Canons "Mark III" - Telekonverter im Test



Canon hat seinen 1,4x- und 2x-Telekonvertern das Prädikat "Mark III" spendiert.  Stellt sich die Frage, ob sie den saftigen und mit jeweils rund 500 Euro zu Buche schlagenden Kaufpreis wirklich rechtfertigen. Traumflieger.de hat die neuen, hierzulande seit März 2011 erhältlichen Extender für Sie getestet*!

*Wir haben die Extender im Handel frei erworben und können daher - wie immer - ohne Rücksicht auf Sponsoren oder wirtschaftliche Interessen objektiv reporten.

offizielle Optimierungen

Canon hat den neuen Mark III-Konvertern ein paar Modifikationen zukommen lassen. Gegenüber den seit 2001 erhältlichen Mark II-Versionen wurden den überarbeiteten Extendern jeweils zwei ergänzende Linsen spendiert und die Gruppen-Anordnung modifiziert. Das soll zu geringeren Farbsäumen und minimierten Linsenflecken bzw. Geisterbildern führen. Eine neu aufgebrachte, äussere Flouritbeschichtung soll zudem  Wasserflecken und Fingerabdrücken entgegenwirken. Ergänzend werkelt im Inneren erstmals ein Mikroprozessor, der für eine verbesserte Kommunikation beim Autofokusbetrieb gedacht ist. Dieser Prozessor sei auch optimal auf die neuen Superteleobjektiven (z.B. Canon 300mm/2,8L IS II USM etc.) abgestimmt.

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Bildwirkung

Telekonverter verlängern generell die Brennweite, führen aber auch zu einem entsprechendem Lichtverlust. Beispielsweise wirkt ein per 2x-Konverter eingefangenes Motiv zweimal näher herangeholt. Die Belichtungszeit verdoppelt sich allerdings auch, z.B. von 1/250 auf rund 1/60 Sek (bei 1,4x-Konverter auf 1/125 Sek.), da der Zweifachkonverter zwei Blendenstufen und der 1,4x-Extender eine Blendenstufe an Licht kostet. Dieser Lichtverlust hat auch Auswirkungen auf den Autofokusbetrieb, wie wir unten ausführen.

Telekonverter sind auch im Makrobereich interessant, denn der Abbildungsmasstab lässt sich bei identischer Mindestdistanz erhöhen oder der Fotograf kann - gute Lichtverhältnisse vorausgesetzt - noch aus grösserer Entfernung scheuere Motive grossformatig einfangen.

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Traumflieger-Test

Da hierzulande noch keine (sündhaft teuren) Superteleobjektive der neuesten Generation erhältlich sind, haben wir das optisch exzellente Canon 300mm/2,8L IS USM für einen Test an der Canon 5D Mark II herangezogen. Der Vergleich soll zeigen, ob reale Verbesserungen gegenüber den Mark II-Extendern erkennbar sind.

Als Testmotiv dient ein Schaukasten mit Insektenpräparaten, den wir zunächst aus einer Entfernung von rund 5 Metern formatfüllend ohne Telekonverter bei 10x-Zoom im manuellen Fokusbetrieb ablichten. Für die 1,4x-Konverter entfernen wir uns um den entsprechenden Faktor auf 7 Meter und für die Zweifachkonverter auf 10 Meter, um jeweils einen identischen Bildwinkel abzudecken. Verwendet wird jeweils die Offenblende (f2,8 ohne, f4 mit 1,4x und f5,6 bei 2x-Konvertern) und das RAW-Format bei Standardentwicklung mit Adobe Lightroom 3.3.

Zentraler Bereich

Das Bildzentrum dürfte in der Regel für Bewegtmotive am wichtigsten sein, denn meist wird man Actionmotive ohne bildkompositorische Ansprüche möglichst zentral im Sucher halten und den Auslöser durchdrücken. Bei optischer Analyse des zentralen Bildbereichs fällt zunächst nur ein leichter Schärfenabfall bei Telekonvertereinsatz in den 100%-Ausschnitten auf. Tendenziell ist er natürlich bei den 2x-Konvertern etwas stärker ausgeprägt. Manche Struktur ist für den Auflösungsverlust jedoch recht unempfindlich, wie etwa bei der hellen Flügelstruktur im 3. Abschnitt. Wirklich auffällige Vorteile sind zu Gunsten der Mark III-Versionen kaum auszumachen. Sie zeigen zwar etwas weniger Farbsäume (chromatische Abberationen) aber je nach Abschnitt liegt z.B. auch mal der 2x-Konverter Mark II im 4. Abschnitt gegenüber der Mark III-Version vorne. Unterm Strich sind die Unterschiede aber sehr gering ausgeprägt.

