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Canon Powershot G1 X



Teil 2 –
Teil 3 –
Body
– Monitor –


Sucher
–

Bedienung

–

Serienbilder

Canon
Powershot
G1x


genial rauschfrei aber…
Grosser Sensor, wenig Dampf


Einen überraschend grossen Bildsensor spendiert Canon seiner kompakten
G1x, die seit Februar 2012 im Handel erhältlich ist. Der Hersteller hat vor allem auch DSLR-Anwender ins Auge gefasst, die eine
mobilere Zwischendurch- oder Zweitkameralösung bei hoher Bildqualität suchen.
Im Kern trägt die G1x allerdings noch immer die Langsamkeit bisheriger
Powerhot-G-Modelle in sich, schränkt sogar den Makrobereich erheblich ein,
ist dafür jedoch im Videomodus stärker geworden. Und sie stellt eine für
Kompaktkameras überragende Rauschfreiheit und Bildauflösung in Aussicht.
Man darf viel aber keine eierlegende Wollmilchsau erwarten….

Canon löst die Powershot G12 nicht ab sondern
ergänzt die G-Reihe mit der G1x. Die Unterschiede zeigen sich nicht nur im
wesentlich höheren – nahezu verdoppelten – Kaufpreis sondern auch beim deutlich rauschfreieren und rund 2,5x grösseren Bildsensor
(1,93x Crop) sowie im verbesserten Autofokus- und Zoombetrieb im Videomodus.

Mit 14,2 Megapixel
legt die Neue ausserdem ordentlich zu (G12: 10 Megapixel), bewegt sich damit
jedoch noch unterhalb von Canon DSLR bzw. der spiegellosen EOS M, die in
ähnlicher Preisklasse immerhin 18 Megapixel bieten. Der optische Zoom ist
gegenüber der Powershot G12 zudem
im Telebereich von 140mm auf kleinbildäquivalente 112mm geschrumpft, auch im Nah- und Makrobereich kann jetzt nicht mehr fokussiert werden.

Vom Bedienkonzept mit seinen für
ambitionierte Fotografen wichtigen Direktzugrifftasten und Einstellrädern
ändert sich prinzipiell kaum etwas. Der G1x-Body ist allerdings gegenüber
der
Powershot G12
nochmal
voluminöser und incl. Akku mit 534gr. spürbar schwerer geworden.

mächtiger Body

Das G1x-Gehäuse ähnelt den letzten
Powershotmodellen. Grundlegend erfreulich ist das auch schon an der G12
vorhandene, frei dreh- und schwenkbare Kameradisplay, ansonsten findet sich oben
ein gestapeltes Einstellrad für die Programmwahl und zur Belichtungskorrektur.
ISO-Wertänderungen müssen per Taste durchgeführt werden, während an der G12
hierfür ein praktisches, drittes Extrarädchen vorhanden ist. Ansonsten findet
sich eine Schnellzugriffs-Taste sowie die üblichen Buttons für Men?, Display,

griffig: bis auf den etwas unbequem
erreichbaren Auslöser liegt die G1x auch
in grösseren Händen noch durchaus komfortabel!

Bildwiedergabe aber auch Makromodus oder Blitzbetrieb. Ein
per Daumen bedienbares Schnelleinstellrädchen ist auch wieder dabei.

Typisch für die G-Klasse ist auch
an der G1x der etwas unergonomisch platzierte Auslöser, der nicht wie an DSLR
angeschrägt eingelassen sondern wenig integriert einfach oben aufgesetzt und
damit einen etwas verdrehten Zeigefinger beim Auslösen nötig macht.
Entgegenkommend ist die G1x allerdings mit dem
neuen Videorecord-Taster, mit dem man unabhängig vom gewählten Programm
jederzeit einen Film starten kann und ihn bequem mit dem Daumen erreicht.

