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home - Fototechnik - Leserbriefe - Leserbriefe 04/2009 |
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externer Monitor besser als Livebild an der Kamera ? (23.4.)
Hallo Stephan. Hallo Werner,
pauschal gesagt: ja, mit einem grösseren Display lassen sich Details besser
ablesen als am Ich nutze z.B. ein 19''-Notebook, das eine native Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln anzeigt. Die Dichte beträgt rund 68.000 Pixel/Zoll. Der Monitor der 5DII löst jedoch mit 102.000 Pixeln/Zoll auf. Trotzdem ist die Schärfe am 19''-Monitor besser abzulesen einfach weil das Bild grösser dargestellt wird. An meinem 7''-Subnotebook mit 1.024 x 768 Pixeln wird hingegen eine native Auflösung von 112.000 Pixeln/Zoll erreicht. Hier ist das Livebild nicht nur grösser sondern auch feiner aufgelöst. Man muss aber oft Abstriche bei Bewegtmotiven in Kauf nehmen, denn das Livebild wird ja via USB (oder WLAN-Transmitter) an den Rechner weitergereicht. Hier kann die Bildwiederholrate absinken und auch eine leichte Darstellungsverzögerung eintreten. Dies hängt jedoch auch vom jeweiligen Display und der verwendeten Grafikkarte ab. Am Subnotebook habe ich via USB geschätzte 10 Bilder/Sek., während sie am 5DII-Montor bei 30 Bildern/Sek. liegt. Lässt das Motiv wenig Zeit zum Scharfstellen, ist der schnelle interne Monitor insoweit überlegen. Alternativ kann ggf. auch die HDMI-Schnittstelle verwendet werden, die aufgrund der hohen Übertragungsrate in meinem Versuchen bei der Wiederholfrequenz dem Livebild an der 5DII in nichts nachsteht. grüsse Stefan
Gestern wollte ich den Nissin Di622 im Außeneinsatz als Slave-Blitz verwenden
und hatte Probleme. Deshalb hatte ich heute den Blitz hier zuhause nochmal
getestet. Bei den ersten Versuchen war ich der Meinung, dass der Di622 als Slave
wirklich nicht funktioniert. Ich habe versucht den Blitz mittels eines Metz 58
AF-1 bzw. eines Soligor DG-420Z auszulösen, indem ich an einen der beiden
Master-Blitze über die Test-Taste den Master-Blitz auslöste. Der Di622 reagierte
überhaupt nicht. Mache ich den gleichen Test und verwende den Soligor als Slave,
kann ich diesen durch den Metz oder auch durch den Nissin auslösen. mit freundlichen Grüssen P.B. Hallo Herr B., wenn Sie den kamerainternen Blitz oder einen ETTL-fähigen Kompaktblitz an der Kamera auslösen, dann sendet dieser stets zwei Blitze aus: der erste ist für Messzwecke und der zweite führt die eigentliche Blitzbelichtung durch. Der Nissin Di622 ist so programmiert, dass er im Servobetrieb den Messblitz ignoriert und dann zeitgleich mit dem Hauptblitz auslöst. Sie können ihn daher nicht kabellos auslösen, wenn lediglich ein Testblitz abgeschickt oder ein externer Blitz im manuellen Modus betrieben wird. Der Nissin erwartet also stets einen Messblitz (wird auch als Vorblitz bezeichnet) und einen Hauptblitz zum Auslösen. Beide Blitze folgen übrigens idR so schnell aufeinander, dass man sie nicht als getrennte Blitze wahrnimmt. Anders beim kleineren Bruder Nissin Di466: er verfügt über zwei Slave-Betriebsarten. Bei grüner LED (S1) arbeitet er genauso wie oben zum Di622 beschrieben. In der blauen LED-Betriebsart (S2) löst er auch ohne Messblitz aus. Hier könnten Sie z.B. schon mit einem Testblitz am Kompaktblitzgerät auslösen. Auch der Traumflieger Slaveflash verfügt über diese beiden Betriebsarten. freundliche Grüsse Stefan Gross
Was mich
aber interessiert: Hat die 5D Mark II dieselben Probleme mit dem Zangenblitz
MT24-EX wie die 40D (die ich zurückgeben mußte) und, wie ich höre, auch die 50D?