 

Äusserer Rand

Der äussere Randbereich offenbart schon deutlichere Unterschiede. Die Auflösung der Mark III-Versionen ist erkennbar gesteigert und auch Farbsäume sind deutlich abgemildert. Hier überrascht auch der 2x-Konverter III, der fast das Auflösungsniveau vom 1,4x-Konverter Mark II erreicht. Diese Verbesserungen können wir nicht nur im hier gezeigten, äussersten Randbereich ausmachen sondern auch noch etwas zentraler im Bild. In der Praxis wird man jedoch häufig keine bildwichtigen Motivdetails im Rand platzieren, aber wenn z.B. dort noch Äste in die Schärfenebene ragen und gegen einen hellen Himmel unschöne Farbsäume zeigen (die sich oft auch mit Bildbearbeitungsmethoden nicht sauber eliminieren lassen) dürfte man dankbar sein, hier geringere chromatische Abberationen an den Mark III-Versionen hinnehmen zu müssen.

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Grösseninterpolation

Da der Telekonvertereinsatz stets auch mit Auflösungseinbussen einhergeht, liegt der Gedanke nahe, einfach auf eine Grösseninterpolation mittels Bildbearbeitungsprogramm zurückzugreifen. Wie unten gezeigt, ist die Softwarelösung allerdings den Konvertern deutlich unterlegen und führt zu einer Vergröberung und Weichzeichnung von Feinstrukturen. Insoweit ist die optische Lösung mittels Telekonverter der hier gezeigten Interpolation im Bildzentrum mit Photoshop (bikubisch) bei 100%-Ansicht überlegen.

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Lensflares und Geisterbilder

Canon proklamiert an den Mark III-Extendern geringere Linsenflecken und auch reduzierte Geisterbilder. Beides können wir anhand eines Tests mit einer 1000W-Fotolampe bestätigen. Dort zeigen sich ohne Telekonverter und mit dem 1,4x II-Extender hauptsächlich Reflexionsrückspiegelungen des Bildsensors, die am 1,4x III-Extender erheblich abgemildert sind. Am 2'er III fallen die Reflexionen gegenüber der II'er-Version nochmals geringer aus.

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Autofokus

Auch hier greifen wir auf das Canon 300mm/2,8L IS USM zurück und testen die Fokussiergeschwindigkeit bei 3.000 Lumen (vergleichbar bei Tageslicht-Aussenaufnahmen und leicht bedecktem Himmel). Unterschiede der neuen Mark III-Extender sind im Vergleich zu den Vorgängern weder an der 5D Mark II noch an der 1Ds Mark III auszumachen. An der 5D II benötigten die 2x-Extender von Unendlich auf 7 Meter jeweils 0,4 Sek. während die 1,4x-Extender gleichermassen 0,25 Sek. im AF-Betrieb (OneShot, mittleres Feld, Phasenkontrast) benötigten. Die 1Ds Mark III ist hingegen mit 0,25s (2x-Konverter) und 0,2s (1,4x-Konverter) etwas schneller aber die Extender zeigen auch hier keine Generations-Unterschiede.

Testweise untersuchen wir auch die AF-Trefferquote jeweils am 1,4x-Konverter (II und III) an der 5D II, können jedoch ebenfalls keine signifikanten Unterschiede ausmachen. In beiden Fällen ist bei den jeweils 20 Testaufnahmen eine leichte Varianz in der 100%-Ansicht zu erkennen. Insgesamt liegt die Auflösung etwas unterhalb der 95%-Treffer-Quote, die wir ohne Telekonverter ermittelt haben. Ein Test im Servobetrieb wäre sicherlich noch interessant, würde aber den Reportumfang sprengen.

