Leserbriefe Monat Mai 2009

Überblick:

 

Überbelichtungen an der EOS 450D

Guten Tag Herr Gross,

ich würde mich freuen, wenn Sie mir folgende Frage zu meiner Canon Eos 450d beantworten würden. Ihr Buch zur Kamera hat mir bisher immer sehr gut weiterhelfen können, nur zu folgendem Sachverhalt bin ich nicht fündig geworden.
Ich habe das Gefühl, dass die Kamera bei normalem und hellem Tageslicht die Bilder überbelichtet.

In Ihrem Buch ist zu lesen, dass die Kamera bei normalem Sonnenschein keine Probleme, selbst für Laien bereitet. Mit der 30d die ich leihweise hatte und mich dann zum Kauf der 450d entschieden habe, hatte ich solche Probleme nicht.
Hilft hier ein Firmware Update? Das Problem bei überbelichteten Bildern der 450d ist auch in diversen Foren bekannt.
Daher meine Frage ob Sie mir die Ideale Einstellung der Kamera bzw. Hinweise zur Vermeidung der Überbelichtung mitteilen können.


Danke,

I. E.

Hallo Herr E.,

pauschal lässt sich das Überbelichtungsproblem leider nicht beantworten, da spielen zu viele Faktoren eine Rolle. Z.B. die Belichtungsmessmethode, die mittlere Belichtungsstufe, ein zu hoher Kontrastumfang des Motivs etc.. Ein Tipp aber, der häufig bei Sonnenlicht zu Überbelichtungen führt: Ist das Umgebungslicht hell, dann versucht die Kamera eine so kurze Belichtungszeit einzustellen, dass sie nicht überbelichtet. Bei Gegenlicht reicht dann die kürzestmögliche 1/4.000 Sek. (bei zwei- und einstelligen Canon DSLR 1/8.000 Sek.) nicht immer. Die Kamera warnt dann mit einem blinkenden Display !

Der Fotograf muss jetzt eingreifen und z.B. im Programm AV die Blendenzahl erhöhen bzw. den ISO-Wert vermindern. Wird Blitzlicht eingesetzt (z.B. für Aufhellungen im Gegenlicht), dann verschärft sich die Problematik noch. Jetzt ist die kürzestmögliche Belichtungszeit auf 1/200 Sek. (1/250 Sek. an zweistelligen Canon DSLR) begrenzt, was oft viel zu lang ist. Ihre geliehene EOS 30D aber auch die anderen ein- und zweistelligen Canon DSLR haben für dieses Problem einen optionalen Individualparameter "SafetyShift", der bei Überbelichtungsgefahr die Blendenzahl automatisch erhöht. An den drei- und vierstelligen Modellen muss sich der Anwender jedoch selbst um die Werteänderung kümmern.

freundliche Grüsse

Stefan Gross

 

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automatische Schärfenreihe mit Fernbedienung/Motor-Makroschlitten realisieren

Hallo Stefan Gross,

ich habe gerade das Video mit dem Bericht zur Fernbedienung der Canon EOS 5D MarkII mit der X10 von Medion gesehen. Was soll ich sagen, ich bin begeistert! So etwas würde ich auch sehr gern für meine Kamera Nikon D700 probieren.

Dazu mehrere Fragen:
Kann man die Fernbedienung Medion X10 noch kaufen, und wenn Ja wo kann Sie gekauft werden?
Wenn Nein, sind kompatible Alternativen bekannt?
Ist für meine Kamera, die D700, auch eine Anpassung der Software geplant?

Ich bin besonders von der Möglichkeit der Realisierung einer Schärfenreihe angetan. Im Traumflieger-Forum hatte ich einmal die Anfrage gestellt, ob mit einer EOS 5D MarkII focus bracketing oder eine Schärfenreihe möglich ist (nur kannte ich damals die Begriffe noch nicht) aber keiner konnte darauf antworten und nun gekomme ich im Video gleich die komplette Lösung präsentiert. Also, herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Lösung!

