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home - Fototechnik - Canon 350D Vergleichstest |
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| Individualparameter | Praxisinfo | EOS 20D | EOS 350D | EOS 300D mit Hack |
01 - Funktion der Set-Taste
definierbar:
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sinnvoll und praktisch sind Parameter 1 und 2, die übrigen Funktionen sind auch per separater Funktionstaste direkt an der Kamera erreichbar | |||
02 - Rauschminderung bei
Langzeitbelichtung
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Die Rauschminderung ist vor allem in höheren Iso-Wertbereichen ein deutlicher Vorteil. Nachteil ist die Wartezeit, die nach jeder Aufnahme in Kauf genommen werden muss und die genauso lange dauert, wie die Aufnahme selbst. | |||
03 - Blitzsynchronzeit im
AV-Modus
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Sinnvoll ist diese Einstellung, um bewegte Motive auch bei sehr wenig Licht ohne Bewegungsunschärfen einzufangen. Ansonsten versucht das Programm AV auch das Umgebungslicht zu berücksichtigen, was zu deutlich längeren Belichtungszeiten und Unschärfen führt. Die Programmautomatiken setzen jeweils lediglich 1/60 Sekunde für den Blitz fest. | |||
04 - Auslöser / AE-Speichertaste
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Sieht vielleicht etwas
kompliziert aus, ist aber eine sehr hilfreiche Möglichkeit, wenn es
um Bewegtmotive geht. Dabei lässt sich - vereinfacht gesagt - der
Autofokus getrennt von der Belichtungsmessung einstellen um z.B.
lediglich die Fokussierung auf die Sterntaste zu legen.
Sportfotografen und Naturfotografen setzen den Parameter z.B. auf 3, fokussieren dann mittels Sterntaste einmal kurz auf das Motiv an und lassen die Taste los, um die Schärfe manuell am Objektiv nachzuführen, was zu besseren Ergebnissen als bei Nutzung des AI-Servos führen kann. Viele USM-Objektive bieten zwar die Möglichkeit, während der Fokussierung einzugreifen, doch findet der AF zuvor sein Ziel nicht, kann nicht ausgelöst werden. |
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05 - AF-Hilfslicht
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Falls das sehr auffällige Blitzlichtgewitter des internen Blitzes stört, kann es hier deaktiviert werden. | |||
06 - Einstellstufen
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Wenngleich das Anzeigedisplay die 1/3 Stufen genauer anzeigt, so kann 1/2 Stufe einen schnelleren Zugriff bei Parameterveränderungen von Verschlusszeit, Blende und Belichtungskorrektur bringen. | |||
07 - Blitzzündung
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Sinnvoll ist die Einstellung "Blitz nicht", wenn lediglich das Einstelllicht eines externen Blitzgerätes für den Autofokus genutzt werden soll | |||
08 - ISO-Erweiterung
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Bei Aktivierung ist an EOS 20D (300D automatisch mit Hack aktiv) der ISO-Wert von 3.200 (wird als "H" angezeigt) über die ISO-Taste anwählbar. Dieser Parameter sollte idR aktiviert sein. | |||
09 - WB-Sequenz/autom.
