Die Canon EOS 5D
im Vergleich mit der EOS 20D
ein Report von
Stefan Gross
- 1. Teil: Überblick, Ersteindrücke
- 2. Teil: Schärfe, Vignettierung
- 3. Teil: ISO-Rauschen, Hotpixel, Dynamik
- 4. Teil: Autofokus, Sight & Sound
- 5. Teil: Fazit, Wertungsübersicht, Leserkommentare
Keine Frage, die
EOS 20D ist als mehrfache Testsiegerin ihrer Klasse nicht nur bei ambitionierten
Amateuren sondern auch im Profilager beliebt und hält sich preisstabil am Markt.
Genausowenig fraglich schauten jedoch viele DSLR-Freunde ob des erwarteten
Nachfolgers auf Canons Entwicklungsabteilung und nehmen grösstenteils knapp 1
Jahr nach Markteinführung der 20D nunmehr ernüchtert zur Kenntnis, dass die EOS
5D wohl nicht die ersehnte Nachfolgerin sein könne.
Schuld daran
dürfte nicht nur die einstellige Produktkennung sondern vor allem die
Preispolitik sein, denn die EOS 5D schlägt mit mehr als dem doppelten Kaufpreis zu Buche
und positioniert sich damit eher als eigenständige Produktklasse zwischen der
20D und den Spitzenmodellen wie der EOS 1Ds Mk II. Für potentielle Käufer dürfte
jedoch das Preis-Leistungsverhältnis eine entscheidende Rolle spielen und unter diesem
Aspekt stellt sich die Frage, ob die EOS 5D – salopp gesprochen – auch
mindestens doppelt so gut wie die 20D
ist und
damit ggf. die Plünderung des Sparkontos rechtfertige.
Stichworte wie
Vollformatsensors mit seinen knapp 13 Mio Pixel, ein mit 230.000 Pixel erheblich
besser auflösender und fast doppelt so grosser Farbmonitor, ISO 50, Spotmessung
und eine gesteigerte Serienbildsequenz vor allem beim RAW-Format mögen trotz des
hohen Anschaffungspreises Grund genug sein, ernsthafte Kaufwünsche zu wecken –
fehlendes integriertes Blitzgerät und die Inkompatibiliät zu den EF-S-Objektiven
sowie ein optisch kaum verändertes Erscheinungsbild könnten jedoch den
Triumpfzug zumindest im Lager der ambitionierten Amateure wieder etwas dämpfen.
Wir haben uns die EOS 5D im Vergleich zur 20D einmal näher angesehen.
Seitenüberblick
Features und Unterschiede
Ersteindrücke
Neue Menüfeatures
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EOS 5 D |
EOS 20 D |
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| ca. Strassenpreis (nur Gehäuse, Stand 12/2005) |
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Gehäuse
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Sensor
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Reihenaufnahmen
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| Einschaltverzögerung |
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Formate
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| Weissabgleich |
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| Bajonett |
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interner Kameramonitor
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Autofokus
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| ISO-Bereich |
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| Programme (Wahlrad)
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Verschluss
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Blitzfeatures
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| Individualfunktionen |
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| ca. Akku-Laufzeit (für mitgelieferten Akku, 20 Grad) |
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| Schnittstellen |
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| Extras (haupts. Unterschiede der beiden Kameras) |
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Ersteindrücke, Optik und Feeling
Ausser dem
metallisch reflektierenden 5D-Banner auf der Vorderseite des Magnesium-Gehäuses
und dem erheblich grösseren Kameramonitor der Rückseite mag dem ersten
flüchtigen Blick kaum ein optischer Unterschied zur
EOS 20D auffallen. Die
Bedienelemente sitzen an gewohntem Platz: Funktionsknöpfe, Daumenrad,
Minicontroller und kopfseitiges Display der beiden Modelle entsprechen in Form
und räumlicher Aufteilung einander. An der 5D ist lediglich ein Button für das
direkte Drucken nahe des Sucherokulars hinzugekommen so dass der 20D-User sich
auf vertrautem Terrain bewegt – Neuland kündigt sich optisch einzig auf dem
Modus-Wahlrad mit den neuen Programmmarkierungen B (für bulb) und C (für custom)
an, die wir weiter unten detaillierter besprechen werden.
Elegant im Griff
Die um 125gr
schwergewichtigere und ein wenig grösser dimensionierte 5D wirkt insgesamt
eine Spur eleganter, das Gehäuse sanfter abgerundet und formschön.
