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home - Fototechnik - EOS 350D Vergleichstest |
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Canon hat ganze Arbeit geleistet und die EOS 350D konsequent auf den neuesten technischen Stand gebracht. Als Leistungsträger steckt der neue DIGIC II Signalprozessor im Herzen des Bodies, der die Startupzeit verkürzt, schnelles Bildbrowsing ermöglicht und ausreichend Reserven für Serienaufnahmen bietet. Die wirklich wichtigen Individual-parameter sorgen für das Feintuning um Langzeitbild-rauschen und Verwacklungs-unschärfen zu minimieren und greifen auch dem Action-fotografen unter die Arme. Wer sich nicht an dem für mittlere bis grössere Handflächen etwas kleingeratenem Body stört und auf den extremen 3.200 ISO-Wert verzichten kann, der bekommt zu einem als sensationell günstig einzustufenden Preis eine vollwertige DSLR, die auch für Upgrader von der 300D spürbare Vorteile bietet. Fotografen, die bereit sind einen zugegebenermassen deutlich höheren Preis zu investieren, werden angesichts der Features wie Multicontroller und Daumenrad, dem grösseren Magnesium-Gehäuse und etwas besseren Rauschenverhalten im höherem ISO-Wertbereich zur 20D greifen. |
Nach wie vor Topp-Favorit bleibt die EOS 20D trotz des vergleichs-weise höheren Anschaffungs-preises im Hinblick auf die EOS 350D. Das ganze Bedienkonzept der 20D ist von Canon hervorragend optimiert. Dafür sorgt nicht nur das edle und gut in der Hand liegende Magnesiumgehäuse sondern vor allem auch Multi-controller und das Daumenrad. Mit ersterem wird vor allem die Messfeldanwahl zum Kinderspiel, während das Daumenrad so ergonomisch platziert ist, dass die Menünavigation oder Blenden- und Belichtungs-anpassungen richtig Spass machen. Bildtechnische Vorteile gegen-über der 350D ergeben sich vor allem beim ISO-Wert von 1.600 während der Dynamikumfang, AF- Geschwindigkeit und Ansprechverhalten sowie Dank des Digic II extrem kurze Einschaltzeiten nur einige Punkte sind, die ein Upgrade von der 300D lohnenswert machen. Auf dem Wunschzettel für ein 20D-Nachfolgemodell steht u.a. ein leiseres Auslösegeräusch, die Einblendung des ISO-Wertes im Sucher, User-Setups für Kameraparameter ein Extrabutton für die SVA und ggf. eine Sperre gegen Bildverluste durch vorzeitiges Entnehmen der CF-Card. |
Wer beispielsweise zu einem Schnäppchenpreis von einer Kompaktkamera auf die 300D aufsteigt wird sofort merken, dass sich mit ihr eine neue fotografische Welt eröffnet, die durch einen klaren Sucherblick, Wechselobjektive und kurze Auslöseverzögerung ganz neue Perspektiven eröffnet, um z.B. auch Bewegtmotive festhalten zu können. Für Landschafts-, Architektur- oder Still-Life-Fotografen, die genügend Musse mitbringen und nicht auf höchste Bediengeschwindigkeit oder hohe Serienbildsequenzen angewiesen sind, stellt die 300D genügend Leistungsreserven bereit, um in diesem Segment zu überzeugen. Fotografen, die insgesamt mehr Geschwindigkeit, besseren Dynamikumfang und Rausch-freiheit im höheren ISO-Wertbereich bevorzugen, sind jedoch mit der 350D oder 20D deutlich besser bedient. |
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| Leserkommentare: Derzeit sind hier 184 Kommentare vorhanden: Klaus: Klasse Jungs. Wollte auf neue EOS 550d / 60d umsteigen, aber nachdem ich bei euch gelesen habe wie toll doch meine "Alte 350d" ist werde ich einen Neukauf in weiter Ferne schieben.
gedanken.welten: Wirklich sehr netter Test. Ich bin zwar nicht mehr ganz Zeitgemäß, aber als Auch-Astrofotograf mit kleiner Geldbörse, der bisher immer die DSLR ausleihen musste, werd ich mir dann wohl mal die 350d zulegen. IR-Blocker wird rausgerupft! xD
Anonym: sehr ordentlich, technisches fehlt, aber auch nicht notwndig, bin Physiker, vieles darum nicht erzählbar Wilfried Müller: Einen Testbericht der so sehr in die Tiefe geht habe ich bisher nirgends gefunden.
