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 | Monitorprofilierung mit Spyder4Pro |  |
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Verfasst am: 02 Mai 2012 13:09 |
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Hallo zusammen,
ich pack das mal in diese Sektion und hoffe, dass es hier richtig aufgehoben ist...
Ein Kumpel von mir hat sich kürzlich o.g. Spyder4Pro zugelegt und damit sehr erfolgreich seinen Monitor am Dektop-PC profiliert.
Die Lizenzbedingungen des Spyders sagen (zusammengefasst), dass man mit der Pro-Version auch Laptops und bis zu 5 PCs (am selben Standort) damit profilieren darf. Schlagt mich jetzt aber bitte erstmal nicht wegen Details, die ich im letzten Satz unterschlagen/vergessen habe...
Zudem hat er die aktuelle c't Digitale Fotografie zur Hand, in der dieses Thema ebenfalls behandelt wird.
Sinngemäß steht dort drin, dass man die software also auch auf ein Laptop installieren kann, daran dann einen Monitor anschließen kann und diesen darüber profilieren kann.
Lange Rede kurzer Sinn...wir fragen uns in diesem Zusammenhang, ob das denn so überhaupt funktionieren kann.
Aus dem Artikel der c't meinen wir, harausgelesen zu haben, dass sich die Spyder-software der LUT der Grafikkarte bedient und auch diese zu Korrekturzwecken benutzt und in das aus der Profilierung entstandene Monitorprofil (ICM-Datei) mit aufnimmt.
Heißt das denn dann nicht, dass, wenn ich diesen am Laptop profilierten Monitor an einen Desktop-PC (mit anderer Grafikkarte) anschließe und das generierte Monitorprofil mitnehme, dann die Profilierung u.U. nicht mehr stimmig ist?
Irgendwie sind wir nach der Lektüre des c't-Artikel verwirrter als vorher und können uns die ganze Geschichte nicht richtig zusammenreimen...
Vielleicht weiß einer der Experten hier ja mehr zu diesem Thema?
Gruß
Andreas |
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Verfasst am: 02 Mai 2012 13:36 |
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Es wird nicht die LUT des Monitors geaendert.
Die Grafikkarte ist nicht im Monitor eingebaut.
Die Profilierungsdatei wird lokal im Rechner gespeichert und nicht im Monitor.
Jetzt wieder auf dem Gleis?
Ciao, Walter |
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Verfasst am: 02 Mai 2012 20:17 |
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| Walter Schulz hat folgendes geschrieben: | Jetzt wieder auf dem Gleis?
Ciao, Walter |
Nicht wirklich...
Dass die LUT des Monitors nicht geändert wird ist mir klar.
Ob ich den Monitor am Laptop profilieren kann, dann - inklusive erstellter Profilierungsdatei - zum Desktop-PC tragen kann, und dort eine korrekte Farbwiedergabe erhalte allerdings immer noch nicht.
Irgendwie steh ich noch auf dem Schlauch.
Also nochmal: Kann ich den Monitor am Laptop mit dort installierter Software profilieren und die Profildatei mit demselben Monitor am PC (farbkorrekt) nutzen, oder muss ich die Software auf dem PC installieren und den Monitor dort direkt profilieren?
Hier mal mein Stein des Anstoßes aus der c't Spezial 2/2012 (S. 154/155):
Die Monitorkalibrierung über LUTs in Grafikkarte und/oder Monitor hat eigentlich mit Farbmanagement gar nichts zu tun, ist aber darin eingebunden, weil eine schlechte Kalibrierung die Farbtreue so drastisch reduziert, dass selbst das beste Profil nicht mehr viel machen kann .[...]
Nur das, was weder direkt am Monitor noch über die Grafikkarten-LUT korrigiert werden kann, wird als Abweichung vom Sollwert ins Monitorprofil
geschrieben. Solch ein Profil enthält außerdem die RGB-Primärwerte des Monitors (im XYZ-Farbraum), den gewünschten Weißpunkt sowie Korrekturkurven für die Gammakorrektur und oftmals auch größere Korrekturtabellen für die Farbwerte. Die für die Grafikkarten-LUT (also für die Kalibrierung) bestimmten Werte stehen ebenfalls im Profil und werden beim Systemstart oder bei Aktivierung des Profils geladen.
Für mich liest sich das erstmal so, als dass die Methode mit Profilierung am Laptop und danach Benutzung am Dektop-PC nicht funktioniert.
Auf S. 156 steht dann aber:
Datacolor erlaubt die Installation und Verwendung der Software nur auf Computern an einem Standort sowie auf bis zu fünf Notebooks. Es ist aber zulässig, ein vorbereitetes Notebook zum Monitorstandort zu schaffen und für die Kalibrierung an diesen anzuschließen.
Das hört sich dann doch so an, als ob die Methode doch funktioniert...
Vielleicht erbarmt sich nochmal jemand zu einem (einfachen) Erklärungsversuch.
Mir steht da kein Wissen mehr im Weg...
