|
|
|||||||||||||||||||||||||||
|
home - Fototechnik - 300d Tipps |
|||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||
|
Der
Autofokus der 300d ist zwar schnell und generell recht zuverlässig, Probleme
hat auch er bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Löschen der Fotos am schnellsten über die Funktion an der Kamera: Um die Bilder nach erfolgreichem Transfer an den Computer schnellstmöglich wieder zu löschen, empfiehlt es sich, dies manuell an der Kamera vorzunehmen.) Das Löschen über die mitgelieferte Software (Zoombrowser), ein Formatieren der CF-Karte oder das softwaregesteuerte Löschen bei Nutzung eines Card-Readers ist in allen Fällen langsamer (Ausnahme USB2). Übrigens, um
ein Bild direkt nach der Aufnahme zu löschen, braucht man nicht erst in den
"Play"-Modus zu wechseln; es reicht, die "Mülleimer"-Taste
zu drücken, solange das Foto unmittelbar nach der Aufnahme auf dem Display
angezeigt wird.
für die Weckfunktion reicht ein Antippen der Auslösertaste: Um
Battery-Power zu sparen, empfiehlt es sich, die Kamera in den Sleep-Modus nach
ein paar Minuten zu versetzen. Anfangs hatte ich die Voreinstellung von einer
Minute gewählt, dies aber nach einiger Zeit auf 4 Minuten erhöht, weil
während der Fotosession die Kamera immer wieder neu geweckt werden musste. Kamera auszuschalten, während sie noch Daten auf die CF-Karte schreibt, ist unschädlich: Um
Datenverluste zu vermeiden ist es dringend anzuraten, die Compact Flash-Karte
nicht aus dem Slot zu ziehen, während noch Daten auf die Karte geschrieben
werden (zu sehen an der rot aufleuchtenden Diode unter dem
Pfeiltastenfeld). Hoher Batterieverbrauch bei Selbstauslöser: Bei
meiner Praxis nutze ich sehr häufig die Selbstauslöserfunktion, um das Bild durch
Auslösen der Verschlusstaste nicht zu verwackeln bzw. um das Motiv schnell noch
mit beiden Händen für den Shoot optimieren zu können. Schärfeparameter
auf +1 ist optimal für beste Ergebnisse Für
diejenigen, die noch Optimierungsarbeiten an den Bildern am Computer vornehmen,
dürfte der Wert auf +1 die besten Ergebnisse bringen, wenn die Bilder
anschliessend nachgeschärft werden. Winkelsucher von Minolta passt Für Aufnahmen
in Bodennähe musste ich mich bisher immer flach legen, um durch den Sucher
gucken zu können. Um mir das Leben etwas zu erleichtern, bestellte ich den
Winkelsucher C von Canon bis ich hörte, dass auch Winkelsucher von Minolta
passen sollen. In diesem Fall war es erfreulich, dass Canon den Sucher derzeit
nicht ausliefern konnte, so dass ich bei einem Fachhändler zu einem weit
günstigerem Preis einen Winkelsucher erstehen konnte. hohe Auflösung und niedrige ISO-Werte für Bilddetails und Ausdruck wählen Für
den erfahreneren Anwender zwar selbstverständlich sei dennoch dieser Tipp
erwähnt. Die
gilt gleichermassen auch für die ISO-Werte. Wenn diese über 400 liegen, ist
das Bild verrauscht und durch feine Artefakte überzogen. Dies mag zwar bei
kleinformatigen Bildausgaben z.B. für das Internet undramatisch sein, für den
Ausdruck bzw. bei Verwendung von einzelnen Bildteilen kann dies jedoch höchst
störend wirken. Ein Beispiel hierzu findet sich
hier
Belichtung von Mehrfeld- auf Selektivmessung umstellen Gleich drei verschiedene Methoden der 300d zur Belichtungsmessung machen es dem Anwender nicht gerade leicht, den Durchblick zu behalten. In der Praxis ist vor allem die Selektivmessung interessant, doch zunächst einmal der kurze Überblick zu den Messmethoden:
