37 Kugelköpfe im Traumflieger-Test - Teil IV
ein Traumflieger-Report

überarbeitet im April 2014 (+1 Kopf)
überarbeitet im Mai 2012 (+4 Köpfe)
überarbeitet im Juli 2011 (+6 Köpfe)
überarbeitet im Jan 2010 (+3 Köpfe)
überarbeitet im Nov 2009 (+2 Köpfe)
überarbeitet im Mai 2009 (neues Wertungssystem/+2 Köpfe)

 

 

     10 Kugelköpfe über 200 Euro


Arca Swiss Monoball Z1

Früher oder später läuft einem der Name Arca Swiss über den Weg, zumindest wenn man sich etwas intensiver mit der Anschaffung eines hochwertigen Kugelkopfes auseinandersetzt. Die ursprünglich in der Schweiz und heute in Frankreich ansässige Firma (ARCA = all round camera) hat sich - neben Grossformatkameras - durch den Vorgänger-Kugelkopf Monoball B1 weltweit einen Namen gemacht. Grund ist die hohe Fertigungspräzision und vor allem die hohe Haltefestigkeit, die mit bis zu 55 KG auch für den hier vorgestellten und aktuellen Monoball Z1 angegeben wird.

Wir haben den Monoball Z1 ohne Schnellwechsehalterung getestet, er lässt sich jedoch auch in einer Version incl. Halterung erwerben. Ausgestattet ist er mit einer Panoramaplatte sowie einem separaten Fixerhebel. Letzterer ermöglicht eine hohe Druckkraft, ist aber etwas eng am Hauptfeststellrad platziert und aus Kunststoff. Das gummierte Hauptfeststellrad mit integrierten Friktionsrädchen läuft butterweich und ermöglicht ohne grossen Kraftaufwand eine hohe Feststellung der Kugel. Der aus hochfestem Duraluminium CNC-gefräste Kopf verfügt über eine asphärische (nicht ganz runde) Kugel. Letztere fängt daher seitliches Abkippen des angesetzten Equipments ab, wirkt sich jedoch nur bei geringeren Auflagegewichten spürbar dämpfend aus. Immerhin ein nettes Feature, das den Spass am Kopf steigern kann.

Der Feststellbutton wackelte an unserem Exemplar etwa 0,5mm nach, d.h. er hat noch ein minimales Spiel, was jedoch deutlich geringer als etwa beim Markins Q-3 ausfällt. Messtechnisch ergeben sich erwartungsgemäss sehr gute Werte: er sackt nach dem Feststellen zumindest in der Gewichtsklasse bis etwa 3 KG praktisch nicht ab und weist einen Spitzenwert bei der Erschütterungsdämpfung auf. 55 KG sind allerdings zumindest in Schräglage nicht realistisch, wir taxieren ihn eher auf 8 KG Haltefähigkeit.

Mit 600 gr (ohne Schnellwechselhalterung) und einem Preis von 280 Euro ist er sicherlich ein Kopf für hochambitonierte Fotografen. Eine noch etwas leichtere und kompaktere Ausführung des Kopfes hätten wir für den unbeschwerteren Ausseneinsatz bevorzugt. Kleine Schwächen wie etwa die fehlende Panorama-Wertskalierung bzw. der etwas eng platzierte Panorama-Feststellhebel wären verbesserungswürdig, nehmen dem Kopf aber nichts von seinem legendären Ruf.

zum Dokumentanfang

 

 

Arca Swiss Monoball P0 (SlideFix)

Arca-Swiss proklamiert mit seinem noch recht frischen, innovativem Design der Monoball-P0-Serie seine führende Stellung unter den Kugelkopf-Herstellern. Die dahinterstehende Idee ist in der Tat reizvoll, denn auf einen herkömmlichen Feststellhebel wurde verzichtet und an seiner Stelle übernimmt ein geriffelter Metallring die Klemmfunktion. Intern fixieren drei Spannemelemente die Kugel. In der Praxis funktioniert das Prinzip einwandfrei. Vorteil: der Fotograf findet auch in ausserhorizontalen Positionen die Feststellung blind, während klassische Hebel gerne die Position wechseln und ggf. ein Umgreifen erforderlich machen.

Das ungewöhnliche Design basiert - ähnlich wie beim Novoflex Magicball - u.a. auf der Umkehrung klassischer Kugelköpfe. Die Kugelfassung bildet nicht die Basis sondern wurde als Auflageplattform verwirklicht. Im Prinzip ist die darauf integrierte Panoramaplatte hervorragend für reale Horizontal-Panoramaanwendungen geeignet, da Verschwenkungen durch eine angeschrägte Stativbasis kein Thema mehr sind. Wird der Kopf waagerecht durch die integrierte Wasserwaage ausgerichtet, sollten selbst 360-Grad-Schwenks stets in der Horizontalen bleiben.

An unserem Exemplar ist die Wasserwaage jedoch nicht ganz exakt eingelassen, so dass ein kompletter Umlauf leider noch Schräglagen verursachte. Kleiner Nachteil der  Panoramaplattenmontage ist die notwendige Zweihandbedienung, wenn z.B. ins Hochformat geschwenkt wird und die Ausrichtung vertikal angepasst werden soll. Dann reicht es nicht, die Kugel - wie an herkömmlichen Kugelköpfen - in sich zu verschwenken sondern die Panoramaplatte muss ergänzend gelöst und wieder fixiert werden.

Haptisch geht der Festellring durchaus in Ordnung, er wackelt nicht in der Fassung, fasst sich wertig an, lässt sich jedoch etwas in der Höhe verschieben was dem guten Eindruck jedoch nicht abträglich ist. Den sprichwörtlichen, butterweichen Lauf hochwertiger Feststellhebel kann er jedoch haptisch nicht ganz vermitteln und bei häufigem Gebrauch aufgrund der metallenen Riffelung die Bildung von Hornhaut vorantreiben.

Der Monoball P0 kommt ohne Friktionseinstellung daher, was jedoch aufgrund der asphärischen Kugelform auch bei höheren Gewichtsauflagen unproblematisch ist: die leicht ovale Form fängt aussermittige Positionen dezent mit ansteigendem Widerstand auf. Vorteil: man braucht sich um Friktionseinstellungen keine grösseren Gedanken zu machen (was oft ein wenig befriedigender Kompromiss aus Schwergängigkeit und Anpassung an das Individualgewicht gegen hartes Abneigen/Aufschlagen darstellt).

Die Haltefähigkeiten sind bei dem moderaten Gewicht von 350 gr wirklich brauchbar: bei 2,8 KG-Auflagegewicht sackte der P0 lediglich 1mm nach. Allerdings stellen etwa 6 KG in Schräglage die von uns ermittelte Obergrenze dar. Insoweit sollte man die Herstellerangaben von 20 KG etwas differenzierter betrachten.

Die SlideFix-Schnellwechselhalterung klemmt eine vom klassischen Arca-Standard leider abweichende Schnellwechselplatte zuverlässig ein (extra für rund 45 Euro aufwärts zu erwerben), wenngleich der Klemmweg sehr kurz gehalten ist. Auf- und Absetzen kann manchmal etwas hakelig sein, funktioniert im Prinzip aber einwandfrei.

