![]() |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
home - Fototechnik - iPod/iPhone/iPad - Soundboxen für iPod & Co |
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
7 Sound-Systeme für iPod & Co ein Traumflieger-ReportMobile Soundboxen verbessern Klang und Lautstärke von iPod & Co. Wir haben uns umgesehen und 7 Systeme auf ihre Soundqualität und Ausstattung getestet. Der interne Klang von iPod & Co ist eher eine Notlösung, klar dass der Wunsch nach besseren Lautsprechern aufkommt; vor allem wenn gerade keine HiFi-Anlage in der Nähe ist. Wir stellen Ihnen daher 7 externe Soundboxen für iPod, iPhone bzw auch das iPad vor. Dabei wurden die Preisklassen von 20€ bis knapp 600€ bunt gemischt. Die von Traumflieger hier vorgestellten Soundboxen sind in der Mehrzahl mobil und lassen sich - mit zwei Ausnahmen - batteriegetrieben nutzen, haben teilweise aber auch Netzanschluss. Besprechen wir für Vergleichszwecke zunächst unser Smartgerät iPod Touch ohne externe Lautsprecher (3. Gen.). Mehr als Telefonqualität ist kaum drin, für Signale wie Klingel- oder Wecktöne mag es reichen, wirklicher Musikgenuss kommt nicht auf. Mit dem Headset klingt es besser aber spätestens bei Mithörern im Raum hört der Spass auf.
Fangen wir mit dem kleinsten Vertreter an: der Raikko XL Vakuum Speaker ist besonders klein, lässt sich ausklappen, verfügt über eine separate Lautstärkenregelung und wird mit einem 3,5mm Stereoklinkenkabel ausgeliefert, die in die Kopfhörerbuchse von iPod &co gesteckt wird. Das Raikko verwendet einen internen Akku, der via USB aufgeladen wird. Der Raikko passt sogar in die Hemdtasche und ist durch das leicht gummiert wirkende Kunststoffgehäuse sehr gut geschützt. Auf den kleinen Gummistandfüssen rutscht er zudem auch auf glatten Oberflächen nicht weg. Äusserlich und von den Packmassen, auch durch das geringe Gewicht von nur 94gr ein besonders angenehmer Begleiter.
Raikko XL Vakuum Speaker bei Amazon Der zweite Testkandidat ist der Wavemaster mobi, er wiegt mit 87 gr sogar noch eine Idee weniger, lässt sich ebenfalls ausklappen und ähnelt dann einer kleinen, fliegenden Untertasse. Der Wavemaster nutzt ebenfalls einen internen Akku, der via Mini-USB-Kabel aufladbar ist. Jetzt legt er einen Einschalter mit zwei Lautstärkepositionen frei. Zu iPod & Co findet er durch das im Boden eingelassene Stereoklinkenkabel die Verbindung. Optional bietet er auch eine mini-USB Buchse. Mit 8cm Durchmesser ist der wavemaster zwar zwei cm breiter als oben vorgestellte Raikko vaccum speaker, passt aber ebenfalls noch in die Hemdtasche.
Der dritte, noch relativ kleine und durchaus für die Manteltasche geeignete Vertreter ist der JBL on Tour, kostet rund 60€ und wiegt mit 357gr auch rund das dreifache im Vergleich zu den kleinen Vorgängern hier im Test. Ausgeklappt findet er durch die gummierten Unterleger festen Halt und zeigt vorne seine beiden Lautsprecher, die Lautstärketaster und auf der Unterseite Buchsen für das mitgelieferte Netz- bzw. das Stereoklinkenkabel. Hier können auch 4 AAA Mikro Batterien eingelegt werden.
Deutlich schwerer aber mit seinen 2,1kg dennoch mobil ist das Bose Sounddock. Die Bezeichnung weist auf die Dockingmöglichkeit hin, denn er nimmt vorn iPod & Co auf. Rückseitig finden sich Anschlussbuchsen für 3,5mm Steroklinke und das Netzgerät. Außerdem ist ein Lithium Batteriepack mit 1900 Milliampere integriert, das sich bei Bedarf auch abnehmen lässt. Eine Fernbedienung komplettiert den Lieferumfang des rund 260€ teuren Bose Sounddocks.