Optische Details wie die vormals quadratische und jetzt halbmondförmige Objektiventriegelungs-taste, eine dezent platzierte, statt weiss nunmehr rot
aufleuchtende Selbstauslöserlampe, der stärker geshapte und damit noch
handlichere Griff sowie die neuerdings gummierte, weniger stark abfallende linke
Gehäusevorderseite zeugen vom Geschmack der
Designer. Auch haptische
Verbesserungen erleichtern die Bedienung an der EOS 5D – dazu dient
beispielsweise eine weiter abstehende und damit besser zu ertastende
Schärfentiefenprüftaste sowie die eine Idee weniger tief ins Gehäuse
eingelassenen Funktionsknöpfe der Gehäuserückseite linksseitig des
Kameramonitors.
Breitwandkino im Sucher
Der neue Komfort
erschliesst sich noch offensichtlicher, wenn der Blick erstmals durch das helle
und klare Sucherokular fällt und entfaltet im Vergleich zur EOS 20D eine gesichtsfelderweiternde Wirkung,
die etwa der eines Upgrades von einem 15 zu einem 19 Zoll Computermonitor
entspricht. Vielleicht noch eindrucksvoller ist der fast doppelt so grosse interne Kameramonitor, bei dem nicht nur die von der 20D bekannten,
nahezu identisch angeordneten und mittels des Daumenrades schnell scrollbaren
Menüpunkte eine augenfreundlichere Grösse annehmen, sondern vor allem die grossformatige Bildrückschau, die bei gleichzeitig verbesserter Zoom- und
Scrollgeschwindigkeit das EOS 5D-Besitzerherz höher schlagen lässt.
Beim Durchscrollen
des EOS
5D Menüs fällt auf, dass es fast identisch vom Aufbau und der Anzahl der
Menüpunkte zu demjenigen der EOS 20D ist. Mit insgesamt 31 Hauptmenüpunkten
enthält es 4 neue Einträge, zu denen die Menüpunkte
„Ordner wählen“ und „Kamera-Einstellungen speichern“, „Histogramm“
und „AF-Felder“ gehören. Tief in den
Individualparametern aber auch z.B. im Menüunterpunkt „Datei-Nummerierung“ finden
sich weitere kleine Nettigkeiten, auf die der 20D-User verzichten muss.
Insgesamt halten sich die Änderungen im überschaubaren Rahmen – als echtes
Novum und von hoher Praxisbedeutung darf jedoch der vorgenannte
„Kamera-Einstellungen speichern“-Menüpunkt angesehen werden.
mehr Übersicht mit Bildstilen
Die
Bildstil-Funktion (Picture-Style) wird als neues Parameter-Konzept erstmals mit
der EOS 5D eingeführt, um dem User mehr Transparenz und erweiterte Funktionalität
zu bieten und soll auch in zukünftige Modelle implementiert werden. Es handelt sich hierbei um die von der EOS 20D bekannte „Parameter“-Funktion in neuem, etwas
erweiterten Gewand.
Bietet die 20D die
Parameter 1 und 2 sowie – neben der s/w-Einstellung – zusätzlich drei frei
definierbare Benutzereinstellungen, in denen sich Schärfe, Kontrast, Sättigung
und Farbton jeweils in 5 Positionen verändern lassen, so werden die
Parameter-Presets „1“ und „2“ an der EOS 5D jetzt auf 5 Parameter aufgestockt
und anstelle der numerischen erhalten sie die Bezeichnungen „Standard“,
„Portrait“, „Landschaft“, „Neutral“ und „Natürlich“.
Hier lassen sich ebenfalls jeweils die Parameter
Schärfe, Kontrast, Sättigung und Farbton nun jedoch in 8
Teilschritten verändern. Die Anzahl der zusätzlichen Benutzereinstellungen
ist mit 3 Speicherplätzen identisch geblieben.
Für Fotografen, die
vorwiegend im Jpeg-Format arbeiten, bietet das neue Parameter-Design durch
Namensgebung sowie farbliche Kennung bei Abweichung von den Presetwerten mehr
Übersicht. Ambitionierte Fotografen werden – soweit sie nicht den
s/w-Modus mit Farbfiltersimulation nutzen wollen – jedoch idR weiterhin das RAW-Format
favorisieren und auf die Bildstil-Funktionen verzichten können bzw. sie idR einmalig auf den
Neutral-Wert setzen. Die gilt umso mehr für die EOS 5D, da die gesteigerte
Serienbildfrequenz beim RAW-Format auch Reihenaufnahmen voll unterstützt.