Gruß
Andreas |
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Verfasst am: 02 Mai 2012 20:35 |
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| el Segundo hat folgendes geschrieben: | | Also nochmal: Kann ich den Monitor am Laptop mit dort installierter Software profilieren und die Profildatei mit demselben Monitor am PC (farbkorrekt) nutzen, oder muss ich die Software auf dem PC installieren und den Monitor dort direkt profilieren? |
Haettest Du diese Frage gleich gestellt, haette man sie auch gleich beantworten koennen.
Nein, Du kannst nicht die Daten einfach so uebertragen. Die Profilerstellung muss mit dem Kartentyp erfolgen, die auch spaeter in Benutzung ist.
Ciao, Walter |
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Zuletzt bearbeitet von Walter Schulz am 02 Mai 2012 20:36, insgesamt einmal bearbeitet
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Verfasst am: 02 Mai 2012 20:36 |
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Hier Kurz und knapp:
HW kalibrierte Monitore wie z.B. die EIZO CG-Serie kann man irgendwo kalibrieren (Lapto, PC) und dann an anderen PC anschliessen (ohne neu kalibrieren zu müssen). Dagegen andere Monitore, die keines HW Kalibrieren ermöglichen, sind nur via Grafikkarte jeweils in dem Ziel-PC zu kalibrieren. Des Profil wird dann beim Windows-Booten via Autostart geladen.
Aber eventuell kann es Walter besser erklären .... ich stehe heute auch voll auf dem Schlauch  |
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_________________ Gruss Toni
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Verfasst am: 02 Mai 2012 20:38 |
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| Pegasus hat folgendes geschrieben: | | HW kalibrierte Monitore wie z.B. die EIZO CG-Serie kann man irgendwo kalibrieren (Lapto, PC) und dann an anderen PC anschliessen. |
Kann man machen, ist nur genau so nutzlos wie das, was Segundo probiert. Da die LUT des Monitors auf den Karten-Output angepasst wird, stimmt beim Wechsel der Karte wieder gar nichts.
Ciao, Walter |
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Verfasst am: 02 Mai 2012 20:53 |
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Tut mir leid, aber heute laeufst Du voellig neben der Rolle.
Die "kleine" Profilierung (ICC-Profil) soll den Output der Grafikkarte so umbiegen, dass die dargestellten Farben dem Profilierungsziel entsprechen, also neutral sind. Dies ist notwendig, da kein Grafikkartenoutput "neutral" ist. Wenn Du nun einen beliebig eingestellten Monitor an zwei verschiedene Grafikkarten haengst, wird sich das gezeigte Bild unterscheiden. Dabei ist es voellig Banane, ob der Monitor nun eine veraenderte LUT hat oder nicht.
Die Profilierung per Hardware (also Aenderung der LUT des Monitors) hat den Vorteil, dass der Output der Grafikkarte nicht durch ein Software-Profil kuenstlich in seiner Dynamik eingeschraenkt werden muss. Naehere Infos zum Thema "Vorteil der Hardware-Profilierung" findest Du z. B. bei X-Rite.
Ciao, Walter |
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Verfasst am: 02 Mai 2012 21:26 |
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| Pegasus hat folgendes geschrieben: | | ist nicht ein Digit-Grafikarte Signal genormt. |
Dann waere das, was Segundo vorhat, kein Problem.
Die Realitaet ist anders.
Ciao, Walter |
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Verfasst am: 03 Mai 2012 7:58 |
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| Walter Schulz hat folgendes geschrieben: | | Nein, Du kannst nicht die Daten einfach so uebertragen. Die Profilerstellung muss mit dem Kartentyp erfolgen, die auch spaeter in Benutzung ist. |
Muss doch nochmal einhaken.
Wenn dem so ist, dann ist doch aber der von mir zitierte Satz aus der c't irgendwie misverständlich geschrieben, oder?
Datacolor erlaubt die Installation und Verwendung der Software nur auf Computern an einem Standort sowie auf bis zu fünf Notebooks. Es ist aber zulässig, ein vorbereitetes Notebook zum Monitorstandort zu schaffen und für die Kalibrierung an diesen anzuschließen.
Ich meine, danach schreiben sie noch, dass man die so erstellten Profildateien zu nicht gewerblichen Zwecken an Dritte weitergeben darf, oder so ähnlich. Muss ich nacher nochmal nachschauen.
Dann müssten ja alle dieselbe Hardwarekonfiguration besitzen, oder?
Oder raff ich den zitierten Satz einfach nicht?!?
Leider geht der Artikel diesbezüglich aber auch nicht viel weiter ins Detail...
@Toni
Nein, ich habe keinen HW-kalibrierten Monitor. Die "Kalibriermöglichkeiten" beschränken sich auf Helligkeit und Kontrast, sowie Auswahl von Farbtemperaturpresets und festen Gamma-Modi ohne dass man die dahinter liegenden Werte sieht...
Gruß
Andreas |
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Verfasst am: 03 Mai 2012 8:20 |
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Ciao, Walter |
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