Stylisch gibt sich das Harman Kardon Go & Play, das mit 3,8kg fast das doppelte des Bose-Systems auf die Waage bringt, preislich aber etwa in derselben Region um 260€ angesiedelt ist. Vorne sind jeweils zwei Hoch- und Mitteltöner, hinten zwei Bassboxen. Hier finden sich bei unserer Variante eine 3,5mm Stereobuchse und Anschluss für das im Lieferumfang enthaltene Netzgerät. Auf der Unterseite können 8 Monozellen untergebracht werden, die das Gewicht dann nochmal um rund 1 auf knapp 5 kg erhöhen. Das Docking-Fach nimmt über verschiedene im Lieferumfang enthaltene Adapter iPod bzw iPhone Smartgeräte auf. Auch eine kleine Fernbedienung ist mit von der Partie, für die eine kleine Schublade im Harman Kardon rückseitig vorgesehen ist.
Harman Kardon Go & Play bei Amazon Ebenfalls sehr stylisch kommt der nachträglich ins Testfeld aufgenommene B&W Zeppelin Air daher. Wiegt knapp 8kg und ist nur im Netzbetrieb lauffähig. Daher nur für stationäre Zwecke geeignet. Preislich werden rund 600 Euro fällig. Die Front ziert ein freistehender Connector, auf dem nicht nur ipod, iphone sondern auch ein iPad Platz findet. Die Smartgeräte werden im Betrieb gleichzeitig aufgeladen. Die Klangsteuerung kann direkt hinsichtlich der Lautstärke am Zeppelin Air gesteuert werden. Anschlüsse finden sich hinten mit Audio-in (3,5mm Stereoklinke), USB, Ethernet und Videoeingang (Cinch). Die Bedienungsanleitung ist mager und zeigt nur eine unkommentierte grafische Übersicht. Da darf gerätselt werden. Nur wer die Air-Option mit drahtloser Klangübertragung (WLAN) nutzen möchte, findet ein paar mehr Informationen. Allein dafür gehört der Hersteller abgestraft. Soundmässig werden unsere Erwartungen angesichts der hohen Anschaffungskosten nicht erfüllt. Er liegt etwa auf dem klanglichen Niveau der Bose Sounddock, reicht jedoch bei weitem nicht an die Dynamik des Harman Kardon "Go & Play" heran.
Mit 6,4kg wiegt der Phillips DS9000/12 Fidelio Primo schon einiges und ist daher für den stationären Einsatz vorgesehen. Batteriebetrieb für unterwegs ist nicht möglich. Mit rund 400 Euro zählt er zu den teureren Vertretern im Testfeld. Wie am B&W Zeppelin liegt auf der Vorderseite der Connector frei zum Anschluss von iPhone, iPod oder auch einem iPad. Rückseitig kann über eine 3,5mm-Stereoklinke ein externes Gerät angeschlossen werden (Kabel im Lieferumfang enthalten). Die Lautstärke ist allerdings deutlich höher, wenn ein Smartgerät direkt auf den Connector gesetzt wird. Der Sound klingt ordentlich mit gutem Stereoeindruck, selbst wenn man sich etwas vom Gerät entfernt. Aber so richtig begeistert sind wir nicht, dafür sind Höhen und Bässe nicht transparent genug. Insgesamt klingt es doch etwas mittenbetont. Unsere Hoffnung, hier mit der kostenlosen App "Fidelio" von Phillips über den dort zugänglichen 5-Band-Equalizer mehr rauszuholen erfüllt sich nicht wirklich. Zwar können die Bässe und Höhen angehoben werden aber wir haben nicht den Eindruck, dass sich die Qualität des Sounds damit wesentlich verbessert. Klanglich liegt der Phillips DS9000/12 etwa auf dem Niveau der Bose Sounddock bzw. dem B&W Zeppelin. Gut aber nicht überragend wie der Harman Kardon "Go & Play".
Phillips DS9000/12 Fidelio Primo bei Amazon
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||