Der Gesamteindruck des rund 285 Euro teuren Arca-P0 ist als hochwertig-edel zu bezeichnen, wer Freund feiner Mechanik ist, wird an der sehr hochwertigen Ausführung Freude haben. Daran ändern auch die erwähnten kleinen Nachteile beim Handling (etwas harter Feststellring, ggf. nicht ganz exakte Panorama-Libelle) nur wenig. Schade allerdings, dass die recht teuren Schnellwechselplatten zu Buche schlagen, wenn man z.B. mehrere Objektive mit Stativschellen ergänzend bestücken möchte.

zum Dokumentanfang


 

FLM Centerball 38 FT

Mit 465 Gramm ist der FLM Centerball 38 FT in einer Gewichtsklasse angesiedelt, die ihn noch für relativ unbeschwerte Outdoor-Einsätze eignet. Er bietet einige Ausstattungsmerkmale, die einzigartig und patentiert sind. Dazu gehört eine Tilt-Funktion, die den Kopf in der Neigebene festhält und ein seitliches Verschwenken unterbinden soll. Insofern verbindet er klassische Funktionen von Neigern mit einem Kugelkopf-Design. So ganz überzeugen wollte uns diese an sich interessante Idee nicht, denn die Neigebene wird nur bei geringem Auflagegewicht auch tatsächlich fixiert.

Besser hat uns eine ebenfalls einzigartige Funktion gefallen, die mittels des separaten PRS-Buttons verwirklicht wurde. Er macht bei Panoramaaufnahmen durch Stahlfeder und Rasterung Klicklaute hörbar. Der Fotograf braucht daher für Panoramen nur die Klicklaute zu zählen und kann praktisch blindlings zum nächsten Ausschnitt schwenken. Der PRS-Button soll zudem das Abschrauben vom Stativ erleichtern, da er durchgedrückt die Panoramaplatte fest fixiert. In der Praxis konnten wir letzteres nicht so ganz nachvollziehen und haben dafür lieber die ebenfalls vorhandene Panorama-Feststellschraube genutzt.

Nachtrag: wird die Panoplatte in 0-Stellung gebracht, dann lässt sich der PRS-Button wie angedacht nutzen und rastet ein. Dies erleichtert dann ein Abdrehen vom Stativ.

FLM vertreibt auch eine Schnellwechseleinheit, um den Kopf nachträglich aufzurüsten. Verzichtet man auf dieses allerdings äusserst praktische Add-On, dann lässt sich die Kameraauflageplatte des Kopfes abschrauben und der Anschlussbolzen von 1/4 auf 3/8-Zoll umstecken. Er demonstriert damit - auch in Verbindung mit dem angegebenen Auflagegewicht von bis zu 25 KG -, dass er für schweres Equipment etwa für Mittelformatkameras konzipiert sein soll.

In unserem Test konnte der Kopf allerdings in der kritischen Schräglage diesem Anspruch nicht gerecht werden und sackte schon bei unserer zweiten Testkonfiguration mit der EOS 40D + Canon 70-200mm/2,8 + Blitzgerät (2,8 KG) komplett ab. Für etwa 2,3 KG hält er aber das Auflagegewicht ohne stärkeres Nachsacken. Die Dämpfung von Erschütterungen gelingt ihm nur mit unterdurchschnittlichen 20 Linien.

Für rund 270 Euro erhält der Käufer einen bestens ausgestatteten Kopf, der auch fertigungstechnisch in durchgehender Metallbauweise mit geräuscharm und fettfrei laufender Kugel überzeugt. Die zahlreichen Buttons sind zudem vorbildlich beschriftet und erleichtern so die Bedienung. Letztere ist allerdings aufgrund der Fülle an Bedienelemente nicht besonders intuitiv. Von den Haltefähigkeiten hätten wir mehr erwartet.

2. Nachtrag: der Hersteller hat uns angeschrieben und um einen Nachtest gebeten, da er die relativ geringe Haltefähigkeit nicht nachvollziehen könne (uns wurde ein Testbild zugestellt, bei dem 5 KG Haltefähigkeit ersichtlich sind, allerdings nicht - wie von uns getestet - in schräggestellter Position der Kugel und ohne angesetztes Kameraequipment). Wir haben den Test daraufhin mit 2,8 KG Auflage und in Schräglage wiederholt. Dieses Gewicht konnten wir im Nachtest nach mehreren Versuchen tatsächlich fixieren allerdings nur mit vergleichsweise sehr stark angezogener Feststellschraube in Ergänzung mit der ebenfalls sehr festgezogenen Friktionsschraube. Da wir jedoch sämtliche Kugelköpfe aus Vergleichbarkeitsgründen (manche Köpfe verfügen über keine Friktion) ohne Friktion getestet haben, sind die Testergebnisse weiterhin gültig: ohne Friktion allein mit der Feststellschraube angezogen sackt der FLM beim Testgewicht von 2,8 KG (EOS 40D + Speedlite 580 + Canon EF 70-200/2,8 L USM) komplett ab.

zum Dokumentanfang

 

 

Gitzo GH2781QR

Für rund 270 Euro wird der Gitzo GH2781QR angeboten. Der Kopf wiegt trotz seines relativ grossen Volumens nur 486 Gramm was durch eine hohle Innenkugel und dem Werkstoff Magnesum erreicht wird.

Ausstattungmässig bietet der Gitzo viel. Neben einer separat fixierbaren Panoramaplatte und einem sehr grossen Hauptfixierrad wird eine aufwändige Schnellwechselhalterung mit mehreren Wasserwaagen und Durchrutschsicherung geboten. Die Wasserwaagen sind aussen am Kopf angebracht und ermöglichen den Einblick aus fast allen Blickwinkeln. Zusätzlich ist in der Brücke noch eine Libelle mit vier Sichtfenstern eingelassen, die ausgerichtete Hochformataufnahmen ermöglicht.

Die ungefettete Kugel läuft weitgehend kratzfrei und lässt den Kopf sogar noch etwas über 90 Grad hinaus abneigen, was den Aktionsradius erweitert. Die Hauptfeststellung ist aus Hartplastik gefertigt; hier hätte eine Gummiauflage hautfreundlicher sein können. Dennoch liegt sie gut im Griff, zumal sie schön gross ausgeführt ist und den Kopf mit nur wenig Nachdruck sicher fixiert. Den Lauf empfinden wir als angenehm und sehr hochwertig. Eine Friktion bietet der Gitzo nicht.

In die Schnellwechselhalterung wird die im Lieferumfang enthaltene, gusseinserne Platte seitlich eingeschoben. Sie lässt sich nur von einer Seite einführen und ist zusätzlich durchrutsch-gesichert. Insgesamt scheint uns das gewöhnungsbedürftig, weil man die Kamera nicht frei von oben ansetzen kann und sich die Einführrichtung merken muss. Auch der unter der Haltung verborgene Entsicherungstaster will örtlich verinnerlicht sein, damit man die Kamera intuitiv entriegeln kann.