Die Mehrfeldmessung findet in allen Programmen ausser dem manuellen Modus (M) Anwendung und hat in manchen Belichtungssituationen unerwünschte Ergebnisse zur Folge. Dies ist immer dann der Fall, wenn das Hauptmotiv anders als die Umgebung beleuchtet wird. Liegt ihr Hauptmotiv beispielsweise im Schatten, während die Umgebung hell erleuchtet ist, dann wird die Mehrfeldmessung zwar die Umgebung angemessen ausleuchten, das Hauptmotiv versinkt jedoch im dunklen Schatten. Dies gilt auch für die umgekehrte Situation: Wenn das Hauptmotiv wesentlich heller als die Umgebung ist, dann wichtet die Mehrfeldmessung die dunkle Umgebung zu stark und das Zentralmotiv wird überstrahlt, d.h. zu hell dargestellt. Abhilfe schafft hier die Selektivmessung. Dazu ein konkretes Beispiel: Ein Kaktus als Hauptmotiv wird angeleuchtet, während die Umgebung dunkel ist
Wie zu erkennen, weist
der Kaktus nach der Mehrfeldmessmethode überstrahlte Bereiche auf, bei denen
Details verschluckt sind.
Um die Selektivmessung einzustellen,
gehen Sie wie folgt vor: Wenn Sie die *-Taste versehentlich gedrückt haben, so verschwindet sie nach 5 Sekunden automatisch, sobald die grüne Leuchtschrift im Sucher erlischt, oder Sie drücken einfach die Taste rechts daneben. Ergänzend
ist anzumerken, dass die Selektivmessung nur in den Kreativmodi P/TV/AV
verfügbar ist.
Überstrahlung vermeiden: die Belichtung um 2 Drittelstufen verringern Bei Motiven die hell erleuchtet sind ist es ratsam, die Belichtung generell um zwei Drittelstufen zu reduzieren. Dies möchte ich kurz an dem Kaktusbild des vorherigen Tipps demonstrieren. Dort war trotz Selektivmessung das Motiv nicht optimal abgebildet: Die Reduzierung der Belichtung um zwei Drittelstufen bringt nocheinmal mehr Kontrast ins Bild - Details werden besser herausgearbeitet. Die Zeichnung in den Schattenfeldern des Kaktus ist zwar ein wenig abgeschwächt, doch wird dieser Nachteil durch höhere Qualität der ausgeleuchteten Bereiche aufgewogen. Um die Belichtungsstufen zu
reduzieren, halten Sie den AV-Knopf gedrückt, während Sie gleichzeitig das
Einstellrädchen nach links drehen. Abweichung von Sucherbild und Chipabbild zum Vorteil nutzen Nicht nur der Chip der 300 d ist gegenüber der Kleinbildkamera beschnitten (sogenannter Crop-Faktor), sondern auch das Sucherbild zeigt weniger an, als schliesslich auf dem Foto zu sehen ist. Um dies zu verdeutlichen hier ein Blick auf eine Holztrennwand, die im Sucherbild genau eingepasst war: Um die Belichtungsstufen zu
reduzieren, halten Sie den AV-Knopf gedrückt, während Sie gleichzeitig das
Einstellrädchen nach links drehen. Abweichung von Sucherbild und Chipabbild zum Vorteil nutzen Nicht nur der Chip der 300 d ist gegenüber der Kleinbildkamera beschnitten (sogenannter Crop-Faktor), sondern auch das Sucherbild zeigt weniger an, als schliesslich auf dem Foto zu sehen ist. Um dies zu verdeutlichen hier ein Blick auf eine Holztrennwand, die im Sucherbild genau eingepasst war: der rote Rahmen zeigt die Begrenzung des Sucherbildes an. Alles was ausserhalb zu sehen ist, landet dennoch auf dem Foto. Interessant dabei, dass der zusätzliche Platz nur seitlich und oben nicht jedoch unten gewonnen wird.