Lichtstärke und AF

Generell ist der Zweifachkonverter nur an Objektiven mit einer Offenblendenzahl von höchstens f2,8 empfehlenswert, da er sie dann auf f5,6 erhöht. An Canon-DSLR unterhalb der 1D-Klasse gilt f5,6 als Obergrenze für den Autofokusbetrieb. Aber auch die 1D-Modelle arbeiten oberhalb von f5,6 im AF-Betrieb (bis f8 im Zentrum) nur sehr langsam und mit eingeschränkter Detektionsfähigkeit (Umschaltung auf Zeilenerkennung, gilt auch für abgeklebte Kontakte an kleineren Modellen). Für den 1,4x-Extender gilt analog die Empfehlung, dass er mit einem Objektiv mit Offenblendenzahl von f4,0 und kleiner kombiniert werden sollte.

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Oberflächenvergütung

Den neuen Extendern hat Canon eine Flourit-Beschichtung spendiert, die Schmutzpartikel, Wasserflecken und Fingerabdrücke abweisen soll. Tendenziell wird es ein Konverter zwar eher weniger mit linsengefährdenden Einwirkungen zu tun bekommen, da er ja zwischen Objektiv und Kamera verkoppelt ist. Allerdings zeigt der rauhe Outdooreinsatz, dass man im Eifer des Gefechts doch mal versehentlich auf die Linse greift. Fingerabdrücke nehmen allerdings beide Konvertergenerationen gleichermassen auf wie unten demonstriert. Es zeigen sich hierbei auch keine Unterschiede beim Wegwischen mit einem Mikrofasertuch - funktioniert mit etwas Druck an beiden Konvertern gleichermassen gut.

Bei einem Test mit Wassertropfen (Pflanzen-Sprüher) sammeln sich auf beiden Konvertergenerationen Wassertröpfen auf den Linsen, doch konnten wir sie mit einem Tuch deutlich leichter auf den Mark III-Versionen abwischen. Hier scheint sich die neue, gelblich schimmernde Oberflächenvergütung in der Tat zu bewähren. 

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Kompatibilität

Canons Telekonverter nutzen ein herausragendes Frontelement, das nur in Objektive mit einer entsprechenden, rückseitigen Aussparung passt. Dazu zählen die meisten L-Objektive (siehe unten). Leider hat Canon die Aussparung der Mark III-Version am Zweifachkonverter rückseitig abgeflacht, so dass man den 1,4x-Konverter nicht mehr - wie noch bei den Mark II-Versionen - mit dem neuen 2x-Extender kombinieren kann. Eine Kompatiblitätsliste zu Canon-Objektiven finden Sie hier.

Auch die farbliche "Kompatibilität" der Mark III-Konverter ist etwas verändert, denn sie sind auf die neuesten Superteleobjektive angepasst, die weniger beige und eher in neutralem Hellgrau gehalten sind. Aufgefallen ist uns die kühlere Farbgebung am Canon 800mm f5,6L IS USM, das als Vorreiter der neuen Supertele-Generation gelten kann. In Hellgrau sind offenbar auch die voraussichtlich ab April 2011 erhältlichen 300mm/400mm/500mm und 600mmL IS II USM und später voraussichtlich auch das bis Jahresende angebotene Canon 200-400mm 4,0L IS USM gehalten.

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Fazit:

Wer eine Investition von 500 Euro in einen Telekonverter erwägt, braucht für die Anschaffung gute Gründe. Canon liefert sie auch tatsächlich mit erkennbaren Optimierungen an seinen Mark 3-Extendern. Natürlich kann der Hersteller keine Wunder vollbringen und die physikalischen Grenzen gelten auch an den neuen Konvertern. Auflösungseinbussen sind daher noch immer erkennbar und nehmen mit dem Vergrösserungsfaktor zu. Dennoch sind signifikante Verbesserungen in den Randbereichen auszumachen, die dort weniger Farbränder und mehr Schärfe als an den Vorgänger-Konvertern bieten. In der Praxis wird man dort zwar eher selten bildwichtige Partien platzieren, dennoch kann man sich bei hohen Kontrasten zumindest über reduzierte chromatische Abberationen in Beiwerk wie z.B. Ästen und Blättern freuen.

