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 Einsteiger Astro Equipment 

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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 280
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Hallo Leute,
ich bin schon seit längerem immer wieder fasziniert wenn ich nachts mit meiner Cam + Stativ an Orten stehe wo wohl noch kein Mensch (zumindest nicht bewusst) vor mir stand. =)
Meine Astrobilder sind durchweg Schrott und nichtmal den Mond kann ich vernünftig ablichten (gaaanz so schlimm ist es doch nicht) *g* aber ich hab schon seit 2-3 Monaten den Drang zu mehr.

Also im ernst, ich möchte mich tiefer mit der Astrofotografie beschäftigen das heißt, eine Montierung mit Nachführung und ggf. Ein Teleskop dazu. jedoch weiß ich bei der hülle und fülle von Angeboten nicht was dort für mich in Frage käme. Ich habs damit überhaupt nicht eilig.
Würde mich auch gerne vorher mit Sternenbildern und Nebeln etc ausseinandersetzen damit ich weiß was ich vor der Linse hab (Kennt jmd geeignete Webseiten?). Jedoch merke ich wenn ich schon einfache "Milchstraßenaufnahmen" mache, das ich schon gern eine Nachführung hätte.

Am liebsten wäre es mir wenn man so nach und nach, und Stück für Stück alles kaufen könnte. Da mir ein Spektiv + Stativ und Nachführung auf ein Klops schon etwas zu teuer ist. und wenns geht das "Einsteiger" im Titel nicht vergessen. Ich will nun kein Ramsch krampfhaft günstig abstauben aber ich werde sicherlich nie auf riesige Brennweiten kommen wo die Nachführung 1000% sitzen muss, naja ihr wißt was ich meine. Und es sei dazu gesagt das ich momentan noch überlege ob ich doch so viel Geld dafür ausgeben will. Immerhin ist schon alles abgelichtet worden was ich noch so auf den Sensorbannen könnte ;)

Wie läuft es mit Okkularen & (D)SLR-adaptern und und und?... (Ich hab noch 1000 weitere Fragen)

PS: Kann man eigentlich das ein oder andere Manfrotto Stativ irgendwie mit ner Nachführung aufrüsten? Denn evtl wollt ich sowieso ein neues Stativ holen.
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Anmeldungsdatum: 20.07.2006
Beiträge: 162
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Schließe mich hier uneingeschränkt an...

Smile
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Anmeldungsdatum: 25.01.2006
Beiträge: 2093
Wohnort: Nähe Fürth (Bayern)
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Ich habe mir mal vor rund 10 Jahren, eher aus einer Laune heraus, ein kleines Spiegelteleskop gekauft. Damit bin ich relativ schnell draufgekommen, daß diese Einsteigerklasse mir eigentlich nicht das bringt, was ich mir erhofft hatte. Damals hatte ich noch im Geschäft einen Kollegen, der sich ernsthafter mit dem Thema Astrofotografie auseinandergesetzt hat. Der hat mir beeindruckende Bilder gezeigt und auch mal ein Foto seines Equipments (u.a. kryo-gekühlte Sensoren etc.). Ab diesem Tag war das Thema für mich gestorben; denn ich konnte und wollte nicht den Gegenwert eines Autos der oberen Mittelklasse für ein weiteres Hobby ausgeben.

Heute sind die Voraussetzungen u.a. durch die verfeinerten Digicams wohl dramatisch besser geworden, aber ich fürchte dennoch, die hier tlw. geposteten Aufnahmen verlangen nicht nur großes Können und entsprechendes Verständnis der Materie, sondern eben auch einen nicht unerheblichen Finanzmitteleinsatz, wenn man nicht z. B. die Profi-Einrichtungen einer Sternwarte mitbenutzen kann.

Einzige Ausnahme ist wohl der Erdtrabant; hier gelingen passable Bilder manchmal schon mit "terrestrischem" Equipment, wie man es für die normale Fotografie auch einsetzt.