(Leserkommentar zum 5D Mark II-Report) Hallo, ich habe den Versuch mit dem Duoblitz (Zangenblitz) Canon Macro Twin Lite MT-24 EX am MPE-65 bei 1:1 Abbildungsmasstab an der 5D Mark II nachvollzogen (Blende 16, ISO 100, 1/250 Sek., Bilder siehe unten). Wird der Ratio des Blitzes bei gleicher Lichtstärke betrieben ergeben sich keine Überbelichtungen an der 5D II, egal ob ein heller oder dunkler Hintergrund vorhanden ist. Wird der Ratio auf 3:1 geändert (ein Blitz hat eine 3x höhere Helligkeit als der andere), ergeben sich an der 5DII konstant Überbelichtungen, solange in den Blitzlichteinstellungen ("Steuerung externes Speedlite") unter ETTL2-Steuerung die Mehrfeldbelichtung eingestellt wird und ein dunkler Hintergrund vorhanden ist. Wird der Parameter auf "intergral" umgestellt, lassen sich zutreffende Belichtungen auch beim 3:1-Ratio erzielen. Letzteres gilt auch bei höheren Abbildungsmasstäben. Standardmässig wird die ETTL2-Steuerung auf Mehrfeld vorbelegt. D.h. das Umfeld wird stärker einbezogen. Wird es nicht vom Blitzlicht erfasst, dann versucht die Kamera einen Kompromiss aus Vorder- und Hintergrundhelligkeit zu finden, was zu Überblichtungen des Hauptmotivs führen kann. Allerdings reagiert die 5D Mark I hier deutlich moderater als die neuen Kameramodelle (an der 5D I konnten wir auch bei 3:1 Ratio mit ETTL2-Mehrfeld-Messung keine Überstrahlung erzeugen). Versuchen Sie die Testreihe einfach nocheinmal an den neueren Canon DSLR bzw. der 5D Mark II mit dem ETTL2-Parameter "integral", hier konnte ich zutreffende Ergebnisse auch mit dem Zangenblitz bei unterschiedlichen Ratio-Einstellungen erzielen. freundliche Grüsse Stefan Gross
Welche Bildbearbeitungssoftware ?
Sehr geehrter Herr Gross, es
gibt eine fast unüberschaubare Anzahl von Bildbearbeitungsprogrammen, die hier
nicht vollständig erwähnt werden können. Als Freeware-Programm ist die Software
"Gimp" (www.gimp.org) sehr
beliebt, da sie viele Bearbeitungsmöglichkeiten von Photoshop bietet (ohne
jedoch dessen Umfang zu erreichen). Sehr populär ist die abgespeckte Variante
Photoshop Elements (www.adobe.com/de/products/photoshopelwin/),
die in einschlägigen Tests innerhalb der Preisklasse um 100 Euro oft als
Testsieger hervorgeht. Falls Sie auf native Ebenenmaskierungen verzichten
können, dann wäre - neben Gimp - Photoshop Elements mein Tipp. freundliche Grüsse Stefan Gross
Hallo Herr G.,
in unserem
Kugelkopf-Test wird der Benro J-2 zwar nicht Testsieger, schneidet - wie Sie
erwähnen - jedoch relativ gut ab. Aus patentrechtlichen Gründen ist der J-2
derzeit vom europäischen Markt verschwunden. Grund war die eingelassene
Friktionsschraube in den Feststell-Button. Den äusserlich ähnlichen Benro B-2
konnten wir bisher nicht komplett nachtesten, dafür wäre ein kalibrierter Aufbau
notwendig und relativ aufwändig. Haptisch und vom Qualitätseindruck
unterscheiden sich die beiden Köpfe nicht, offenbar wurde ausstattungsmässig
beim B-2 allein die eingelassene Friktionsschraube durch eine separate ersetzt.
Auf Sicht ergeben sich ähnlich geringe Absackwerte, ohne diese jedoch genau
nachgemessen zu haben. Ermittelt haben wir jedoch ihre Frage hinsichtlich der
Erschütterungsdämpfung. Hierfür wurde das Canon 300mm/4,0 L IS USM aus 2 Meter
Entfernung auf Laminatfussboden in der sehr kritischen Zeit von 1/13 Sek. ohne
Spiegelvorauslösung mit der 1Ds Mark III und den beiden Köpfen ausgelöst. Die
Verwackler fallen beim Benro B-2 etwas geringer aus als beim J-2, d.h. die
Erschütterungsdämpfung ist beim B-2 noch eine Spur besser. Unten findet sich ein
entsprechendes Vergleichstableau mit 100%-Ausschnitten.
freundliche Grüsse
Stefan Gross
Guten Tag Herr Gross,
es gibt eine Reihe von Objektiven, die der Auflösung der 5D Mark II gerecht
werden. Die immer wieder genannten Bedenken, dass optische Auflösungsgrenzen der
Objektive hochauflösenden Sensoren wie z.B. der 5D Mark II mit 21,1 Megapixel
nicht mehr gerecht werden, haben sich nicht bestätigt. Die 5D Mark II löst
optisch erkennbar höher auf als z.B. die 5D Mark I (siehe
hier).
Tipps zu adäquaten Objektiven für die 5D Mark II finden Sie in nachfolgender
Tabelle, die wir laufend ergänzen (auch unter
www.objektivberater.de
erreichbar oder per Link oben in der Navigationszeile unter "Objektive").
freundliche Grüsse
Slave Flash für Kompaktkamera ? (1.4.)
Hallo, auch die
Canon G9 lässt sich gut mit dem
Traumflieger Slave-Flash einsetzen insbesondere auch für Ihren Einsatzzweck.