Mit Lensflares und Geisterbildern hat der Fotograf tendenziell eher im Weitwinkelbereich zu kämpfen, doch werden auch im konvertergestützten Telebereich an den Mark III-Versionen geringere Bildfehlern erkennbar und z.B. Motive im Gegenlicht dürften in der Regel mit geringeren Artefakten bedient werden.

Auch der Wetterschutz durch die Flouritbeschichtung ist erhöht, so dass sich bei unserem Test beispielsweise Wassertröpfchen leichter entfernen lassen.

Ob sich der neu verbaute Mikroprozessor dann an den neuen Superteleobjektiven wie z.B. einem Canon 300mm/2,8L IS II USM mit einem zuverlässigeren Autofokusbetrieb tatsächlich bemerkbar macht, müsste zukünftig noch untersucht werden. An derzeit verfügbaren Teleobjektiven konnten wir hier im Rahmen des Tests keine Optimierungen ausmachen.

Wer den neuen 2x-Konverter ggf. mit einem Canon 1,4x-Konverter kombinieren möchte, wird jedoch bautechnisch ausgebremst. Die Bildqualität und Lichtstärke dürfte in solch einer Kombination dann idR auch nicht besonders befriedigend ausfallen (Beispiel).

Unsere Konverterübersicht mit günstigeren Alternativen werden wir demnächst um die neuen Canon-Extender ergänzen. Bei einem ersten Vergleich sind die Mark III-Extender anderen, dort aufgelisteten Anbietern zumindest am Canon 300mm/2,8L IS USM und der 5D Mark II jedoch überlegen - was bei dem Preis eigentlich auch erwartet werden durfte.

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Technische Daten


Canon 1,4x Extender III


Canon 1,4x Extender II


Canon 2x Extender III


Canon 2x Extender II

ca. Preis, Strasse (03/2011) ca. 500 € ca. 310 € ca. 500 € ca. 310 €
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Anzahl Linsen /Gruppen 7 / 3 5/4 9/5 7/5
Staub- und Spritzwasserschutz ja ja ja ja
Gewicht 225gr 220gr 325gr 265gr
Mikroprozessor (für AF-Betrieb mit neuen Superteleobjektiven der Mark II-Versionen) ja - ja -
Flourit-Oberflächenvergütung ja - ja -


Kompatibilitätsliste

Canon gibt nachstehende Objektive als kompatibel zu den Mark III-Konvertern an. Darüberhinaus können teilweise auch nicht angegebene L-Objektive mit einer Aussparung mit Vorsicht genutzt werden, wie z.B. das Canon 28-300mm 3,5-5,6L IS USM oder das Canon 70-300mm 4-5,6L IS USM. Hier schieben sich die Linsengruppen rückseitig in höheren Brennweitenbereichen weiter in den Tubus  hinein, so dass Canons Teleextender dennoch passen. Es wird eine Vertiefung von wenigstens 17mm gemessen ab äusserem Bajonettgewinde benötigt.

 