In Zahlen ausgedrückt ergibt sich folgender Mehrgewinn an Platz: Dies zu wissen kann beispielsweise für Situation nützlich sein, bei denen
auf ein Foto verzichtet wird, weil die entscheidenden Elemente nicht komplett
auf das Foto zu passen scheinen.
Das Märchen von der Brennweitenverlängerung Der Chip an der 300 d ist im Vergleich zur Filmgrösse der Kleinbildkamera beschnitten. Hier wird allgemein vom Crop-Faktor gesprochen, der um den Faktor 1,6 kleiner ausfällt, als die Filmebene seines analogen Pentdants. Was die Freunde von Weitwinkelaufnahmen zu Recht ärgert, ist der Beschnitt, der ihnen z.B. bei Panorama-Aufnahmen fehlt. Anhänger der Telebrennweiten freuen sich umsomehr, denn der Crop-Faktor erscheint vielen in Form einer sogenannten "Brennweitenverlängerung" als kostenlose Zugabe. Hier wird offenbar aus einem 50 mm - Objektiv an der Kleinbildkamera unverhoffter Dinge eines mit 80 mm Brennweite. Die Anhängerschaft jener wundersamen Brennweitenvermehrung stellen sich dies in etwa so vor: Zwar wird der Ausschnitt kleiner, die Inhalte jedoch grösser dargestellt - so die hoffnungsfrohe Mutmassung Die Realität sieht etwas ernüchternder aus: der Ausschnit wird auf 62,5 % beschnitten jedoch bei unveränderter Darstellungsgrösse. Wer das nicht glauben mag, der nehme sich einmal eine Kleinbildkamera und die
300d in die Hand und schaue bei gleicher Brennweite durch den jeweiligen Sucher.
bei Objektivwechsel immer erst die Kamera ausschalten ? In manch eiliger Situation ist ein schneller Wechsel der
Objektive notwendig - da können ein paar Sekunden zuviel ein gelungenes Foto
weniger bedeuten. In meiner Praxis hat sich gezeigt, dass die Kamera dafür
keineswegs ausgeschaltet werden muss, sondern auch im laufenden Betrieb das neue
Objektiv problemlos erkennt.
welche Objektive funktionieren an der 300d und welche nicht ? Die Beantwortung dieser Fragen erfordert etwas mehr Platz und wurde daher auf
einer separaten Website dargestellt: Objektivübersicht
zur 300d
RAW oder Jpeg-Format, ein Qualitätsvergleich Raw gilt als das Nonplusultra-Bildformat, wenn es um die Feinabstimmung nach der Aufnahme geht. Weissabgleich, Farbtönung, Kontrast, Schärfe und dergleichen lassen sich so nachträglich definieren. Diese Vorteile kosten jedoch mehr Speicher und zusätzliche Konvertierungsarbeiten sind notwendig. Doch zeigt es auch unabhängig davon eine bessere Bildqualität ? Um dies zu testen, wurden zwei Aufnahmen einer Grafik vorgenommen: a) höchste Jpeg-Auflösung, Bildgrösse: 2,1 MB b) Raw-Format, Bildgrösse: 6,2 MB Das Foto im Raw-Format wurde mit dem Canon-Fileviewer unverändert ins verlustfreie 16-Bit-Tiff-Format gewandelt. Zu sehen ist die vollaufgelöste Testgrafik aus dem Zentralbereich der Gesamtaufnahme: Ergebnis: keine
gravierenden Unterschiede - zumindest für die gezeigten Aufnahmen.
manueller Weissabgleich: reicht das Zentrum oder ist die ganze Bildfläche erforderlich ? Obwohl das Handbuch behauptet, für einen manuellen Weissabgleich sei es ausreichend, wenn lediglich das Bildzentrum von der Vorlage abgelichtet werde, tauchte die Ansicht auf, dass eine formatfüllende Fläche erforderlich sei. Ein kurzer Test soll zeigen, was zutreffend ist:
Offenbar
scheint es also ausreichend zu sein, wenn lediglich das Zentrum für den
Weissabgleich abgelichtet wird.