Insgesamt wirkt die G1x noch kastenförmiger als
die anderen Powershot G-Modelle; Ecken sind kaum gerundet. Canon hat sich
beim G1x-Design nach eigener Aussage an der klassischen Form analoger F-1-Modelle
orientiert. 

Im Gegensatz zur G12 ist die Gehäuseoberfläche
nicht mehr angerauht sondern glatt. Und es wurden deutlich mehr Metallbauteile
verwendet. Insgesamt wirkt sie damit edler. Für

Panorama-Anwender
allerdings ärgerlich, dass der Stativanschluss noch immer
nicht auf der optischen Achse zentriert sondern seitlich versetzt eingelassen ist.
Damit lassen sich vor allem im Nahbereich Verschwenkungen nur über zusätzliche
Anpassungschienen erreichen. Zudem verhindern so selbst kleinere
Schnellwechselplatten den Zugriff auf das Akku-/Speicherkartenfach.

Angesichts des Volumen und Gewichts stellt
sich die Frage, ob die G1x noch als Kompaktkamera durchgeht. Schon die
bisherige G-Klasse bis zur Powershot G12 passt nur schwer in eine
Hemdtasche. Die G1x beult allerdings eine normale Jackentasche auch wegen
des jetzt weiter
abstehenden Objektivsockels deutlicher aus. Dennoch bleibt sie noch
erheblich schlanker als jede andere Canon DSLR.

Die Powershot G1x ist zwar grösser als die G12, dafür aber
kompakter als z.B. eine Lumix GH-2 oder eine EOS 650D. Letztere
sind zudem
im Bild mit den sehr flachen Pancake-Objektive bei
geringerem Brennweitenspielraum bestückt  [für Mitglieder:
weitere
Vergleichsbilder und hochaufgelöste  G1x-Detailaufnahmen].


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super
Monitor

Wie schon am Vorgänger ist auch an der G1x der schwenk- und drehbare Kameramonitor ein Highlight. Ganz gleich,  ob man
bodennah, überkopf oder vor der Kamera stehend aufnimmt, so ein drehbares
Schwenkdisplay eröffnet einfach unglaublich viele Freiheiten. Sogar als
effektiven Transport-Schutz kann man es einklappen und wer die Kamera dezent vor
den Körper gehalten mit Blick von oben auf den angeklappten Monitor nutzt,
fotografiert viel unauffälliger. Der Monitor ist an der
G1x dabei von 2,8 auf 3“ (7,5cm) in der Diagonalen etwas angewachsen und wurde
von der EOS 600D übernommen. Vor allem
aber löst er jetzt anstelle von 461.000 mit überzeugenderen 922.000 Sub-Pixel
(640 x 480) doppelt so hoch auf.
Der Vorteil ist nachvollziehbar, denn für qualitative Bildkontrollen ist das
Powershot
G1x-Display
zumindest bei JPEG-Bildern deutlich besser als am  G12-Monitor geeignet,
ausserdem wirken alle Anzeigen feiner aufgelöst.

Allerdings müssen RAW-Anwender bei der Bildkontrolle noch immer Nachteile
hinnehmen
. RAW-Bilder werden voll eingezoomt noch immer erheblich unschärfer als
JPEG-Aufnahmen dargestellt. Sie wirken etwas matschig und weisen
an Konturen oft Artefakte auf. Offenbar
nutzt auch die G1x am kamerainternen Monitor ein in die RAW-Datei
eingebundenes Vorschau-JPEG in halber Auflösung und interpoliert es für
den Zoom. Es ist wegen
zwar der höheren Monitorauflösung wegen noch detaillierter als an der G12,
problematisch ist die RAW-Bildnachkontrolle dennoch. Und sie ist eben manchesmal
auch nötig, weil der AF nicht immer sicher greift und ausser einer mageren
2-fach-Lupe im manuellen Fokusbetrieb kein weit einzoombares Livebild zur
Verfügung steht. Man kann auch nicht auf einen Workaround durch parallele Aufzeichnung von RAW + JPEG
ausweichen, weil dann nur das unschärfere RAW und nicht ergänzend das
schärfere JPEG angezeigt wird. Da man auch an konkurrierenden Modellen mit
der Bildnachkontrolle Schwierigkeiten haben kann – wie etwa an der Lumix
GH-2 mit schwammigen Zoomstufen – relativiert sich das Problem an der G1x
allerdings wieder etwas.

