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 Canon 6D Auflösung im Vergleich 

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Anmeldungsdatum: 07.01.2013
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Hallo,

im Traumflieger Video zur 6D wird ja die Auflösung vermessen und mit der 5D3 und 5D2 verglichen. Dabei geben sich die Autoren etwas enttäuscht das die 6D nicht an die maximale Auflösung der beiden 5er heranreicht:
6D max=2615 Linien; 5D3 max=2856 und 5D2 max=3034(!).

Allerdings finde ich, das dieser Vergleich hinkt. Meiner Meinung nach muss man bei dem Vergleich mit der durchschnittlichen Auflösung über alle Blenden arbeiten und das in Relation zur Anzahl der pixel setzen.
Dann kommt man auf:
6D avg=2292; 5D3 avg=2420 und 5D2 avg=2596.
6D mpxl=20,2; 5D3 mpxl=22,3 und 5D2 mpxl=21,1

Daraus würde ich ableiten das der Sensor der 6D recht gut ist. Er hat 10% weniger pixel als die 5D3, aber nur 6% weniger Auflösung. Der Vergleich mit der 5D2 ist allerdings erstaunlich. Die 6D hat 4% weniger pixel aber 13% weniger Auflösung. Und auch die 5D3 sieht hier schlecht aus: Sie hat 6% mehr pixel als die 5D2 aber trotzdem 7% weniger Auflösung.

Vielleicht stimmt ja auch was mit der 5D2 nicht. Wink

Gruß
Matthias

PS
Das ist natürlich alles nur rein theoretisch, denn Auflösungsunterschiede zwischen den drei Kameras kann man im realen Leben praktisch nicht erkennen.
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Warum soll man das in Relation zur Anzahl der Pixel setzen? Shocked

_________________
Chesky

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JoeRRg


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Hallo Matthias

Die Auflösung in Relation zur Pixelmenge gebracht, macht m.E. nach keinen Sinn, da hier eine eindimensionale mit einer zweidimensionalen Größe verglichen wird.
Die Auflösung wird je nach Test in Linien oder Linienpaaren angegeben. Also wäre es besser, die Bildhöhe in Pixel zum Vergleich heranzuziehen
(6D = 3.648, 5D3 = 3.840, 5D2 = 3.744) oder einen quadratischen Bezug anzuwenden.
Jetzt sieht der Vergleich schon ganz anders aus: dann haben 6D und 5D3 noch 63% des maximalen Auflösevermögens (sprich, der Bildhöhe) und die 5D2 geht mit 69% aus dem Rennen hervor. Bei den maximal gemessenen Auflösungen sieht es dann so aus:
6D = 72%
5D3 = 74%
5D2 = 81%

Ich habe keine 6D. Also kann ich über die Relevanz von fast 10% mehr Auflösung gegenüber der 5D2 keine Qualitative Aussage treffen, könnte mir aber vorstellen, dass das bereits sichtbar ist.

Nun, wie du bereits schriebst... alles Theorie und Zahlen kann man sich so zurechtschustern, dass es für einen passt...

LG

Jörg
  

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Dieser Test schlägt schon überall hohe Wellen. Ich finde ihn komplett überflüssig und eigentlich nichtssagend.

Ich wäre glücklich, wenn ich auch nur 1 Objektiv hätte, welches das potentielle Auflösungsvermögen der 6D über alle üblichen Arbeitspunkte hinweg (ab Offenblende, Bildbereich bis zum Rand, nicht zwingend bis in die äußersten Ecken), auch nur ansatzweise ausnutzen könnte.

Ehrlich, wie soll sich beim Vergleich von 3 Cams mit gleicher Sensortechnik und mehr oder weniger gleicher Entwicklungstufe ein nennenswerter Auflösungsunterschied ergeben, wenn die Nennauflösung bei 20, 21 und 22 MP liegt? Das kann doch nur auf Messungenauigkeiten beruhen oder die Softwareentwicklung des RAW-Konverters ist für eine Cam gründlich danebengelaufen.

