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home - Fototechnik - Canon 350D Vergleichstest |
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| - entfällt - |
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*Die Aufnahmen zeigen 100%-Ausschnitte. Bildqualität JPEG-L, fein. Parametereinstellung jeweils für Schärfe und Kontrast 0. Nachschärfung unter Photoshop mit USM (Schwellenwert 0/Radius 1,0/Stärke 100). Belichtungszeit von 1/10 Sek. (ISO 100) bis 1/320 Sek (ISO 3.200) bei 20 Grad Zimmertemperatur. Weissabgleich Kunstlicht. ISO 3.200 an der 300D mit "Waisa-Firmwarehack". Grössenangleichung von 300D zur 350D/20D über Distanzverringerung.
Bis ISO 400 zeigen sich optisch bei den Geschwistermodellen praktisch keine Unterschiede im Bildrauschen. Ab ISO 800 geht die Schere zwischen 350D/20D im Vergleich zur EOS 300D leicht auseinander und bei ISO 3.200 zeigt die EOS 20D klare Vorteile gegenüber der EOS 300D (übrigens auch gegenüber der EOS 10D).
Obige Testaufnahmen zeigen leichte Vorteile bei ISO 1.600 zugunsten der EOS 20D im Vergleich zur 350D, so dass dies weitere 100%-Ausschnitte - diesmal im RAW-Format und unter Verwendung des RAW-Shooters essential bei Kamerapresetwerten - verdeutlichen sollen:
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Leichte Vorteile bei ISO 1.600 der EOS 20D gegenüber der 350D |
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eine Idee besser scheint das Rauschverhalten an der EOS 20 D bei ISO 1.600 zu sein. Besonders deutlich wird dies im dunklen Gefieder der Krähe, bei dem an der 20D noch mehr Zeichnung und weniger Rauschartefakte vorhanden sind. |
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Noch exakter als durch die optische Methode beim Vergleich des
ISO-Rauschens lassen sich die Bildstörungen rechnerisch ermitteln, wenn der
Testaufbau sorgfältig durchgeführt wird.
Dabei lässt sich anhand der Dateigrösse ablesen, wie hoch der Anteil des Rauschens liegt, wobei eine grössere Datei den höheren Rauschanteil widerspiegelt.
Hier zeigt sich, dass die 300D im unteren Wertebereich bis ISO 200 ihren Geschwistern überlegen ist, während sie ab ISO 400 und noch deutlicher ab ISO 800 grössere Dateien und damit höheres Rauschen produziert.
Die EOS 350D liegt bis ISO 800 zur 20D fast gleichauf, erst ab ISO 1600 zeigt sich - analog zum optischen Vergleich - höheres Rauschen in einer um rund 150 KB grösseren Bilddatei.
Werden für die Kameramodelle die Dateigrössen von ISO 100 bis 1600 addiert, so ergibt sich für die 350D ein höheres Rauschen von 2% (7.783 KB) und für die EOS 300D (7.982 KB) von rund 5% jeweils gegenüber der 20D (7.618 KB). Beim Vergleich des gesamten ISO-Werteumfangs bis 3.200 (300D mit Firmwarehack) zeigt die 300D einen höheren Rauschanteil von knapp 9% (10.979 KB) gegenüber der EOS 20D (10.103 KB).
Hotpixel: Rauschunterdrückung bei Langzeitaufnahmen
Hotpixel bzw. auch das Verstärkerglühen spielen eine Rolle bei Langzeitaufnahmen und können eine Aufnahmen vor allem bei höheren ISO-Werten mit kleinen Sternen verunzieren bzw. am rechten Bildrand zeigt sich eine flächige, lila Verfärbung, die durch Erwärmung des Signalverstärkers ersteht.
Canon stellt an der EOS 20D und jetzt auch an der 350D den Individualparameter 02 "Rauschunterdrückung bei Langzeitaufnahmen" zur Verfügung, der bei Aufnahmen ab 1 Sekunde genannte Bildfehler herausrechnet. Zu beachten gilt, dass die Kamera dafür im Anschluss dieselbe Zeitdauer benötigt, die für die vorhergehende Aufnahme nötig war. Ein Vorgang, der etwas Geduld erfordert und der sich ohne Bildverlust nicht unterbrechen lässt.