Ich beschreite derzeit gerade einen anderen Weg und rüste einen handelsüblichen Makroschlitten mit einem Schrittmotorantrieb aus, um quasi das Hardware-Pendant zu realisieren.
Falls Interesse daran besteht, kann ich nach der Fertigstellung das Ganze ja mal dokumentieren und dem Traumflieger zusenden.

Dennoch würde mich die Softwarelösung, auch eingedenk der Gewichtsersparnis im mobilen Einsatz, sehr interessieren.

Mit herzlichen Grüßen aus Sachsen
Andreas Davids


Hallo Herr Davids,

die Medion X10 finden Sie z.B. hier im Traumflieger-Shop.
Die Programmierung lässt sich jedoch nicht ohne weiteres auf die Nikon portieren. Sie setzt auf der ausschliesslich für Canon-Kameras kompatiblen Software EOS-Utility und deren Tastenkombinationen (derzeit auch nur für die 5DII) auf. Sie müssten sie daher neu programmieren (z.B. mit Event-Ghost oder Girder), was einen nicht unerheblichen Aufwand bedeutet. Insofern könnten Sie auch andere TV-/PC-Fernbedienungen nutzen.

Die 5DII verfügt von Haus aus über kein Schärfebracketing.
Wenn Sie Ihre Hardwarelösung fertigstellen sollten, wäre eine Dokumentation sehr interessant.

Freundliche Grüsse
Stefan Gross

 

Hallo Stefan Gross,

Ich habe inzwischen mein Motorisierungsprojekt auf einen akzeptablen Zwischenstand gebracht und sende wie vereinbart einige Fotos die das Ganze verdeutlichen.
 

Ausgangspunkt des Projektes war ein ganz normaler Foto-Kreuzschltten, ein Schrittmotor mit Getriebe (bei ebay für 9,-€ ersteigert) und ein Schrittmotor-Steuerungsmodul M109 von Kemo)
Um einen Rückbau zu gewährleisten wurde keine drehstarre Kupplung verwendet sondern das Handrad der Tiefen-Achse des Kreuzschlittens geschlitzt und der Wellenstumpf des Schrittmotors mit einem Knebel versehen, der in den Schlitz des Handrades greift und die Drehbewegung überträgt.

Der Getriebe-Schrittmotor wurde mit einem Aluminiumwinkel am Kreuzschlitten befestigt.
Um diesen Rohbau wurde ein Gehäuse gebaut, das auch die Motor-Ansteuerungselektronik und Adapterstecker für den Kamera-Fernauslöser enthält.

Der Kreuzschlitten wird bei mir auf einem Manfrotto 055 XProB montiert und hauptsächlich mit meiner Zweitkamera, einer Canon EOS 350D, diese meist mit dem EF-S 18-55 Kit-Objektiv in Retro-Stellung, benutzt.

Zur Ansteuerung der Kamera und des Motorantriebs benutze ich derzeit ein Notebook, Breeze DSLR Remote Pro 1.7.2 und zu Motorsteuerung die Kemo-Steuersoftware. Der Antrieb wird per LPT1 mit dem Notebook verbunden. Den Stecker der Parallelschnittstelle habe ich so umgebaut, dass auch die Stromversorgung des Antriebs und der Fernauslöser angeschlossen werden können.
Leider beherrscht Breeze DSLR Remote Pro 1.7.2 nicht die softwaregesteuerte Fernauslösung per USB wenn die Individualfunktion 7 (Spiegelvorauslösung) an der Kamera aktiviert ist. Weil das aber trotz Stativ sinnvoll erscheint, musste also extra ein Fernauslöserkanal hardwaremäßig installiert werden.

Was fehlt noch zu einer kompletten Lösung?
1. Endschalter an der angetriebenen Schlittenachse.
2. Eine integrierte Softwaregestaltung, die das Umkehrspiel des Antrieb automatisch eliminiert, in der die Schrittweite zwischen den Aufnahmen und die Anzahl der Bilder des Stapels eingestellt werden kann und die - mit angemessener Wartezeit nach der (sehr sanften) Neupositionierung der Kamera zum Objekt - die Auslösung automatisch realisiert.