Als wirklich problematisch empfinden wir den Entsicherungshebel, der die Schnellwechsel-Platte festklemmt bzw. löst. Der ist als gusseiserner, flacher Bügel scharfkantig ausgeführt und damit unangenehm in der Bedienung. Er kann noch über eine kleine Schraube in seiner Hebelwirkung beeinflusst werden und diese Hebelfriktion ist sogar noch scharfkantiger und eigentlich nur mit Handschuhen hautschonend bedienbar. Diese praxisfremde Ausführung führt zur Abwertung des Kopfes.

Nichtsdestotrotz kann der Gitzo in unserem Test von den Haltefähigkeiten voll überzeugen und sakt auch beim höchsten Auflagegewicht mit dem 300mm/2,8-Teleobjektiv so gut wie nicht nach. Dabei muss man die Feststellschraube auch nur dezent anziehen, was den Kopf eigentlich auch für sehr hohe Auflagegewichte empfiehlt. Der Hersteller gibt als Maximallast 14 KG an und dieses Gewicht konnten wir auch in Schräglage nachvollziehen. Die Dämpfung ist allerdings gleich null und in unserem Test mit der 1D incl. Spiegelschlag wurden keine Verwacklungsunschärfen abgemildert.

Im Lieferumfang ist ein kleiner Stoffbeutel, ein Übergangsgewinde von 3/8 auf 1/4'' sowie eine mehrsprachige Betriebsanleitung nebst Garantiekarte enthalten (zusätzlich zur gesetzlichen noch 5 Jahre Extragarantie bei Registrierung und nur für Erstkäufer).

Von den Haltefähigkeiten, der luxeriösen Ausführung mit den vielfachen Wasserwaagen und dem grossen, sehr sicher zupackendem Hauptfeststellhebel nebst moderatem Eigengewicht kann der Kopf voll überzeugen. Die nur seitlich einführbare Kameraplatte ist aber etwas umständlich; vor allem der Klemmhebel und die Friktionsanpassung an der Schnellwechselhalterung sind allerdings so grobschlächtig ausgeführt, dass es uns wenig Freude macht, eine Kamera vom Kopf abzunehmen - insoweit wurde der Wert für "Qualität und Haptik" aus haptischen Gründen auf magere 10 Punkte festgelegt. Für Fotografen, die ihr Equipment selten vom Kopf nehmen - wie etwa im Studio oder bei vornehmlich schulternd arbeitenden Praktikern - mag das kein Problem sein und sie können von den hohen Haltefähigkeiten profitieren.

zum Dokumentanfang

 

 

Kirk BH 3

Den Kirk BH-3 haben wir aus den USA für 303 US-Dollar importiert. Zuzüglich Einfuhrzoll (3,7%) und Einfuhrumsatzsteuer (19%) kostet er somit umgerechnet rund 240 Euro. Aufgrund der genutzten Schnellversandoption erfolgte die Abwicklung erfreulich flott und nach 4 Tagen Versanddauer konnten wir ihn bereits austesten.

Der aus 6061-Alumnium gefräste Kopf vermittelt auf Anhieb - und für die Preisklasse erwartungsgemäss - einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Feststellrädchen sind ebenfalls komplett in Metall gefertigt und gegen versehentliches Abdrehen gesichert. Ein Gummierung anstelle der metallenen Riffelung hätte eine noch angenehmere Griffigkeit vermittelt.

Mit dem Hauptfeststellrad lässt sich die fettfreie und geräuscharm laufende Kugel sicher fixieren. Der Feststellbutton wirkt nicht ganz so "butterweich" wie beispielsweise bei den Benro J oder dem Arca Swiss Monoball, greift aber ohne Spiel und nach gut einer Viertelumdrehung sitzt die Kugel bombenfest.

Der Kopf wird mit einer Schnellwechselhalterung und dankenswerterweise auch mit einer Schnellwechselplatte (PZ3-universal, nur mit Imbusschlüssel ansetzbar) ausgeliefert. Wie bei den Benro-Köpfen der J-Serie lässt sich die Platte von allen Seiten in die Halterung einsetzen und ist ebenfalls arcakompatibel. Die Wechselhalterung bietet ergänzend noch eine Wasserwaage, die allerdings von der angesetzten Kamera regelmässig überdeckt wird. Man kann den Kopf jedoch vor Aufsetzen bereits horizontal ausrichten und so dieses Feature z.B. für horizontale Panoramaaufnahmen nutzen.

Die separat fixierbare Panoramaplatte ist mit einer Skalierung versehen und läuft solide und ohne Spiel. Messtechnisch konnte der 550 gr schwere Kopf durch eine sehr geringe Nachsacktoleranz voll überzeugen, dämpft jedoch Erschütterungen mit 60 Linien nur geringfügig ab. Erfreulich, dass der Hersteller ein realistisches und von uns nachvollziehbares Auflagemaximalgewicht von höchstens 7,5 KG angibt.

zum Dokumentanfang

 


Manfrotto 468 MG RC4

Im 468 werkelt ein sogenanntes hydrostatisches - von Manfrotto zum Patent angemeldetes - Prinzip, bei dem durch eine Flüssigkeit eine extrem hohe Feststellverbindung erzeugt wird. Die Vorteile liegen nicht nur in der Möglichkeit, sehr hohe Auflagegewichte zu halten sondern auch in einem kurzen Feststellweg. Gerade hier überzeugt der 468, denn schon nach rund einer halben Drehung der grossen und angenehm gummierten Feststellschraube sitzt die Kugel bombenfest. Hinzu kommt eine intelligent eingelassene, in Metall ausgeführte Friktionsschraube, die haptisch überzeugt und Feedback durch Rasterschritte gibt.

Nicht nur Grobmotorikern kommt die ebenfalls gross dimensionierte Feststellschraube für die untere, skalierte Panoramaplatte entgegen. Insofern ist der Manfrotto 468 nicht nur gut ausgestattet (incl. zwei Libellen in der hier vorgestellen Version RC4) sondern auch von den Fixierungshebeln exzellent ausgeführt.

Die hohen Haltefähigkeiten bestätigt auch unser Absacktest: nur 1mm Nachsacken bei 2,8 KG Auflagegewicht und 7mm bei Einsatz des 4 KG schweren Equipments mit dem Canon 300mm/2,8 L IS USM sind in forderster Front des Testfeldes angesiedelt. Die Herstellerangaben zum Maximalgewicht sind mit 16 KG recht moderat; in der Praxis konnten wird die Angabe deutlich überschreiten (zumindest liessen sich durch massiven Druck von rund einem Zentner in Schräglage kein nennenswertes Absacken erzeugen).

Erfreulich und nicht unbedingt manfrotto-typisch ist die Ausführung der Schnellwechselhalterung (RC-4 Version), denn die grosse, rund 90gr schwere im Lieferumfang enthaltene Schnellwechselplatte klinkt sich ohne Nachzuwackeln in die gesicherte Halterung ein. Ein weiteres Highlight ist die hohe Dämpfungsfähigkeit, die Erschütterungen z.B. durch Spiegelschlag abmildert und hochaufgelöste Bildergebnisse begünstigt.