Der Slave Flash muss sich im Modus PreF (Schalter auf der Rückseite) befinden
und die G9 (oder andere Kompaktkamera bzw. DSLR) muss blitzen, damit der Slave
Flash ausgelöst wird. Ein Beispiel mit der G9 zeige ich unten. Wir erstellen
gerade ein Video zu einer simplen Selbstbaulösung für einen Fotoaufnahmetisch. freundliche Grüsse Stefan Gross
Hallo Stefan, Hallo Peter,
die ersten Videos habe ich mit dem Camcorder Canon DC20 mit Minidisk
durchgeführt. Vermisst habe ich den weiten Winkel und vor allem auch eine
Eingangsbuchse für ein externes Mikrofon. So musste ich mich meist ziemlich weit
vom Motiv entfernen und dann klang es immer recht verhallt.
Als nächstes folgte der Camcorder Canon HG20 mit Bandlaufwerk. Immerhin konnte
ich jetzt ein externes Mikrofon nutzen (Sennheiser Funkmikrofon), das Problem
mit dem nicht vorhandenen Weitwinkel bestand
Schwierigkeiten bereitet manchmal die Scharfstellung bei Bewegtmotiven mit der
5D II (kein Servo im Videomodus) und Full HD bringt schon erhebliche Datenmengen
und damit verbundene Performanceeinbrüche etwa beim Videoschnitt, daher wird
vieles im kleinen SD-Format (640 x 480 Pixel) aufgezeichnet. Optimal wäre 1.280
x 720P aber das unterstützt die 5DII leider nicht nativ (alternativ geht das
jedoch mittels rechnergestütztem Screen Capturing).
Als externes Mikrofon nutze ich ein Sennheiser Funk-Ansteckmikrofon EW100. Es
gibt jedoch günstigere Alternativen. Vorteil ist der sehr direkte, unverhallte
Klang der Stimme bei hoher Mobilität. Nachteil eines solchen Ansteckmikrofons ist der
Batterieverbrauch (nach 2 Stunden sind die AA-Batterien leer) aber auch die
relativ enge Richtcharakteristik, wenn man z.B. den Kopf zur Seite dreht ist der
Ton sehr leise. Reibungsstörgeräusche können beim Ansteckmikrofon ebenfalls durch Bewegungen entstehen. Vieles mache ich daher auch mit einem AkG 1000
S-Mikrofon, das auf einem Galgenstativ ausserhalb des Bildwinkels aber möglichst
nah am Sprecher steht. Es verhallt zwar etwas stärker als beim Ansteckmikro aber
ist noch ein sehr verträglicher Kompromiss.
Für das Licht nutzen wir Tageslichtlampen. Die haben eine tagesähnliche
Farbtemperatur (kein Farbstich), kommen ohne störenden Lüfter aus und sind
energiesparend. Anfangs kam eine 150Watt-Lampe zum Einsatz, mittlerweile sind es
schon einige mehr mit bis zu nominell angegebenen 1.260 Watt. Diese
Tageslichtlampen begeistern mich auch bei der Fotografie, wenn keine allzu kurzen
Belichtungszeiten benötigt werden. Für den Start würde ich zwei Tageslichtlampen
450 Watt empfehlen (die Lampen verbrauchen jedoch weniger Leistung, meist sind 3
Energiesparlampen mit je 25 Watt verbaut).
Den Videoschnitt machen wir in Adobe Premiere Elements. Es kann zwar keine Full
HD-Videos ausgeben (aber bearbeiten) aber mit angetesteten Alternativen wie dem Full HD-fähigen Magix Video 15 Deluxe konnte ich
mich noch nicht so recht anfreunden. Es
hat zwar auch eine Zeitleiste für Keypoint-Steuerung, um Animationen oder
Tonsteuerungen exakt zu kontrollieren. Aber Magix ist nicht so umfangreich in
Sachen Text- und Effektsteuerung ausgestattet (hat allerdings eine
umfangreichere Audiosektion). Die grosse Version Premiere CS hab ich bisher kaum
vermisst.
Um einen Hintergrund abzuhängen, nutzte ich anfangs Panne-Samt. Ist viel
leichter und knitterfreier als Molton-Bühnenstoff. Gibt es leider nur in Breiten
bis 1,40m. Letztlich musste doch ein Hintergrundsystem mit Abroll-Papier her und
wird mit verschiedenen Farben genutzt (mit Grün oder Blau lässt sich z.B. im
Schnittprogramm via Color-Keying ein anderer Hintergrund einfügen).
Last not least machen wir die Musikunterleger bzw. Trailermusik auch selbst. Dafür
werden verschiedene Keyboards (Roland V-Synth, Yamaha) , Jazz- (Ibanez GB
10), EBass- (Yamaha Attitude) und Acoustik-Gitarren (Yamaha
Kompass-Serie), ein elektronisches Schlagzeug (Roland), ein Mackie
16-Kanal-Mischpult sowie die Sequenzer bzw. Audiosoftware Steinberg Cubase
Studio bzw. Wavelab eingesetzt.
viele Grüsse
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