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 Fotografieren in Afrika 

Forenlevel: Hobbyfotograf
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Anmeldungsdatum: 30.12.2008
Beiträge: 3
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Hallo,
noch gibt es von mir keinen Reisebericht, denn es geht erst bald los. Ich wollte hier mal allgemein übers Fotografieren in Afrika diskutieren. Ich war schon öfters und auch länger in Afrika unterwegs, allerdings beruflich und so stand das Fotografieren nicht so im Vordergrund. Bisher habe ich immer mit einer kleinen kompakten Digicam fotografiert.

Nun geht es in drei Wochen endlich wieder los und diesmal nehme ich meine 450D mit. Ich mach nicht so sehr Wildlife / Safari Fotografie, sondern eher Menschen, Situationen, Alltag. So wollte ich euch nun mal nach Tipps für die Ausrüstung fragen. Viel Brennweite macht sicher Sinn, was ist mit UV-Filter und Sonnenblende? Hat der Staub euren Kameras mal Probleme gemacht? Gibt es irgendwelche Tipps für die Verwahrung? Ich freu mich über jeden Hinweis….

Einen anderen wichtigen Punkt finde ich noch den Umgang mit der Kamera/ dem Fotografieren. Wenn man in Afrika fotografiert, erregt man meist eine große Aufregung, selbst mit einer kleinen Kamera. Da kann es schon mal sein, dass 50 Kids angesprungen kommen und jeder einzeln posen will. Trotzdem gibt es auch Menschen, die nicht fotografiert werden wollen, und so gehört es für mich zur Selbstverständlichkeit zuerst zu fragen, auch wenn man meint, dann verliert man den ein oder anderen spontanen Moment. Ich habe erlebt, dass wenn ich erst einmal meine Kamera in der Tasche lasse und erst fotografiere, wenn ich die Leute etwas kennen gelernt habe, dass ich noch viel „ehrlichere“ Motive bekommen habe. Dies hängt aber sicher auch mit meiner Arbeit zusammen, und ist leider nicht für jeden Reisenden so einfach zu realisieren. Für mich waren immer die Menschen wichtiger wie ein tolles Foto, und so habe ich lieber in manchen Momenten verzichtet.

Ganz oft wird man dann auch darum gebeten entwickelte Bilder den Personen zuzuschicken und erhält (Email-) Adressen. Da ist mein großer Appell an alle: bitte nur etwas zusichern, wenn ihr auch ganz sicher wisst, dass ihr das auch einhaltet. Schon so oft habe ich gehört, dass „Weiße“ versprochen haben Bilder zu schicken und es am Ende nie getan haben. Gute Hinweise zum Reisen in „armen“ Ländern und u.a. auch zum Fotografieren hat meiner Meinung nach das Buch „Respektvoll Reisen“. Was sind so eure Erfahrungen hierzu? Hattet ihr auch schon mal solche Erlebnisse und wie seid ihr damit umgegangen? Würde mich freuen, wenn wir uns hierzu etwas austauschen können.

So, dann freue ich mich auf viele Kommentare, bis bald
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Forenlevel: Fotograf ++
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Anmeldungsdatum: 27.10.2006
Beiträge: 2012
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THX4Infos - ich fahr in 2 Wochen nach Marokko und hab, was Personen betrifft, in etwa die von Dir geäußerten Gedanken dazu gehabt Wink

smile

_________________
http://www.mypho.de
40D IR| 5DMKII | Sigma 12-24 | EF-S 17-55 | EF 24mm 1.4 L | EF 50mm 1.2 L | LB 3G 50mm 2.0 | EF-S 60mm | MP-E 65mm | EF 85mm 1.2 L | Tamron 90 | Dreamagon | EF 100-400 L IS | Sigma 150 | Tamron 180 | MT-24EX
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Forenlevel: Fotograf +++
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Anmeldungsdatum: 02.09.2006
Beiträge: 4818
Wohnort: 650km südlich von Hamburg
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Hallo desert

wenn Du kein Wildlife fotografierst, brauchst Du schon mal nicht zwingend sehr langen Brennweiten.

Ideal sind Zooms, wie z.B. ein 24-105/4/IS oder 17-85 am CROP (z.B. 450D). Damit kannst Du sicherlich 85% Deiner beschriebenen Motive in einer guten Qualität ablichten.
Wenn Du so vorgehst, wie Du beschreibst, kommst Du ja auch sehr nah an die Personen heran... Du bist also mittendrin und das gibt wie immer die besten Fotos.

Je nach dem, könnte dann z.B. ein 10-22 für Landschaft, Städte etc. und für Porträts würde sich sonst sicherlich ein 70-200/4/IS oder 70-300/IS eignen.