Damit ohne Fehl- und Tadel ? Die Begeisterung trübt die gefettete und nicht ganz geruchsneutrale, teflonbeschichtete Kugel etwas. Der Kopf läuft trotz Fettung nicht ganz ohne Kratzgeräusche. Wer hochwertigste Kugelköpfe einmal in der Hand gehalten hat wird dem Manfrotto 468 zudem eine gewisse Grobschlächtigkeit z.B. aufgrund der gusseisernen Panoplatte zusprechen können. Zudem ist der Hals etwas verjüngt, so dass - ohne die beiden Aussparungen zu nutzen - der Verstellweg etwas eingeengt wird. Unterm Strich sprechen aber Leistungen und insbesondere die hervorragende Haptik der Hauptfeststellschraube für den rund 250 Euro teuren und mit 690gr allerdings nicht ganz leichten Kopf.

zum Dokumentanfang

 

 

Markins Q3

Mit 285 Euro liegt der Markins Q3 preislich an der Obergrenze des Testfeldes. Dafür erhält der Käufer einen weitgehend komplett ausgestatteten Kopf, der aus hochfestem Duraluminium gefertigt ist und nur 385 gr. wiegt. Er ist im Prinzip der Sirui K-Serie bzw. dem Arca-Swiss Monoball Z ähnlich und verfügt im Hauptfeststellrad über ein kleines Friktionsrädchen. Dieser Aufbau ist besonders dezent und fördert eine schnelle und intuitive Bedienung.

Die integrierte Schnellwechselhalterung ist zum Arca-Swiss-Standard kompatibel, so dass sich die dem Standard zugehörigen Schnellwechselplatten herstellerübergreifend verwenden lassen (im Kaufpreis ist jedoch keine Platte enthalten). Auch hier beim Markins Q3 lässt sich die Kamera von allen Seiten aufsetzen. In der Schnellwechselhalterung ist noch eine kleine Wasserwaage integriert, um den Kopf bei nicht angesetzter Kamera waagerecht auszurichten.

Die mit Gradwerten versehene Panoramaebene lässt sich separat über eine Fixierschraube festklemmen. Sie ist angenehm leichtgängig und wir auch durch grössere Auflagegewicht nicht schwergängiger. Beim Fixieren der Panoramaebene kann sich die Einstellhöhe des Kopfes allerdings leicht verschieben. Insoweit sind die wesentlichen Features beim Markins-Kopf verwirklicht. Der Hauptfeststellbutton wird dem vielzitierten und angenehm "butterweichem" Lauf voll gerecht, hat jedoch überraschend viel Spiel. D.h. der Button wackelte in der Fassung um relativ auffällige 2-3mm. Der Deutschlandvertrieb schrieb uns hierzu an und erklärte, dass es sich um eine Ausgleichstoleranz bei Temperaturschwankungen handele - auf unsere Bitte, ein entsprechendes Technologiepapier vom Hersteller vorzulegen, erhielten wir jedoch keine weitere Reaktion.

Beim Test liegt die Nachsacktendenz auf sehr geringem Niveau und auch Erschütterungen werden mit 300 Linien sehr gut abgedämpft. Angesichts des geringen Gewichts und der kompakten Abmessungen ist der Kopf eine echte Empfehlung für die Fotoreise selbst bei Nutzung von schweren Teleobjektiven (etwa bis 8 KG in Schräglage). Wäre nicht der kleine Fauxpas mit dem nachwackelnden Feststellbutton, dann hätte er als hervorragender Qualitäts-Kompromiss aus geringem Eigengewicht, Funktionalität bzw. Halte- und Dämpfungsfähigkeiten gleich nach dem Feisol CB-40D Mitfavorit des Testfeldes werden können. 

zum Dokumentanfang

 

 

Novoflex Magicball MB 50

Der mit dem Design Award-Winner 1998 ausgezeichnete Novoflex MB 50 ist bautechnisch zur ebenfalls vorgestellten Mini-Version nahezu identisch. Allerdings wiegt er mit 610 gr knapp das doppelte und kostet auch ein paar Euro mehr (Kaufpreis ca. 230 Euro). Zudem verfügt er über einen dezent integrierten Friktionshebel zur individuellen Auflagegewichtsanpassung. In der Hand liegt der aus einer Alu-Magnesiumlegierung gefertigte MB 50 solide und vermittelt einen sehr hochwertigen Eindruck.

Anstelle eines Schnellwechsel-Systems wird eine grosse Rändelschraube geboten, die sich in der Praxis als ebenfalls recht flott erweist. Allerdings sind die Haltefähigkeiten bei höherem Auflagegewicht eingeschränkt, da man hier mit der Hand die Kamera aufschraubt und nicht immer die erforderliche Festigkeit erzielen kann. Das Prinzip Kugelkopf mit Auffangschale und darin eingebetteter Kugel wird beim Magicball auf den Kopf gestellt und ein grosser, metallener Bügelüberbau umfasst die Kugel von oben. Der Feststellhebel ist ebenfalls aus Metall gefertigt und liegt mit angerauhter Oberfläche satt und griffig in der Hand - eine Vierteildrehung und der Kopf ist fixiert.

Bedingt durch die abstehenden Unterkanten des Metallbügels sind die vertikalen Neigefähigkeiten auf 45 Grad beschränkt. Der User muss daher bei Bedarf - etwa wenn im Querformat senkrecht gen Himmel oder tief in den Bodenbereich fotografiert werden soll - die Kamera über die Rändelschraube lockern und sie um 90 Grad drehen. Das funktioniert relativ zügig, erfordert jedoch zwei Handgriffe. Eleganter wäre hier eine integrierte Panoramaplatte gewesen.

Messtechnisch überzeugen die Werte beim Abneigen mit geringem Auflagegewicht von 1,3 KG - je mehr angesetzt wird, umso eher ist ein Nachsacken des Kopfes hinzunehmen. Die Auflagegewichtsgrenze in Schräglage liegt etwa bei 4,5 KG. Erschütterungen dämpft der Magicball mit 200 Linien noch recht gut.

zum Dokumentanfang

 


RRS BH-55 LR

Der amerkanische Hersteller Really Right Stuff (RRS) für Stativzubehör hat sich weltweit einen sehr guten Namen mit extrem soliden Kugelköpfen gemacht. Der in unserem Testfeld neu aufgenommene RRS BH-55 LR sprengt aufgrund seines hohen Gewichts von 900gr eigentlich unsere 660gr-Testspezifikation. Dennoch haben wir ihn aufgrund einiger Nachfragen aufgenommen.

Rund 455 US-Dollar werden für den hier vorgestellten BH-55 LR mit arca-kompatiblem Schnellwechselsystem incl. Schnellspannhebel fällig. Zuzüglich Versand und Einfuhrabgaben (Zoll 3,7% und 19% MwSt) werden etwa um 420 Euro für den Erwerb fällig. Damit liegt er nicht nur im Gewicht sondern auch vom Kaufpreis an der Spitzenposition des Tests.

Auffällig ist die sehr handliche, grosse Feststellschraube, die schon mit sanftestem Dreh die Kugel arretiert und auch bei höherem Auflagegewicht das Equipment zuverlässig festhält. Geboten werden zwei ergänzende Schrauben: eine skalierte Friktion und die Feststellung für die Panoramaplatte. Der Schnellspannhebel (in der hier vorgestellten LR-Version) ermöglicht eine sehr flotte Bedienung und arretiert eine Schnellwechselplatte sicher ohne nachzuruckeln. Der zu überwindende Kraftaufwand hält sich beim Spannen und Lösen in Grenzen, so dass man ein etwas schwereres Stativ idR nicht zusätzlich festhalten muss.

