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home - Fototechnik - Canon EOS 5D Vergleichstest |
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AUFLÖSUNG am Canon 17-40mm/4,0 L @17mm, Offenblende |
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| im BILDZENTRUM | im RANDBEREICH | ||
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| sub. Schärfegrad 5 | sub. Schärfegrad 4 | sub. Schärfegrad 3 | sub. Schärfegrad 2,8 |
b) Randabdunkelung (Vignettierung) und Verzeichnung
Ähnlich wie die
Sonne dunkler wird, sobald sie sich dem Horizont nähert und die Strahlen durch
eine dickere Luftschicht gedämpft bzw. teilweise durch die Erde abgeschirmt
werden, so ergeht es dem Licht in den Randbereichen der Optik beim Vollformat.
Während an der EOS 20D nur der innere Bildkreis - quasi das Filetstück der Optik
- für den gecroppten CMOS verwertet wird, so will
der grosse Bildsensor der EOS 5D vollständig ausbelichtet werden und hat hier
erkennbar stärker mit Vignettierungen zu kämpfen. Der Randlichtabfall beträgt -
innerhalb des Testfeldes - im Schnitt an der EOS 5D rund 1,8 Blendenstufen
während er sich an der EOS 20D mit einer halben Stufe kaum bemerkbar macht.
Die Vignettierung fällt an der EOS 5D besonders bei Weitwinkelobjektiven iVm der Offenblende auf (Beispielsweise bei 17mm und Blende 4,0 von über 4 Blendenstufen). Je weiter abgeblendet bzw. die Brennweite erhöht wird, umso geringer wird die Randabdunkelung. In der Praxis mit gemischt belichteten Motivsituationen - die Reprofotografie oder extreme Weitwinkelaufnahmen einmal ausgenommen - fällt die Vignettierung jedoch kaum auf bzw. lässt sich ggf. durch eine Helligkeitsverlaufsmaske oder z.B. im Adobe-Cameraraw mit einem Tool nachkorrigieren.
Die durchgehend tonnenförmige Verzeichnung hielt sich an beiden Modellen auf fast identischem Niveau und nimmt mit zunehmender Brennweite ebenfalls ab.
Auch hierzu ein typisches Beispiel:
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VIGNETTIERUNG am Canon 50mm/1,8 II eine Stufe abgeblendet (f2,5) |
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Helligkeitsabfall 52 Tonwertstufen |
Helligkeitsabfall 11 Tonwertstufen |
3.) mit welchem Zugewinn an geringerer Schärfentiefe ist an der EOS 5D zu rechnen ?
Der Begriff der
Schärfentiefe ist
eine recht komplexe Angelegenheit mit vielen Einflussfaktoren, bei denen u.a.
die Blendenzahl, Brennweite, Motiventfernung, Ausgabegrösse und der
Betrachtungsabstand eine Rolle spielen. Als weiterer Faktor wird die
Sensorformatgrösse angeführt, die auch beim grossflächigen Vollformat-CMOS der
EOS 5D zu einer Verringerung der Schärfentiefe führt.
Diese Annahme setzt jedoch voraus, dass der Betrachtungswinkel mit der Belichtung an einem kleineren Bildsensor übereinstimmt. Wird - wie im "Mausklick-Beispiel" rechts - an EOS 5D und 20D derselbe Winkel eingenommen, so muss dafür - um den Brennweitenverlängerungsfaktor auszugleichen - bei gleicher Entfernung eine kleinere Brennweite für die 20D verwendet werden. Keine Frage, dass sich dabei die Schärfentiefe ausdehnt bzw. für die EOS 5D flacher ausfällt.
Wird jedoch eine andere Priorität gesetzt und auf die identische Zielausgabegrösse bei 100%-Auflösung beider Sensoren abgestellt (siehe Frage 1), so kommt es zu einer identischen Schärfentiefe. Im praktischen Versuch konnten wir jedoch wiederholt feststellen, dass hier die Schärfentiefe an der EOS 5D sogar noch etwas höher liegt:
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Hier hat nicht der identische Bildwinkel sondern die gleiche Abbildungsgrösse der 100%-Aufnahmen Priorität. Folge: die Schärfentiefe sollte identisch sein, jedoch zeigt das Beispiel eine Abweichung von der Regel. Bei der EOS 5D-Aufnahme liegt auf dem hinteren Kaktus etwas mehr Schärfe, während sie auf den vorderen identisch ist. |
weiter zum 3. Teil: ISO-Rauschen, Hotpixel, Dynamik
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Wozu eigentlich das RAW-Format ? Das RAW-Format bietet gegenüber JPEG-Aufnahmen zwei wesentliche Vorteile: es ermöglicht feiner aufgelöste Details und ausgebrannte Lichter oder zu dunkle Bildpartien können im RAW-Konvertierungsprogramm erheblich besser als im JPEG-Format rekonstruiert werden.
Nachteile des Rohdatenformats: Es ist idR 2,5x so speicherintensiv, verbraucht daher nicht nur mehr Speicherplatz sondern auch mehr AKKU-Power, muss erst noch entwickelt werden und im Serienbildmodus ist die unverzögerte Erstsequenz reduziert. Was also tun? Empfehlenswert ist eine flexible Handhabung. Nutzen Sie bei einmaligen Aufnahmesituationen das RAW-Format und bei "Allerweltsmotiven" bzw. wiederholbaren Aufnahmen das JPEG-Format ! Übrigens: Die Kameratests führen wir auf Traumflieger.de im RAW-Format durch. Tests im JPEG-Format werden u.E. den Kameras nicht gerecht und taugen nur als ergänzende Information (testet Ihre bevorzugte Foto-Fachzeitschrift im RAW-Format ?). |
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wie erzeugt Canon die kleineren Bildformate ? Neben dem grossem Bildformat (JPEG-Large oder RAW) bieten Canon DSLR kleine Formate (z.B. JPEG M oder S) oder Videoformate mit geringerer Auflösung. Doch wie werden sie erzeugt ? Oft wird vermutet, dass Canon Pixel-Binning (to bin = gruppieren) nutzt. Dabei wird die Ladung mehrerer Pixel zu einer einzigen zusammengefasst. Dies würde jedoch Probleme beim Demosaiking (Entwicklung der Bildrohdaten) bereiten, denn jedem Pixel ist ein RGB-Farbfilter (Stichwort "Bayer-Pattern") vorgelagert, der beim Binning nicht mehr ausdifferenziert würde. Genausowenig nutzt Canon eine reduzierte Sensorfläche für die kleineren Formate, denn hierdurch würden unterschiedliche Bildwirkungen (z.B. höhere Schärfentiefe) resultieren. Canon macht u.W. zwar keine konkrete Aussage, höchstwahrscheinlich werden die kleinen Formate jedoch schlicht durch kamerainterne Rechenvorgänge erzeugt (Interpolation). |
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