Die ganze Objektivberatung ist relativ schwierig, da dort Geld und benötigte Bildqualität eine Rolle spielen. Universell zum Reisen wäre z.B. ein 18-200/IS => Mit allen Q-Nachteilen einer solchen Linse, bringt sie sicherlich schon mal Gewichts- und Packmassvorteile und preislich ist das auch nicht sooo uninteressant. Aber das muss man selbst herausfinden.

Sonnenblende oder auch Geli oder wie mann das Teil bezeichen will, ist in jedem Fall von Vorteil.

Wenn Du schon mal in Afrika warst, brauch ich Dir ja nichts über Licht & Staub erzählen... einen guten UV-Schutzfilter würde ich ebenfalls draufschrauben... ein schlechtes Filter macht jede Linse schlecht Very Happy .
Einen zerkratzen Filter kann man wechseln, eine zerkratze Linse auch... ist eine Frage des Geldes.

Ach ja, hast Du Dir Gedanken der Datenentsorgung / -sicherung gemacht? Speicherkarten, Laptop, CD brennen....

=> Im RAW fotografieren!!!

- 2-3 Ersatzakkus? Wie lädst Du die unterwegs? (ist sicherlich abhängig davon, wo Du hingehst; Afrika ist gross)
- Blasebalg gegen den Staub
- Blitz + Akkus (wenn Du Porträts machen willst und Dein Aufheller an der CAM nicht ausreicht)
- Plastiktüte(n) (ist immer gut, Staub, Regen)
- gutes Stativ + Fernauslöser
- Kamerarucksack, wenn Du viel zu fuss unterwegs bist
- Polfliter
- Steckdosenadapter + 3-fach Steckdose (falls Du mehr als ein Gerät anschliessen musst)

mehr fällt mir gerade nicht ein...

Ach ja meine letzte 4 Wochen - Afrika - Linsenkombi an der 40D war: 10-22, 24-105 & 100-400
Mein weiteres Afrika-Zubehör: 40GB CF-Karten + 4 Akkus + Autoladegerät + Laptop + DVD-Sicherung

Viel Spass in Afrika und sag denen schon mal, dass ich auch bald wieder vorbei komme Cool
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 Fit für Afrika 

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Anmeldungsdatum: 03.02.2009
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Hallo Zusammen,

das ist doch schön: man gibt Afrika in die Suchmaschine ein und bekommt sogleich qualifizierte Ausrüstungstipps für die Reisefotografie.
Wir planen im Dezember unsere "große Reise" nach Tansania und Sansibar. Und im Reisebudget ist auch noch ein (für meine Frau versteckter) Anteil für die Fotoausrüstung berücksichtigt.
Das Thema Energie (Anzahl der Akkus und Lademöglichkeiten), Verschmutzung (Staub, Dreck, Hitze), richtige Ausrüstung (Gewicht, Anzahl) für die Safari macht mir noch etwas Kopfzerbrechen.

Momentan bin ich mit der 450D, 2 Akkus, 10-22mm, 18-55mm, 55-250mm (letzten beiden fallen aber demnächst aus dem Sortiment, wenn ich in ein besseres "Mittelobjektiv" und ein Teleobjektiv 75-300 oder gleich in eine L-Klasse wie dem 70-200 oder 100-400 investiere) sowie dem üblichen Reinigungszubehör ausgestattet. Hinzu kommen noch ein Stativ (überlege noch zwischen einem stabilen Manfrotto 055XPROB oder einem leichteren Reisestativ (Carbon?) und ein Blitz. Ach ja, und in eine vernünftige Tasche (wahrscheinlich die Godspeed Slingshot Vario 616 aus dem Traumflieger-Shop) kommt dann auch noch dazu.
Speicherkarten werden noch ergänzt. Von Sicherungsmaßnahmen via Datentransfergerät oder Notebookmitnahme sehe ich momentan ab. Letzteres kommt bestimmt nicht mit (Urlaub!).

Gruß,
Cognac
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Anmeldungsdatum: 29.03.2008
Beiträge: 90
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Hallo Desert,

ich teile Deine Meinung voll und ganz , dass nur versprochen werden soll, was gehalten werden kann. Ich kenne die Gegebenheiten in Afrika nicht und habe mir auch noch nie Gedanken darüber gemacht. Vielleicht ist es manchmal so, dass die Menschen zwar eine Email Adresse haben, aber wenig Möglichkeiten ihre Mails wirklich ein zu sehen. So haben sie von dem Foto vielleicht nicht sehr viel.

Zu analogen Zeiten hatten wir schon mal eine Sofortbildkamera für solche Zwecke mit und es war schön direkt ein Bild verschenken zu können.