Den geriffelten, metallenen Feststellschrauben hätte eine Gummierung gut getan, die nicht nur hautfreundlicher sondern auch bei kühler Witterung angenehmer wäre. Kleine Kritik verdient auch die etwas zu weit versenkte Friktionsschraube. Wird sie weit eingedreht, kann sie aufgrund geringer Griff-Fläche nurnoch schwer gelöst werden.

Nicht ganz optimal ist auch die Platzierung der Friktions- bzw. Panoramafeststellschrauben, da sie gegenüber der Hauptfeststellschraube liegen und eine zweihändige Bedienung einfordern. Eine komplette Repositionierung ist bei angesetztem Equipment somit etwas erschwert. Vorteilhaft ist hingegen die zweifache Aussparung, die Abneigen oder Hochformatpositionen entgegenkommt, da die Panoplatte dann nicht oder nur ein Stück verdreht werden muss. Für  Panoramaaufnahmen lässt sich die Basis noch mit einer Leveling Plate (45 USD) aufrüsten, um in Ergänzung mit der Ausrichthilfe an der Schnellwechselplatte horizontal ausgerichtete Schwenks durchzuführen.

Die Ergebnisse bei den Haltefähigkeiten sprechen für sich. Ein relevantes Nachsacken ist praktisch nicht feststellbar. Bei unserem höchsten Auflagegewicht (3,9 KG) sind die 4mm auf absolutem Spitzenniveau angesiedelt und werden nurnoch vom Triopo B3 minimal unterboten.

In extremer Schräglage trauen wir dem BH-55 etwa 8KG Haltefähigkeit zu, für normalere Positionen dürften die vom Hersteller angegebenen 25 KG jedoch zutreffend sein. Die Dämpfungsfähigkeiten liegen ebenfalls mit 380 Linien auf Spitzenniveau und ziehen mit dem Arca-Monoball Z1 und Manfrotto 468 gleich.  

Derzeit liegt der BH-55 von seinen Leistungen in der Spitzengruppe des Testfeldes. Für Studioanwendungen ein toller Kopf, bei Outdooreinsätzen aufgrund des Gewichts sicherlich nur für sehr sportliche Fotografen oder kurze Transportwege geeignet.

Vielen Dank an Werner Pflaum für die Zurverfügungstellung des Testexemplares !

zum Dokumentanfang

 

 

RRS BH-40 LR

Der kleinere Bruder wiegt mit 480gr etwa die Hälfte des oben vorgestellten BH 55 und ist damit für mobile Einsätze noch besser geeignet. Rund 340 Euro werden für den Kauf des hochwertigen Kopfes fällig (375 US-Dollar zuzüglich einer Versandpauschale + 19% EUST + 3,7% Zoll). Bis zum Eintreffen der Lieferung mussten wir einen ganzen, langen Monat warten*, immerhin liessen sich via Tracking die Versendungsstationen einigermassen verfolgen.

Ausstattungsmässig bietet der BH-40 ähnliche Features wie der grosse Bruder: Panoramaplatte, zwei Aussparungen, separate Friktion und anstelle des massiven Feststellrades eine grosse Flügeschraube. Aufgrund der kompakteren Abmessungen ist diese grosse Metallfeststellschraube beim Abneigen manchmal im Wege, lässt sich jedoch teilentkoppeln. Ähnlich gedrängt geht es bei der skalierten Friktions- und der Panoramafeststellschraube zu. Sie lassen sich zwar ohne weiteres frei bedienen, doch kommt man regelmässig mit beiden gleichzeitig in Fingerkontakt.

Die hier vorgestellte Version mit Klemmfunktion an der Schnellwechselhaltung arbeitet mit einigen Arca-Schnellwechselplatten sauber zusammen (z.B. von Benro), kann aufgrund der geringen Toleranz des Klemmweges jedoch mit einigen anderen arca-kompatiblen Platten Probleme haben (z.B. rutschen Triopo-Platten einfach durch). Der Hersteller bietet daher spezielle - nicht im Lieferumfang enthaltene - Platten für die LR-Version des Kopfes an (siehe Herstellerhinweis). 

Die Verarbeitungsqualität des BH-40 liegt erwartungsgemäss auf einem hohen Niveau, der Kopf liegt massiv in der Hand und sämtliche Bauteile sind aus Metall gefertigt. Die Feststellschraube bietet eine angenehm grosse Griff-Fläche, ihr fehlt jedoch etwas der butterweiche Lauf, man hat eher das Gefühl mit einer schlichten Klemmschraube zu hantieren.

Als maximales Auflagegewicht gibt der Hersteller 9 KG an, wir würden die Obergrenze zumindest in kritischen Schräglagen etwa bei 6,5 KG ansetzen. Die Nachsacktoleranz bei kleineren Auflagegewichten ist beim BH 40 gering: rund 2mm bei 2,8 KG (70-200/2,8 + Kompaktblitz + Kamera) sind als gut zu bezeichnen. Dämpfungstechnisch gibt sich der Kopf ebenfalls keine Blösse.

Insgesamt erwirbt der Käufer einen grundsoliden Kopf, der allerdings - auch als kleinerer Bruder des BH-55 - mit knapp 500gr noch als Gewichtsfaktor auf Reisen einkalkuliert werden will und der aufgrund seiner recht eng platzierten Bedienelemente gewisse Komfortkompromisse eingeht.

* Kommentar von W. Pflaum per Email:

"Ui, also 1 Monat hat bei mir noch nie was gedauert. Einmal wartete ich 3 Wochen bei einer Großbestellung, weil ich vorab aber wußte, daß ein Einzelteil nicht  sofort lieferbar war. Normalerweise hatte ich so nach ca. 3-6 Tagen alles in den Händen - der Zoll hielt es meist davon die meiste Zeit fest. I.d.R. wurde es am Tag der Bestellung noch in San Luis Obispo dem UPS-Fahrer übergeben - lt. Tracking. Ich habe allerdings noch nie per USPS (also normale Post) bestellt."

zum Dokumentanfang

 

 

Traumflieger-Kommentar

Ein Hauptanliegen unseres Reports war die Suche nach einem Kopf, der sich bei hohen Haltefähigkeiten und guter Ausstattung durch geringes Eigengewicht und Kompaktheit auch für den Ausseneinsatz - sprich die unbeschwerte Fotoreise - eignet. Gefunden haben wir den Markins Q3 und den Arca Monoball P0, die genau diese Kriterien erfüllen. Der Käufer wird allerdings ordentlich zur Kasse gebeten, denn zuzüglich Schnellwechselplatte werden über 300 Euro verlangt.

Ebenfalls hervorragend in seinen Haltefähigkeiten und auf ähnlichem Preisniveau ist der Arca Swiss Monoball Z1 angesiedelt. Aufgrund seiner asphärischen Kugel bzw. dem noch eine Idee butterweicheren Lauf des Feststellbutton wirkt er auf uns noch eine kleine Idee edler als der Markins. Erwirbt man den Arca Monoball in einer Version mit Schnellwechselsystem, wiegt er rund 670 Gramm. Dieses Gewicht halten wir für die Fotoreise zumindest dann für grenzwertig, wenn jedes Gramm zählt. Im Studioeinsatz ist er aber kaum zu toppen. Ähnliches gilt für den noch schwereren RRS BH-55, der fertigungstechnisch ohne Frage auf dem excellenten Niveau des Monoball Z1 liegt, noch etwas bessere Haltefähigkeiten hat aber auch teurer ist.