Abschaltung
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Hier lässt sich die Reihenfolge ändern, um z.B. bei einer Belichtungsreihe (AEB) zunächst das erste Bild über- statt unterzubelichten und ob die Belichtungsreihe bei Ausschalten der Kamera deaktivert wird oder nicht. Gleiches gilt auch für den Weissabgleich. Über Sinn- und Unsinn lässt sich streiten, die Basiseinstellung ist idR für die Praxis geeignet. | |||
10 - eingeblendete Anzeige
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der Parameter bezieht sich auf das Aufleuchten des AF-Messfeldes, wenn es Scharfstellung erkennt. Die Basiseinstellung von 0 ist auch im manuellen Fokussierbetrieb eine zusätzliche Hilfe. | |||
11 - Positionsanzeige Menütaste
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Die Einstellung 1 ist meist am besten, da sich so schnell auf den zuletzt verwendeten Menüpunkt springen lässt. Wollen Sie z.B. von Fall zu Fall auf auf die Individualeinstellungen für die Spiegelvorauslösung zugreifen, dann können Sie diese schneller über das Menü erreichen. | |||
12 - (07 an 350D / 17 an 300D mit
Hack) Spiegelvorauslösung
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Ein sehr wichtiger Parameter, um bei grösseren Brennweiten Verwacklungsunschärfen durch den Spiegelschlag zu reduzieren (Infos dazu hier). Bei Reihenaufnahmen ist die Spiegelvorauslösung allerdings generell deaktivert. Daneben hat der Parameter 1 den Effekt, dass die Selbstauslöser-Vorlaufzeit von 10 Sekunden auf 2 Sekunden reduziert wird. | |||
13 - Wahlmethode f. AF-Feld
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Hier empfiehlt es sich, den Parameter 1 vorzuwählen, denn damit lassen sich die AF-Felder sehr schnell über den intuitiv zu bedienenden Multicontroller ansteuern. Ein Druck auf den Multicontroller wählt das zentrale AF-Feld aus. | |||
14 - (08 an der 350D) E-TTL 2
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In der Regel fahren Sie hier mit der Basiseinstellung 0 = Mehrfeld am besten, da sie die eine der Hauptfunktionen von ETTL-2 unterstützt (keine übermässige Bewertung z.B. von Reflektionen im Bildzentrum), während die Einstellung 1 sie deaktiviert. | |||
15 - (09 an EOS 350D)
Verschluss-Synchronisation
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Der Parameter bezieht sich auf das Blitzen und es empfiehlt sich für realistische Aufnahmen von Bewegungsabläufen der Parameter 2 | |||
16 - Safety Shift in AV oder TV
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Sinnvoll ist der Parameter 1, wenn die 20D z.B. im Kreativprogramm AV selbständig die Blende erhöhen soll und sehr helle Motive trotz 1/8000 Sek. zu Überstrahlungen führen würden. Bewusste High-Key-Aufnahmen sind so allerdings nicht möglich, daher sollte der Parameter von Fall zu Fall gewechselt werden. | |||
17 - Funktion der AF-Stopptaste
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Diese Individualfunktion ist nur für Objektive vorgesehen, die über eine separate AF-Stopptaste verfügen. Das sind nur sehr wenige langbrennweite L-Objektive (z.B. das 300mm oder 400mm/2,8), die vorne an der Frontlinse diese Buttons zusätzlich bieten, um flexibel in den Autofokusbetrieb eingreifen zu können. |
Zubehör: Akkus, Batteriegriff & Co.
Das schlanke
Bodydesign der EOS 350D macht nicht nur mit dem BG - E3 einen neuen
,
auf die kompakten Abmessungen angepassten Batteriegriff erforderlich, auch das
Batteriegewicht wurde durch Verwendung des Akkutyps NB 2 LH (720 mAh) auf die
Hälfte reduziert.
Die lange Tradition, dass sich die Akkus BP511/512 modellübergreifend an den DSLR's von Canon nutzen lassen, ist damit leider beendet. Mag dies Kompaktkameranutzer der Powershot S-Klasse freuen, die ihre Akkus auch an der 350D weiter verwenden können, so sind Canon-Freunde mit einer DSLR-Zweitkamera weniger begeistert, denn ein weiteres Akkuladegerät (das zudem leider den Akkuzwischenladestand nicht mehr durch blinkende Dioden signalisiert) beansprucht Platz und macht Investitionskosten in Ersatzakkus erforderlich.
Wenngleich die 350D
Dank des stromsparenden Digic II-Signalprozessors mit 600 Aufnahmen etwa
genausolange durchhält wie die 300D mit dem BP 511 (1100 mAH), so lassen sich
mit der EOS 20D immerhin rund 1.000 Aufnahmen (BP 511A, 1.350 mAH)
bei
Zimmertemperatur in Folge auslösen.