Heute würde ich keine Sofortbildkamera mehr bevorzugen, sondern ein kleines Gerät zum sofortigen Ausdruck der Bilder. Ich komme grad nicht darauf wie die Dinger heißen. Aber das ist natürlich auch abhängig von Situation und Stromversorgung.

Ich wünsche Dir viel Spaß in Afrika!

@ gognac: Ich sitze hier herzhaft lachend. Bist du dir sicher, dass Deine Frau nichts ahnt? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich (fast) immer merke (oder auch in der Vergangenheit merkte), wenn mein Mann (hier Paule58) so etwas macht. Allein die Nuancen, mit denen er mich "Schatz" nennt sagen mir, ob es sich um 500, 1000 Euro oder mehr handelt.

Very Happy

_________________
Viele Grüße, Susanne

Unterschiedliche Meinungen, Kritik, Anregungen, Hilfe... immer her damit!
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Anmeldungsdatum: 03.02.2009
Beiträge: 16
Wohnort: Braunschweig
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Hallo Paulinchen,

tja, das Thema verdient wohl einen eigenen Thread Rolling Eyes . Und wenn es zur "Offenbarung" kommt, werde ich (oder wir beide) sicherlich auch dabei grinsen Wink . Diese Diskussion wird ja aus Erfahrung dazu führen, das "Sie" auch etwas ebenwürdiges vom Haushaltsbudget "bekommt".
Wie auch immer, nach unserer Hochzeitsreise auf Mauritius haben wir uns beide für eine bessere Kameraausrüstung entschieden. Wir hatten nur eine kleine, etwas veraltete Exillim dabei. Die Aufnahmen sind eigentlich nicht schlecht, aber für unsere neue Fotowand (wir fangen jetzt an, unsere (meine) Fotos im Wechselrahmen in der Wohnung aufzuhängen) ist die Qualität einfach nicht ausreichend. Es gab so schöne Motive, die einfach nur "der Erinnerung wegen" in unserem Fotoalbum abgelegt sind.
Zugegebenermaßen wird sich das Ausrüstungsbudget schon noch über ein paar Scheinchen definieren, aber das soll mir/uns auch das wert sein. das teuerste wird sicherlich ein Tele sein (wenn ich mich doch noch für eine L-Ausrüstung entscheide). Aber da warte ich noch auf ein gutes Angebot im Gebrauchtmarkt.

Grüße,

Cognac

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EOS 5D Mark III -- Canon 580 EXII -- Canon EF700-200 II L -- Canon EF 16-35 L -- Canon EF 24-105 L -- Canon EF 100 2.8 L -- Canon EF 50 1.4 -- Kata 33 3N1 -- Lowepro Stealth Reporter D650 AW -- Manfrotto 055 xProB + MH054M0-Q2
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 Ausrüstungsfrage: Rucksack: Slingshot oder Rucksack 

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Anmeldungsdatum: 03.02.2009
Beiträge: 16
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Hallo!

Wir planen, wie beschrieben, im Dezember unsere Reise nach Afrika mit u.a. gut einer Woche Safari. Einen Rucksack wollen wir für unsere Reiseutensilien nutzen, ich werde mich um die Kameraausrüstung "kümmern".
Mit schweben derzeit die beiden Exemplare

Fotorucksack Godspeed Dailybag Mountain 603

Fototasche Godspeed Slingshot Vario 616

in der engeren Auswahl herum. Ausrüstungstechnisch werde ich beide Typen nicht "ausreizen". Mir geht es vor allem darum, die Sachen sicher (vor allem auch im Flugzeug und bei den Transporten) und "sauber" zu transportieren und auch die ein oder andere Fussstrecke ohne Probleme zu überstehen.
Im Video sieht der Slingshot doch sehr nach unten "erdrückend" aus. Täuscht das, oder wie sind hier so die Erfahrungen in Sachen Tragekomfort? Funktionell hat er natürlich Vorteile (wegen des Schnellzugriffs), aber ich mache mir Sorgen wegen der einseitigen Schulter-Belastung.

Vielleicht hat der ein oder andere hier ja Erfahrungen gemacht?

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Forenlevel: Fotoassistent
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Anmeldungsdatum: 17.01.2010
Beiträge: 41
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Hallo zusammen,

ich war bereits mehrfach in Botswana und kann nur den Tipp geben so wie ich, neben der Kameraausrüstung die ich für "meine" Bilder mitgenommen habe, noch eine Sofortbildkamera mitzunehmen. Die Menschen dort honorieren ein Bild, welches Sie sofort in die Hände bekommen sehr (besonders die Guides in den Wildlifecamps).

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http://de.redir.ec/MarkusJena
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