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home - Fototechnik - Videos - TIPPs zum Timereinsatz - Zeitraffer |
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von
Stefan Gross animierte Sonne
Um sehr langsame Bewegungsabläufe per Zeitrafferanimation zu visualisieren hilft
der
JJC-Timer. Nutzen Sie ein Stativ für Ihre Kamera und stellen am Timer eine
Zeit von ca. 20 Sekunden ein. Der Autofokusbetrieb wird am besten deaktiviert
(manuell scharfstellen). Stellen Sie auf die Sonne bzw. den Horizont scharf, berücksichtigen bei der Ausschnittswahl den weiteren Sonnenverlauf und drücken am Timer mit unendlich vielen Auslösungen (siehe Tipps unten) den Startbutton. Die Kamera macht jetzt alle 20 Sekunden* eine Aufnahme. Berühren Sie die Kamera nicht weiter, damit keine Ruckler entstehen und achten darauf, dass niemand durchs Bild läuft. Die Einzelaufnahmen werden später per Software zu einer Animation verrechnet. Falls noch Kontrastoptimierungen vorgenommen werden sollen, dann empfiehlt es sich, dies in einem Bildbearbeitungsprogramm vorher durchzuführen und die Einzelbilder zu exportieren. * je kürzer der Abstand gewählt wird, umso flüssiger kann die Animation erzeugt werden. Für Sonnenverläufe sind 20 Sekunden idR ein guter Wert. Sich öffnende Blüten sind mit 1 Minute gut gewählt, Wolken können - je nach Wind-Geschwindigkeit - von ca. 30 Sekunden bis 5 Sekunden flüssig animiert werden.
Die Zeitraffer-Animation wurde mit einem Timer-Intervall von 1 Minute Abstand ausgelöst. Der Zeitabstand ist etwas zu lang gewählt, besser wären 20 Sekunden gewesen (daher ruckelt es). Zudem sind Helligkeitsschwankungen zu erkennen, die durch das verwendete Programm AV entstehen (Programm M hätte sie vermieden) 50 Einzelaufnahmen, EOS 5D Mark II, ISO 50, RAW-Format
Einstelltipps:
Zeitraffer erstellen: Sie können zur Erstellung einer Zeitrafferanimation z.B. das kostenlose Programm Picture2avi nutzen. Die beste Bildqualität konnte ich dort mit dem Codec "CVID CinePak" erzielen. Ausgegeben wird eine AVI-Datei. Alternativ hilft zur Erstellung einer Zeitrafferanimation auch ein Videoschnittprogramm. Ich habe dafür Adobe Premiere Elements Vers. 7.0 verwendet. Man kann dort die Einzelbilder in einem Zuge zu einer Videodatei ins Schnittfenster auf eine Spur hochladen und anschliessend als finale Videodatei exportieren (siehe unter 1.). Normalerweise wird für jedes Bild 1/25 Sek. vorgewählt, d.h. bei 25 Einzelaufnahmen wird eine einsekündige Animation erstellt. Soll die Animation verlängert werden oder sind Ruckler aufgrund einer zu langen Intervallzeit entstanden, müssen die Einzelbilder separat ins Videoprojekt geladen werden. Vor diesem Schritt ist in den globalen Programm-Voreinstellungen eine Einzelbildlänge von z.B. 3 Frames und eine Überblendzeit von 3 Frames empfehlenswert. Dies verlängert die Sequenz um das Dreifache und minimiert die Ruckler. Ziehen Sie anschliessend alle Einzelbilder in einem Zuge auf die Zeitleiste und verwenden eine weiche Blende zwischen jedem einzelnen Frame (siehe unter 2.1 - 2.3).
Hier habe ich einen Zeitabstand von 20 Sekunden und das Programm M verwendet. Die Wolken ziehen glatt durch (abhängig von der Computerperformance) und es entsteht auch kein Flackern zwischen den Frames . EOS 5D Mark II - ISO 50 - 1/640 - f9 - RAW-Format
Weitere Tipps zu Zeitraffer-Aufnahmen finden Sie im Video "mit dem Timer aufnehmen"
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