Custom-Funktion
Der neue, äusserst
praxisnahe Menüpunkt „Kameraeinstellungen speichern“ arbeitet in Verbindung mit
dem
C-Programm des Moduswahlrades. Damit lassen sich nicht nur fast sämtliche
Menüeinstellungen einschliesslich der Individualfunktionen sondern auch die im
Display auf dem Kameragehäuse angezeigten Werte wie Blende, ISO-Wert,
Belichtungsmessmethode etc. abspeichern und über die Position „C“ auf dem
Moduswahlrad abrufen. Werden anschliessend die Men?- /Displayparameter
verändert, ohne diese jedoch über den Menüpunkt „Kameraeinstellungen speichern“
zu sichern, so stehen diese allen anderen Programmen des Moduswahlrades (z.B.
TV/AV/P/M) zur Verfügung mit Ausnahme des besagten Programmes „C“.
Es lässt sich also
mit zwei verschiedenen
Setups parallel arbeiten, was beispielsweise in schnell wechselnden
Aufnahmesituationen hilfreich ist. Ein Szenarium könnte dabei so aussehen, dass
Sie mit zwei Objektiven bewaffnet einerseits Makroaufnahmen incl.
Spiegelvorauslösung im Nahbereich vornehmen und sollte währenddessen ein
interessantes Motiv für den Telebereich wie z.B. ein fliegender Vogel auftauchen
reicht der Objektivwechsel und ein Dreh am Programmwahlrad auf die daheim
vorbereitete C-Stellung. Damit entfallen ansonsten zeitaufwändige
Konfigurationsarbeiten vor Ort (z.B. die Spiegelvorauslösung in den
Individualparametern zurücksetzen, Parameter 4 auf den Wert 3 umstellen, ggf.
den Isowert erhöhen, den Autofokusmodus auf AI-Servo setzen und die Offenblende
etc. wählen). Also eine höchst praktische Möglichkeit, die an der EOS 20D
nicht geboten wird. Im einfachsten Fall lässt sich das Programm C auch schlicht
dazu gebrauchen, um die nicht stets erwünschte
Spiegelvorauslösung Über das Programmwahlrad dynamisch
ein- bzw. auszuschalten ohne in die Individualparameter abzutauchen oder um noch
schneller als
via Settaste das Bildformat von Jpeg ins RAW und umgekehrt zu wechseln.
Das
Programmeinstellung „B“ (für bulb , engl.= „Glühbirne“) eröffnet eine flinke
Möglichkeit, um Langzeitaufnahmen >30 Sek. vorzunehmen. Diese
Einstellmöglichkeit bietet zwar die EOS 20D ebenfalls, jedoch ist die Anwahl
über das Programm „M“ und Ansteuerung der Belichtungszeit jenseits der 30
Sekunden etwas aufwändiger.
Neues bei der Dateiverwaltung
Der Übersicht
halber empfiehlt es sich generell, die Kamera auf fortlaufende Dateinummerierung
einzustellen, um beim Transfer auf die Computer-Festplatte nicht mit doppelten
Dateinamen kämpfen zu müssen. Der Haken dabei: wird eine fremde CF-Card mit
einem höheren Zählerstand in die Kamera eingesetzt, so zählt sie mit diesem
höheren Stand weiter und bringt damit Chaos ins System.
Der Zählerstand lässt
sich zwar an der EOS 20D wieder zurücksetzen, doch ist
das Procedere
etwas umständlich, so dass Canon der EOS 5D jetzt im Menüpunkt „Datei-Nummer“
den
Unterpunkt „Man. Rückst.“ spendiert hat. Wird dieser angewählt, so speichert die
EOS 5D die nächste Aufnahme als IMG0001.xxx. Auf einen echten Zähler, wie er
sich z.B. Über den Buffer für Datum und Zeit hätte realisieren lassen, muss
leider auch von Haus aus an der 5D verzichtet werden.
Neu ist auch der
Menüpunkt „Ordner wählen“, über den sich bereits vor der Aufnahme bestimmen
lässt, in welchen Ordner die Bilddateien abgelegt werden. Damit liesse sich z.B.
während eines Urlaubs die Bildablage für unterschiedliche Ausflugsziele
vorsortieren und jeweils in einen separaten Ordner ablegen. Die
Ordnerbeschriftung bleibt jedoch mit dem fest vorgegebenen System aus
Nummerierung und nicht änderbarer Kurzbezeichnung starr und damit für genannten
Zweck ein wenig kryptisch.
Ein weiterer Nutzen
der Ordnerverwaltung liegt auch in der Möglichkeit, sämtliche Aufnahmen in einem
einzigen Ordner abzulegen (Standard für die EOS 5D) und so nach dem Transfer an
den Computer sämtliche Aufnahmen einsehen zu können, ohne in verschiedene
Unterordner wechseln zu müssen.
sonstige Nettigkeiten
Die neu
hinzugekommenen Hauptmenüpunkte „Histogramm“ und „Af-Felder“ beziehen sich auf
die Bildwiedergabe des internen Kameramonitors. Das über mehrfachen Druck des
Info-Buttons während der Bildwiedergabe einblendbare Histogramm kann jetzt von
Helligkeit auch in die
RGB-Kanäle aufgesplittet
werden und die verwendeten
AF-Felder lassen sich einblenden. Letzteres kann ggf. zur Fehleranalyse
verwendet werden, falls das Bild unerklärliche Unschärfen aufweist. Der
praktische Nutzen ist jedoch aufgrund der winzigen Anzeige etwas eingeschränkt.