_________________
Gruß

Gerhard
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Anmeldungsdatum: 19.10.2004
Beiträge: 1353
Wohnort: Hamburg und Berlin
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Hallo Dascripta,

Du mußt Dir als erstes darüber klar werden was Du fotografieren willst.

Du solltest möglichst den Weg über Mond und Sonne wählen, um ein Gefühl für das manuelle Fokussieren zu bekommen. Diese beiden kannst Du noch ohne teure Nachführung ablichten...

Dann solltest Du Sternfeldaufnahmen versuchen. Ohne Nachführung bekommst Du da dann Strichspuren,
die sehr interessant aussehen, wenn man einen geeigneten Vordergrund wählt. Da bekommst Du das
richtige Feeling für lange Belichtungszeiten und Übung mit der Fernauslösung etc. ...

Dann das gleiche mit Nachführung.

Als nächstes sollten Dich die Planeten Jupiter und Saturn interessieren. Dafür brauchst Du dann schon richtige
Brennweiten >1200mm wenn Du mit einer EOS fotografieren willst.

Und dann erst Deepsky. Doch dann bist Du mindestens 2 Jahre älter.. Laughing

Also sag was DU machen willst.

Ingo

_________________
Chesky

Sonnenfotografie

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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 159
Wohnort: Blaustein
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Hallo zusammen Smile

Nun, als Erstes würde ich wirklich mal in meinen Geldbeutel schauen, was möglich ist. Es gibt nichts ärgerliches, als ein Instrument oder Montierung usw. 2x zu kaufen, nur weil man dann feststtellt, das es doch nicht ausreicht, was man zuvor gekauft hat. Lieber 2, besser 3 mal überlegen und vor allem Ruhe bewahren Cool Lieber ein paar Wochen warten, bis mehr Geld verfügbar ist und dann kaufen.

Aber wie gesagt, Ihr müßt Euch überlegen, was Ihr machen wollt. Ich nenne da jetzt mal ein paar Beispiele.

Mondbeobachtung und Fotografie z.B kann man schon mit einem guten Stativ und der vorhandenen Fotoausrüstung machen. Da braucht man keine Teleskope oder Nachführungen. Einzig allein entscheidend ist die Stabilität des Stativs und später der Montierung. Bei Belichtungszeiten um 1/500 s !!! beim Vollmond muß nicht nachgeführt werden.

Sternfeldaufnahmen (Ausnahme Strichspuraufnahmen) fordern schon eine kleine Montierung, die sauber die Erddrehung ausgleicht. Also mindestens ein Motor in RA (Stundenwinkel). bei Belichtungszeiten bis zu mehreren Minuten, vielleicht sogar mehrere 10 Minuten Shocked solltet ihr schon eine sauber laufende Montierung, die korrekt ausgerichtet ist, haben. Ob hier jetzt schon aktiv nachgeführt werden muß, da streiten sich die Geister. Wenns nicht zu viel Brennweite (weniger als 200mm) ist, dann würde ich sagen, die oben erwähnte kleine und sauber justeirte Montierung müßte reichen.

Jetzt gehts dann langsam im Hardcore-Bereich. Planetenfotografie. Hierzu braucht man unbedingt eine gute Montierung, die vor allem schwingungsfrei und sauber "eingenordet" ist. Da sind gleich mal ein paar Hunnies an Euros weg. Ich mene jetzt nicht nur 2 oder 300 Euro. Auch würde ich vorschlagen, das diese Monierug jetzt nicht nur einen Motor zum Ausgleichen der Erdrotation hat, sondern noch einen zusätzlichen, um die Deklination (Höhe) anzufahren. Die Belichtungzeiten bei Planeten liegen im Bereich von mehreren Sekunden. Jetzt genügt auch ein Teleobjektiv nicht mehr. Ein Meter Brennweite, besser noch mehr sollte es schon sein. OK, Brennweite kann man "künstlich" durch Barlowlinsen oder Okularprojektion verlängern. Ihr seht schon, ein Fernrhohr ist nötig. Aber auch hier, bitte kein Billigschrott kaufen und lieber noch mal überlegen und etwas warten, bis mehr Geld zur Verfügung steht.