Objektiv mit 1,4x-Konverter mit 2x-Konverter
EF 135mm f/2L USM 189mm f2,8 270mm f4
EF 180mm f/3,5L Macro USM 252mm f4,5 360mm f6,7
EF 200mm f/2,8L USM 280mm f4 400mm f5,6
EF 200mm f/2,8L II USM 280mm f4 400mm f5,6
EF 200mm f/1,8L USM * 280mm f2,5 400mm f3,5
EF 200mm f/2L IS USM 280mm f2,8 400mm f4,0
EF 300mm f/4L IS USM 420mm f5,6 600mm f8,0
EF 300mm f/2,8L USM * 420mm f4,0 600mm f5,6
EF 300mm f/2,8L IS USM 420mm f4,0 600mm f5,6
EF 300mm f/2,8L IS II USM 420mm f4,0 600mm f5,6
EF 400mm f/5,6L USM 560mm f8,0 800mm f11
EF 400mm f/4 DO IS USM 560mm f5,6 800mm f8,0
EF 400mm f/2,8L USM * 560mm f4,0 800mm f5,6
EF 400mm f/2,8L II USM * 560mm f4,0 800mm f5,6
EF 400mm f/2,8L IS USM 560mm f4,0 800mm f5,6
EF 400mm f/2,8L IS II USM 560mm f4,0 800mm f5,6
EF 500mm f/4,5L USM * 700mm f6,7 1000mm f9,5
EF 500mm f/4L IS USM 700mm f5,6 1000mm f8,0
EF 500mm f/4L IS II USM 700mm f5,6 1000mm f8,0
EF 600mm f/4L USM * 840mm f5,6 1200mm f8,0
EF 600mm f/4L IS USM 840mm f5,6 1200mm f8,0
EF 600mm f/4L IS II USM 840mm f5,6 1200mm f8,0
EF 800mm f/5,6L IS USM 1120mm f8,0 1600mm f11
EF 1200mm f/5,6L USM * 1680mm f8,0 2400mm f11
EF 100 - 400mm f/4,5 - 5,6L IS USM 140-560mm f/6,7 - f8 200-800mm f9,5 - f11
EF 70 - 200mm f/4L USM 98-280mm f5,6 140-400mm f8,0
EF 70 - 200mm f/4L IS USM 98-280mm f5,6 140-400mm f8,0
EF 70 - 200mm f/2,8L USM 98-280mm f4,0 140-400mm f5,6
EF 70 - 200mm f/2,8L IS USM 98-280mm f4,0 140-400mm f5,6
EF 70 - 200mm f/2,8L IS II USM 98-280mm f4,0 140-400mm f5,6
* Canon merkt sinngemäss an, dass sich bei Konvertereinsatz (und den mit *-markierten Objektiven) möglicherweise Probleme mit dem Autofokus ergeben können. An Kameras mit Autofokusfeinjustierung (z.B. EOS 1D ab Mark III, EOS 1Ds Mark III, EOS 5D Mark II, EOS 7D, EOS 70D, EOS 6D, EOS 50D) sollte diese eingesetzt werden, ansonsten empfiehlt sich der manuelle Fokusbetrieb, falls die Schärfenebene unkorrekt eingestellt wird.

Beachten Sie auch unsere Hinweise zur nötigen Lichtstärke im AF-Betrieb.

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  Leserkommentare:


Derzeit sind hier 70 Kommentare vorhanden:
 

: Ich habe eine 7 D und das EF 100 - 400mm f/4,5 - 5,6L IS USM. nun hab ich mir dazu den Konverter 1,4 III geleiset und musste feststellen, das der AF nicht funktioniert. bei einem Anruf bei CANON sagte man mir, sass das an der Kamera liegt, dass der AF nicht unterstützt wird. un dass bei einem neuen Kameramodell u. dem neuesten Konverter.gerade bei der Safarifotografie ist ein händischesfokusieren mühsam! Kann man durch abkleben von Kontakten eine Funktion des AF erreichen???
(03.07.2011, 14:20 Uhr)

Stefan_tf: Hallo Andreas,
Canon baut einige Tele(zoom)objektive so, dass sich rückwärts kein Canon-Telekonverter anbringen lässt, weil er ein herausragendes Frontelement besitzt und eine entsprechende Aussparung am Objektiv braucht. Das 70-300L IS USM kann aber trotzdem in der Endbrennweite genutzt werden, weil sich die Rücklinsen in den Tubus verschieben. Der AF ist mit dem 1,4x-Extender unterhalb der 1D-Klasse normalerweise nicht nutztbar, es sei denn man klebt drei Kontakte am Telekonverter ab (z.B. mit Isolierklebeband, nur ist der AF-Betrieb dann langsam und braucht sehr gute Licht-/Motivkontraste).

Grüsse
Stefan
(03.07.2011, 16:35 Uhr)

Andreas Pawlouschek: Lieber Stefan. Gibt es Gründe, warum das ES 70-300 L IS USM nicht aufgeführt ist. Ist es für den AF des Konverters Mark II zu lichtschwach? Danke im Voraus für Deine ANtwort. Andreas
(03.07.2011, 15:33 Uhr)

Horst Jetter: Hallo Stefan,
danke für die schnelle Info, das war mir so bisher nicht bekannt - jetzt kann ich mich darauf einstellen.