300D-Upgrader werden allerdings durch die baugleiche Fernbedienungs-Eingangsbuchse an der 350D begünstigt, denn so lässt sich beispielsweise der Fernauslöser RS 60 E3 oder eine selbstgebaute Variante (Bauanleitung siehe hier) weiterhin nutzen. EOS 20D-User müssen für eine passende Fernbedienung mit dreipoligem Pinanschluss etwas tiefer in die Tasche greifen, kommen aber in den Genuss, eine höchst praktische Variante mit Timer erwerben zu können (TC 80-N3 = mit Timer, RC 80-N3 = ohne Timer)
Update: Canon erwähnt zwar in der 300D-Bedienungsanleitung - im Gegensatz zur 350D/20D - nicht explizit die Unterstützung von CF-Cards über 2 GB, dennoch werden diese an allen 3 Kameras unterstützt. Dies ist insbesondere für die hohe Bildsequenz der 350D/20D bei Actionaufnahmen eine willkommene Möglichkeit, hohe Datenkapazitäten ohne Kartenwechsel bzw. Zwischensicherung zu nutzen.
Trotz nahezu doppelter Anzahl an 20D-Individualparametern deckt die 350D ebenfalls die wichtigsten Bereiche ab. Gegenüber der gehackten 300D glänzen beide Modelle allerdings mit Blitzen auf den 2. Verschlussvorhang und vor allem durch den Parameter 04. Mit seiner Hilfe lassen sich Bewegtmotive durch Tastenumbelegung des Autofokus erheblich besser einfangen.
Die EOS 20D hält mit dem Akku BP 511A allerdings am längsten durch und wer einmal den Fernauslöser TC 80-N3 kennengelernt hat, der wird seine Vorzüge an der 350D/300D vermissen.
weiter zum 6. Teil: Fazit, Wertungsübersicht, Leserkommentare
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Wozu eigentlich das RAW-Format ? Das RAW-Format bietet gegenüber JPEG-Aufnahmen zwei wesentliche Vorteile: es ermöglicht feiner aufgelöste Details und ausgebrannte Lichter oder zu dunkle Bildpartien können im RAW-Konvertierungsprogramm erheblich besser als im JPEG-Format rekonstruiert werden.
Nachteile des Rohdatenformats: Es ist idR 2,5x so speicherintensiv, verbraucht daher nicht nur mehr Speicherplatz sondern auch mehr AKKU-Power, muss erst noch entwickelt werden und im Serienbildmodus ist die unverzögerte Erstsequenz reduziert. Was also tun? Empfehlenswert ist eine flexible Handhabung. Nutzen Sie bei einmaligen Aufnahmesituationen das RAW-Format und bei "Allerweltsmotiven" bzw. wiederholbaren Aufnahmen das JPEG-Format ! Übrigens: Die Kameratests führen wir auf Traumflieger.de im RAW-Format durch. Tests im JPEG-Format werden u.E. den Kameras nicht gerecht und taugen nur als ergänzende Information (testet Ihre bevorzugte Foto-Fachzeitschrift im RAW-Format ?). |
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wie erzeugt Canon die kleineren Bildformate ? Neben dem grossem Bildformat (JPEG-Large oder RAW) bieten Canon DSLR kleine Formate (z.B. JPEG M oder S) oder Videoformate mit geringerer Auflösung. Doch wie werden sie erzeugt ? Oft wird vermutet, dass Canon Pixel-Binning (to bin = gruppieren) nutzt. Dabei wird die Ladung mehrerer Pixel zu einer einzigen zusammengefasst. Dies würde jedoch Probleme beim Demosaiking (Entwicklung der Bildrohdaten) bereiten, denn jedem Pixel ist ein RGB-Farbfilter (Stichwort "Bayer-Pattern") vorgelagert, der beim Binning nicht mehr ausdifferenziert würde. Genausowenig nutzt Canon eine reduzierte Sensorfläche für die kleineren Formate, denn hierdurch würden unterschiedliche Bildwirkungen (z.B. höhere Schärfentiefe) resultieren. Canon macht u.W. zwar keine konkrete Aussage, höchstwahrscheinlich werden die kleinen Formate jedoch schlicht durch kamerainterne Rechenvorgänge erzeugt (Interpolation). |
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