Und nun das Extrem. Deepskyfotografie von dunklen und teilweise sehr kleinen Himmelsobjekten. OK; es gibt auch recht großflächige Nebel, wie z.B. Orionnebel, oder gar Cirrusnebel im Schwan. Hierzu sind Belichtungszeiten von mehreren Minuten bis zu Stunden nötig. Hier kommt ihr ohne die oben beschriebene Montierung, einem lichtstarken Teleskop, einem weiteren kleinen Teleskop zur aktiven Nachführung und jede Menge Geduld und Übung nicht mehr aus. Hier bewegt Ihr euch im 10.000 und mehr Euro-Bereich Exclamation

Soll ich noch weiter machen ? Laßt Euch nicht davon entmutigen. Es macht Spaß und wenn die ersten, vielleicht auch noch nicht so guten Ergebnisse kommen, dann bekommt man auch Lust auf mehr. Wenn Ihr erst mal abkopfen wollt, was Euch besser liegt und wo Eure Neigungen liegen, dann würde ich dringenst vorschlagen, Ihr schaut mal bei einer Sternwarte worbei. Die Leuts da können Euch Tipps geben und vor allem bei Problemen helfen. In vielen Sternwarten ist es sogar so, das man mit der eigenen Kamera auch mal, natürlich unter Aufsicht, an die vereinseigenen Fernrohre dran kommt. Jedenfalls bei meiner eigenen Sternwarte und meinem Verein so Embarassed

Wenn noch Fragen sind, nur her damit, ich werde versuchen, es so einfach wie möglich zu erklären. Im Forum sind auch ein paar (sehr gute) Astrofotografen dabei, die Euch sicher auch zur Seite stehen. Gell Jens, Stefan, ... Wink

Und vor allem: Nicht enttäuscht sien, wenns beim ersten Mal nicht klappt. Ihr müßtet mal meine ersten Astrofotos sehen Rolling Eyes

Thomas

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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
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Danke für eure Antworten!
Tja, also ich bin schon über Strichspuren und dem Erdtrab drüber weg. Eigentlich interessiert mich eher eine Nachführung mehr als teure Optiken wobei ich mich auch da gerne erkundigen wollte wie es um gute Einstiegsmöglichkeiten steht.

Versteht mich nicht falsch ich will hier Astropaulchen, Space_watcher, und Kopfgeist keine Konkurenz machen =). Noch weniger will ich mir 100 weitere Filter kaufen bzw. den IR Filter von meiner Cam entfernen lassen. Billiges Equiptment, na und? Was meint ihr was für eine Diskussion entstehen würde wenn ich fragen würde welches "normale" Zoomobjektiv für 300mm ich mir kaufen soll. Die Empfehlung aus diesem Forum wird doch früher oder später beim L Festbrennweiter liegen *gg* Da kenn ich das Forum mittlerweile zu gut für :)
Die Ergebnisse die ich erzielen will dürfen mich ruhig etwas fordern. Mit tollem Equiptment ist doch alles zu einfach :)
Und wenn ich dann doch meine dass es "Schrott" ist werd ich es wohl wieder verscherbeln. Zumal ich ja immernoch in der "Überlegen ob"-Phase bin :)

Also mal ehrlich habt ihr nicht einen kleinen Tipp? Und gibt es ein "gutes" Manfrotter mit der Möglichkeit eine Nachführung nachzurüsten (unter 10.000€ Netto? ;).
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Forenlevel: Moderator
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Anmeldungsdatum: 19.10.2004
Beiträge: 1353
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Also wenn Du nur an einer Nachführung für Deine Cam interessiert bist brauchst Du keine 10000€ Shocked

Eine EQ2 oder EQ3 mit einem Schrittmotor für die RA ...
Das kostet 200 bis 300€...