Wolfgang Hatje: Besser als jeder Vergleichstest in einem Fotomagazin, so einen Test findet man sonst nirgendwo. Vielen Dank für die Mühe! Ich bin sehr beeindruckt!
Mirko: Hallo,
JörgBraun: Ein absolut professioneller Fachartikel, sowohl bezogen auf das angewandte Fachwissen als auch auf die journalistische Darstellung. Hat mir ganz praktisch schnell und sicher geholfen. Auf dieser Site scheint es wohl das übliche Ego-Geschreibse, das mich aus den allermeisten Internet-Foren vertrieben hat, nicht zu geben, auch bei den Kommentaren. Respekt! Anonym: Auch wenn der Test schon etwas älter ist, wundert mich die Bewertung des Rauschens anhand der Dateigröße. Bei gleicher Bildgröße und exakt gleicher JPEG-Kompression mag das okay sein, aber hier 8,2 MP mit 6,3 zu vergleichen halte ich so für nicht sehr sinnvoll. Wilfried: Aufgrund des ausführlichen Tests fiel mir die Entscheidung für eine 20D leichter.
Henri: Vielen Dank für die wirklich fundierten Vergleichtests. Man merkt, dass Ihr wisst, was wichtig ist und das Ihr Spaß an der Sache habt!
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Wozu eigentlich das RAW-Format ? Das RAW-Format bietet gegenüber JPEG-Aufnahmen zwei wesentliche Vorteile: es ermöglicht feiner aufgelöste Details und ausgebrannte Lichter oder zu dunkle Bildpartien können im RAW-Konvertierungsprogramm erheblich besser als im JPEG-Format rekonstruiert werden.
Nachteile des Rohdatenformats: Es ist idR 2,5x so speicherintensiv, verbraucht daher nicht nur mehr Speicherplatz sondern auch mehr AKKU-Power, muss erst noch entwickelt werden und im Serienbildmodus ist die unverzögerte Erstsequenz reduziert. Was also tun? Empfehlenswert ist eine flexible Handhabung. Nutzen Sie bei einmaligen Aufnahmesituationen das RAW-Format und bei "Allerweltsmotiven" bzw. wiederholbaren Aufnahmen das JPEG-Format ! Übrigens: Die Kameratests führen wir auf Traumflieger.de im RAW-Format durch. Tests im JPEG-Format werden u.E. den Kameras nicht gerecht und taugen nur als ergänzende Information (testet Ihre bevorzugte Foto-Fachzeitschrift im RAW-Format ?). |
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wie erzeugt Canon die kleineren Bildformate ? Neben dem grossem Bildformat (JPEG-Large oder RAW) bieten Canon DSLR kleine Formate (z.B. JPEG M oder S) oder Videoformate mit geringerer Auflösung. Doch wie werden sie erzeugt ? Oft wird vermutet, dass Canon Pixel-Binning (to bin = gruppieren) nutzt. Dabei wird die Ladung mehrerer Pixel zu einer einzigen zusammengefasst. Dies würde jedoch Probleme beim Demosaiking (Entwicklung der Bildrohdaten) bereiten, denn jedem Pixel ist ein RGB-Farbfilter (Stichwort "Bayer-Pattern") vorgelagert, der beim Binning nicht mehr ausdifferenziert würde. Genausowenig nutzt Canon eine reduzierte Sensorfläche für die kleineren Formate, denn hierdurch würden unterschiedliche Bildwirkungen (z.B. höhere Schärfentiefe) resultieren. Canon macht u.W. zwar keine konkrete Aussage, höchstwahrscheinlich werden die kleinen Formate jedoch schlicht durch kamerainterne Rechenvorgänge erzeugt (Interpolation). |
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