrem flache oder vielleicht sogar "ebenerdige" Varianten haben.

Außerdem bedarf es eines universellen Interface-Konzepts, mit ähnlichen Universal-Kombinations-Eigenschaften wie es das EF-Bajonett seit langem hat. Alles muss nahtlos zusammenpassen (zwischen jeder neu auf den Markt kommenden Kamera und jedem der ständig verbesserten Sucher-Modelle) und im Idealfall mit wenigen Handgriffen zu beherrschen sein.
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athomux hat folgendes geschrieben:
Meine Idee war eben kein optionaler Aufsteck-Sucher, sondern ein standardmäßig mitgelieferter, qualitativ guter, von der Position her integrierter (nicht stärker auskragend als ein optischer Sucher), aber trotzdem leicht auswechselbarer elektronischer Sucher.
Ich verstehe dich schon, aber ich bezog mich erneut auf die Fehlkonstruktion EOS M, die in meinen Augen keine lange Zukunft vor sich haben wird.

Sollte Canon meinen, in so einer Richtung zukunftssicher zu sein, bzw. damit weggefallenes DSLR-Terrain zurückerobern zu können, muss ich leider deinen grundsätzlichen Bedenken bezüglich Canon zustimmen. Damit setzt man sich zwischen die beiden Stühle DSLR und Bridge. Momentan kann man sich mit beiden Händen auf diesen beiden Stühlen abstützen, um nicht auf den Arsch zu fallen. Der DSLR-Stuhl wird sich zwar nicht so schnell wegbewegen, aber der Bridge-Stuhl wird bald seine Position ändern, sodass man mit der EOS M auf dem Boden sitzt.

epp4
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Hmm. Die Sache mit dem aktuellen Höhenflug der Bridgecams ist vielleicht doch ein tieferes Nachdenken wert, denn Du hast schon recht, auch dort droht eine gewisse Gefahr.

Grundsätzlich, vom akademischen Standpunkt aus gesehen, sind die Brigde-Cams ein Rückschritt in die Ära vor den Schnellwechsel-Objektiven.

Trotzdem werden sie von gewissen Kunden-Schichten gekauft. Deren Haupt-Motive liegen vermutlich in der (versprochenen) Reisefreundlichkeit.

Mit ein paar weiteren Modifikationen könnte man aber auch auf diesem Gebiet absolute Konkurrenzfähigkeit eines zukünftig verbesserten Canon-Gesamtsystems herstellen.

Als langjährigem Canon-Kunden, der sich einfach nur um die langfristige Investitions-Sicherheit seiner eigenen Canon-Ausrüstung sorgt, liegt mir die langfristige Konkurrenzfähigkeit des früher sehr guten Gesamtsystems am Herzen. Meine obigen Ideen zielen ja genau darauf ab, das Gesamstsystem konkurrenzfähiger zu machen und neuen Konkurrenz-Strömungen das Wasser abzugraben, indem diese integriert werden.

Angenommen, Canon würde seine Hausaufgaben machen und die zukünftig stark verbesserte M-Reihe mit auswechselbarem flachem E-Sucher erreicht die gleichen Gehäuse-Maße wie gängige Bridgecams für APS-C.

Dann bedarf es nur noch eines Superzooms mit den gleichen Ausmaßen. Und natürlich einer konkurrenzfähigen AF-Steuerung etc. Alles das beherrscht Canon bereits. Sie könnten es bauen, wenn sie nur wollten....

Bleibt nur noch eine Rest-Frage: wie sieht es mit noch kleineren Sensoren aus? Kann man diese ebenfalls integrieren?

Hier wird es ein wenig spekulativ, aber prinzipiell müsste auch das gehen. Noch kleinere Gehäuse, z.B. mit 1" Sensor, trotzdem M-Mount, und speziell dafür noch kleinere Superzoom-Objektive mit kleinerem Bildkreis.

Trotzdem kann man prinzipiell auch ein weißes Rohr dranschrauben, zwar nicht wirklich um Platz zu sparen, aber beispielsweise zur virtuellen Brennweiten-Verlängerung (Bildwirkungs-Effekt). Vielleicht nicht toll, vielleicht nur eine Krücke, vielleicht nicht wirklich professionell, aber prinzipiell möglich, ohne das Gesamtsystem zu verlassen.

Also eine Abrundung des Gesamtsystems nach unten.

Wer sich so ein Bridgecam-Ersatzsystem kauft, hat damit volle Investitionssicherheit. Er kann neue Body-, Sucher- und Linsen-Modelle aller Größen und Klassen jederzeit nachrüsten, was bei einer Bridgecam nicht geht, und hat trotzdem sämtliche Eigenschaften einer Bridgecam.

Ich würde mir eine derartig konkurrenzfähige "Canon-Bridgecam" für die dazugehörigen Anwendungsgebiete jedenfalls kaufen.
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