Verfasst am: 13 Dez 2008 20:58 |
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Moin moin,
hach, das weckt Erinnerungen...
FP4 und für wenig Licht den HP5, Entwicklung mit Perceptol oder Microphen.
Den HP5 habe ich mal für Available Light Fotografie auf ISO 3200 gepusht, das ging mit Microphen. Aber das Korn ...
Die Filme hab ich damals gern als Meterware gekauft, einen Tageslicht-Lader für Filmpatronen hab ich sogar noch
(der hat allerdings schon 'ne Weile keinen Film mehr gesehen...)
Und für die Alltags-Abzüge hab ich praktisch ausschließlich Ilford Multigrade Papier genommen,
bei anderen Papieren lohnte sich für mich die Lagerhaltung nie.
Allerdings ziehe ich die Bildretusche am Rechner dann doch der fummeligen Panscherei mit Eiweiß-Lasurfarben vor,
heute gibts ja glücklicherweise den UNDO-Button.
Die Digitaltechnik hat schon ihre Vorteile, gerade auch was das Fotografierenlernen und das Potenzial zur eigenen Weiterentwicklung angeht.
Der Effekt, daß ein Digitalfoto praktisch nichts außer Strom und Speicherplatz kostet, erfordert allerdings auch etwas Selbstdisziplin,
nie wurde mehr geknipst (anstatt fotografiert) als seit der Einführung preiswerter Digicams.
In der Analogfotografie hielten einen nicht zuletzt die Kosten dazu an, sich etwas Mühe bei der Motivwahl und Bildgestaltung zu geben.
Wenn man mit der gleichen Einstellung, aber vom Kostendruck befreit, sich der Digitalfotografie widmet, dann kann man ihre Vorteile
auch gewinnbringend nutzen.
Gruß,
Thorsten