Was ist noch wünchenswert?
1. Eine Absenkung des Ruhestromes des Schrittmotorantriebes.
2. Erhöhung der Positioniergeschwindigkeit.

Was kann man jetzt schon damit machen?
1. Natürlich, das war ja der Zweck der Übung, Bilderstapel aufnehmen.
2. Sehr genau und vor allem äquidistant positionieren.
3. Die Einzelbilder sehr deckungsgleich zueinander positionieren.
4. Den Stapelbildungsprozess maßvoll straffen und damit die Gesamtzeit der Aufnahme verkürzen.

Welche Parameter kennzeichnen die Lösung:
1. Kleinster Entfernungsschritt 0,0115mm.
2. Positioniergeschwindigkeit 34Hz, das entspricht ca. 0,4mm/s.

Ich hoffe, dass die Beschreibung hinreichend ist, ansonsten bitte einfach noch einmal nachfragen.

Mit den besten Grüßen

Andreas Davids


 

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unscharfe Makros mit Kompaktkamera

Hallo Herr Gross,

Ich bin Besitzerin einer Panasonic FZ 50. Ich schaue mir seit ein paar Monaten regelmäßig Ihre Seite an und bin fasziniert. Meine Meine Fotos sind meist Makros oder Landschaftsaufnahmen. Ich sende ein Fotobeispiel meiner jetzigen Kamera mit bei. Die Details, die sie erreichen, bekomme ich nicht hin. Auch für Tieraufnahmen im Freien hat meine Kamera Grenzen oder ich nicht das Wissen. Ich spiele mit dem Gedanken (seit ca. 1 Jahr), mir die EOS 40D anzuschaffen. Nun ist mein Bruder nicht wirklich glücklich mit dieser Kamera. Ich war in einem Fotospezialgeschäft und erklärte meinen Wunsch.
 

Das Personal meinte, das ich mit der FZ 50 genausogut arbeiten kann wie mit einer DSLR. Jetzt bin ich unsicher, ob ich nun das Geld für eine 40D investieren soll oder nicht. Man hört sehr unterschiedliche Meinungen.
Ich liebe Landschaftsaufnahmen, Makros und Tieraufnahmen wobei nach meiner Meinung eine Kamera recht gut in Serienbilder sein muß. Meine schafft da nur 1,1 B/s.
Können Sie mir da helfen?

Vielen Dank im voraus

Ihre G. W.

 

Hallo Frau W.,

nach meiner Erfahrung sind Kompaktkameras durchaus in der Lage, sich mit der Bildqualität von DSLR zu messen. Dies gilt allerdings regelmässig nur für die geringen Empfindlichkeitsstufen des Bildsensors (also meist ISO 100) und wenn das Motiv unbewegt ist (Auslöseverzögerung bei Kompakten). Ihr beigefügtes Bildbeispiel wurde zwar mit ISO 100 aufgenommen, ist jedoch - wie Sie erwähnen - von der Bildqualität nicht besonders überzeugend. Ich vermute, dass Sie einen sogenannten Digitalzoom an Ihrer Kamera verwendet haben. Dieser Digitalzoom vergrössert lediglich das Bild und verschlechtert die Detailauflösung (Interpolation). Wenn möglich sollten Sie auf solch einen Digitalzoom verzichten und die Funktion an der Kamera abschalten.

Die 40D geht als DSLR weit über die Fähigkeiten der Kompaktkameras hinaus, Sie können z.B. Wechselobjektive nutzen und dort mit echten Makroobjektiven auch Bewegtmotive im Nahbereich sehr gut einfangen. Insbesondere bei weniger Licht sind die Aufnahmen dann besser (rauschärmer und dadurch detailliert) als mit Ihrer FZ50. Natürlich ist sie auch im Serienbildmodus richtig flott (6,5 Bilder/Sek.). Allerdings empfehle ich Ihnen, sich mit der DSLR eingehender auseinanderzusetzen. Für Point and Shoot oder eine nur sehr gelegentliche Anwendung sind die Spiegelreflexkameras nicht gedacht.

freundliche Grüsse

Stefan Gross

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welches Objektiv kaufen (Makro/Tele)

Guten Tag, Herr Gross,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem tollen Buch „Canon EOS 5D Mark II“.

