Verfasst am: 17 Jan 2010 10:58 |
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| Makrohanjo hat folgendes geschrieben: |
Über die Feiertage habe ich mich in das neue Buch von Harald Mante "Bildaufbau und Fabdesign"vertieft.
Mante ist Künstler, Dozent und freischaffender Fotodesigner. Die Inhalte zu Punkt, Linie, Fläche, Kontrasten, Farbe und deren Verwendung mit hunderten passenden Bildern dokumentiert ist einfach genial. Wer etwas über künstlerischen Bildaufbau lernen will, kann das damit perfekt umsetzen. |
Das hatte ich mir auch geholt. Sicherlich lehrreich und ich würde mich freuen, wenn es mir gelingen würde, zumindest Teile davon zu verinnerlichen. Was mir aber nicht leichtfallen wird, da die Texte teilweise schwere Kost sind. Beim Lesen eines Folgekapitels habe ich große Teile des vorhergehenden oft schon wieder vergessen
Dann habe ich persönlich beim Lesen immer wieder Schwierigkeiten, mich auf die Reduktion eines Fotos auf Form und Farbe, mehr oder weniger losgelöst vom Inhalt, einzulassen. Obwohl das möglicherweise der professionellere Ansatz ist. Kommt mir manchmal vor, als ob man ein Musikstück anhand des Notenbildes und der verwendeten Akkorde beurteilen würde. Das klappt meines Erachtens nicht immer.
Ich stelle mir manchmal ein Akt-, Sport- oder Reportage-Foto in der Mante-Analyse vor. "Verwendete Bildelemente: zentraler Punkt, Senkrechte, Farbkontrast, Komplementärkontrast, unregelmäßige Form" oder so. Während sich mir zunächst die Bildelemente "Spannung, Dynamik, Emotion, Erotik, Sex, Ästhetik, Trauer, Tragik" usw aufdrängen. Vermutlich bin ich noch unreif