Wie schon an der G12 werden auch am G1x-Kameramonitor noch immer
voll eingezoomte RAW-Aufnahmen unschärfer als JPEG dargestellt und
erschweren die Bildkontrolle.


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schwacher Sucher

Über den von Canon euphemistisch als
Echtbild-Zoomsucher getauften und auch an der G1x verwendeten, optischen
Sucher haben sich schon Generationen von Powershot-G-Fotografen aufgeregt.
Die gecroppte Abdeckung von lediglich 77% verbirgt viel vom
Motiv-Randbereich und auch erst fast voll eingezoomt verschwindet das
hereinragende Objektiv im unteren Bereich vollständig. Wegen fehlender
Augenmuschel hält man zudem besser die Augenbraue etwas auf Abstand zum
Okular. Immerhin zoomt der Sucher das Motiv parallel zum Zoom am Objektiv mit, kann aber nur als
Notlösung angesehen werden, wenn man wegen starken Lichteinfalls auf dem
Kameramonitor wenig erkennt oder die ggf. verwendete Lesebrille gerade nicht zur Hand hat.


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funktionale Bedienung mit Handbremse

Schaltet man die G1x ein, ist sie relativ flott nach nur rund einer Sekunde
startbereit. Allerdings vergeht eine weitere Sekunde selbst bei guten
Motivkontrasten, bis der Autofokus sein Ziel gefunden hat. Spontan ein
kurzes Lächeln festzuhalten, wird selbst mit der optionalen
Gesichtserkennung schwierig. Da hilft auch der aktivierbare,
kontinuierlich nachführende Servomodus wenig, weil er eben oft auch 1
Sekunde Anlaufphase benötigt.

lange Liste: die Menüpunkte müssen etwas mühsam durchgescrollt werden, da nur drei Karteireiter zur Verfügung stehen.!

 

Gebremst wird man auch, wenn zwei oder
mehrere Aufnahmen schnell nacheinander ausgelöst werden. Bis das Livebild
nach der ersten Aufnahme wieder bereitsteht, vergeht nochmals eine Sekunde
und damit eine gefühlte Ewigkeit, selbst wenn man ohne Autofokus ablichtet.
Wartet man nicht auf die Livebildansicht, dann merkt sich die G1x den
Auslöseimpuls und führt ihn verspätet aus. Nichts neues, denn dieses
zögerliche Auslöseverhalten kennt man schon an den bisherigen
Powershotmodellen.

Prinzipiell muss man also auch an der G1x noch immer etwas Musse
mitbringen, sich eher ruhende Motive suchen und darf leider nicht das
Ansprechverhalten einer DSLR oder spiegellosen Systemkamera erwarten.

altbekannte Menüführung

Auch bei der Menübedienung
wird man beim Scrollen
durch die Menüpunkte oder Funktionen etwas ausgebremst. Stets
liegt ein Lag von ein paar spürbaren Millisekunden vor; die Einträge
rasten dabei unnötigerweise kurz ein, nur gescrollt mit dem Daumenrad
gehts etwas flotter. Ähnlich zögerlich ergeht es einem, wenn
man via Funktionstaste Einstellungen über den Livebild-Monitor vornimmt.
Allerdings ist dieser Zugriff reichhaltig, dank vieler Kurzzugriffe
praktikabel und komfortabler, als derzeit an Canon DSLR, die
im Livebild nur ganz wenige, monitorgestützte Schnellzugriffe bieten – von
der EOS 650D einmal abgesehen. 
Flotter als an den Canon DSLR ist auch die
Einzoomgeschwindigkeit im Playmodus, wenngleich man sie bei dem erwähnten
RAW-Problem mit einer verminderten Auflösungsanzeige erkauft. Auf eine
praktische Touchscreensteuerung wie z.B. an der EOS 650D, EOS M (jeweils
kapazitiv) oder Lumix GH-2 (resistiv) muss man an der G1x leider noch
verzichten.