Die 6D kann laut Test in der Bildmitte max. 2615 Linien, dann kann sie das auch am Rand! Oder habe ich das Sensorprinzip komplett missverstanden und er ist nichtlinear von der Mitte zum Rand angeordnet. Was heißt das nun? Richtig, das Objektiv begrenzt am Rand und nicht die Cam! Und der Randabfall ist für jedes Objektiv unterschiedlich hoch. Solange die Kameraauflösung noch wirklich niedrig war, machten diese Tests durchaus Sinn, jetzt wo die Objektive den maßgeblichen Flaschenhals darstellen, sind sie witzlos.

Irgendwann ist's schön langsam so, als würde man mit einem Meterstab versuchen, etwas in 1/10mm Genauigkeit abzumessen. Schätzen wäre wohl der treffendere Begriff.

epp4
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Du erwähnst einen sehr interessanten Punkt: Ist die Abhängigkeit der Auflösung von der Blende eher dem Objektiv oder eher der Kamera zuzuschreiben?

Wenn man sich die Auflösungscharts aus dem Video anschaut dann sieht man, das die Kurve (Auflösung vs. Blende) bei der 6D flacher ist als bei den beiden 5D. Das heißt, das der Randabfall bei der 6D prozentual geringer ist als bei den 5D modellen.

Warum ist das so? Sind die Sensoren nicht plan sondern gewölbt?

Kann das jemand erklären?

Gruß
Matthias
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JoeRRg


Gast
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Da das nun in eine wissenschaftliche Betrachtung rein geht, schlage ich vor, dass du unter "Beugung am Spalt" und "Beugungsunschärfe" mal im Internet suchst, viel davon liest und dein neu erworbenes Wissen mit ISO-Rauschen, Winkelausdehnung, Pixelgröße und Pixelbauart anreicherst. Dann hast du die Antwort, die du suchst, sofern du unterstellst, dass die Sensortechnologie unterhalb der Pixel-Linsen bei allen Kameras identisch ist, was auch für die verstärkenden Schaltkreise und die interne Kamerasoftware zur Umrechnung der analogen in digitale Signale gilt. Eine komplette Abhandlung darüber zu schreiben, dürfte einiges an Zeit beanspruchen und eine gute Chance haben, mit Bestnote als Dissertation durch zu gehen.
So weit aber schon mal ein wenig Information: Ja, der Schärfeabfall im Randbereich hat ggf. mit der Blende zu tun, wenn die Pixel besonders klein sind, da das Licht einen längeren Weg zum Rand des Sensors zurücklegt und daher weiter aufgespalten wird. Das sollte sich für die 6D im aktuellen Vergleich aber positiv auswirken.
Somit wäre dann auch schon mal die "flachere" Kurve erklärt. Ich glaub, ich schaue mir das Video auch mal an....
Die Sensoren sollten eigentlich plan sein, da die Objketive so berechnet werden... obwohl ich mir für das 24-70 f/2.8 (Version I) immer einen gewölbten Sensor gewünscht habe Smile

LG

Jörg
  

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mbod hat folgendes geschrieben:
Das heißt, das der Randabfall bei der 6D prozentual geringer ist als bei den 5D modellen.

Warum ist das so? Sind die Sensoren nicht plan sondern gewölbt?

Das ist eigentlich ganz normal, wenn die Sensorauflösung geringer ist. Je höher die Sensorauflösung, umso eher werden die Randschwächen der Objektive aufgezeigt. D.h. der Unterschied zwischen der besten Auflösung in der Bildmitte und dem Rand steigt an.

Wobei allerdings die MP-Unterschiede zwischen den beiden 5Ds und der 6D so gering sind, dass die Mess(un)genauigkeit hier wohl den begrenzenden Faktor spielt.

epp4
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Deine Erklärung leuchtet mir nicht ein.