Neben der Kamera, eine EOS 5D Mark II (ich komme von Nikon) habe ich zurzeit 2 Objektive, Canon 24-105 und Sigma EX DG Asp. HSM IF, 12-24 /4,5-5,6.

Es sollen hinzukommen ein Makro. Gedacht habe ich an das Canon 100 mm oder Sigma 150 mm, leider beide ohne Stabilisator.
Wissen Sie, ob eines der Objektive mit Stabilisator kommen soll?
Welches Objektiv würden Sie mir empfehlen (Insekten und Kleinlebewesen).

Im Telebereich fällt mir die Wahl sehr schwer. Angedacht habe ich:

Canon EF L IS USM, 70-200/4,0 mit Extender 2 x, um auf 400 mm zu kommen. Das 2,8 ist mir zu schwer, weil alle Objektive mit auf Reisen gehen.
Canon EF L IS USM, 300/4,0
Canon EF L IS USM 100-400/4.5-5.6. Leider ein Schiebezoom und nur ein 2-facher Stabilisator.
Sigma DG OS APO HSM, 120-400/4,5-5,6. Ich habe das Objektiv ausprobiert. 300 und 400 mm ergeben sebst bei Tageslicht keine sehr scharfen Fotos. Die gleichen Aufnahmen vom Stativ sind deutlich besser. Ich vermute, dass der Stabilisator nicht ausreicht.

Ich möchte ein leistungsstarkes, tragbares Tele, das eine hohe Abbildungsqualität erreicht. Notfalls nehme ich auch ein Schiebezoom.

Kann ich die aufgeführten Teles mit Extender nutzen, bei Erhalt der automatischen Scharfstellung?

Mit freundlichen Grüßen

Ralf K. E. E.

 

Hallo Herr E.,

da mich zum Objektivkauf idR täglich mehrere Anfragen erreichen, ist eine Beantwortung aus Zeitgründen kaum möglich. Ich mache bei Ihnen jedoch einmal eine Ausnahme.

In Sachen Makro sind sowohl das Canon 100mm/2,8 als auch das Sigma 150mm/2,8 sehr hochauflösende Objektive. Das Canon löst bei Offenblende an der 5DII durchschnittlich noch etwas höher auf, während das Sigma vor allem im Randbereich leichte Unschärfen zeigt. Overall sind die Leistungsunterschiede aber kaum signifikant. Schwachstelle ist allerdings an dem getesteten Sigma 150/2,8 Makro der Autofokusbetrieb, der an meiner 5DII nicht zuverlässig greift. Allerdings ist im Makrobereich die Scharfstellung ohne AF-Betrieb mittels Distanzänderung idR die probatere Methode. Fertigungstechnisch liegen beide Objektive auf ähnlichem Niveau, wenngleich das Sigma bei robusterem Outdooreinsatz eine relativ empfindliche Oberfläche hat (kann abplatzen).

Für die Praxis sind allerdings auch Gewicht und Mindestdistanz wichtig. Das Sigma lässt sich beim höchsten Abbildungsmasstab noch um rund 5cm weiter vom Motiv entfernen (Abstand Frontlinse Motiv ca. 20cm ohne Streulichtblende), so dass die Fluchtdistanz von Insekten eher gewahrt werden kann. Dafür wiegt das Sigma knapp 300 Gramm mehr (895gr gegenüber 600gr) und kostet derzeit auch rund 100 Euro mehr. Für Ihre angedachten Reisezwecke würde ich insgesamt das Canon Makroobjektiv favorisieren.

Makroobjektive mit Bildstabilisator sind mir für das Canon EF-Bajonett nicht bekannt. Eine Alternative könnte ein Teleobjektiv mit Bildstabilisator sein, das man mit einem Satz Zwischenringe auf eine geringe Nahdistanz und damit in den Makrobereich bringt (allerdings ist ein Verlust an Lichtstärke durch die Zwischenringe hinzunehmen).