Freistell-Effekt: Durch den relativ grossen
Bildsensor kann man Motive im Nahbereich noch vor dem Hintergrund
etwas lösen. Formatfüllendes Portrait mit Offenblende f5,8 in der
Endbrennweite mit der G1x abgelichtet (ISO 400).

Bis auf wenige Menüpunkte wie z.B. den neu hinzugekommenen Windfilter,
High-ISO-Rauschunterdrückung und
hinterlegbare Copyright-Informationen sind die Einträge an der G1x zur G12
auch in der Reihenfolge identisch. Das Men basiert zwar auf längeren
Scroll-Listen, die lediglich in drei Karteireiter unterteilt sind, dennoch bleibt es
noch einigermassen übersichtlich. Abgesehen von der etwas undurchsichtigen
Autofokussteuerung mit zwei Servomodi (einer fokussiert nur solange
permanent, bis der Auslöser angetippt wird) und teils eingegrauten
Menüpunkten sind die meisten Funktionen
auch ohne das nur als PDF-vorliegende Handbuch verständlich. Dabei hilft
auch die optional abschaltbare Texthilfe zu den Menüpunkten.

komfortabler Kurzzugriff

Neben einem Mymen als Kurzzugriff auf häufig genutzte Menübefehle kann man
auch die „S“-Taste (Shortcut) mit zahlreichen Funktionen belegen.
Beispielsweise als Direktzugriff für den nicht als Extrataste erreichbaren
Weissabgleich, zum schnellen Umschalten auf den Serienbild- oder
Selbstauslösermodus, um die Ansteuerung der Bildqualität von JPEG auf RAW
oder JPEG + RAW abzukürzen oder um eine Scharfstellspeicherung abzurufen.
Diese sogenannte AFL-Funktion (Autofokus Lock) führt dazu, dass man nach dem Fokusvorgang schneller
auslösen kann, wenn man gezielt auf eine Motivreaktion wartet und darauf
anhält, ohne dafür den Auslöser permanent halb durchgedrückt halten zu
müssen.

Wie schon bei den bisheriigen Powershotmodellen kann auch an der G1x über die Direktwahltaste ein kamerainterner Graufilter eingeschwenkt
werden. Er ist zwar nicht mehr ganz so wichtig, da man in hellen Umgebungen
jetzt um zwei Stufen stärker abblenden kann (bis max. f16 anstelle von f8). Trotzdem bleibt die
enge Zeitbegrenzung der Powershot-Modelle auch an der G1x im Programm AV und M
bestehen, die hier im Weitwinkel keine kürzeren Zeiten als 1/1.600 Sek.
und im Telebereich minimal 1/2.500 Sek. akzeptiert. Bei Gegenlicht wird
daher oft der Einsatz des 3-Belichtungstufen abdunkelnden Neutraldichte-Filter
notwendig und kann dank S-Taste dann auch einigermassen flott erreicht
werden – vorausgesetzt man hat sie nicht anderweitig belegt. Alternativ
kann aber auch eines der Customprogramme dafür nutzen.

Der S-Button dient als Direktwahltaste und kann z.B. mit dem
ND-Filter belegt werden. Auch die Programme C1/C2 am
Programmwahlrad dienen dem Schnellzugriff. Sie können im Menüpunkt
„Einst.speicher“ mit nahezu beliebigen Funktionen belegt werden,
die man vorher eingestellt hat.