Der Langzeitbelichtungsvergleich wurde mit jeweils ISO 1.600 und einer Belichtungszeit von 10 Minuten bei Zimmertemperatur auf einen Objektivdeckel vorgenommen - Belichtungszeiten, die bei der Astro- oder Infrarotfotografie durchaus vorkommen können:
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Vergleich Hotpixel und
Verstärkerglühen |
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Ergebnisse unter Verwendung der
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- entfällt für die (ggf. als Darkframe-Abzug manuell möglich) |
Ohne Einsatz des Individualparameters 2 zur Rauschunterdrückung zeigt die 350D die geringsten Bildfehler, sowohl Verstärkerglühen als auch Hotpixel sind am schwächsten ausgeprägt. Die EOS 300D bringt zwar eigentlich ein ähnlich gutes Ergebnis bei der Anzahl der Hotpixel, jedoch verschlechtert sich die Bildqualität durch das Helligkeitsrauschen, was wiederum ein Beleg für die erheblich besser arbeitenden Signal-Rauschabstände an 350D/20D ist.
Wird die Rauschunterdrückung eingesetzt, so liegen EOS 350D und 20D auf einer Linie. Es wird zwar etwas Bildrauschen in die Aufnahme hineingerechnet, doch die Hotpixel sind nicht mehr so stark ausgeprägt und das Verstärkerglühen wurde fast vollständig eliminiert. Apropos, oben links zeigen die Aufnahmen der 350D und 20D nebel- bzw. kometenartige Erscheinungen, die nicht vom Verstärkerglühen verursacht sind. Diese Bildfehler stammen aus Einspiegelungen, bei denen sich Umgebungslicht durch den Sucher hindurch den Weg zum CMOS gebahnt hat. Wird die Sucherabdeckung der Trageriemen verwendet, verschwinden solche Phänomene. Erste Bildfehler wie Hotpixel oder Verstärkerglühen zeigen sich übrigens ab etwa 2 Minuten Belichtungszeit unter Zugrundelegung von ISO 1.600.
weiter zum 3. Teil: Prozessor, Reihenaufnahmen, Dynamikumfang
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Wozu eigentlich das RAW-Format ? Das RAW-Format bietet gegenüber JPEG-Aufnahmen zwei wesentliche Vorteile: es ermöglicht feiner aufgelöste Details und ausgebrannte Lichter oder zu dunkle Bildpartien können im RAW-Konvertierungsprogramm erheblich besser als im JPEG-Format rekonstruiert werden.
Nachteile des Rohdatenformats: Es ist idR 2,5x so speicherintensiv, verbraucht daher nicht nur mehr Speicherplatz sondern auch mehr AKKU-Power, muss erst noch entwickelt werden und im Serienbildmodus ist die unverzögerte Erstsequenz reduziert. Was also tun? Empfehlenswert ist eine flexible Handhabung. Nutzen Sie bei einmaligen Aufnahmesituationen das RAW-Format und bei "Allerweltsmotiven" bzw. wiederholbaren Aufnahmen das JPEG-Format ! Übrigens: Die Kameratests führen wir auf Traumflieger.de im RAW-Format durch. Tests im JPEG-Format werden u.E. den Kameras nicht gerecht und taugen nur als ergänzende Information (testet Ihre bevorzugte Foto-Fachzeitschrift im RAW-Format ?). |
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wie erzeugt Canon die kleineren Bildformate ? Neben dem grossem Bildformat (JPEG-Large oder RAW) bieten Canon DSLR kleine Formate (z.B. JPEG M oder S) oder Videoformate mit geringerer Auflösung. Doch wie werden sie erzeugt ? Oft wird vermutet, dass Canon Pixel-Binning (to bin = gruppieren) nutzt. Dabei wird die Ladung mehrerer Pixel zu einer einzigen zusammengefasst. Dies würde jedoch Probleme beim Demosaiking (Entwicklung der Bildrohdaten) bereiten, denn jedem Pixel ist ein RGB-Farbfilter (Stichwort "Bayer-Pattern") vorgelagert, der beim Binning nicht mehr ausdifferenziert würde. Genausowenig nutzt Canon eine reduzierte Sensorfläche für die kleineren Formate, denn hierdurch würden unterschiedliche Bildwirkungen (z.B. höhere Schärfentiefe) resultieren. Canon macht u.W. zwar keine konkrete Aussage, höchstwahrscheinlich werden die kleinen Formate jedoch schlicht durch kamerainterne Rechenvorgänge erzeugt (Interpolation). |
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