Von den maximalen Haltefähigkeiten und der angenehmen Haptik der Hauptfeststellschraube bietet der Manfrotto 468 MG RC4 den grössten Komfort des Testfeldes, unterwegs muss man jedoch ebenfalls mit einem recht hohen Gewicht leben. Für uns als Freunde des Arca-Standards allerdings bedauerlich, dass Manfrotto hier auf einen eigenen Standard setzt.

Nicht minder überzeugend ist der Feisol CB-40D, der gut ausgestattet und mit 430gr noch angenehm leicht daherkommt. Seine Haltefähigkeiten sind überragend und er bietet die wichtige, arca-swiss-kompatible Schnellwechselhalterung. Feisol mischt hier sogar die teils nobler ausgestattete Klasse oberhalb von 200 Euro von hinten auf. Eine ähnliche Überraschung gab es beim Testupdate letztes Jahr, da hatte sich der Sirui K20x in die Domäme der hochpreisigen Köpfe frech eingemischt. Der Feisol übertrifft ihn aber wegen noch besserer Haltefähigkeiten.

Der Kirk BH3 ist ohne Fehl und Tadel, wenn man von Kleinigkeiten wie der etwas geringen Dämpfung von Erschütterungen bzw. die in dieser Preisklasse übliche aber nicht vorhandene Integration der Friktionsschraube in den Feststellhebel absieht. Der Käufer erhält für 240 Euro einen Kopf incl. Schnellwechselplatte, der sich auch für hohe Gewichtsauflagen empfiehlt - mag der Kirk insgesamt auch etwas nüchtern wirken.

Durch viele Sonderausstattungsmerkmale hebt sich der FLM Centerballhead 38 FT hervor. Wer mit eher leichtem Equipment unterwegs ist und einen edlen Kopf mit vielen Features sucht, kann mit ihm glücklich werden. Ein wenig Einarbeitungszeit ist aufgrund der zahlreichen Feststellschrauben für eine flotte Bedienung vor Ort allerdings erforderlich.

Der Gitzo GH2781QR hat tolle Haltefähigkeiten, ist noch vom Gewicht her moderat, ärgerte uns aber wegen des ungeschliffenen Entriegelungsbügels. Wer im Winter mit Handschuhen unterwegs ist oder die Kamera nur selten vom Stativ nimmt, dürfte damit leben können.

Der Novoflex Magicball MB 50 ist nicht zuletzt aufgrund seines ungewöhnlichen Designs und seinen hohen Fertigungsqualitäten zu einer festen Grösse unter ambitionierten Fotografen geworden. Selbst Profis wie Michael Martin sieht man in der Wüste mit dem Kopf erfolgreich operieren. Dennoch geht der Käufer gewisse Kompromisse im Bedienkomfort etwa durch die fehlende Panoramaebene bzw. einschränkte Neigfähigkeiten ein.

zum Dokumentanfang

 

 

    Gesamtübersicht


Kopf ca. Preis Material Gewicht Schnellw.-System ? max-Gewicht Schräglage Punkte
Qualität/
Haptik
Punkte
Ausstg.
Punkte
Haltef.
Punkte
Däm-pfung
Punkte
Gewicht/
Vol.
Pkte
Ges.
Tiltall BH-07 99 EUR Alu 284 gr ja, arca-komp. ca. 7,5 KG 90 80 104 76 102 90
Feisol CB-40D 129 EUR Alumin. gefräst 420 gr ja, arcra-komp. ca. 12 KG 85 85 148 63 69 90
Manfrotto 468 250 EUR Alu, Druckguss 690 gr ja, Manfr. ca. 15 KG 88 80 141 100 43 90
Sirui K-20x 115 EUR 6061 Alumin. gefräst 400 gr ja, arcra-komp. ca. 6,5 KG 85 90 98 100 73 89
Feisol CB-30C 99 EUR Alu gefr. 235 gr ja, arcra-komp. ca. 8 KG 85 75 107 50 123 88
RRS BH-55 420 EUR Metall, k. nähere Angabe 900 gr ja, arca-komp. ca. 8 KG 93 80 123 100 32 86
Markins Q3 285 EUR Duraluminium
gefräst
385 gr ja, arca-komp. ca. 8 KG 90 80 100 79 75 85
Triopo B3 150 EUR 6061 Alumin. gefräst 590 gr ja, arca-komp. ca. 7 KG 90 75 124 84 49 84
Arca Monoball P0 285 EUR Duralumin. gefräst 350 gr ja, arca-komp. ca. 6 KG 88 80 88 79 83 83
Arca Swiss Monoball Z1 280 EUR (ohne Schnellw.-System) Duralu gefräst 600 gr (o. Schnellw.-System) optional erhältlich ca. 8 KG 95 75 94 100 48 83
Sirui K-10x 100 EUR 6061 Alumin. gefräst 350 gr ja, arcra-komp. ca. 6,5 KG 60 90 91 89 83 83
Sirui G10 81 EUR 6061 Alumin. gefräst 300 gr ja, arcra-komp. ca. 6 KG 78 80 78 76 97 82
Sirui G20 85 EUR 6061 Alumin. gefräst 400 gr ja, arcra-komp. ca. 6,5 KG 80 80 81 92 73 81
Benro B-2 145 EUR 6061 Alumin. gefräst 480 gr ja, arcra-komp. ca. 7 KG 88 75 80 89 60 79
Benro J-2 185 EUR 6061 Alumin. gefräst 510 gr ja, acra-komp. ca. 6,5 KG 88 78 85 84 57 78
Triopo B-2 105 EUR 6061 Alumin. gefräst 420 gr ja, arca-komp. ca. 6 KG 88 75 66 89 69 78
RRS BH 40 340 EUR Duralumin. gefräst 480 gr ja, arca-komp. ca. 6,5 KG 85 79 74 89 60 77
Feisol CB-50D 145 EUR Alumin. gefräst 560 gr ja, arca-komp. ca. 7 KG 85 85 94 71 52 77
Cullmann MB 6.5 149 EUR Alumin. gefräst 640 gr ja, arca-komp. ca. 6,5 KG 92 88 85 63 46 75
Sirui C10 35 EUR 6061 Alumin. gefräst 180 gr ja, arca-komp. ca. 5 KG 75 70 65 63 100 75
Benro J-1 159 EUR 6061 Alumin. gefräst 390 gr ja, arca-komp. ca. 3 KG 88 78 26 68 74 67
Kirk BH 3 240 EUR 6061 Alumin. 550 gr ja, arca-komp. ca. 7,5 KG 83 75 84 16 53 62
Benro J-0 149 EUR 6061 Alumin. gefräst 340 gr ja, acra-komp. ca. 2,2 KG 85 78 18 42 85 62
Novoflex Ball 40 85 EUR Alu-Magn. 485 gr nein ca. 7 KG 40 25 80 89 60 59
Benro KS-1 115 EUR 6061 Alumin. 560 gr ja, arca-komp.(seitl.) ca. 1,5 KG 75 70 13 68 52 56
Novoflex MB 50 230 EUR Alu-Magn. 610 gr nein ca. 4,5 KG 75 55 43 53 48 55
Kaiser 6011 139 EUR Aluminium 660 gr nein ca. 6 KG 45 53 50 79 44 54
Novoflex Magicball Mini 169 EUR Alu- Magnesium 330 gr nein ca. 1,5 KG 75 45 13 37 88 52
FLM Centerb. 38 FT 270 EUR k.A. (verm. Aluminium) 465 gr nein (optional) ca. 2,3 KG 75 95 18 5 63 51
Cullmann Magnesit 25 Nm 70 EUR 6061 Alumin. 445 gr nein ca. 6,5 KG 65 65 51 5 65 50
Walimex FT-011 H (Action-Grip) 55 EUR Aluminium 840 gr ja ca. 1,3 KG 55 65 12 79 35 49
Bilora Perfect Pro 40 EUR k.A. (verm. Alu/Druckg.) 320 gr ja ca. 2 KG 40 50 16 37 91 47
Manfrotto 322 RC2 110 EUR Magnesium 650 gr ja ca. 5 KG 60 60 58 11 45 47
Manfrotto 486 RC2 60 EUR Aluminium, Druckguss 460 gr ja ca. 5,5 KG 58 55 48 5 63 46
Manfrotto 484 RC2 55 EUR Aluminium, Druckguss 320 gr ja ca. 2,4 KG 55 55 20 5 91 45
Kaiser 6017 60 EUR Aluminium 290 gr nein ca. 2,8 KG 40 50 23 11 100 45
Walimex FT-001 Mag 60 EUR Magnesium 480 gr ja ca. 3,3 KG 40 60 28 0 60 38