 

wiedermal Augenwischerei

Vergessen sollte man nicht, dass der Graufilter mit Kurzzugriff nicht nur
Luxus ist, um z.B. Wasserfälle zu verschleiern oder im Videomodus kleine
Blendenzahlen zu erzwingen. Er ist eben auch notwendiges Übel, um in hellen Umgebungen Überblichtungen aufgrund
des begrenzten Zeitfensters entgegenzuwirken. Wenn der Hersteller in seinen technischen
Daten – die in den Medien meist undifferenziert zitiert werden – generelle
Zeiten von 60 bis 1/4.000 Sek. angibt, müssen wir hier einmal
deutlich auf die viel engeren Grenzen im von der anvisierten Zielgruppe am häufigsten genutzten Programm
AV hinweisen. Nur im doch eher selten verwendeten Programm TV kann
man die offizielle Zeiten-Bandbreite auch wirklich ausschöpfen.

ambitionierte Customprogramme

Neben dem P/AV/TV- und M-Programm bzw. den für Einsteiger interessanten,
motivbezogenen Scenenprogrammen bietet die G1x auch zwei
Customprogramme,
wie man sie schon an der G12 aber auch aktuelleren Canon DSLR kennt. Damit
können  frei hinterlegbare Men?- und Funktionseinstellungen aber auch
Programm-Logiken mit abweichenden Vorgaben vererbt und schnell abgerufen
werden. Das hilft vor allem, um spontan schneller auf wechselnde
Motivsituationen reagieren zu können, auch wenn sie die generelle
Langsamkeit der G1x nicht verhindern. Zwischenzeitliche Änderungen der
Customprogramme werden dabei erfreulicherweise nur vergessen, wenn die G1x
nach rund 5 Min. automatisch oder anwendergesteuert komplett abgeschaltet
wird.


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ausgebremste Serienbilder

gemütlich: Für ruhende Motive ist die G1x ideal –
wie etwa hier als Making-Of-Kamera, um einen Fahrradlenkeraufbau
mit Handysteuerung zu dokumentieren (Startbrennweite – ISO 640 –
f2,8 – 1/60s, JPEG).

Serienbilder kann die G1x mit bis zu 4,5 Bilder/Sek. 6 Aufnahmen lang
durchhalten. Das klingt ziemlich flott und erreicht damit ein mittleres
DSLR-Niveau. Dummerweise kann man diese hohe Rate nur im Scene-Programm
HQ-Serienbildaufnahme erzielen, das nur JPEG unterstützt, ohne Livebild
arbeitet und alle anderen Parameterwerte fixiert. Bis man die nächsten 6
Aufnahmen durchführen kann, muss man die Verarbeitung abwarten, was einige
Sekunden dauert. 

In den Kreativprogrammen bleibt es hingegen im Prinzip auf dem gehabten, ziemlich
trägen Powershot-Geschwindigkeitsniveau. An der G1x erreicht man im
grossen JPEG-Format im Schnitt maximal bis zu 1,9 Bilder/Sek. und im
RAW-Format nur bis zu 1 Bild/Sek. immerhin auch über längere Strecken. Dafür sind allerdings schnelle
SD-Karten notwendig. Schaltet man jedoch den AF-Betrieb bzw. das idR
erwünschte Livebild hinzu, sinkt die Geschwindigkeit auf magere 0,7
Bilder/Sek.

Da die G1x einen Buffer für ledigleich 1 Bild
bereitstellt, sind nur die ersten beiden Bilder etwas flotter ausgelöst, dann wird nach jeder
weiteren Aufnahme gespeichert. Schnellere Karten lohnen sich allerdings
nur bis ca. 15 MB/Sek.-Schreibrate, mehr kann die G1x nicht verarbeiten,
auch wenn eine Karte mit höherere Schreibrate eingelegt ist. Bei normaler
Verwendung mit AF und Livebild, sowie Full-HD-Video sind Speicherkarten
Class6 mit 6MB/Sek. völlig ausreichend und man erreicht auch mit flotteren
Karten praktisch keine Performance-Steigerung.


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