#1) Warum sollten man mit mehr pixeln auf dem Sensor weniger Auflösung am Rand haben? Das macht doch keinen Sinn.

#2) Warum hat die 7D eine deutlich gebogenere Kurve als die 6D? Nach deiner Theorie müsste sie mit 18 MP besser abschneiden als die 6D mit 20MP. Außerdem hat die 7D einen APS-C der nur die Mitte des Objektives abdeckt, was ihr eigentlich zusätzlich noch einen Vorteil geben sollte.


Matthias
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Beiträge: 14
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@JoeRRg,

ich bin mir über die Physik dahinter voll bewusst.

Du schreibst:

Ja, der Schärfeabfall im Randbereich hat ggf. mit der Blende zu tun, wenn die Pixel besonders klein sind, da das Licht einen längeren Weg zum Rand des Sensors zurücklegt und daher weiter aufgespalten wird. Das sollte sich für die 6D im aktuellen Vergleich aber positiv auswirken. Somit wäre dann auch schon mal die "flachere" Kurve erklärt.


Ich fürchte das erklärt es nicht. Du bist ein bisschen zu optimistisch. Wink

Traumflieger misst nicht die Auflösung am Bildrand, sondern bei verschiedenen Blenden immer an der gleichen Stelle im Testbild. Da die Blendenöffung bei Blende 22 kleiner ist, muss das Licht stärker gebeugt werden um den Sensor auszuleuchten. Deshalb kommt es zu einem allgemeinen Schärfeverlust bei kleineren Blendeöffnungen. Dieser Effekt ist physikalisch eigentlich dem Objektiv zuzuschreiben. Das hat aber nichts mit dem Rand des Sensors zu tun wie du es erklärst.

Wie kann es nun sein, das es bei verschiedenen Kameras aber gleicher Sensorgröße zu unterschiedlichem Schärfeverlust kommen kann? Das leuchtet mir nicht ein. Und da hat mir dein Erklärungsversuch leider auch nicht geholfen.

Matthias
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JoeRRg


Gast
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Dir leuchtet das nur dseshalb nicht ein, weil du ausschließlich die technischen Daten der Kameras verarbeitest, dabei aber die Physik (auch im Zusammenhang mit den physikalischen Prinzipien, denen der Lichtpfad des Objektiv unterliegt) völlig außen vor lässt.

Stelle dir einen Gartenschlauch mit einstellbarer Düse vor, bei der du den Wasserstrahl (der stellt einen Lichtstrahl dar) von ganz stark gebündelt (Offenblende) bis weit aufgefächert einstellen kannst (geschlossene Blende). Jetzt sprühst du damit einmal mit scharfem Strahl und einmal mit gefächertem Strahl auf einen Sensor, der aus 100x100 Maßkrügen in einem Abstand von einem Meter vom Wasserschlauch (Entfernung der Blende zum Sensor). Wann trifft dein Licht(Wasser)strahl nur EIN Glas (da soll der Lichtstrahl nämlich hin!)? Die Auflösung ist dann am größten, wenn möglichst wenige Gläser gefüllt werden. Der Vergleich hinkt etwas, da die Auflösung meist bei Offenblende etwas schwächer ist, als bei ca. zweifach abgeblendetem Objektiv, aber das lassen wir jetzt mal einfach außen vor und tun so, als ob es sich bei der "Kurve" um eine lineare Regression handelt.
Nun das Ganze noch mal mit Schnappsgläsern, die du anstelle der Maßkrüge verwendest (aber auf der gleichen Fläche verteilst, damit der die Sensorfläche gleich groß ist, aber die Pixel kleiner, dafür aber mehr werden). Wie sieht das Ergebnis im Vergleich aus?

Aus dem Beispiel einen Vergleich zu unterschiedlichen Sensorgrößen zu machen ist nun noch etwas diffiziler. Aber das kannst du sicher in Gedanken ableiten.