Mein liebstes Teleobjektiv für die Reise ist das Canon 300mm/4,0 L IS USM. Es wiegt noch verträgliche 1,2 KG, bietet eine vernünftige Lichtstärke und ist gut ausgestattet. Vor allem aber die Abbildungsleistung ist bereits bei der wichtigen Offenblende auf Topniveau. Bei Erhalt des AF lässt es sich noch mit einem 1,4x Telekonverter nutzen.

Beim Canon 70-200/4,0 mit 2x Extender verlieren Sie idR die AF-Funktion (Ausnahme: Sie kleben 3 elektrische Kontakte händisch ab, siehe auch die nächste Anfrage) und die Abbildungsleistung sinkt spürbar ab. Hier würde ich eher einen 1,4x Telekonverter empfehlen mit besserer optischer Leistung und bei Erhalt der Autofokus-Funktionalität. Sie werden jedoch mit dieser Kombination nicht an die Leistung des 300mm/4,0 aufschliessen. Allerdings sparen Sie etwas an Gewicht (760 gr + Telekonverter um 130gr) und decken einen grösseren Brennweitenbereich ab. Soll es schnell gehen, kann die Montage eines Telekonverters jedoch etwas nervig sein.

Das Canon 100-400mm/4,5 - 5,6 L IS USM ist aufgrund seines grossen Brennweitenbereichs beliebt, bringt bei Offenblende zwar sehr gute aber keine Spitzenleitung. Ich persönlich werde mir ggf. noch ein 100-400'er zulegen oder als Alternative das 120-300/4,0 von Sigma ansehen.

Das Sigma 120-400mm/4,5-5,6 OS habe ich noch nicht getestet. Es ist relativ schwer (1,75 KG) aber preislich sehr attraktiv. Vermutlich wird es - wie Sie feststellen - das ein oder andere Schärfeproblem geben, sei es aufgrund der Offenblendleistung, dem wohlmöglich zu gering kompensierenden Bildstabilisatoreinsatz oder weil ggf. der Autofokus nicht optimal greift. Das müsste man jedoch noch verifizieren. Allein aus Gewichtsgründen halte ich es für die Reise jedoch für grenzwertig.

Was also tun ? ich würde mir das Canon 300mm/4,0 L IS USM aufgrund seiner hervorragenden Abbildungsleistung zulegen und auf Reisen die fehlenden Zwischenbrennweiten z.B. mit dem Kitobjektiv (Canon 24-105 + Kenko-Telekonverter) kompensieren.

freundliche Grüsse

Stefan Gross

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Autofokusproblem mit Kenko-Telekonverter (1.5.)

Hallo Herr Groß,

ich benutze eine Canon 350D mit einem 70-300 DO IS USM. Wenn ich dazu noch den Konverter 1.4X Teleplus Pro 3000 von Kenko dazwischenschraube, habe ich folgendes Phänomen:

Bei voll aufgezogener Telebrennweite zeigt mir Zoom Browser EX auch nur 300mm und keine 420. Eine Blende von 5,6, im Modus AV, lässt sich nach wie vor einstellen. Sollte eigentlich mehr sein, oder?

Das alles würde mich nicht weiter stören, wenn nicht noch ein Autofocusproblem dazukäme. Ohne Konverter funktionieren ONE SHOT und AI FOCUS einwandfrei, mit Konverter stellen beide bei Vögeln in der Luft nicht scharf und AI FOCUS führt auch nicht nach. Bei statischen Motiven habe ich den Eindruck, als wenn der Autofocus zu kurz einstellt.

Der Eindruck verstärkt sich dadurch, dass bei näheren Motiven der Autofocus korrekt zu arbeiten scheint.

Haben Sie einen Tipp für mich? Vielen Dank im Voraus.

A. L.
 

Hallo Herr L.,

einige Antworten finden Sie unten im Video und den darunter aufgelisteten Links.

freundliche Grüsse

Stefan Gross

 

 

Mehr Tipps zu Telekonvertern finden sich auch hier:

Telekonverter-Vergleich 1,4x, 1,5x, 2x (Kenko und Canon)
Telekonvertertest 1,4x - 1,7x (Kenko und Canon)
Telekonvertertest an der 5D Mark II

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