 

     Newsletter

Sie möchten informiert werden, sobald neue Traumflieger-Tests und -Reports online gehen ?
Tragen Sie sich einfach in den Newsletter hier ein.

zum Dokumentanfang

 

 

     Feedback
  Leserkommentare:


Derzeit sind hier 124 Kommentare vorhanden:
 

Christian: Hallo,
vielen Dank für den informativen Test.
Mich wundert es nur, warum der Tiltall-Kopf trotz seiner schlechten Dämpfung Testsieger wurde und ein Sirui wegen geringfügig schlechterer Haltefähigkeit gleich so abrutscht, obwohl er wohl im Durchschnitt der beste wäre. Wenn man nun den Unterschied zwischen dem 10er und 20er Sirui sieht, wäre wohl der 30er oder 40er Testsieger in allen Kategorien, obwohl diese extrem günstig sind.
Vielleicht könntet ihr zur Vervollständigung diese Tests noch nachreichen... Dann wäre der Test wohl perfekt!

Danke, weiter so

Christian
(08.06.2014, 19:01 Uhr)

Lehmann: Hallo,
Danke für den praxisnahen Test, der so manche Schwäche bei "Top"KK ebenso aufzeigt, wie echte Geheimtips ( wie den Arca p0) und die guten, alten, klassischen Arca Monoballs.

Was ich mir als Besitzer diverser altbewährter, aber auch neuerer KK ( wie p0) wünschen würde, wäre ein Test des arca p1, der mir noch kompromissloser als der p0 erscheint und m.E.n. in Sachen Haltekraft und Dämpfung zur absoluten Spitze gehört.
Der einzige Nachteil ist das Fehlen einer 90Grad-Abkippung, aber dafür stellt der Markt ja L-Holder für jede DSLR zur Verfügung.

Wie gesagt, ein Test des Arca p1 würde die Topklasse noch abrunden.
Zumal der p1 im vergleich zu den Konkurrenten noch relativ leicht ist...

Danke !!
(18.03.2014, 13:31 Uhr)

Michael Lange: Ich habe heute das erste Mal diese Seite besucht. Tolle Arbeit. Die Ergebnisse sind für mich sehr hilfreich, eine Entscheidung treffen zu können. Ich werde diese Seite auf jeden Fall weiterempfehlen und freue mich auf weitere Erkenntnisse und Informationen.
Macht bitte weiter so!
(07.02.2014, 21:16 Uhr)

michaelbroer: Vielen Dank und Anerkennung für den sehr interessanten und aussagekräftigen Test. Verstehe nicht ganz, warum der Gitzo GH 2781QR nicht in der Gesamtübersicht aufgeführt ist? Oder habe ich den übersehen?
Ich kann die Qualität des GH 2781QR bestätigen, den ich mir sehr sorgfältig durch Vergleiche vor allem Manfrotto und FLM ausgesucht habe. Die Abzüge beim Handling kann ich nicht nachvollziehen. Dass man die QR-Platte/Kamera nicht von oben einsetzen, sondern von hinten einschieben muß hat durchaus einen großen Vorteil: die Kamera ist sofort nach dem Klicken, der Sicherungsmechanismus auf dem Stativ gesichert. Der Feststellbügel ist flach, aber doch nicht scharfkantig. Bedienung ist etwas anders, aber doch nicht schlechter. Einzig die gerändelte Schraube am Spannbügel steht vor und ist tatsächlich scharfkantig. Habe einen kleinen Gummiring drauf gemacht und alles bestens.
Ich nutze den Kopf vor allem auf einem Gitzo Carbon 1541T. Der Kopf und das Stativ sind unglaublich klein, leicht und kompakt und trotzdem sehr sehr stabil. Der Kopf GH2781QR ist gerade für den mobilen Einsatz meines Erachtens perfekt.
(29.10.2013, 09:04 Uhr)

Martin: Hallo zusammen,
also was das schlechte abschneiden des FLM Centerb. betrifft kann ich nur zustimmen. Da habe ich mich verkauft.
Leider trifft das auch auf den Service und die Kommunikation von FLM zu. So was habe ich noch nie erlebt.

Viele Grüße
Martin
(01.10.2013, 10:03 Uhr)

BertholdSW: Danke für den sehr informativen Test.
Etwas Probleme habe ich mit:
Wenn ich im Teil 1 auf das Farbbild mit dem Titel: „Verwackelungs Dämpfung“ mit der linken Maustaste klicke, erscheint rechts untereinander jeweils der belichtetet 5€ Schein.
Oben = Belichtung Kamera mit Kopf x und Spiegelvorauslösung.
mitte = Belichtung Kamera mit Kopf aber ohne Spiegelvorauslösung.
unten = Belichtung Kamera direkt auf den Stativteller ohne Kopf montiert.
Der untere 5€ Schein ist der unschärfste. Kann das sein?
Das entspricht jedenfalls nicht meinen Stativ-Erfahrungen.
Das würde ja bedeuten, dass nur der Kopf die grösste Bewegungsenergie vernichten könnte.
mfg vom BertholdSW aus dem Sauerland.
(06.08.2013, 09:58 Uhr)