Und wenn das einigermaßen klar ist, dann lese dich mal unter dem Begriff "Lowpass-Filter" ein. Der tut nämlich auch noch mal sein Quäntchen dazu (Tipp: Suche nach Vergleichen zur Nikon D800 und Nikon D800E).

LG

Jörg
  

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Anmeldungsdatum: 22.05.2004
Beiträge: 1235
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mbod hat folgendes geschrieben:
Deine Erklärung leuchtet mir nicht ein.

#1) Warum sollten man mit mehr pixeln auf dem Sensor weniger Auflösung am Rand haben? Das macht doch keinen Sinn.

Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass die absolute Höhe der Randauflösung beim höherauflösenden Sensor geringer ist. Ich bezog mich auf den von dir genannten geringeren prozentualen Auflösungsverlust zum Rand hin bei Cams mit weniger Auflösung.

epp4
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JoeRRg


Gast
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mbod hat folgendes geschrieben:
@JoeRRg,

ich bin mir über die Physik dahinter voll bewusst.

Du schreibst:

Ja, der Schärfeabfall im Randbereich hat ggf. mit der Blende zu tun, wenn die Pixel besonders klein sind, da das Licht einen längeren Weg zum Rand des Sensors zurücklegt und daher weiter aufgespalten wird. Das sollte sich für die 6D im aktuellen Vergleich aber positiv auswirken. Somit wäre dann auch schon mal die "flachere" Kurve erklärt.


Ich fürchte das erklärt es nicht. Du bist ein bisschen zu optimistisch. Wink

Traumflieger misst nicht die Auflösung am Bildrand, sondern bei verschiedenen Blenden immer an der gleichen Stelle im Testbild. Da die Blendenöffung bei Blende 22 kleiner ist, muss das Licht stärker gebeugt werden um den Sensor auszuleuchten. Deshalb kommt es zu einem allgemeinen Schärfeverlust bei kleineren Blendeöffnungen. Dieser Effekt ist physikalisch eigentlich dem Objektiv zuzuschreiben. Das hat aber nichts mit dem Rand des Sensors zu tun wie du es erklärst.

Wie kann es nun sein, das es bei verschiedenen Kameras aber gleicher Sensorgröße zu unterschiedlichem Schärfeverlust kommen kann? Das leuchtet mir nicht ein. Und da hat mir dein Erklärungsversuch leider auch nicht geholfen.

Matthias


Hallo Matthias

DU hast mit Schärfeabfall im RANDBEREICH angefangen; nicht ICH!
Ich gehe mal davon aus, dass du die Informationen zum Testverfahren gerade gelesen hast.
Vom mir aus kannst du mit der Physik ja machen, was du willst.
Ich glaube dir, dass du dir darüber bewusst bist, dass das Ganze mit Physik zu tun hat, letztendlich aber nicht wirklich im Thema steckst. Sonst könntest du nämlich schreiben "Ich weiß, dass..." und nicht "Ich fürchte,..." oder "Das leuchtet mir nicht ein...".
Auf die einzig konkrete Aussage "Das hat aber nichts mit dem Rand des Sensors zu tun wie du es erklärst." würde ich kein Geld setzen....

Ich schlage dringend vor, dass du die von mir erwähnte Lektüre studierst.

LG

Jörg

PS: Nach nochmaligem lesen, möchte ich noch eines bemerken: Wenn hier von Auflösung gesprochen wird, ist das praktische Auflösungergebnis für eine Kamera/Objektiv-Kombination gemeint. Wenn die Auflösung als Fachbegriff verwendet wird, haben natürlich die Sensoren mit den größten Pixeldichten die höheren Auflösungen (dpi-technisch gesehen).
  