Wir können Dir da gern was passende raussuchen Smile

Grüße von Ingo

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Chesky

Sonnenfotografie

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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 280
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Chesky, Danke endlich habt ihr mir ein Brocken hingeschmissen. =) EQ 2, 3.

Joa das sieht doch schonmal ganz nach meinem Kaliber aus.
Bei dem Shop wär ich doch richtig aufgehoben oder?
http://www.teleskop-service.de/Antares/Montierung/montierung.htm#EQ2
In wie fern benötige ich die Motorsteuerung? (Die wohl nicht bei dem 70€ Teil dabei sein wird)
Es wird ja geschrieben: "Der EMD EQ-1 gleicht die Erdrotation aus. Der Motor läuft automatisch in der richtigen Geschwindigkeit" Kann ich mir kaum vorstellen das der alles berücksichtigt.
Das Stativ ist auch einigermaßen standfest geh ich mal von aus.

Und nun kommt der supergau was Don Denis wohl vermeiden wollte. Was haltet ihr vom 500mm f5,6 Rubinar?
Kennt jmd vielleicht ne Seite wo noch ein paar Bilder von dem Teil zu sehen sind? =)

Danke Danke Danke =)
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Gast


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Mach nur mach nur mir wurde das teil in anderen Foren an das Herz gelegt,mal sehen was die Spezialisten hier so dazu Sagen.

Denis
  

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Hallo Confused

Wenn Ihr mit einer EQ2 oder EQ3 und dem erwähnten 500mm Objektiv ohne aktive Nachführung und mit nur einem Motor länger als eine oder zwei Minuten belichten wollt, dann werdet Ihr eine herbe Enttäuschung erleben !

Ich selbst fotografiere mit einer alten Vixen SP, Nachfolger ist die DX, und einem 500mm Fernrohr (f/6.7) zwar mehrere 10 Minuten, das aber nur mit einem zusätzlichen kleinen Leitfernrohr und ST-4 CCD Startracker. Das ist meine "Feldausrüstung" Cool



Mit 50mm oder 100mm mag die EQ2/3 bis zu 5 Minuten Belichtung ausreichen. Und so genau kannst Du die Montierung, selbst, wenn Du es wie ich, über fast eine Stunde machst, nicht einnorden.

Meine Empfehlung wäre mindestens eine Astro 5 oder GP bzw. GP-DX. Sie muß 2 Motoren haben und zusätlich ein kleines Leitrohr tragen können, an dem Du während der Aufnahme einen Stern beobachtest und mit der Motorsteuerung sauber nachführst. Aber wie gesagt, ich gehe jetzt davon aus, das Du das 500mm Objektiv nehmen willst und länger als nur 2 oder 3 Minuten belichtest. Ab 550€ für die Montierung und ca. 300€ für ein Spektiv bzw. Maksutov zum "Nachführen".

Thomas

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Gibt es eigentlich automatische Nachführungen, die sich an einem (einmal einzustellenden) Stern orientieren und den dann selbständig im Visier behalten, so daß man unbediente Reihenaufnahmen mit dem Timer machen könnte? Und falls ja, arbeitet so etwas von der Bewegungsauflösung her fein genug für scharfe Aufnahmen?

_________________
Gruß

Gerhard
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 159
Wohnort: Blaustein
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Hallo Gerhard,

ja so etwas gibt es. Den oben erwähnten Startracker ST-4. Man kann das Ganze auch mit einer empfindlichen oder modifizierten Webcam und Notebook machen. Der Startracker, den ich erwähnte gibt es nicht mehr auf dem Markt. Er kostete damals 2000 DM. Es gibt aber Nachfolgeprodukte. Preis weiß ich jetzt nicht auswending, jedenfalls keine 1000 Euro mehr. Eine gute und modifizierbare Webcam kostet zwischen 50 und 100€. Wenn das Notebook schon da ist, vielleicht der günstigere Weg. Allerdings muß dann immer das Notebook mit, und die Battereien halten auch nicht unendlich lange, ganz zu schweigen bei Kälte.