Apropos
Einblendungen: feine kosmetische Korrekturen zeigen sich an der EOS 5D , wenn
via
Infobutton reduzierte Aufnahmedaten lediglich zu Blende und Zeit aufgerufen
werden. Wurde diese Anzeige an der EOS 20D noch mit einem dunklen Unterleger
versehen, so ist dieser jetzt halbtransparent gestaltet und überlagert damit
weniger die eigentliche Bildanzeige.
Die EOS 5D
differenziert jetzt auch beim Zurücksetzen der Menüeinstellungen auf die
Standardwerte, um z.B. unerwartete Probleme während der Aufnahmesituation
schnell zu lösen. Neben den bekannten Möglichkeiten, alle oder nur die
Individualparameter zurückzusetzen, lassen sich jetzt in einem dritten
Unterpunkt auch sämtliche Menüparameter mit Ausnahme der Individualfunktionen
auf den Hersteller-Preset zurücksetzen.
Neuerungen bei den Individualfunktionen
Die EOS 5D ist von
18 auf 21 Individualfunktionen angewachsen sowie um einen Unterpunkt ergänzt
worden. Das Konzept und die Reihenfolge ist dabei weitgehend beibehalten und für
20D-Umsteiger daher recht transparent. Auch hier beschränken wir uns auf die
Änderungen; die
Tipps und Hinweise zu den identischen Individualfunktionen der EOS 20D
gelten daher auch für die EOS 5D.
| neue Individualfunktionen der EOS 5D | ||
| Parameter | Funktionen | Hinweise |
| 00 – Mattscheibe | 0: Ee-A 1: Ee-D 2: Ee-S |
Einstellung 0 bezieht sich auf die mitgelieferte Mattscheibe. Die Parameter 1 und 2 beziehen sich auf die etwa 30 Euro teuren, wechselbaren Mattscheiben vom Typ Ee-D (eingeblendetes Gitter für Panoramaaufnahmen) und Typ Ee-S (manuelle Scharfstellhilfe = etwas angerauhte Oberfläche) |
| 02 – Rauschverminderungen bei Langzeitbelichtungen |
ergänzt um 1: autom. Rauschred. |
bei Langzeitbelichtung >= 1 Sekunde wird nur dann eine Rauschverminderung aktiv (dauert idR genauso lange wie die vorhergehende Belichtungszeit und darf nicht unterbrochen werden), wenn die EOS 5D auf tatsächliches Bildrauschen erkennt. |
| 17 – AF-Feld Bereich | 0: Standard 1: erweitert |
der Parameter 1 aktiviert 6 zusätzliche AF-Felder, die unsichtbar um das zentrale AF-Feld gruppiert sind. Sie werden jedoch nur aktiv, wenn der AF-Modus „AI-Servo“ (zu aktivieren über die AF-Taste über dem Display) eingestellt und das mittlere AF-Feld aktiviert wurde. Sie dienen einer exakteren Schärfenachführung bei Bewegtmotiven mit unregelmässiger Bewegungsrichtung. |
| 18 – LCD-Display > zurück zur Aufnahme |
0: nur mit Auslöser 1: auch mit * etc. |
wird der Parameter 1 aktiviert, so lässt sich direkt – ohne die Playtaste drücken zu müssen – in die via Bildrückschau angezeigte Aufnahme einzoomen. Notwendig ist allerdings gleichzeitig eine permanent niedergehaltene Direktdrucktaste (direkt neben dem Sucherokular platziert). Nachteil dieser Methode: wird das Bild wie gewohnt über die Playtaste angezeigt, so lässt sich nicht mehr auf herkömmliche Weise ins Bild einzoomen, da das Monitorbild schlicht ausgeht. Sie sind also auch hier gezwungen, die Direktdrucktaste permanent zu halten, um die Zoomfunktion nutzen zu können. Generell empfehlen wir daher den Parameter auf 0 zu stellen. Beispielsweise in folgenden zwei Szenarien kann jedoch der Wert 1 Vorteile bieten: 1. Ist z.B. für 2. Sport- und Actionfotografen nutzen gerne die |
weiter zum 2. Teil:
Schärfe & Vignettierung