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Hallo Leute,

ein Auflösungsverlust im Randbereich, kann nicht am Sensor liegen, es sei denn, die Fotodioden wären ungleichmäßig darauf verteilt. Wink
Da das nicht der Fall ist, ist ein Auflösungsverlust im Randbereich immer ein Problem des Objektives.
logisch oder ? Smile
Warum das der Fall ist und warum der Effekt an unterschiedlichen Kameras verschieden Stark auftritt, da hat JoeRRg
schon versucht Licht ins dunkel zu bringen.

Wer mag kann die Geschichte aus Sicht des Objektives hier nochmal nachlesen.
Sozusagen als erstes Schmankel zur Einführung in die Thematik:

software.canon-europe.com/files/documents/EF_Lens_Work_Book_10_DE.pdf

dann ahnt man auch warum JoeRRg, geschrieben hat, das man eine Dissertation darüber schreiben kann. Smile

in diesem Sinne, gutes Gelingen Smile

Gruß,
Rolf

_________________
Der Nachbar schnell erbost, wenn Nachts der Presslufthammer tost
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JoeRRg


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Ich gebe zu bedenken, dass der Weg, den das Licht von der letzten Linse bis zum Sensor zurücklegen muss, zur Sensormitte am kürzesten und zum Sensorrand (in die Ecken) am längsten ist. Wenn das Licht am Spalt (geschlossene Blende) aufgespalten wird, ergibt sich also eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass von dem ehemaligen "dünnen" Lichtstrahl, der sich als Kegelform ausbreitet, mehr Pixel im Randbereich getroffen werden, als in der Sensormitte. Linsen mit schlechtem CA Verhalten unterstützen den Schärfeverlust hierbei noch mehr.
Ob man den Schärfeabfall nun mit "praktischem Auflösungsverlust" betiteln sollte, ist eine andere Geschichte.

LG

Jörg
  

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Anmeldungsdatum: 07.01.2013
Beiträge: 14
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Hi,

erstmal vielen Dank für all eure Antworten. Aber eigentlich wollte ich gar nichts zum Thema Schärfeverlust am Rand fragen. Vermutlich habe ich diesen Thread mit einer zu undeutlichen Frage gestartet, so daß die Replies in diese Richtung abgedriftet sind. Vielleicht bin ich mir aber auch erst jetzt über die eigentliche Frage bewußt geworden Wink Mea culpa.

Hier die eigentliche Frage die mich beschäftigt:

Traumflieger misst die Schärfe anhand senkrechter und waagerechter Linien in einem Testbild. Die Linien befinden sich nahezu in der Mitte des Bildes. Es werden Testbilder für alle Blenden gemacht und die Linienzahl bestimmt. Traumflieger trägt nun Anzahl Linien gegen die Blende auf und man sieht einen Schärfeverlust hin zu höheren Blendenzahlen.

Das ist erstmal nicht überraschend. Natürlich kommt es bei höheren Blendenzahlen (kleiner Blende) zu Beugungsscheibchen und damit zu einem allgemeinen Schärfeverlust im Bild. Was mich jetzt umtreibt ist der Vergleich zwischen verschiedenen Bodies. Blende, Linsen und somit auch die Größe der Beugungsscheibchen hängen einzig und allein vom Objektiv ab.

Wie kann ich dann die Unterschiede interpretieren die für unterschiedliche Bodies beobachtet werden? Beispiel: Wenn ich aus den Traumflieger Charts die maximale Auflösung der Kamera mit der minimalen bei Blende 22 vergleiche, finde ich das die 1DIV bei Blende 22 nur noch 62% der Schärfe hat, bei der 20D sind es 69%, 60D 48% und 600D sogar nur 47%. Wohingegen die alte 5D eine nahezu konstante Auflösung hat (80% bei Blende 22).

Wie kann man das erklären? Welche Eigenschaft des Bodies ist für diese Messergebnisse verantwortlich? (Wohl gemerkt: Die Schärfemessung passiert nicht am Bildrand, sondern nahezu in der Mitte des Bildes.)

Gruß
Matthias
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