Soll das Ganze mobil sein, oder willste das vom Balkon oder der Terasse aus machen ?

Thomas

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Anmeldungsdatum: 26.11.2004
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Hi,

Also nur mal kurz...

Meiner Meinung nach bester Tip :

Ich würde allen, die sich für Astrofotogrfie interessieren raten, das sie sich erstmal mit anderen Amateurastronomen/ Astrofotografen aus ihrer Nähe treffen, um sich dann "genauer" zu informieren.
Geht doch erstmal mit Hobbyastronomen raus in die "Pampa", schaut euch an, was man die Ganze Nacht über macht, um evtl. ein brauchbares Bild zu erlangen.
Und was sonst noch alles dazu gehört.

Und dann erst drüber nachdenken was man braucht, und was man kauft.

Astrofotografie mit guten Ergebnissen kann sehr schnell sehr teuer werden( Muß aber nicht unbedingt! ), und ist nicht von heute auf morgen zu "erlernen".

Das ist auch die einzige und günstigste mögl. sich verschieden Fernrohrtypen, Montierungen und Systeme anzuschauen, ohne eine von verkaufsargumenten vernebelte Darstellung der Geräte.

Bei welchen Händler man "wie" einkauft, erfährt man auch am besten "von Mund zu Mund" Laughing

_________________
Gruß
Thorsten

20D + Kit
Canon EF - 100-300 USM(noch)
Canon EF - 28-105 USM

www.astronomicum.de
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 280
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Hi Thorsten,

Darf ich mal fragen, weil ich grad sehe das du auch ein 100-300er hast. Bist du bei 300mm noch zufrieden was das Objektiv angeht? Von wann ist deins etwa?

@Knickohr: Jauu also 500mm ist schon recht Heftig, muss auch nicht sein. Das Objektiv würd mich für den Mond und restliche Dinge wohl noch interessieren(Durch die "Lichtstärke" von 5,6 find es auch für Dinge tagsüber evtl. verwendbar.

Aber dadurch das die Brennweite steigt muss der Motor ja nicht schneller arbeiten oder ähnliches. Natuerlich muss er sauberer arbeiten etc. schon klar. Warum muss man allerdings den 2 Motoren haben? Ein Motor würde doch reichen um mehrere Achsen zu bedienen etc. Wie gesagt ich kenn mich nicht aus. Nun wirds interessant :)

Bei dem Teleskopservice (Link oben)vorhandene Motoren für die Montierung EQ 2 würden nicht reichen für mehr als 50mm??( / Für 500mm)?
Wenn nicht tja dann muss ich mich vorerst mit weniger Brennweite zufrieden geben.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 164
Wohnort: zwischen Hannover und Braunschweig
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Hallo zukünftige Astrofotografen,

den Tipp vom Thorsten, sich erst einmal bei Hobbyastronomen schlau zu machen, sollte man unbedingt beherzigen.
Hier gibt es z.B. gute Infomöglichkeiten wo in der Nähe des Wohnortes ein kompetenter Astro zu finden ist:
http://www.astronomie.de/gad/

Sollte man nämlich für viel Geld Optik und Montierung kaufen und sich nicht im klaren sein, was will ich überhaupt? Ja, dann ist man enttäuscht!
Also vorher sich fragen:
Will ich nicht nur fotografieren sondern auch visuell beobachten,
will ich stationär oder mobil mit der Ausrüstung sein,
will ich Sonne, Mond und Planeten oder Deepsky (Galaxien usw.) fotografieren

Denn für Sonne, Mond und Planeten braucht man andere Brennweiten und Belichtungszeiten als bei Deepsky.

Auf denn, aber eines ist sicher: Jedes Fernrohr findet seinen Himmel!

Gruß Wolfgang ( http://www.astro-stammtisch.de )
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