Eine detaillierte Bauanleitung findet sich hier
Wer kein Notebook zur Bildbeurteilung mit auf die Fotosession nimmt, steht vor der Frage, wie gut das 300d-Display zur Bildbeurteilung geeignet ist. Um dies zu testen, wurde das Bild an der 300d bei 10facher Vergrösserung betrachtet (höchste Jpeg-Auflösung, Parameter-Preset-Wert 1) und hier so exakt wie möglich nachgebildet. Das hochaufgelöste Bildschirmbild wurde anschliessend dann auf die Original-Displaygrösse zurückverkleinert, um den Unterschied zu verdeutlichen:
Ergebnis: das Original-300d-Monitorbild erscheint ein wenig farbkräftiger und
gleichzeitig etwas weniger scharf als das zurückgerechnete. Zudem wird deutlich,
dass es trotz zehnfacher Vergrösserung noch immer um den Faktor 3 kleiner
abgebildet wird, als bei voller Auflösung am Bildschirm (bei 1024 x 768). Für
die Schärfebeurteilung gilt es also noch einen kleinen Tick mehr an Auflösung
gedanklich hinzuzurechnen, soweit nicht schon die Schärfung an der 300d
individuell hochgesetzt wurde.
Autofokus: Belichtungsprobleme bei zentralem Autofokus-Messfeld und Kameraschwenk Für viele Motive bietet sich der zentrale Autofokusmesspunkt an, wenn der Hauptakteur mittig postiert ist. Besteht jedoch das Motiv aus mehreren Elementen, die gleichermassen eingefangen werden sollen, dann kann das zentrale Autofokus-Messfeld auf ein gewünschtes Element fokussiert werden und der Ausschnit bei halb durchgedrückter Auslöser-Taste mit einem Kameraschwenk dezentral verändert werden. Wer sich also die Mühe sparen will und diese Möglichkeit einer Neuauswahl des Autofokus-Messfeldes vorzieht, kann mit der Belichtung Probleme bekommen, wenn durch Ausschnittsveränderung neue Lichtverhältnisse entstehen, was für gewöhnlich regelmässig der Fall sein dürfte. Dazu ein
Wie zu sehen, stellt sich die Mehrfeld-Belichtungsmessung in Beispiel a) auf die helleren Bildelemente der Taschenlampe und den fehlenden, dunklen rechten Kaktus ein, und wählt eine kürzere Belichtungszeit. Wird diese jedoch durch die halb durchgedrückte Auslösertaste fixiert und durch Kameraschwenk auf einen neuen Ausschnitt verlegt, ist die Belichtungsmessung darauf nicht eingestellt und belichtet in Beispiel b) unter.
Das Beispiel c) zeigt, dass die Messung besser funktioniert, wenn statt einer
Ausschnittveränderung die Neuwahl des Autofokusmessfeldes vorgenommen wird, oder
besser noch, der Autofokus durch kurzes Umschalten am Objektiv auf manuell
umgestellt wird. Dies
gilt natürlich nur, wenn der Kreativmodus AV (manuelle Verstellung der Blende
bei automatischer Belichtungswahl) genutzt wird, zu dem aus praktischen Gründen
für die allermeisten Motive anzuraten ist.
Firmwareupdate: wie wird es vorgenommen und was bringen gehackte Versionen ? Für diesen umfangreichen Tipp bitte hier klicken
Vorteile aus dem RAW-Format ziehen
werden hier regelmässig veröffentlicht. Falls Sie eine Benachrichtigung wünschen, sobald hier neue Tipps veröffentlicht werden, dann tragen Sie sich doch kurz in die Formularfelder ein. Übrigens, das "Profihandbuch zur Canon EOS 300D" ist eine Fundgrube für noch mehr Tipps !
|
|
||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||