Carsten: Moin Stefan, das mit Sirui ist ein guter tip, das G20 scheint mir passend zu sein. Würdest du eine Sirui MP-20 oder eine Feisol QRC-50 ohne bedenken mit einem SunSniper nutzen und oder am Einbein? Welches ist stabiler und Sicherer, also gegen herausfallen/rutschen gesichert?
(31.01.2013, 10:44 Uhr)

Stefan_tf: @Carsten: ich empfehle einen Kopf mit arca-Halterung. Das bieten beide von Dir genannten Köpfe. Damit ist das Gewackel vorbei (allerdings gibts auch von Manfrotto wackelfreie Schnellwechselhalterungen allerdings in der schwereren Gewichtsklasse). Arca-kompatible Schnellwechselplatten gibt es jetzt so langsam von Sirui, wo man auch eine Kamera-Handschlaufe durchstecken und vermutlich auch einen Sunsniper montieren kann. Das bieten die ganz neuen Sirui-Köpfe G10x, G20x, die sich auf für deine Gewichtsklasse eignen.
Wenn du dein Equipment schulterst und damit durch die Gegend joggst, empfehle ich, beim Festdrehen zusätzlich die Friktion zu nutzen.
(30.01.2013, 01:48 Uhr)

Carsten: Moin, bei mir steht der Kauf eines neuen Stativ an. Dazu hätte ich gerne auch einpassenden Kugelkopf oder 3 Wege Neiger. Der Feisol cb40 oder Cullmann 6.5 sagt mir schon gut zu. Nur wie steht es eigentlich um die Schnellwechseleinheiten? Ich denke da an Sicherheit und Stabilität. Rumschleppen tu ich im Moment eine 50d mit dem 70-300L. Oft bin ich auch auf Rennstrecken unterwegs und hab die Kamera zur Zeit auf einem Einbein mit Manfrotto 234RC Neiger wo mir die Funktion der Schnellwechseleinheit zwar gut gefällt, aber halt mit spiel was mir gewaltig missfällt und Haptik ist auch eher dürftig. Auch ab und an wird das Einbein geschultert und wenn es not tut halt damit auch mal ein kurzer Jogginglauf. Auch plane ich für Reisen die anschaffung eines Sun Sniper Gurtes welchen ich gerne an über eine Schnellwechseleinheit nutzen möchte da ich das rumgeschraube nicht so toll finde. Ich würde schon gerne ein Sortiment eines Herstellers benutzen beim Thema Wechselplatten und Schnellspanner. Preislich liegen die Feisol und Cullmann MX geschichte bei dem was ich mir so vorgestellt habe. Wozu würdest du raten?
Grüße Carsten
(30.01.2013, 01:03 Uhr)

manfred: Hallo Stefan,
danke für die Antwort, das ging ja schnell.
Schafft es der Sirui Sirui K-30x auch noch in den Test. Das wäre spannen und es könnte dann doch noch eng für den Feisol-CB40D werden.
Bin gespannt.
Viele Grüße
Manfred
(19.10.2012, 16:08 Uhr)

[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [weiter >>]
Kommentar schreiben:

Name:
E-Mail oder Homepage:

Bitte diese Zahlen eingeben:
Captcha Code

Hier geht es ZUM FORUM / Canon Specials finden Sie im TRAUMFLIEGER-SHOP !

 

 

 

    



 

 

News





Mercedes Coupe als 360-Grad-Panorama mit Sound und Video!


Canon EOS 600D Icon

Video-Report 600D

Web-Report 600D


Video: der optimale Fotorucksack mit Rueckenzugriff


Canons Telekonverter 1,4x und 2x III im Traumflieger-Test


Video: der Autor Stefan Gross stellt das viel gelobte Profihandbuch EOS 60D vor !


Lumix GH2 besser
als Canon DSLR ?

Powershot G12
und
Canon 70-300mm L-Objektiv


REPORT EOS 1000D !
 

NEUER RAW-Konvertest


Die Sensation !

Videobrille an Canon DSLR !


besser als die 7D ?

Der 60D-Report !


Neu: 7 edle Weitwinkel im Test


Neu: Polfilter-Test !


endlich da: der ultimative Kameravergleich !



Speicherkarten-TEST !



Flaschenhals Einsteiger-Objektiv ?



Video per Funk steuern


Canon 400mm/2,8 getestet
Sigma 100-300/4,0 getestet

Firmwareupdate EOS 1D Mark IV

zwei neue Telekonverter im Test (mit neuem Sieger)

neuer Testsieger
im Stativkopf-Test




Tipps zu Fernauslösern




Tipps zu Stativen




Panoramakopf im Selbstbau




Freeware für Lightroom
 


Traumflieger-Hintergrundinfos

Wissen


Umfrage

Traumflieger-Hintergrundinfos

Wissen


News





Mercedes Coupe als 360-Grad-Panorama mit Sound und Video!


Canon EOS 600D Icon

Video-Report 600D

Web-Report 600D


Video: der optimale Fotorucksack mit Rueckenzugriff


Canons Telekonverter 1,4x und 2x III im Traumflieger-Test


Video: der Autor Stefan Gross stellt das viel gelobte Profihandbuch EOS 60D vor !


Lumix GH2 besser
als Canon DSLR ?

Powershot G12
und
Canon 70-300mm L-Objektiv


REPORT EOS 1000D !
 

NEUER RAW-Konvertest


Die Sensation !

Videobrille an Canon DSLR !


besser als die 7D ?

Der 60D-Report !


Neu: 7 edle Weitwinkel im Test


Neu: Polfilter-Test !


endlich da: der ultimative Kameravergleich !



Speicherkarten-TEST !



Flaschenhals Einsteiger-Objektiv ?



Video per Funk steuern


Canon 400mm/2,8 getestet
Sigma 100-300/4,0 getestet

Firmwareupdate EOS 1D Mark IV

zwei neue Telekonverter im Test (mit neuem Sieger)

neuer Testsieger
im Stativkopf-Test




Tipps zu Fernauslösern




Tipps zu Stativen




Panoramakopf im Selbstbau




Freeware für Lightroom
 


News





Mercedes Coupe als 360-Grad-Panorama mit Sound und Video!


Canon EOS 600D Icon

Video-Report 600D

Web-Report 600D


Video: der optimale Fotorucksack mit Rueckenzugriff


Canons Telekonverter 1,4x und 2x III im Traumflieger-Test


Video: der Autor Stefan Gross stellt das viel gelobte Profihandbuch EOS 60D vor !


Lumix GH2 besser
als Canon DSLR ?

Powershot G12
und
Canon 70-300mm L-Objektiv


REPORT EOS 1000D !
 

NEUER RAW-Konvertest


Die Sensation !

Videobrille an Canon DSLR !


besser als die 7D ?

Der 60D-Report !


Neu: 7 edle Weitwinkel im Test


Neu: Polfilter-Test !


endlich da: der ultimative Kameravergleich !



Speicherkarten-TEST !



Flaschenhals Einsteiger-Objektiv ?



Video per Funk steuern


Canon 400mm/2,8 getestet
Sigma 100-300/4,0 getestet

Firmwareupdate EOS 1D Mark IV

zwei neue Telekonverter im Test (mit neuem Sieger)

neuer Testsieger
im Stativkopf-Test




Tipps zu Fernauslösern




Tipps zu Stativen




Panoramakopf im Selbstbau




Freeware für Lightroom