Gruss

Horst
(25.04.2011, 23:44 Uhr)

Stefan_tf: Hallo Horst,
unterhalb der 1D-Klasse braucht man für den AF-Betrieb mit Telekonverter mindestens ein Objektiv mit Lichtstärke von f4,0, sonst arbeitet der Autofokus nicht. Man kann allerdings die äusseren, linken 3 Kontakte am TK abkleben, so dass der Konverter für die Kamera unsichtbar ist, dann arbeitet er weiterhin, braucht aber sehr gute Lichtverhältnisse/Kontraste.
An 1D-Modellen kann man mit 1,4x-Konverter auch mit Objektiven bis f5,6 mit dem Zentrum noch im AF-Betrieb automatisch fokussieren (mit Zeilendetektion, kein Kreuzbetrieb mehr).
(24.04.2011, 20:23 Uhr)

Horst Jetter: Hallo Stefan,
ich habe den Canon Extender 1,4 III seit 1 Woche im Einsatz. Bei dem EF 500 / 4,0 L IS USM und dem EF 70-200 / 4,0 L IS USM funktioniert er problemlos und mit überraschend guten Ergebnissen. Bei dem EF 100-400 / 4,5-5,6 L IS USM stellt er in keiner Einstellung scharf, d.h. ich höre, dass der AF "läuft" aber es erfolgt keine Scharfstellung. LT. Tabelle müsste er aber auch an diesem (neu gekauften) Objektiv funktionieren - oder ???
Für eine kurze Info wäre ich Dir sehr dankbar.
(24.04.2011, 15:56 Uhr)

Horst: Für den Preis von 500 Euro hole ich mir lieber einen (gebrauchten) Crop-Boddy.
1,6x Tele-Koverter auf Top-Nivau ohne Lichtstärke verlust.
(22.04.2011, 18:38 Uhr)

Stefan_tf: Hallo Manfred,

der Test findet hier im Bereich zwischen 5 und 10 Metern statt, ist eigentlich für (Sing-)Vogelfotografen typisch und daher für eine recht grosse Gruppe von Fotografen mit Telekonverterbedarf relevant.
Die Cropkameras sind in der Tat nicht so stark von optischen Randproblemen betroffen, hier wäre ein ergänzender Test interessant, auch mit 1,3x-Crop (1D-Modelle). Vielleicht kann er noch ergänzt werden, wenn ein Supertele der II'er-Generation zur Verfügung stehen sollte. Canon hat allerdings eine elitäre Preisgestaltung bei seinen neuen Objektiven, so dass die Fragestellung kein allzugrosses Publikum berühren dürfte. Aber wir werden diesen Fragen auf den Grund gehen, selbst wenn Canon den Verleihservice eingestellt hat - wir setzen da auf die Unterstützung der Leser !

viele Grüsse
Stefan
(25.03.2011, 23:51 Uhr)

Manfred: Hi Stefan,

danke für den Test. Man sollte doch dazuschreiben, dass eben dieser Test an einer Kleinbild- und nicht an einer Cropkamera gemacht wurde (auch wenn das mit der 5D2 klar sein sollte). Für Benutzer einer 7D sieht das schon wieder anders aus. Da sind die kritischen Randbereiche nicht so wichtig, mehr die hohe Auflösung.

Wahrs. kommt der neue Canon III den tollen Kenkos DGX 300 gleichauf?

Den Test sollte man aber nicht im Nahbereich durchführen, das Objektiv müsste viel weiter entfernt sein, denn hier sieht das Ergebnis schon ganz anders aus! Das 300er ist auch im Nahbereich sehr sehr gut, für alle anderen Linsen sieht's eher mau aus. Diesen Teil solltest Du noch einmal überdenken, auch wenn die Testdurchführung eher schwierig werden dürfe.

Grüße
Manfred
(25.03.2011, 22:47 Uhr)

Mira: Hi Stefan und alle anderen hier,
da bin ich aber sehr gespannt, ob die neuen Konverter tatsächlich funzen am 70-300 4.0-5.6 L IS USM.....Mein Kenko 2x Teleplus 300 DG geht an dem Obi nur mit manuellem Scharfstellen und die Bildquali ist mager! Der 1.4 er Kenko gleicher Baureihe geht je nach BW.
Mich würde nun sehr interessieren, wie die neuen Canon TC gegenüber den allerneusten Kenko TC abschneiden!
(24.03.2011, 01:49 Uhr)

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